{"id":66433,"date":"2023-06-23T10:20:49","date_gmt":"2023-06-23T08:20:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66433"},"modified":"2023-06-23T10:20:49","modified_gmt":"2023-06-23T08:20:49","slug":"tatjana-toensmeyer-das-traurige-leben-unter-besatzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/23\/tatjana-toensmeyer-das-traurige-leben-unter-besatzung\/","title":{"rendered":"Tatjana T\u00f6nsmeyer: Das traurige Leben unter Besatzung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66436\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 751px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66436 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bundesarchiv_Bild_183-R99297__Paris__Frauen_mit_Judenstern_beim_Einkaufen-2.jpg\" alt=\"\" width=\"741\" height=\"515\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Frauen mit Judenstern 1942 beim Einkaufen in Paris (Frankreich) &#8211; \u00a9 Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-R99297 \/ CC-BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p>Tatjana T\u00f6nsmeyer organisiert jetzt eine Konferenz zu Besatzungsgesellschaften des Zweiten Weltkrieges. Autor Uwe Blass hat sich mit ihr im Rahmen der interessanten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; \u00fcber das Thema unterhalten: &#8222;Die Gesellschaften der abwesenden M\u00e4nner&#8220;.<\/p>\n<p>Seit mehr als einem Jahr beunruhigt der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine das Leben aller Menschen weltweit. Die Not derer, die seitdem im aktuellen Kriegsgebiet und vor allem in den russisch besetzten Teilen des Landes leben, \u00e4hnelt sich heute wie damals stark. Tatjana T\u00f6nsmeyer widmet sich damit einem Thema, dass in der historischen Auseinandersetzung noch weitgehend unerforscht ist.<\/p>\n<h4>Leben unter Besatzung<\/h4>\n<p>Die Professorin leitet einen internationalen Forschungsverbund zu den Besatzungsgesellschaften des Zweiten Weltkrieges. Gut 200 Millionen Menschen lebten unter dem Einfluss der deutschen Besatzung in den okkupierten Gebieten. \u00dcber ihr Leben wei\u00df man bisher nicht viel. \u201eEs gibt noch viele Forschungsl\u00fccken\u201c, sagt die Fachfrau, klar sei aber, dass die deutsche Besatzung in jegliche Art des Alltags von Menschen eingegriffen habe.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Im Laufe der Kriegsjahre erstreckten sich die Besatzungsgebiete von West- und Nordeuropa bis in den Osten und S\u00fcdosten des Kontinents. Gerade in Osteuropa waren die Besatzer von Anfang an extrem gewaltt\u00e4tig, nutzten die Ressourcen der unterworfenen Gebiete zu eigenen R\u00fcstungszwecken und beuteten sie dramatisch aus. \u201eDas hatte wiederum massive Konsequenzen auf die Versorgung. Was Menschen vorher als Normalit\u00e4t kannten, gab es mit Besatzung nicht mehr.\u201c<\/p>\n<h4>Umgehen mit Mangelversorgung<\/h4>\n<p>Zusammen mit Peter Haslinger von der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen hat Tatjana T\u00f6nsmeyer eine zweib\u00e4ndige Quellenedition unter dem Titel \u201eFighting Hunger, Dealing with Shortage\u201c (\u00b4 Den Hunger bek\u00e4mpfen, mit dem Mangel umgehen`) herausgebracht, die sich mit dem Alltag der Menschen unter Besatzung in Europa besch\u00e4ftigt. \u201eDie Folgen dieser Kriegshandlungen kann man nachvollziehen, wenn man sich eine Karte dieser Zeit vor sein geistiges Auge h\u00e4lt\u201c, erkl\u00e4rt die Forscherin.<\/p>\n<p>\u201eEs war ja ein sehr gro\u00dfes Europa, von Nordnorwegen bis zum Mittelmeer, von der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste bis weit in die damalige Sowjetunion. \u00dcberall in diesen Gebieten litten Menschen sehr schnell unter Mangelversorgung und mussten damit umgehen.\u201c Grundnahrungsmittel waren in den Gesch\u00e4ften vielfach nicht mehr zu bekommen und so versuchte man sich auf dem Schwarzmarkt zu versorgen. Dort waren die Preise extrem hoch. \u201eZugleich \u00fcbertrat man damit die Gesetze der Besatzer, denn der Schwarzmarkt wurde kriminalisiert, und es drohte Verhaftung.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_66437\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66437 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Foto-Toensmeyer-bearbeitet.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"287\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Tatjana T\u00f6nsmeyer &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>In der Quellenedition finden sich zahlreiche Beispiele aus Briefen und Tageb\u00fcchern, die die Not der Menschen belegen. So schreibt z. B. ein belgischer Tagebuchautor, dass er bereits im ersten Jahr der Besatzung 16 Kilogramm abgenommen habe. Die Situation der Menschen im damaligen Osteuropa war sogar noch dramatischer. \u201eIn der damaligen Sowjetunion setzten die deutschen Besatzer eine regelrechte Hungerpolitik in Szene\u201c, beschreibt Tatjana T\u00f6nsmeyer die Situation.<\/p>\n<p>\u201eEs gab viele Hungertote.\u201c Eine Stadt in der Ukraine, die uns aktuell ob ihrer Tragik seit Monaten in den Medien begleitet, f\u00fchrte auch damals die Statistik an. Dazu T\u00f6nsmeyer: \u201eCharkiw z.B. hatte in den Jahren des Zweiten Weltkrieges die meisten Hungertoten zu verzeichnen. Aber auch andere sowjetische St\u00e4dte, Griechenland und ebenso die Niederlande hatten eine enorme Zahl an Hungertoten im sogenannten Hungerwinter 1944\/45.\u201c<\/p>\n<p>Die Besatzer ordneten Arbeitspflicht an, die Menschen wurden aber immer schw\u00e4cher, versuchten sich mit Ersatzprodukten auf dem Schwarzmarkt zu versorgen, manche brachen an ihren Arbeitspl\u00e4tzen zusammen. \u201eWir haben Quellen, wo Menschen berichten, dass sie Futter f\u00fcr Tiere gegessen hatten. Und vom Oktober 1941 liegt uns die Warnung des Pr\u00e4fekten von Paris vor, der die Stadtbev\u00f6lkerung davor warnt, gekochtes Katzenfleisch zu verzehren, weil es Krankheiten \u00fcbertr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<h4>Frauen f\u00fcr Familie verantwortlich<\/h4>\n<p>Die Quellenedition folgt dem Konzept der Besatzungsgesellschaften und Tatjana T\u00f6nsmeyer sagt: \u201eWir zeigen, wie diese Gesellschaften funktionierten.\u201c Es sei eine Gesellschaft der abwesenden M\u00e4nner gewesen, erkl\u00e4rt sie, denn man m\u00fcsse sich vorstellen, dass die V\u00e4ter entweder zum Krieg eingezogen, oder bereits gefangen genommen, verwundet oder gar gefallen waren. Diesen Familien fehlten daher die Ern\u00e4hrer.<\/p>\n<p>\u201eDiese Gesellschaften bestanden zu gr\u00f6\u00dferen Prozents\u00e4tzen aus Frauen, Kindern und alten Menschen als in Friedenszeiten.\u201c Kinder und alte Menschen seien in diesem Zusammenhang als bed\u00fcrftige Menschen zu betrachten, die auch in normalen Situationen Unterst\u00fctzung br\u00e4uchten. Zudem wurden immer wieder Arbeitskr\u00e4fte zu R\u00fcstungszwecken ins Deutsche Reich deportiert, so dass das Leben von st\u00e4ndiger Angst gepr\u00e4gt war, erkl\u00e4rt die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<div id=\"attachment_66443\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-66443\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/german-2924222_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"492\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Deutsche Besatzer machten den Menschen in vielen L\u00e4ndern das Leben schwer &#8211; \u00a9 Pixabay \/ Detonator<\/span><\/div>\n<p>In dieser Situation seien es vor allem die Frauen gewesen, die versucht h\u00e4tten, die Familie zusammenzuhalten, zu ern\u00e4hren und Schutz zu finden. Auch hier dr\u00e4ngt sich die Parallele zum Ukrainekrieg wieder auf, wo eine \u00e4hnliche Situation wie vor 80 Jahren im Zweiten Weltkrieg herrscht. \u201eIch habe selber Menschen getroffen, die schon kurz nach dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind\u201c sagt Tatjana T\u00f6nsmeyer, \u201edie haben mir immer berichtet, dass sie entweder aus den Erz\u00e4hlungen der Familien oder aus der Schule wissen, was Besatzung bedeutet und sie sagen: \u00b4Das will ich auf keinen Fall erleben. Ich will auf gar keinen Fall unter Besatzung leben! ` Dann fliehen sie nach Deutschland und stellen fest, dass Besatzung hier kein gro\u00dfes Thema ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission hat im letzten Herbst ein Seminar veranstaltet, in der ein ukrainischer Wissenschaftler, der in zeitweise in einem Gebiet mit Besatzung gelebt hat, \u00fcber die aktuelle Situation im Land berichtete.<\/p>\n<p>Tatjana T\u00f6nsmeyer selber referierte gleichzeitig \u00fcber ihre historischen Forschungen und stellte fest: \u201eDa konnten wir sehen, dass die Gewalt, die um die n\u00e4chste Ecke lauert, die \u00c4ngste beim Einkaufen, die Wohnung, die kein sicherer R\u00fcckzugsort mehr ist, weil Besatzer an die T\u00fcre h\u00e4mmern und man als Zivilist nichts machen kann, die Tatsache, dass man keine verl\u00e4sslichen Informationen mehr bekommen kann, kennzeichnen Vergangenheit und Gegenwart.\u201c<\/p>\n<h4>600 Quellen aus ganz Europa<\/h4>\n<p>In den gedruckten Editionen sowie einem zus\u00e4tzlichen Online-Portal finden sich rund 600 aussagekr\u00e4ftige Quellen, berichtet Tatjana T\u00f6nsmeyer, die aus ca. 70 Archiven aus allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, die einmal deutsch besetzt waren, stammen. Darunter sind Tageb\u00fccher, Briefe, Petitionen, aber auch Marktordnungen und Verf\u00fcgungen. \u201eAus ca. 20 Sprachen haben wir diese Quellen ins Englische \u00fcbersetzt. Im Online-Portal gibt es dazu noch ein originalsprachliches Transkript sowie die M\u00f6glichkeit, Originalscans aufrufen. Somit bietet das Portal noch eine Vielzahl zus\u00e4tzlicher M\u00f6glichkeiten\u201c, erg\u00e4nzt sie.<\/p>\n<p>Um die allt\u00e4glichen Einschr\u00e4nkungen nachvollziehbar zu machen, nennt die Wissenschaftlerin das perfide Beispiel einer Marktordnung aus der Ukraine. \u201eDarin legt der deutsche Kommandant detailliert fest, wann auf dem Markt was verkauft werden darf, wie die St\u00e4nde zu beschriften sind und dass Verk\u00e4ufe auf den Wegen streng bestraft w\u00fcrden. Dann folgt eine sehr lange Liste, in der minuti\u00f6s aufgef\u00fchrt wird, was nicht verkauft werden darf, zum Beispiel kein Fleisch, aber auch keine Milch- oder Getreideprodukte. Wenn man das liest, fragt man sich: Was bleibt denn \u00fcberhaupt noch \u00fcbrig? Und am Ende steht dann: alles andere ist frei verkaufbar.\u201c<\/p>\n<p>Die Edition zeige nun, wie die Menschen mit diesen Auflagen umgingen.<\/p>\n<div id=\"attachment_66444\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-66444\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/war-952967_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"495\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kinder leiden ganz besonders unter den Besatzungen im Krieg &#8211; \u00a9 Pixabay \/ Alexas_Fotos<\/span><\/div>\n<h4>Tagung besch\u00e4ftigt sich mit Lokalverwaltungen unter Besatzung<\/h4>\n<p>Der Rahmen, in dem die einheimischen Menschen in den besetzten Gebieten agieren konnten, war sehr begrenzt. Die von Tatjana T\u00f6nsmeyer in Wuppertal initiierte Tagung widmet sich dieser Situation unter dem Titel \u00b4Occupied Societies and Local Administration` (Besetzte Gesellschaften und lokale Verwaltung). \u201eDieser Raum von Nordnorwegen bis ins Mittelmeer und von der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste bis weit in die damalige Sowjetunion hinein ist so gro\u00df, dass die deutschen Besatzer immer auch einheimisches Personal brauchten, um ihre Anweisungen durchsetzen zu lassen\u201c erkl\u00e4rt die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<p>Viele ihrer Quellen stammen daher nicht aus Akten der obersten Beh\u00f6rde in Berlin, sondern sind \u00f6rtliche und regionale Erlasse. \u201eMan sieht, dass Lokalverwaltungen \u00fcberall in den besetzten Gebieten in Europa eine gro\u00dfe Rolle spielten, weil sie sozusagen zu Handlangern der Besatzer gemacht wurden, um deren Ziele zu realisieren.\u201c<\/p>\n<p>Diese meist einheimischen Verwaltungsorgane organisierten das administrative Alltagsmanagement, kontrollierten die Marktordnung, gaben Lebensmittelrationen aus und nahmen Verhaftungen vor. \u201eIm Rahmen der Tagung werden wir uns die Polizeiarbeit ansehen, es wird um Gerichte gehen, Sozial- und Gesundheitspolitik und auch Ph\u00e4nomene wie Denunziation\u201c, erkl\u00e4rt Tatjana T\u00f6nsmeyer.<\/p>\n<p>Sie f\u00e4hrt fort, \u201eman muss sich eins klarmachen: Wo immer Menschen aufs Amt gegangen sind, da mag vielleicht der Amtschef ein Deutscher gewesen sein, aber die, mit denen man am Schalter zu tun hatte, waren wahrscheinlich Einheimische.\u201c Die Vermittlung von Ge- und Verboten durch einheimische Verwaltungsmenschen f\u00fchrte so zu schnellerer Akzeptanz.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Massen von Regeln, Gebote und Verbote<\/h4>\n<p>Auch die Zahlen der Menschen, die in den Beh\u00f6rden arbeiteten, wuchsen unter Besatzung, und das habe eine Logik in sich, erkl\u00e4rt die Forscherin. \u201eZum einen sind diese Deutschen kontrollfanatisch. Es gibt Massen von Regeln, Gebote und Verbote, die sie alle kontrolliert haben wollen, und daf\u00fcr brauchen sie Personal. Zum anderen habe ich am Anfang davon gesprochen, dass Menschen im gro\u00dfen Stil zur Arbeit abtransportiert wurden. Und gerade Frauen hofften, dass, wenn sie eine Stelle bei der Beh\u00f6rde, einer dieser Lokalverwaltungen hatten, sie der Deportation entgehen konnten.\u201c<\/p>\n<p>Frauen vor Ort konnten sich weiter um ihre Kinder oder kranke Angeh\u00f6rige k\u00fcmmern und h\u00e4tten somit ein Interesse gehabt, in dieser Art von Beh\u00f6rde zu arbeiten. Aber diese T\u00e4tigkeit konnte katastrophale Folgen f\u00fcr andere Menschen haben. \u201eEs sind auch diese Beh\u00f6rden, die die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung zu registrieren hatte. Wir wissen, wie anders der Alltag unter Besatzung war, aber j\u00fcdische Menschen waren noch einmal besonders betroffen\u201c unterstreicht Tatjana T\u00f6nsmeyer.<\/p>\n<p>\u201eSie hatten die niedrigsten Lebensmittelrationen, sie waren am meisten auf den Schwarzmarkt angewiesen und sie verf\u00fcgten im \u00f6stlichen Europa nur \u00fcber Rationen, von denen man nicht \u00fcberleben konnte. Lokalverwaltungen wurden somit f\u00fcr die deutschen Herrschaftsziele, auch die Mordpolitik, in Dienst genommen. Dazu ist in letzter Zeit viel Spannendes erforscht worden und dar\u00fcber wollen wir diskutieren.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Internationale Auszeichnung erhalten<\/h4>\n<p>Durch die aktuellen kriegerischen Handlungen in der Ukraine bekommen Tatjana T\u00f6nsmeyers Forschungen zu Besatzungsgesellschaften zus\u00e4tzlich Bedeutung, die auch international honoriert wurde. Die &#8222;American Library Association&#8220;, der Dachverband der Bibliotheken in Nordamerika zeichnete die von Tatjana T\u00f6nsmeyer mitherausgegebene Quellenedition aus.<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns dar\u00fcber besonders gefreut, weil es ein neues Thema ist und wir mit diesem neuen Thema aufgefallen sind. Dar\u00fcber hinaus ist es ein Projekt, was zentral an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal angesiedelt ist. Wir haben es damit auch geschafft, einen Standard im Englischen halten zu k\u00f6nnen, den normalerweise nur Native Speaker vorweisen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_66439\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 241px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66439 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Foto-Toensmeyer-bearbeitet-2.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"287\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Tatjana T\u00f6nsmeyer &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Tatjana T\u00f6nsmeyer<\/h4>\n<p>Tatjana T\u00f6nsmeyer studierte Geschichte, Osteurop\u00e4ischen Geschichte, Politikwissenschaften und Publizistik\/Medienwissenschaften an den Universit\u00e4ten Bochum und Marburg und promovierte 2003 an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin wo sie bis 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin t\u00e4tig war. Sie habilitierte sich in an der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena und leitet seit 2011 den Lehrstuhl f\u00fcr Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUnsere Forschung ist auf eine traurige Weise sehr aktuell\u201c, sagt Prof. Dr. Tatjana T\u00f6nsmeyer vom Lehrstuhl Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universit\u00e4t. Die Historikerin besch\u00e4ftigt sich mit Besatzungsgesellschaften des Zweiten Weltkrieges und dem Einfluss von Okkupation auf den Alltag der betroffenen Menschen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-66433","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-06 23:08:45","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66433"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66433\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66449,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66433\/revisions\/66449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}