{"id":66675,"date":"2023-07-18T11:36:04","date_gmt":"2023-07-18T09:36:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66675"},"modified":"2025-02-26T00:55:39","modified_gmt":"2025-02-25T23:55:39","slug":"thusnelda-mercy-ihr-leben-ist-ein-tanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/07\/18\/thusnelda-mercy-ihr-leben-ist-ein-tanz\/","title":{"rendered":"Thusnelda Mercy: Ihr Leben ist ein Tanz"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66683\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 602px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66683 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/\u00a9b12_Thusnelda-Mercy-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"481\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anmutig: Die T\u00e4nzerin und Dozentin Thusnelda Mercy &#8211; \u00a9 b12<\/span><\/div>\n<p>Seit langem steht Thusnelda Mercy als T\u00e4nzerin und Dozentin sehr erfolgreich auf eigenen F\u00fc\u00dfen und ist national und international gefragt. Mit ihrem Lebengef\u00e4hrten Pascal Merighi leitet sie die Tanz Station im Barmer Bahnhof &#8211; ein Meeting Point, an dem kreative Projekte unterschiedlichster Sparten auf die Schiene gebracht werden.<\/p>\n<p>Wir haben uns im Rahmen unserer Interview-Reihe &#8222;HAND AUFS HERZ&#8220; mit der ideenreichen, erfolgreichen K\u00fcnstlerin Thusnelda Mercy unterhalten..<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Welche Rolle spielt k\u00f6rperliche Fitness bei einer T\u00e4nzerin oder einem T\u00e4nzer?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Unser K\u00f6rper ist unser Werkzeug. Wir setzen ihn voll ein, wenn wir uns auf der B\u00fchne bewegen. Ich weiss jetzt nicht, ob Fitness das richtige Wort in dem Zusammenhang ist, aber wir ben\u00f6tigen, um unseren Beruf optimal aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, schon sehr viel Energie.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Absolvieren Sie ein spezielles Trainingsprogramm?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, was meinem K\u00f6rper gut tut. Dementsprechend habe ich f\u00fcr mich ein spezielles Trainingsprogramm entwickelt. Ins Fitness-Studio gehe ich allerdings nicht. Das ist nicht mein Ding. Und daf\u00fcr w\u00fcrde mir auch die Zeit fehlen. Aber ich laufe tagt\u00e4glich so viele Treppen rauf und runter. Das ist auch gutes Training.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS; Sie haben Ihr Studium an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. K\u00f6nnen alle Mitglieder des Pina Bausch Tanztheaters eine \u00e4hnlich herausragende \u00a0Ausbildung vorweisen?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Jede T\u00e4nzerin und jeder T\u00e4nzer ist den eigenen Weg gegangen. Es hatten auch nicht immer alle eine klassischen Tanzausbildung. In den fr\u00fcheren Jahren gab es im Tanztheater Pina Bausch neben T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern u.a. auch Schauspielerinnen und Schauspieler sowie andere K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die in die St\u00fccke integriert wurden. Es ging um die Menschen und was sie bewegte.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_66703\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-66703\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Thusnelda-Mercy_9402-2.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"617\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thusnelda Mercy bei der Tanz-Performance &#8222;Zero, Pop und Minimal&#8220; im Von der Heydt-Museum &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Wie hat sich die Kunstform Tanz in den letzten 20 Jahren aus Ihrer Sicht entwickelt?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Verschiedene Tanz-Richtungen und Tanz-Techniken kommen und gehen in Wellen. Die Arbeit von Pina Bausch und das Tanztheater haben ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, dass sich damals eine weitere Kunstform neben dem klassischen\/neoklassischen Ballett etabliert hat und viel Einfluss auf weitere Entwicklungen der Tanz- und Kulturszene hatte und immer noch hat.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie waren festes Mitglied der Kompanie Pina Bausch. Welchen Stellenwert hat es f\u00fcr Sie, Wegbegleiterin von Pina Bausch gewesen zu sein?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Ich lernte Pina bereits als kleines M\u00e4dchen kennen und bin in dieser \u201eWelt\u201c aufgewachsen. Es geh\u00f6rte zu meinem allt\u00e4glichen Leben. Ich habe das damals gar nicht als etwas Besonderes empfunden. Meine Mutter Malou Airaudo war bei der Gr\u00fcndung des Tanztheaters Pina Bausch von Anfang dabei, wie auch mein Vater Dominique. Ich bin mittags aus der Schule gekommen und war dann regelm\u00e4\u00dfig bei den Proben im Opernhaus und auf Tourneen dabei. Ich habe Pina Bausch damals nicht als \u201eStar\u201c oder gro\u00dfe Ber\u00fchmtheit gesehen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie waren zeitweise auch Assistentin von Pina Bausch und viel n\u00e4her an dieser von vielen bewunderten Pers\u00f6nlichkeit dran, als die meisten. Wie war sie als Mensch?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Sie war eine wunderbare, sehr beindruckende Frau. Mehr m\u00f6chte ich auch gar nicht dazu sagen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_55376\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55376\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6356-2.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"438\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thusnelda Mercy und Pascal Merighi &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Ihre Eltern Malou und Dominique sind erfolgreiche T\u00e4nzer und Weggef\u00e4hrten von Pina Bausch. Der Apfel f\u00e4llt also nicht weit vom Stamm. Stand deshalb schon fr\u00fch f\u00fcr Sie fest, dass Sie auch T\u00e4nzerin werden wollten?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;\u00dcberhaupt nicht. Das hatte ich zun\u00e4chst gar nicht vor. Eigentlich wollte ich Kinderpsychologin werden. Dann hat die B\u00fchne doch eine gewisse Anziehungskraft auf mich ausge\u00fcbt. Beim &#8222;Theater der Kl\u00e4nge&#8220; in D\u00fcsseldorf habe ich dann w\u00e4hrend meiner Abiturzeit als T\u00e4nzerin und Schauspielerin gearbeitet. Das hat mich sehr gepr\u00e4gt. Dann habe ich mich entgegen aller Ratschl\u00e4ge dazu entschieden, an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen zu studieren und mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Ich bin also ganz bewusst meinen eigenen Weg gegangen, bevor ich f\u00fcr mich die Entscheidung getroffen habe, professionelle T\u00e4nzerin zu werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Mit Ihrer <\/b><b>Tanz Station<\/b><b>, die Sie gemeinsam mit Ihrem Lebenspartner Pascal Merighi f\u00fchren, haben Sie sich selbst einen gro\u00dfen Wunsch erf\u00fcllt. Wie ist es dazu gekommen?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Wir haben den Raum in der 1. Etage des Barmer Bahnhofs durch Thomas Leipold, dem Besitzer vom &#8218;Joliso Cafe&#8216;, kennen gelernt und waren sofort begeistert. Aber leider war das Projekt finanziell damals nicht zu stemmen. Kurioserweise hat uns ausgerechnet der Corona-Lockdown weitergeholfen. Denn es gab u.a. vom Bund durch das Programm &#8218;Neu Start Kultur&#8216; F\u00f6rdergelder f\u00fcr die Kulturszene und dazu Unterst\u00fctzung von der Stadt Wuppertal. Und da haben wir den Schritt, gemeinsam mit Angela K\u00f6neke, gewagt. Wir sind keine Tanzschule, obwohl wir auch verschiedene Workshop-Formate anbieten. Wir sehen uns als Meeting Point f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen ind K\u00fcnstler unterschiedlichster Sparten. Die Themen-Palette reicht bei uns von Recherche, Residentinnen- und Residentenaustausch bis hin zur Umsetzung gemeinsamer, k\u00fcnstlerischer Konzepte und Projekte. Man kann die R\u00e4umlichkeiten der Tanz Station aber auch f\u00fcr kleine Events, Konferenzen, Tagungen etc. anmieten.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_42990\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-42990\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Malou-and-Dominique_Still5_Film-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"389\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Malou Airaudo und Dominique Mercy, die Eltern von Thusnelda Mercy, \u00a0in einer Szene aus dem Tanzfilm &#8222;Malou and Dominique&#8220; \u00a0&#8211; \u00a9 Kai Fobbe<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Die Tanz-Performances im Von der Heydt-Museum, eine Br\u00fccke zwischen Kunstform Tanz und bildender Kunst, sind ein gro\u00dfer Erfolg. Wie kamen Sie auf die Idee?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Die Idee stammt eigentlich von Marion Meyer, Pressereferentin des Von des Heydt-Museums. Pascal und ich haben das Kooperationsangebot sehr gern angenommen und kreieren jetzt seit mehreren Jahren unterschiedliche Performances mit wechselnden T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern sowie Musikerinnen und Musikern. Wichtig ist uns der Dialog zwischen Kunstwerken &#8211; in der Regel sind es Objekte und Skulpturen &#8211; und Bewegungen, die sich erg\u00e4nzen und so zu einem Gesamtbild werden. Die Reaktionen vom Publikum, waren bis jetzt immer sehr positiv.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: <\/b><b>Tanz Station<\/b><b>, Tanz-Performances<\/b><b>, <\/b><b>Co-k\u00fcnstlerische Leitung<\/b><b> <\/b><b>der Kompanie <\/b><b>merighi | mercy<\/b><b>, T\u00e4tigkeit als Tanz-Dozentin, Privatleben mit Lebensgef\u00e4hrten und Sohn. Wie kriegen Sie das alles unter einen Hut?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy (lacht): &#8222;Das weiss ich machmal auch nicht. Aber irgendwie kriege ich das immer wieder hin.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Welches war bisher Ihr berufliches Highlight?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Es gab in meinem Leben schon so viele Highlights &#8211; mit dem Tanztheater, Sasha Waltz, aber auch die Begegnungen und Erlebnisse in und mit der Tanz Station. Auch die ganz speziellen Tanz-Projekte, wie z. B. die im Von der Heydt-Museum, sind Highlight-Momente.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Haben Sie einen gro\u00dfen Traum, den Sie sich T\u00e4nzerin unbedingt erf\u00fcllen wollen?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Ich habe keine konkreten Tr\u00e4ume, viele habe ich auch schon realisiert. Aber ich habe jede Menge Ideen f\u00fcr neue Projekte. Die Inspirationen kommen durch allt\u00e4gliche Begebenheiten oder auch im Urlaub am Strand mit einem Buch in der Hand. Ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_66685\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66685 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/ProjektionTanz_T-alleine-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"399\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Blick in die Tanz Station von Thusnelda Mercy und Pascal Merighi &#8211; \u00a9 Berenika Oblonczyk<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Beherrschen Sie eigentlich auch die bekannten Gesellschaftst\u00e4nze?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: \u201eIch habe lange Tango getanzt. Salsa und auch den Wiener Walzer kann ich auch. Ich tanze auch gern auf Partys, wenn ich daf\u00fcr nur mehr Zeit h\u00e4tte. (lacht) &#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Welche Hobbys haben Sie?<\/b><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy: &#8222;Eigentlich ist mein Beruf mein Hobby, wobei Hobby eigentlich das falsche Wort ist, aber es gibt offensichtlich kein besseres. Ansonsten gehe ich gern mit meinem Sohn in den Zoo oder im Park spazieren.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene, informative Gespr\u00e4ch<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte PETER PIONKE<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<h4>VITA THUSNELDA MERCY<\/h4>\n<p>Thusnelda Mercy wurde 1977 in Marseille (Frankreich) geboren. Ihre Eltern sind die T\u00e4nzerin Malou Airaudo und der T\u00e4nzer Dominique Mercy, beide Mitglieder des ber\u00fchmten Tanztheaters Pina Bausch in Wuppertal.<\/p>\n<p>Thusnelda wuchs in Wuppertal auf. Vor ihrem Studium arbeitete sie als T\u00e4nzerin und Schauspielerin mit dem &#8222;Theater der Kl\u00e4nge&#8220; in D\u00fcsseldorf zusammen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie schloss ihr Studium an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen mit dem Bachelor of Arts ab, wo sie sowohl ihre eigene Choreografien zeigte, als auch als T\u00e4nzerin und Assistentin mit dem Choreographinnen und Choreographen Kuo-Chu Wu, Juan Kruz Dias de Garaio Esnaola, Joachim Schl\u00f6mer sowie ihrer Mutter Malou Airaudo zusammen arbeitete.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>2002 wurde sie von Sasha Waltz f\u00fcr die Kreation &#8222;NoBody&#8220; engagiert und arbeitet seitdem regelm\u00e4ssig als Gastt\u00e4nzerin mit Sasha Waltz &amp; Guests zusammen.<\/p>\n<p>Thusnelda Mercy war von 2003 bis 2015 festes Mitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch. 2008 wurde sie von Pina Bausch als Assistentin f\u00fcr das St\u00fcck &#8222;Sweet Mambo&#8220;<i> <\/i>ausgew\u00e4hlt<i>. <\/i>Sie tanzte in dem Film &#8222;PINA &#8211; tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren&#8220;&#8220; von Wim Wenders mit.<\/p>\n<p>2013 verk\u00f6rperte Thusnelda Mercy in dem in Wuppertal gedrehten Kinofilm &#8222;King Ping&#8220; (Regie: Claude Giffel) &#8211; an der Seite von Christoph-Maria Herbst, Angelika Bartsch, Bela B., Hans Martin-Stier, Godehard Giese, Jana Voosen, Lilay Huser u.a. &#8211; \u00a0eine T\u00e4nzerin.<\/p>\n<div id=\"attachment_66686\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 436px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66686 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/T-Portrait-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"550\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thusnelda Mercy: Die T\u00e4nzerin, die mit beiden Beinen im Leben steht &#8211; \u00a9 Berenika Oblonczyk<\/span><\/div>\n<p>Seit 2009 arbeitet sie als selbstst\u00e4ndige Choreografin und unterrichtet auf nationaler und internationalen Festivals.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>2014 war sie als T\u00e4nzerin und Choreografin in dem Kurzfilm von Kevin Frilet f\u00fcr <i>MOVEment <\/i>von AnOther Magazine in Kollaboration mit Prada zu sehen.<\/p>\n<p>Das Solo &#8222;Sharing a Power Socket&#8220;, in Kollaboration mit der schweizerisch belgischen Schauspielerin und Autorin Florence Minder, pr\u00e4sentierte sie zum ersten Mal 2015 in Frankreich im Rahmen des Festivals der FAA.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>In diesem Solo geht es um die Auseinandersetzung mit dem &#8222;Warum und Weshalb&#8220; ihrer Berufswahl und ihrem ganz besonderen Ausgangspunkt, als Tochter von zwei renommierten T\u00e4nzern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&#8222;fabien prioville dance company&#8220; engagierte Thusnelda Mercy f\u00fcr &#8222;The SOMA Projekt&#8220;. Im November 2015 wurde Thusnelda Mercy als Choreographin an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen eingeladen und kreierte mit 22 Studenten das St\u00fcck &#8222;This is my Now&#8220;.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie setzte ihre Karriere als Choreografin mit ihrer Kreation &#8222;PARTITA&#8220; f\u00fcr das &#8222;Ballet de l&#8217;Op\u00e9ra national du Rhin&#8220; 2018 in Frankreich fort.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit dem Choreografen und T\u00e4nzer Pascal Merighi, der auch ihr Lebenspartner ist, arbeitet sie in verschiedenen Produktionen eng zusammen. Gemeinsam kreieren sie die Kompanie merighi I mercy.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit einiger Zeit setzt sich Thusnelda Mercy auch mit dem Zusammenspiel von Tanz &amp; Film auseinander. Nach ihrem Film &#8222;With in&#8220;<i>\u00a0<\/i>in der Tony Cragg-Ausstellung des Von der Heydt Museums in Wuppertal wurde sie mit ihrem Film &#8222;Bataville 1931-2002&#8220;<i> <\/i>u.a. f\u00fcr die &#8222;WomenCineMakers Biennale&#8220; Edition 2018 und 2019 des Filmfestivals in Thessaloniki ausgew\u00e4hlt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Thusnelda Mercy und Pascal Merighi haben gemeinsam einen Sohn.<\/p>\n<p><strong>Link zur Homepage der TANZ STATION:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tanz-station.de\">http:\/\/www.tanz-station.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<h4>&#8222;Zero, Pop und Minimal&#8220;<\/h4>\n<p><strong>Tanz-Performance mit Thusnelda Mercy &amp; Pascal Merighi<\/strong><\/p>\n<p>Sonntag -09.07.2023 &#8211; 15 Uhr<\/p>\n<p>Von der Heydt-Museum &#8211; Turmhof 8 &#8211; 42103 Wuppertal<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.von-der-heydt-museum.de\">http:\/\/www.von-der-heydt-museum.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie ist sozusagen ein Kind das Tanztheaters Pina Bausch. Ihre Eltern Malou Airaudo und Dominique Mercy waren Weggef\u00e4hrten der weltber\u00fchmten Chereographin. Thusnelda Mercy lernte Pina Bausch schon als kleines M\u00e4dchen kennen, wurde sp\u00e4ter selbst Mitglied der Kompanie und war zeitweise sogar Assistentin der gefeierten Tanz-Ikone, die 2009 starb.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-66675","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-15 07:23:17","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66675"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66675\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66726,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66675\/revisions\/66726"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}