{"id":67523,"date":"2023-08-15T14:56:26","date_gmt":"2023-08-15T12:56:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=67523"},"modified":"2023-08-18T17:06:16","modified_gmt":"2023-08-18T15:06:16","slug":"gedenkstaetten-paedagogik-im-konzentrationslager-auschwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/08\/15\/gedenkstaetten-paedagogik-im-konzentrationslager-auschwitz\/","title":{"rendered":"Gedenkst\u00e4tten-P\u00e4dagogik im Konzentrationslager Auschwitz"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_67528\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 704px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-67528\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/csm_Brauer_Treiber_2_70c258616a-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"694\" height=\"474\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Juliane Brauer und Dario Treiber \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Insgesamt 15 vorwiegend Lehramtsstudierende sowie 25 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des gerade zu Ende gegangenen neunten Gymnasialjahrgangs haben sich in den letzten Monaten intensiv in Wuppertal mit dem Thema Holocaust auseinandergesetzt und beschreiten in extra daf\u00fcr vorbereiteten Workshops neue Wege der Gedenkst\u00e4ttenp\u00e4dagogik. Autor Uwe Blass hat sich im Rahmen der interessanten und lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit Prof. Dr. Juliane Brauer und Dario Treiber \u00fcber dieses Thema unterhalten.<\/p>\n<p>\u201eGedenkst\u00e4tten sind so vieles\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Juliane Brauer, \u201edas sind Friedh\u00f6fe, Museen, Archive und gleichzeitig aber auch Lernorte. Diese ganze Vielzahl an Funktionen zusammenzufassen, ist eine riesengro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Gedenkst\u00e4ttenarbeit, dabei werden diese Lernorte oft auf Demokratielernen reduziert.\u201c<\/p>\n<p>Das zeige sich daran, dass man Lernende dorthin schicke, damit sie als bessere Demokraten wieder herausk\u00e4men. \u201eSo arbeiten h\u00e4ufig Gedenkst\u00e4tten, aber das hilft meistens nicht f\u00fcr die individuelle Auseinandersetzung.\u201c F\u00fcr das historische Lernen sei dieser moralische Kontext, diese Normativit\u00e4t, die dahinterstecke, ziemlich schwierig und blockiere eher die Lernenden. \u201eWir haben daran gearbeitet, diesen normativen Anspruch aufzubrechen\u201c, sagt die Professorin f\u00fcr Geschichte und ihre Didaktik.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Es gehe nicht darum, was man an diesem Ort lernen und f\u00fchlen m\u00fcsse, oder wie man am Ende den Ort verlasse, sondern was jeder und jede individuell f\u00fcr sich selber brauche und als subjektiv lernender Mensch mitnehme. \u201eUnd so verstehen wir ja auch Didaktik, vom Subjekt her gedacht. Der Einzelne muss sich positionieren, um f\u00fcr sich selber etwas zu erkennen und nicht um etwas Vorgegebenes zu \u00fcbernehmen\u201c, erl\u00e4utert Brauer.<\/p>\n<h4>Carl-Fuhlrott-Gymnasium wird Kooperationspartner<\/h4>\n<p>Als die gr\u00f6\u00dfte organisatorische Herausforderung musste zun\u00e4chst ein f\u00fcr Schule und Universit\u00e4t geeigneter Zeitraum ermittelt werden, denn, erkl\u00e4rt Brauer, \u201eman muss wissen, eine Kooperation mit einer Schule ist herausfordernd. Es gibt einen anderen Rhythmus, andere Bedingungen, Schulen arbeiten anders, haben andere Ferien und auch der Tag ist anders strukturiert. Das hat alles trotzdem wunderbar funktioniert.\u201c<\/p>\n<p>Die Vorarbeit dazu stammt von Christian Kuchler, einem Aachener Kollegen, berichtet Treiber, der \u00fcber Exkursionen deutscher Schulen nach Auschwitz gearbeitet habe und den Organisatoren eine Liste mit Wuppertaler Schulen zukommen lie\u00df, die in der Vergangenheit Besuche vor Ort durchgef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<div id=\"attachment_67537\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-67537\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Haupteingangstor-des-KZ-AuschwitzWikimedia-Commons-CC-BY-SA-3.0-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"834\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Haupteingangstor des KZ Auschwitz &#8211; \u00a9 (Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)<\/span><\/div>\n<p>Dario Treiber nahm Kontakt zu allen auf und schnell kristallisierte sich das Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG) als die perfekte Kooperationsschule heraus. \u201eDas CFG ist sozusagen unsere Idealbesetzung, denn wir brauchten eine Klasse Anfang des 10. Schuljahres, die in der 9. Klasse NS-Geschichte besprochen hatten\u201c, sagt Brauer, \u201ezudem haben die Verantwortlichen uns ihre Begeisterung f\u00fcr dieses Projekt auch immer wieder gespiegelt.\u201c Sowohl Studierende als auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben sich f\u00fcr die Teilnahme an der Exkursion mit einem Motivationsschreiben beworben.<\/p>\n<h4>Anderthalb Jahre Vorbereitung m\u00fcnden in \u2026<\/h4>\n<p>Wie vermittelt man aber jungen Menschen im 21. Jahrhundert die Geschichte des Holocaust? Das Dozierendenteam der Bergischen Universit\u00e4t bot zwei dazu passende Lehrveranstaltungen an, in denen sich die Studierenden, die sich in f\u00fcnf Arbeitsgruppen zu je drei Personen aufteilten, auf ihre Workshopangebote vorbereiteten, um f\u00fcr die mitreisenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vor Ort gedenkst\u00e4ttenp\u00e4dagogische Angebote durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eInhaltlich\u201c, sagt Dario Treiber, \u201esind wir mit den vorbereiteten Lehrveranstaltungen so verfahren, dass es in der einen darum ging, den Studierenden historisches Wissen \u00fcber die Geschichte der Konzentrations- und Vernichtungslager aber auch die Geschichte der Gedenkst\u00e4tte Auschwitz an die Hand zu geben und auf der anderen Seite tiefer in die Thematik der Gedenkst\u00e4ttenp\u00e4dagogik einzusteigen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rten u.a. die Diskussion des Konzeptes Erinnerungskultur, Funktionen von Gedenkst\u00e4tten, Konzepte wie <em>Dark Tourism<\/em> und Diskussionen \u00fcber das Thema Emotionen und historisches Lernen. Denn auch das gelte es zu bedenken, erl\u00e4utert Brauer, ein solcher Ort k\u00f6nne \u00fcberw\u00e4ltigend sein, und man m\u00fcsse sich fragen, wie eine Gedenkst\u00e4tte und wie die Besucher damit umgehen?<\/p>\n<p>Ein Umstand, der die beiden Organisatoren herausforderte, war die Tatsache, dass sich die Studierenden in Bezug auf ihre erste Begegnung mit dem Ort und auch auf die Verantwortung den Sch\u00fcler gegen\u00fcber besorgt zeigten. \u201eDie Studierenden, die dann schlie\u00dflich mitkommen werden, waren zun\u00e4chst unsicher, weil sie noch nicht selber an diesem Ort waren und sich die Frage stellten: \u00b4Was macht das mit uns? `\u201c, erkl\u00e4rt Juliane Brauer.<\/p>\n<div id=\"attachment_67539\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-67539 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/auschwitz-3485116_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"850\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das KZ Auschwitz &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Daher habe man nachjustiert und den jungen Workshopleitern eine Mitarbeiterin als Coach zur Seite gestellt, die f\u00fcr die n\u00f6tige Gruppendynamik sorgte sowie Reflexionsmethoden mit ihnen ein\u00fcbte. \u201eUnser letztes Blockseminar hat gezeigt, dass es funktioniert. Wir haben da eine ganz tolle Truppe\u201c, freut sich die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<h4>\u2026 die Exkursion<\/h4>\n<p>Die Exkursionsteilnehmer werden in Auschwitz zun\u00e4chst an zwei F\u00fchrungen durch die Gedenkst\u00e4tte Auschwitz I sowie die Gedenkst\u00e4tte Auschwitz \/ Birkenau teilnehmen. \u201eDann haben wir aber vor allem ganz viel Zeit vor Ort, die die Studierenden nutzen werden, um sich mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema anzun\u00e4hern\u201c, sagt Dario Treiber.<\/p>\n<p>\u201eWir fahren jetzt im August nach Auschwitz, und dann wird sich dieser Ort vielleicht nicht so zeigen, wie die Sch\u00fcler das erwarten. Es wird sonnig und gr\u00fcn sein. Wie begegnet uns der Ort jetzt? Wie k\u00f6nnen wir eine Br\u00fccke schlagen zwischen uns heute und dem, was dort passiert ist?\u201c An dieser Stelle arbeiten die Studierenden dann mit ihren vorbereiteten Workshops. \u201eDann kommen die Kreativmethoden zum Einsatz, die bei der Verarbeitung der Thematik helfen\u201c, f\u00e4hrt Brauer fort. \u201eDas sind keine klassischen Methoden, mit denen sie arbeiten wollen, sondern sie machen etwas ganz Neues.\u201c<\/p>\n<h4>Geschichte geht von mir selber aus<\/h4>\n<p>\u201eEine Gruppe z. B. macht <em>Digital Storytelling<\/em>, d.h. sie nehmen selbst Fotos auf, arbeiten mit Quellen in Form von digitalisierten Interviews, Fotos, Texten unterschiedlichster Art oder Zeichnungen\u201c, erkl\u00e4rt die Wissenschaftlerin. \u201eMit diesen Quellenportfolios, die die Studierenden vorbereitet haben, sollen nun die Sch\u00fclerinnen und DSch\u00fclrr eine digitale Geschichte, von sich selber ausgehend, erz\u00e4hlen.\u00a0 Also wir sind heute hier, haben eine F\u00fchrung durch den Ort bekommen und fragen uns, was ist uns jetzt wichtig? Was wollen wir noch erforschen? Und das wird gefilmt.\u201c<\/p>\n<p>Eine weitere Gruppe arbeitet mit Musik, die in den Konzentrationslagern auch eine wichtige Funktion hatte, denn sowohl im M\u00e4nnerlager Birkenau, als auch im Frauenlager, gab es jeweils ein Orchester. \u201eDas Ziel ist, dass sie vielleicht fiktive Briefe an die Musiker und Musikerinnen schreiben, die \u00fcberlebt haben.\u201c Auch mit Fotos wird gearbeitet.<\/p>\n<p>Dazu Treiber: \u201eEine Gruppe besch\u00e4ftigt sich mit Fotografien, sowohl mit historischen Fotografien aber auch mit Fotografien, die die Sch\u00fcler bei den F\u00fchrungen selber aufnehmen, um verschiedene Perspektiven auf den Ort sichtbar zu machen.\u201c Wieder andere arbeiten biographisch mit Lebensl\u00e4ufen Wuppertaler J\u00fcdinnen und Juden, deren Namen auf den sogenannten Stolpersteinen in der Wuppertaler Innenstadt verewigt wurden.<\/p>\n<h4>Studierende in der Lehrerrolle<\/h4>\n<p>In den Workshops schl\u00fcpfen die Studierenden vor\u00fcbergehend in die Lehrendenrolle. Dies bedurfte einer zus\u00e4tzlichen starken Anleitung, zumal die Vermittelnden zum Teil nur knapp zwei bis f\u00fcnf Jahre \u00e4lter sind als die schulischen Workshopteilnehmer.<\/p>\n<p>\u201eDa haben wir hoffentlich im Laufe der Zeit gen\u00fcgend Sicherheit vermittelt, so, dass wir beide nun \u00b4nur` noch da sind. Sie f\u00fchlen sich nun sattelfest genug, um die Lehrendenposition einzunehmen. Sie haben auch die Sch\u00fcler des 9. Jahrgangs schon kennengelernt, haben Gruppen gebildet, sind also auch im Kontakt miteinander. Unsere Herausforderung wird nun sein, diese Zusammenarbeit gut zu begleiten und zu beobachten\u201c, sagt Prof. Dr. Juliane Brauer.<\/p>\n<p>\u201eDie Arbeit war und wird noch einmal sehr emotional, so, dass wir danach schauen, ob und wie wir es pr\u00e4sentieren m\u00f6chten. Wichtig ist in erster Linie eine produktive und selbstgesteuerte Auseinandersetzung mit dem Thema.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_67530\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 390px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-67530\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/csm_Brauer_Treiber_2_70c258616a-3.jpeg\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"201\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Juliane Brauer und Dario Treiber &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Juliane Brauer und Dario Treiber<\/h4>\n<p>Prof. Dr. Juliane Brauer lehrt Geschichte und ihre Didaktik in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal. Ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der Geschichtsdidaktik sind Emotionen und historisches Lernen, Musik im Geschichtsunterricht, Imagination und historisches Lernen sowie digitale Geschichtskulturen. F\u00fcr die Neuere und Neueste Geschichte forscht und lehrt sie vor allem zur Geschichte des geteilten Deutschlands.<\/p>\n<p>Dario Treiber arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Geschichte und ihre Didaktik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte August startet unter der Leitung der Historikerin Prof. Dr. Juliane Brauer und ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dario Treiber eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Exkursion mit Studierenden der Bergischen Universit\u00e4t und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums in die Gedenkst\u00e4tte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-67523","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-16 02:15:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67523"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67540,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67523\/revisions\/67540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}