{"id":66589,"date":"2023-07-02T16:17:50","date_gmt":"2023-07-02T14:17:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66589"},"modified":"2023-07-10T11:46:21","modified_gmt":"2023-07-10T09:46:21","slug":"tapeten-sind-zeitzeugen-der-modegeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/07\/02\/tapeten-sind-zeitzeugen-der-modegeschichte\/","title":{"rendered":"Tapeten sind Zeitzeugen der Modegeschichte"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66593\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-66593\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Foto-Neser-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1954\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. AnneMarie Neser &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p><b>Am 30.06.1923 wurde in Kassel das erste deutsche Tapetenmuseum er\u00f6ffnet. Seit wann gibt es eigentlich schon Tapeten?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Tapeten im heutigen Verst\u00e4ndnis kennt man wohl seit der Renaissance. Aber es gibt schon in antiken Texten den Begriff der Tapete, wobei damit aber vor allem Wandbeh\u00e4nge, Wandteppiche und Wanddekorationen unterschiedlicher Art bezeichnet wurden. Mich fasziniert immer wieder, dass es seit Menschengedenken das Bed\u00fcrfnis gibt, die intimen Wohnbereiche auszuschm\u00fccken, denn eigentlich kann man doch schon steinzeitliche Ritzzeichnungen in dieser Art interpretieren, da hat jemand in einer dunklen H\u00f6hle seinen Innenraum gestaltet.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Was ist so besonders an Tapeten, an diesen Zeugnissen der Wohnkultur?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Tapeten sind unbestritten ein wertvolles Kulturgut und von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die Innenraumgestaltung. Sie zeigen Einblick in Privatr\u00e4ume und zeigen auch, wer sich manche Kostbarkeit leisten konnte oder durfte. Tapeten sind au\u00dferdem Zeugen der technischen Entwicklung. Nehmen Sie beispielsweise das f\u00fcr Tapeten verwendete Endlospapier, es ist ohne die Erfindung des Rundsch\u00f6pfsiebs um 1830 nicht m\u00f6glich, ein erster Schritt zur industriellen Produktion von Tapeten, die dann auch g\u00fcnstigere Preise nach sich ziehen. Betrachtet man Tapeten aus unterschiedlichen Zeiten, kann man eine Zeitreise durch die Lebens- und Wohnkulturen der Jahrhunderte unternehmen. Tapeten unterliegen wie so vieles dem Wandel der Moden der jeweiligen Zeit. Sie k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen sehr schnell aufgreifen und durch ihre Austauschbarkeit einen gro\u00dfen Personenkreis erreichen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p><b>Wie sahen denn die Tapeten in der 20er und 30er Jahren aus?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Da sind wir in einer Zeit, wo Sachlichkeit und Reduktion um sich greifen. Der Ornamentreichtum des 19. Jahrhunderts verliert an Bedeutung, erf\u00e4hrt sogar heftige Kritik. Aus gekonnt wurde gef\u00e4lscht, die Imitation gilt als unehrlich, nur das Echte hat Wert. Man kennt den Vortragstitel des Wiener Architekten Adolf Loos \u00b4Ornament und Verbrechen`. Loos beklagte die oberfl\u00e4chliche ornamentale Dekoration unter dem Gesichtspunkt der verschwendeten Arbeitszeit.<b><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die Tapeten zeigen dann auch sachlich strenge, eher geometrische Muster oder sind unifarben; sie verbinden sich mit der Wandfl\u00e4che. Einfarbige Fl\u00e4chenmuster gewinnen an Bedeutung. Farbharmonien bestimmten die Atmosph\u00e4re der R\u00e4ume.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Sozialbauprojekte der Weimarer Republik ver\u00e4nderten die Einstellung zur Tapete auch im Hinblick auf die Rationalisierung im Bauwesen. Tapeten waren schneller zu verarbeiten als der handwerkliche Wandanstrich. Im gro\u00dfen Rahmen wurden bspw. Tapeten im Frankfurter Siedlungsbau (Neues Frankfurt) verwendet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66595\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 685px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66595 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Chinesische-Tapete.jpg\" alt=\"\" width=\"675\" height=\"900\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Chinesische Tapete, die einen Trauerzug zeigt; Qianlong-Zeit, ca. 1780 Deutsches Tapetenmuseum, Kassel &#8211; \u00a9 Foto: Dr. Meierhofer<\/span><\/div>\n<p>Die popul\u00e4rste Tapetenkollektion dieser Zeit war die des Bauhauses, sie kam 1929 auf den Markt mit unterschiedlichen Mustern wie Raster, Gitter oder Strichelungen. In der Grundidee ist es eine \u00dcbertragung der Oberfl\u00e4chenwirkung von Putz auf Papier. Die Bauhaustapete wurde von der Werkstatt f\u00fcr Wandmalerei unter Leitung von Hannes Scheper entwickelt und wird bis heute produziert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick werden Moden oder<b> <\/b>auch<b> <\/b>Stile gern in klar voneinander abzugrenzender Abfolge dargestellt, aber eigentlich gibt es das nicht; Stile, Moden durchdringen sich immer eine gewisse Zeit bevor sie sich durchsetzen und abl\u00f6sen. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kann man daher Jugendstiltapeten etwa im Stil Henry van de Veldes, neben sachlichen, schlichtgemusterten Tapeten des Bauhauses oder den Wiener Werkst\u00e4tten finden.&#8220;<\/p>\n<p><b>Welche Materialien hat man an den W\u00e4nden verarbeitet?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Wenn man durch die Geschichte geht, da gab es allerhand, etwa Ledertapeten aus der Sp\u00e4trenaissance und dem Barock, dann Stoffe, wie Damast, Brokat, Samt, Seide, auch Wachstuchtapeten und dann eben Papier. Das wurde \u00fcbrigens schon fr\u00fcher verwendet als man allgemein denkt. In der Schweiz gibt es \u00fcberlieferte Papierb\u00f6gen an W\u00e4nden und Decken schon aus dem 15. Jahrhundert. Aus den 1970er Jahren kennt man dann auch Korktapeten, Rattan, Pappe, alles M\u00f6gliche kam an die Wand. Heute sind Nachahmungen von Baumaterialien, wie Beton, Stein zu sehen, die Bandbreite ist also unersch\u00f6pflich.&#8220;<\/p>\n<p><b>Viele Tapeten stie\u00dfen nicht immer auf den Geschmack ihres Betrachters. Die letzten Worte des Schriftstellers Oscar Wilde, bevor er in seinem Pariser Hotel starb, waren: \u201eEntweder geht diese scheu\u00dfliche Tapete \u2013 oder ich. \u201c Tapeten oder auch Anstriche in Hotels oder \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden sind heute meist einfarbig. Ist das schick oder langweilig?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Tapeten kann man wie vieles andere als Geschmacksache ansehen, vor allem, wenn die Beurteilung aus pers\u00f6nlicher Sicht erfolgt, wie dies der Schriftsteller Oscar Wilde getan hat, der bekannt war f\u00fcr seinen erlesenen Zeitgeschmack. Doch aus professioneller Sicht, geht es nicht darum, ob mir pers\u00f6nlich ein Anstrich oder eine Tapete besser gef\u00e4llt. Vielmehr steht im Vordergrund, was man mit und im Raum bewirken m\u00f6chte, also soll der Raum bspw. Ruhe ausstrahlen oder zur Aktivit\u00e4t anregen, wer nutzt den Raum u.v.m.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66598\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 711px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66598 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/books-ga526f009d_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"467\" \/><span class=\"wp-caption-text\">War auch einmal modern: Eine Fototapete, die eine B\u00fccherwand darstellte &#8211; \u00a9 Puxabay<\/span><\/div>\n<p>Es geht darum, f\u00fcr die geplante Nutzung den angemessenen Rahmen zu schaffen mit den entsprechenden Materialien. Es ist immer die Frage, in welchem Kontext gestalte ich, da geht es um eine Atmosph\u00e4re, die ich in dem Raum erzeugen m\u00f6chte. Es ist eine Komposition von diversen Elementen. Z. B. die Nutzung in einem Hotel bedeutet eine st\u00e4rke Abnutzung, die R\u00e4ume werden intensiver beansprucht als Privatr\u00e4ume. Hotel- oder auch Krankenhausgestaltungen haben demzufolge vollkommen andere Anspr\u00fcche als Privathaushalte.&#8220;<\/p>\n<p><b>Nach der Schlie\u00dfung des Tapetenmuseums 2008 wurden die wertvollen Exponate f\u00fcr eine Dauerausstellung restauriert und werden ab 2025 wieder in einem 29- Millionen-Euro-Neubau des heutigen Hessischen Verwaltungsgerichtshofes gegen\u00fcber dem Landesmuseum zu besichtigen sein. In der etwa 1.500 qm gro\u00dfen neuen Dauerausstellung werden Besucher*innen auf eine Zeitreise durch 600 Jahre Ausstattungsgeschichte geschickt. Wie hat sich denn der Wandschmuck in den Jahrhunderten ver\u00e4ndert?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Anne Marie Neser: &#8222;Die Antwort auf diese Frage kann eigentlich B\u00fccher f\u00fcllen. Grob zusammengefasst, kennen wir Innenraumgestaltungen aus ganz fr\u00fchen Zeiten, aber in Bezug auf das Tapetenmuseum w\u00fcrde ich mit der Zeit der Renaissance beginnen. Da sind es diese ber\u00fchmten Goldledertapeten, die man sich nat\u00fcrlich immer mit der damaligen Beleuchtung vorstellen muss, diesem besonderen Glanz im Schein des Kerzenlichtes. Goldledertapeten<b> <\/b>sind<b> <\/b>\u00fcbrigens<b> <\/b>keineswegs mit Gold gefertigt, sondern das Leder wurde mit einem speziellen Harz behandelt. Diese Tapeten waren sehr teuer und ein Statussymbol.<\/p>\n<p>Wer sich dagegen Goldledertapeten nicht leisten konnte, nutzte Stoffbespannungen f\u00fcr die Wand: Brokat, Damast oder Seide. In Frankreich waren allerdings Stofftapeten dem Adel vorbehalten, so dass die b\u00fcrgerlichen Haushalte um 1700 mit gro\u00dfem Interesse auf die neu entwickelten Papiertapeten auswichen. Die Briten wiederum, die bis heute eine gro\u00dfe Tapetentradition haben, f\u00fchrten damals schnell eine Papiersteuer ein, um von der neu erwachten Tapetenkaufwut der B\u00fcrger zu profitieren. Im 18. Jahrhundert war es au\u00dferdem en vogue, R\u00e4ume mit Tapeten im Chinoise-Stil auszustatten.<\/p>\n<div id=\"attachment_66599\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 711px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66599 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/polynesia-gdf8544a08_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"465\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mit einer Fototapete konnte und kann man sich auch die Karibik nach Hause holen &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Das war weniger etwas f\u00fcr Privathaushalte, sondern vielmehr f\u00fcr intime R\u00fcckzugsorte des Adels, wie Gartenpavillons oder Teesalons. Die Mode orientierte sich an chinesischen Vorbildern, angeregt durch Reiseberichte und auch die verbreitete Begeisterung f\u00fcr asiatische Luxusg\u00fcter. Das 19. Jahrhundert kennt dann die wertvollen handgedruckten Panoramatapeten in den Salons wohlhabender B\u00fcrger oder Adliger. Stadtansichten, Landschaften oder mythologische Dramen erweitern hier den Raumeindruck; sehr exklusiv, aber hoher Aufwand und enormer Preis.&#8220;<\/p>\n<p><b>Die \u00fcber 23.000 Objekte sollen auch \u00fcber einen Online-Katalog virtuell zug\u00e4nglich gemacht werden. Dazu geh\u00f6rt u.a. auch Design der 70er Jahre, welches wieder hochmodern ist. Eine ausgelagerte Schau zeigte die besondere Beeinflussung der Tapetentradition durch den Einfluss der Pop Art. Welche Farben und Muster waren denn damals bestimmend?<\/b><\/p>\n<p>Dr. AnneMarie Neser: &#8222;Es waren Muster und Farben, die von den aktuellen Kunstrichtungen inspiriert waren, wie die Op- oder Pop-Art, die zeitgleich auf der <i>documenta<\/i> 1968 in Kassel gezeigt wurden. Man kennt vielleicht die Tapete mit der Kuh vom Popartk\u00fcnstler Andy Warhol oder auch die Nana-Tapete der K\u00fcnstlerin Niki de Saint Phalle. Die Muster waren bunt, laut, teils schrill und hatten diese psychedelischen Musterungen, die im Raum schon anstrengend sein konnten. Die Farbskala umfasste Orange, Sonnengelb, ein kraftvolles Tomatenrot, Olivgr\u00fcn und auch Tiefbraun, oft auch ein Schwarz als Konturlinie.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_66600\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 709px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66600 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/wall-g6c4a2e746_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"699\" height=\"466\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine Backsteinmauer kann man auch mit einer Foto-Tapete simulieren, wenn man es denn will &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>In Wuppertal gibt auch eine einmalige Tapetentradition. Die Raufaser wurde von Hugo Erfurt 1867 entwickelt und geh\u00f6rt heute zu den deutschen \u201eMarken des Jahrhunderts\u201c. In der 8. Generation vertreibt Erfurt neben Raufaser-Produkten weltweit in \u00fcber 30 L\u00e4ndern innovative, designorientierte und \u00f6kologisch nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr die Wandgestaltung. Wie wichtig sind Tapeten f\u00fcr die Raumgestaltung?<\/b><\/p>\n<p>Dr, AnneMarie Neser: &#8222;Wenn man allein von der Raufaser ausgeht, die in Deutschland wohl sehr gern genutzt wird \u2013 ich glaube wir sind das Raufaserland Nr. 1 &#8211; ist die Tapete eine wichtige M\u00f6glichkeit der Wandgestaltung. Die Raufaser ist robust, kosteng\u00fcnstig und l\u00e4sst sich simpel verarbeiten. Sie etablierte sich in den 1920er Jahren und war in den 1980er Jahren vielleicht auch eine schnelle Alternative f\u00fcr die grellen Muster der 1970er Jahre. Ich selbst habe sie auch vielfach in meinen Studentenwohnungen benutzt; Altbauwohnungen mit Rissen, Unebenheiten, L\u00f6chern in den W\u00e4nden, da hilft die Raufaser ungemein. Man kann hervorragend Unebenheiten damit ausgleichen. Mit dem richtigen Kleister war das perfekt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Tapeten sind insgesamt ein wichtiges Mittel zur Gestaltung von Innenr\u00e4umen. Tapeten k\u00f6nnen einen Raum beleben, eine Wand hervorheben, etwas vertuschen, Bauteile oder Fl\u00e4chen betonen oder einen Raum vergr\u00f6\u00dfern oder verkleinern, je nachdem welche Muster oder Farbkombinationen man nutzt. Mit Tapete kann der Raum einen besonderen Charakter erhalten. Sie ist wichtig als historisches und gestalterisches Ph\u00e4nomen in der gesamten Palette der M\u00f6glichkeiten, die wir in diesem Bereich zur Verf\u00fcgung haben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_66594\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 208px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-66594\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Foto-Neser-3.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"247\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. AnneMarie Neser &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dr. AnneMarie Neser<\/h4>\n<p>Prof`in Dr. AnneMarie Neser promovierte an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Architektur der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Berlin mit einer Arbeit zur Preu\u00dfischen Denkmalpflege. Seit 2007 arbeitete Prof. Neser als Dozentin am Z\u00fcricher \u201eHaus der Farbe\u201c, dessen Berliner Au\u00dfenstelle sie ab 2010 leitete. Von 2014 bis 2017 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universit\u00e4t im Fachgebiet Didaktik der Visuellen Kommunikation sowie Koordinatorin der interdisziplin\u00e4ren Bildungsplattform \u201ecolour. education\u201c. Seit WS 2018 ist sie Professorin f\u00fcr Baukultur und Raumgestaltung in der Fakult\u00e4t Design und Kunst in Wuppertal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1923 wurde das erstes Tapetenmuseum in Kassel er\u00f6ffnet. Aitor Uwe Blass hat sich in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Jahr100Geschichten-Interview&#8220; mit Prof`in Dr. AnneMarie Neser aus der Fakult\u00e4t Design und Kunst \u00fcber die lange Tradition der Wandverkleidung unterhalten<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-66589","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 08:23:53","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66589"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66589\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66603,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66589\/revisions\/66603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}