{"id":68760,"date":"2023-10-04T10:25:05","date_gmt":"2023-10-04T08:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=68760"},"modified":"2023-10-08T10:47:55","modified_gmt":"2023-10-08T08:47:55","slug":"gebrueder-grimm-waren-politisch-denkende-zeitgenossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/10\/04\/gebrueder-grimm-waren-politisch-denkende-zeitgenossen\/","title":{"rendered":"Gebr\u00fcder Grimm waren politisch denkende Zeitgenossen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_68890\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1792px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-68890\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Grothe-Pressefoto-2-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1782\" height=\"1267\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Historiker Prof. Dr. Ewald Grothe &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Politisch und wissenschaftlich hatten sie nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Politik und Sprache. Prof. Dr. Ewald Grothe, Historiker an der Bergischen Universit\u00e4t, besch\u00e4ftigt sich mit den beiden Begr\u00fcndern der Germanistik, die zeitlebens mit Mut und Zivilcourage ihre politische Meinung vertraten.<\/p>\n<p>\u00dcber die Gebr\u00fcder Grimm und deren politisches Engagement hat sich Autor Uwe Blass in der lehrreichen, spannenden Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit Prof. Dr. Ewald Grothe unterhalten.<\/p>\n<p>\u201eSie waren Germanisten, hatten urspr\u00fcnglich aber auch Jura in Marburg studiert\u201c, erkl\u00e4rt Ewald Grothe. Das alles habe aber eine Weile gedauert, denn nach dem Studium seien sie zun\u00e4chst Bibliothekare der Landeshauptstadt Kassel gewesen und wurden 1830 als Professoren an die Universit\u00e4t G\u00f6ttingen berufen. Ber\u00fchmtheit erlangten sie jedoch durch ihre Publikationen der Kinder- und Hausm\u00e4rchen (1812\/15) sowie des \u201eDeutschen W\u00f6rterbuchs\u201c (1838 ff.).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Kinderzeichnung zeugt von fr\u00fcher politischer Pr\u00e4gung<\/h4>\n<p>Schon im Kindesalter hatte die Politik einen starken Einfluss auf Jacob und Wilhelm Grimm. \u201eSie waren Jahrgang 1785 und 1786 und wurden damit kurz vor dem Ausbruch der Franz\u00f6sischen Revolution geboren. Der Revolution folgte Napoleon und durch die Wirren der Revolutionsereignisse und die nachfolgenden Kriege Napoleons, auch die Besetzung Deutschlands, sind sie ganz fr\u00fch von der Politik gepr\u00e4gt worden\u201c, sagt der Historiker und nennt ein anschauliches Beispiel.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>\u201e1797, also als Jugendliche, haben sie gemeinsam eine Zeichnung angefertigt, die die Hinrichtung des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Ludwigs XVI. zeigt. Das ist schon sehr bemerkenswert, h\u00e4ngt aber damit zusammen, dass in der Familie, allesamt Juristen und Pfarrer, sicherlich viel \u00fcber Politik gesprochen wurde, so dass schon diese Kinderzeichnung im Grunde genommen die Zeitstimmung ausdr\u00fcckt, mit der sie konfrontiert waren. Wenn heute ein Kind mit 10 oder 11 Jahren mit der Zeichnung einer Hinrichtung nach Hause k\u00e4me, w\u00fcrden die Eltern sicherlich \u00e4u\u00dferst beunruhigt reagieren.\u201c<\/p>\n<h4>M\u00e4rchensammlung soll Geschichts- und Nationalbewusstsein wecken<\/h4>\n<p>Die Politik habe auch einen entscheidenden Einfluss auf die M\u00e4rchensammlung gehabt, erkl\u00e4rt Grothe, denn \u201edie M\u00e4rchensammlung erscheint 1812 im ersten, 1815 im zweiten Band und ist aus einer Zusammenstellung von den Br\u00fcdern Grimm erz\u00e4hlter M\u00e4rchen entstanden. Sie haben sie also nicht selber geschrieben, sondern sie stammen teils aus franz\u00f6sischen und italienischen Vorbildern und Quellen, die dann beispielsweise \u00fcber die Hugenotten nach Deutschland gekommen sind.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_68769\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 511px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-68769\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/brothers-grimm-3667289_1280-2.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"668\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Denkmal der Gebr\u00fcder Grimm in Hanau &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Die Sammlung sei also in einer Zeit entstanden, als auch im Umfeld der Br\u00fcder sehr viel an deutschen und europ\u00e4ischen Traditionen gesammelt wurde, um den jeweiligen \u201eVolksgeist\u201c zu ergr\u00fcnden. \u201eDazu geh\u00f6ren auch deutsche Volkslieder. Diese Sammelt\u00e4tigkeit sollte dazu dienen, im Zeitalter der Romantik ein Geschichtsbewusstsein und ein Nationalbewusstsein zu erwecken, in dem Deutschland von den Franzosen besetzt war.\u201c<\/p>\n<h4>Das \u201eDeutsche W\u00f6rterbuch\u201c<\/h4>\n<p>Den Plan, ein erstes Deutsches W\u00f6rterbuch zu erstellen, hatten Jacob und Wilhelm Grimm und ihr Stuttgarter Verleger bereits um 1830. Die Umsetzung erfolgte jedoch aus einer gewissen finanziellen Not heraus, berichtet Grothe, denn 1837 geschah Folgendes. \u201eDie Grimms waren inzwischen als Professoren in G\u00f6ttingen t\u00e4tig und der neue hannoversche K\u00f6nig, Ernst August I., ein britischer Prinz \u2013 Hannover war in Personalunion mit Gro\u00dfbritannien verbunden \u2013, setzte die recht liberale Verfassung Hannovers aus dem Jahre 1833 au\u00dfer Kraft.<\/p>\n<p>Die Grimms protestieren mit f\u00fcnf anderen Professoren dagegen, die ber\u00fchmten G\u00f6ttinger Sieben, die alle daraufhin entlassen wurden. Zwei von ihnen, n\u00e4mlich der Historiker Friedrich Christoph Dahlmann und auch Jacob Grimm als R\u00e4delsf\u00fchrer, wurden dann zus\u00e4tzlich noch des Landes verwiesen. Das hatte zur Folge, dass die Grimms und die weiteren f\u00fcnf Professoren erst einmal arbeitslos wurden.<\/p>\n<p>Deshalb wurde der Plan umgesetzt, ein \u201aDeutsches W\u00f6rterbuch\u2018 ins Leben zu rufen, welches dann schlicht als Einnahmequelle dienen sollte.\u201c Die Entstehung des \u201eDeutschen W\u00f6rterbuchs\u201c und die Entlassung der G\u00f6ttinger Sieben sei damit ein Zeugnis von unmittelbaren Zusammenh\u00e4ngen zwischen politischen Ereignissen und der Entstehung eines wissenschaftlichen Produktes.<\/p>\n<h4>Keine Politiker, aber politisch denkende Zeitgenossen<\/h4>\n<p>\u201eDie Grimms waren im Grunde genommen nie Politiker, aber sie waren politisch denkende Zeitgenossen. Das gilt f\u00fcr beide Br\u00fcder, wobei Wilhelm sich mit seinen politischen Meinungs\u00e4u\u00dferungen auf die privaten Briefwechsel und wenige Zeitungsartikel beschr\u00e4nkte\u201c, berichtet Grothe. Ganz anders verhalte es sich bei Jacob Grimm, denn der habe bereits Ende der 1800er Jahre als Bibliothekar im Dienst K\u00f6nig J\u00e9r\u00f4mes, eines Bruders Napoleons, gestanden, der damals K\u00f6nig von Westfalen war.<\/p>\n<div id=\"attachment_68764\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68764 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Jacob_Grimm-1857-gemeinfrei-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"664\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jacob Grimm (1857) \u00a0&#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Dadurch habe er unmittelbaren Kontakt zur Politik gehabt. Doch J\u00e9r\u00f4me musste 1813 fliehen, die Herrschaft Napoleons ging unter und der einstige Kurf\u00fcrst, Wilhelm I., kehrte nach Kassel zur\u00fcck. \u201eEr schickt dann Jacob an die hessische Gesandtschaft nach Wien. Jacob wird also Gesandtschaftssekret\u00e4r und ist in Wien im Vor- und Umfeld des Wiener Kongresses bei der Planung einer Wiederherstellung Deutschlands, eines m\u00f6glichen Deutschen Reiches, anwesend.\u201c<\/p>\n<p>Jacob Grimm arbeitete auch wissenschaftlich in dieser Zeit. So wertete er u.a. in der Wiener Bibliothek Handschriften aus, erstellte in Paris eine Liste der aus Kassel entf\u00fchrten Kunstgegenst\u00e4nde und sorgte f\u00fcr deren R\u00fcckf\u00fchrung. \u201eSeine Haltung gegen\u00fcber dem Kurf\u00fcrsten war sehr kritisch, weil er dessen veraltetes Regime beklagte und auch mit seinem Schwager, Ludwig Hassenpflug, der in den 1830er Jahren als Konservativer Innen- und Justizminister in Hessen wurde, ger\u00e4t der f\u00fcr Reformen aufgeschlossene Jacob Grimm \u00fcber Fragen zur Verfassung und zu Grundrechten ziemlich aneinander.\u201c<\/p>\n<p>1840 werden beide Br\u00fcder dann \u00fcbrigens wieder angestellt, vom preu\u00dfischen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV., der sie als Professoren an die Preu\u00dfische Akademie der Wissenschaften nach Berlin beruft. 1848 wurde Jacob schlie\u00dflich in die Frankfurter Nationalversammlung gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h4>Zeitung ruft zur Wahl Jacob Grimms in Nationalversammlung auf<\/h4>\n<p>Jacob Grimm hatte sich im Laufe der Jahre in politischen und wissenschaftlichen Kreisen einen Namen gemacht. \u201eEr hatte sich sp\u00e4testens 1837 politisch so exponiert, dass er als ein liberaler Stern, wie man damals sagte, galt\u201c, sagt Dr. Ewald Grothe. Mehr noch, manche sahen in ihm gar einen M\u00e4rtyrer, der f\u00fcr seine \u00dcberzeugung sogar seine Entlassung in Kauf genommen hatte.<\/p>\n<div id=\"attachment_68765\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68765 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verbesserungsantrag-Grimms-fuer-die-Grundrechte-des-deutschen-Volkes-Erinnerungsstaette-b02-CC-BY-SA-4.0-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"421\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Verbesserungsvorschlag Grimms f\u00fcr die Grundrechte des deutschen Volkes, der nicht angenommen wurde &#8211; \u00a9 CC BY-SA 4.0<\/span><\/div>\n<p>\u201eAls er 1848 dann in die Nationalversammlung gew\u00e4hlt wurde, rief eine K\u00f6lner Zeitung schlie\u00dflich dazu auf, man solle doch Jacob Grimm w\u00e4hlen, denn der sei doch so ein ber\u00fchmter Mann, ein so bedeutender Wissenschaftler, der auch schon f\u00fcr die deutsche Nation eingetreten sei. Und er wird kurioserweise dann in einem Wahlkreis in M\u00fclheim an der Ruhr gew\u00e4hlt. Das war nicht vom Wohnort abh\u00e4ngig, denn er lebte damals in Berlin, aber so konnte er dann in die Frankfurter Paulskirche einziehen.\u201c<\/p>\n<p>Grimm legte in der Nationalversammlung einen Entwurf f\u00fcr den ersten Artikel der Grundrechte vor, der lautete: \u201eDas deutsche Volk ist ein Volk von Freien und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm verweilen, macht er frei.\u201c Sein Verbesserungsvorschlag wurde jedoch mit knapper Mehrheit abgelehnt und er zog sich alsbald ins Privatleben zur\u00fcck, zumal er damals ja bereits 63 Jahre alt war.<\/p>\n<p>\u201eJacob und Wilhelm Grimm taugen auch heute noch als Vorbilder\u201c, sagt Grothe abschlie\u00dfend, \u201edenn mit ihrem Mut, 1837 f\u00fcr eine Verfassung einzutreten, die mutwillig au\u00dfer Kraft gesetzt worden war, zeigten sie Zivilcourage, die wir zu allen Zeiten gebrauchen k\u00f6nnen, wenn es um wesentliche Menschenrechte, Grund- oder Verfassungsrechte und Demokratie geht.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_68767\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 180px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-68767\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Grothe-Pressefoto-3.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"259\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Ewald Grothe &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><strong>\u00dcber Prof. Dr. Ewald Grothe<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Dr. Ewald Grothe studierte Geschichtswissenschaften, \u00d6ffentliches Recht und Rechtsgeschichte in Marburg. Er habilitierte sich 2003 in Wuppertal und lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universit\u00e4t. Seit 2009 ist er au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Professor. Seit 2011 leitet er das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung f\u00fcr die Freiheit in Gummersbach. Seit 2017 ist er Vorsitzender der Br\u00fcder Grimm-Gesellschaft in Kassel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs war einmal\u2026 .\u201c Mit diesen Worten verbinden alle Menschen weltweit M\u00e4rchen. Gesammelt wurden sie vor mehr als 200 Jahren von den Br\u00fcdern Jacob und Wilhelm Grimm in den weltber\u00fchmten \u201eKinder- und Hausm\u00e4rchen\u201c, die damit auch selber in die Geschichte eingingen. Doch die Br\u00fcder Grimm waren viel mehr als ausschlie\u00dflich M\u00e4rchensammler.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-68760","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 12:04:39","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68760"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68891,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68760\/revisions\/68891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}