{"id":66371,"date":"2023-06-24T19:26:46","date_gmt":"2023-06-24T17:26:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66371"},"modified":"2023-07-01T16:19:37","modified_gmt":"2023-07-01T14:19:37","slug":"jan-filipzik-fazit-einer-reise-durch-indien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/24\/jan-filipzik-fazit-einer-reise-durch-indien\/","title":{"rendered":"Jan Filipzik: Fazit einer Reise durch Indien"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66375\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-66375\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230617_064902.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Do eine Weltreise ist ganz sch\u00f6n anstrengend: Lena Lichterbeck und Jan Filipzik in Indien unterwegs mit dem Bus &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Gerochen habe ich es vorher schon, aber als ich die Kopfh\u00f6rer aus den Ohren nehme, h\u00f6re ich es auch: Um mich herum wird gebrochen, gew\u00fcrgt und gekotzt. Den halben Bus hat es erwischt, kaum einer, der nicht eine der kleinen dunklen Plastikt\u00fcten in Griffweite hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Jede Kurve wirft den K\u00f6rper unsanft von links nach rechts, dazwischen dudelt laut Musik, weil jemand sich Videos auf dem Handy anschaut, ab und zu bekomme ich von den noch zusteigenden Reisenden im Vorbeigehen einen Ellbogen oder Rucksack ins Gesicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann pl\u00f6tzlich riecht es intensiv nach Curry, weil ein Unerschrockener meint, jetzt w\u00e4re ein guter Zeitpunkt, sein Abendessen auszupacken. Die Reise mit dem Nachtbus von Dharamshala im Norden Indiens zur\u00fcck nach Delhi z\u00e4hlt zu den intensivsten Fahrten, die wir bislang auf unserer Weltreise erleben durften.<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_66376\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66376 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230616_133528.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"563\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Und damit ist sie ein gutes Beispiel auf die abschlie\u00dfende Frage, wie Indien denn jetzt eigentlich gewesen ist: Unglaublich intensiv, in jeder Hinsicht.<\/p>\n<p>Bevor ich zu einem \u2013 sehr subjektiven \u2013 Fazit unserer monatelangen Reise durch Indien komme, noch schnell erz\u00e4hlt, wie es nach Delhi f\u00fcr uns weiterging. Die Entscheidung, in den Norden zu reisen, stellt sich als goldrichtig heraus. In Shimla ist es deutlich k\u00fchler als in Delhi, abends ziehen wir sogar hin und wieder lange Hose, Pullover, Schal und M\u00fctze an \u2013 das aber ist allemal besser, als in Indiens Hauptstadt bei Temperaturen von bis zu 40 Grad zu braten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Shimla ist ein ehemaliger britischer Luftkurort, hierhin hat sich die Administration in den hei\u00dfen Sommermonaten zur\u00fcckgezogen \u2013 und ich kann auf Anhieb verstehen, warum. Die Landschaft ist sch\u00f6n, gr\u00fcne Berge so weit das Auge blickt, noch dazu ist es deutlich ruhiger und entspannter als in den gro\u00dfen St\u00e4dten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66377\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66377 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230604_121708_420.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"750\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein buntes Festival in Shumba -.\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Die Zeit in Shimla verbringen wir ruhig: Wir gehen ein bisschen spazieren, sitzen in sch\u00f6nen Caf\u00e9s, schauen uns den ehemaligen britischen Verwaltungssitz an, sehen unglaublich viele Affen, geraten unversehens mitten in ein kleines Festival, sind ein paar Tage etwas krank, liegen im Bett und werden schlie\u00dflich wieder gesund.<\/p>\n<p>Nach Shimla schauen wir uns Dharamshala an. Zehn Stunden Fahrt mit dem Bus sind es bis hierhin, wir bleiben insgesamt sieben N\u00e4chte. Mir pers\u00f6nlich gef\u00e4llt die Stadt noch einmal deutlich besser als Shimla, was vor allem an den Vibes liegt. Dharamshala ist der Sitz der tibetischen Exil-Regierung, der Dalai Lama wohnt gleich um die Ecke und der Buddhismus ist allgegenw\u00e4rtig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zahllose M\u00f6nche laufen durch die Stra\u00dfen, \u00fcberall gibt es kleine tibetische L\u00e4den und Tempel, ein wirklich sehenswertes Museum erz\u00e4hlt von der tragischen Geschichte des kleinen Landes \u2013 doch trotzdem liegt \u00fcber allem ein Gef\u00fchl von Heiterkeit und Optimismus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66378\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66378 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230608_125120.jpeg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"564\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein farbenpr\u00e4chtiges Denkmal in Dharamshala &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Einziges Manko der Stadt: Auch hier gibt es unglaublich viel Verkehr, unz\u00e4hlige Autos und Motorr\u00e4der schieben sich laut hupend durch die engen Stra\u00dfen \u2013 und in den wenigen Momenten, in denen es still ist, bekomme ich ein Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie viel sch\u00f6ner es w\u00e4re, wenn die Menschen die Hupe nicht erfunden h\u00e4tten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Oder zumindest ganz Indien mit einem ausnahmslosen Hup-Verbot belegt werden w\u00fcrde. Denn das ist ein Punkt, der mich in den ganzen Monaten in zunehmendem Ma\u00dfe stresst. Was wiederum eine gute \u00dcberleitung ist, zu meinem Fazit, bei dem ich allerdings mit den sch\u00f6neren Dingen beginnen m\u00f6chte. Also, wie ist Indien denn nun?<\/p>\n<p>* Indien geh\u00f6rt zu den vielf\u00e4ltigsten L\u00e4ndern, die ich bislang bereist habe. Nord und S\u00fcd unterscheiden sich extrem \u2013 lange Sandstr\u00e4nde auf der einen, schneebedeckte Berge auf der anderen Seite, dazwischen Wasserstra\u00dfen, gro\u00dfe St\u00e4dte, W\u00fcstenregionen, Dschungel und immer wieder das Meer. Landschaftlich gibt es hier so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann, und das in einem einzigen Land.<\/p>\n<p>* Indien ist ein sehr leckeres und g\u00fcnstiges Reiseland. F\u00fcr ein gutes Essen in einem schicken Restaurant zahlt man zu zwei nicht mehr als zehn Euro, an Stra\u00dfenst\u00e4nden ist es oftmals nur ein Bruchteil davon, ein Tee beispielsweise kostet hier gerade einmal zehn Cent. Auch Unterk\u00fcnfte gibt es bereits f\u00fcr wenige Euro \u2013 wobei ich sowohl beim Essen als auch beim Hotel empfehle, im Zweifelsfall ein wenig mehr auszugeben. Sonst hat man schnell eine Lebensmittelvergiftung oder k\u00e4mpft mit akutem Kakerlaken-Befall auf dem Zimmer.<\/p>\n<div id=\"attachment_66379\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66379 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230614_172047.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"563\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Enge Gassen mit H\u00e4ndlern aller Art \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>* Gleichzeitig w\u00fcrde ich Indien als absolut sicheres Reiseland beschreiben, zumindest in unserer Konstellation als Paar. Es gab in den ganzen Monaten keinen einzigen Moment, keinen Ort, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, in oder an dem wir uns unsicher gef\u00fchlt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>* Dabei ist Indien intensiver als jedes andere Land in Asien, das ich kenne. Es gibt hier von allem mehr, leider auch von den Dingen, die weniger sch\u00f6n sind: mehr M\u00fcll, mehr Dreck, mehr Gestank, mehr L\u00e4rm und mehr Ger\u00fcche. Hinzu kommt das vor allem im Norden verbreitete st\u00e4ndige, lautstarke Spucken. Das ist inzwischen zwar an Bahnh\u00f6fen und in anderen \u00f6ffentlichen Einrichtungen verboten, ansonsten begleitet es einen aber nach wie vor fast \u00fcberall.<\/p>\n<p>* Der Verkehr in Indien ist eine Katastrophe. Dabei geht es gar nicht darum, dass die Autos, Motorr\u00e4der und Tuk Tuks in f\u00fcnf Reihen wild durcheinanderfahren, wo eigentlich nur zwei oder drei Spuren vorgesehen w\u00e4ren, sondern vor allem um die R\u00fccksichtslosigkeit und das ununterbrochene Hupen, das nur in wenigen F\u00e4llen \u00fcberhaupt n\u00f6tig w\u00e4re. So aber ist es ein Ger\u00e4usch, das einen st\u00e4ndig begleitet, das nie weggeht und zumindest mich mit der Zeit zunehmend gestresst hat. Entsprechend schwierig ist es auch, als Fu\u00dfg\u00e4nger unterwegs zu sein, zumal es kaum Gehwege gibt, die nicht kaputt, vollgestellt oder zugem\u00fcllt sind, so dass die meisten Menschen einfach neben den Autos auf der Stra\u00dfe laufen.<\/p>\n<div id=\"attachment_66381\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66381 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230607_111008-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"563\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Beindruckendes Bauwerk: Der ehemalige britische Verwaltungssitze in Shimla &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>* Auch mit Bus und Bahn ist die Fortbewegung in Indien grunds\u00e4tzlich etwas schwieriger als in anderen L\u00e4ndern Asiens. Die Bahnen sind oft Wochen im Voraus ausgebucht, noch dazu ist es f\u00fcr Ausl\u00e4nder schwer, online an Tickets zu kommen. Das Busnetz wiederum ist zwar gut ausgebaut und die Tickets gibt es auch ganz einfach per App, allerdings sind die Abfahrtsorte meist ungenau eingezeichnet, was dazu f\u00fchrt, dass es am Transfertag oft ein wenig hektisch wird und es einige Anrufe braucht, bis man dort ist, wo man sein sollte.<\/p>\n<p>* Dabei sind die Inder grunds\u00e4tzlich sehr freundlich und hilfsbereit. Sobald wir irgendwo stehengeblieben sind und suchend auf unser Handy geschaut haben, kam in k\u00fcrzester Zeit jemand, hat uns gefragt, ob wir Hilfe brauchen, uns den Weg gezeigt, erkl\u00e4rt, wie wir zu unserem Ziel kommen.<\/p>\n<p>* Allerdings \u2013 und wie gesagt, das ist meine pers\u00f6nliche Sichtweise \u2013 hatte ich mit der Zeit das Gef\u00fchl, dass diese Freundlichkeit nur dann da ist, wenn sie nichts kostet. Denn sobald es darum geht, selbst zur\u00fcckzustecken, habe ich die Inder \u2013 im Norden st\u00e4rker als im S\u00fcden \u2013 als sehr egoistisch und selbstbezogen erlebt. Das zeigt sich im Stra\u00dfenverkehr, wo ausnahmslos das Recht des St\u00e4rkeren gilt und Fu\u00dfg\u00e4nger ganz unten in der Hierarchie stehen. In Schlangen und auf Fu\u00dfg\u00e4ngerwegen wird r\u00fccksichtslos gedr\u00e4ngelt, gerempelt und geschoben. Dass jemand einmal zur Seite tritt und jemand anderen vorl\u00e4sst, dass jemand in einem schmalen Gang sein Gegen\u00fcber zuerst gehen l\u00e4sst, dass jemand wartet, wenn derjenige vor ihm nicht ganz so schnell ist \u2013 das habe ich in all den Monaten in Indien selten erlebt.<\/p>\n<div id=\"attachment_66382\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66382 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230610_115551.jpeg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"564\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Essen und Trinken sind sehr preisg\u00fcnstig in Indien &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>* So ist bei mir der Eindruck entstanden, dass es in der indischen Gesellschaft in Teilen die Sorge gibt, bei irgendetwas zu kurz zu kommen und viele deshalb meinen, sich r\u00fccksichtslos nehmen zu m\u00fcssen, was ihnen vermeintlich zusteht. Vielleicht ist es auch Ausdruck des nach wie vor bestehenden Kastensystems, dass einige Menschen glauben, mehr wert zu sein als andere. Das zeigt sich leider auch im Stra\u00dfenverkehr.<\/p>\n<p>Mehr als einmal haben wir gesehen, wie ein Rollerfahrer von einem Auto umgefahren wurde, woraufhin der Autofahrer nach kurzer Zeit weitergefahren ist, oftmals ohne \u00fcberhaupt auszusteigen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist das etwas, mit dem ich sehr schwer umgehen kann und das mich mit zunehmender Zeit immer mehr abgesto\u00dfen hat.<\/p>\n<p>* Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass die Menschen das alles \u00fcberhaupt nicht b\u00f6se meinen, die Intention dahinter ist keine schlechte. Sie sind einfach so, es ist Teil ihrer Kultur. Wo wir uns auf den Schlips getreten f\u00fchlen, wenn wir angerempelt werden und sich jemand vordr\u00e4ngelt, lacht das Gegen\u00fcber hier und alles ist gut. Dabei haben die Inder im Gegensatz zu uns auch ein anderes Verh\u00e4ltnis von N\u00e4he und Distanz. So ist es im Bus v\u00f6llig normal, komplett verschwitzt und ganz eng nebeneinander zu sitzen, Freunde gehen Arm in Arm, M\u00e4nner halten H\u00e4ndchen, miteinander Unbekannte tauschen sich aus und stehen sich in k\u00fcrzester Zeit nahe.<\/p>\n<div id=\"attachment_66387\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66387 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230607_111936.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"563\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein harmonisches, neugieriges Paar auf Weltreise: Lena Lichterbeck und Jan Filipzik &#8211; \u00a9 reisen ist jetzt<\/span><\/div>\n<p>Das zeigt sich auch daran, dass die Inder ausgesprochen aufgeschlossen sind \u2013 und besonders Ausl\u00e4nder finden sie spannend. Was dazu gef\u00fchrt hat, dass wir nicht nur unentwegt angestarrt, t\u00e4glich angesprochen und nach unserer Herkunft gefragt worden sind, sondern auch f\u00fcr unz\u00e4hlige Fotos herhalten mussten, auf denen wir jetzt Arm in Arm mit fremden Indern stehen und freundlich l\u00e4cheln. Oft allerdings sind wir auch vermeintlich heimlich fotografiert und gefilmt worden, worauf man sich als Tourist ebenfalls einstellen sollte.<\/p>\n<p>* Das alles macht Indien zu einem spannenden, aber eben auch nicht einfachen Reiseland. Wenn du nur sch\u00f6ne Str\u00e4nde, eine atemberaubende Natur und tolle St\u00e4dte haben m\u00f6chtest: vergiss Indien und fahr woanders hin. Man kann sich zwar auch hier f\u00fcr Geld von vielen der unangenehmen Sachen freikaufen und seine Zeit ausnahmslos in teuren Ressorts und auf gef\u00fchrten Touren verbringen, allerdings ist das, zumindest aus meiner Sicht, ziemlich sinnbefreit und hat mit dem echten Indien wenig zu tun.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66385\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66385 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230605_105742.jpeg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"564\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wundersch\u00f6ne Landschaften &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Indien ist ein Land, f\u00fcr das man viel Kraft, Geduld und Ruhe braucht, das einen Demut und im besten Fall Gleichmut und Gelassenheit lehrt und aus dem man st\u00e4rker wieder geht als man gekommen ist. Nach Indien gibt es nicht mehr viel, was dich im Bezug aufs Reisen ersch\u00fcttern kann \u2013 und das ist ein beruhigendes Gef\u00fchl. W\u00fcrde ich also noch einmal wiederkommen?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ja, vermutlich schon, allerdings f\u00fcr einen k\u00fcrzeren Zeitraum und definitiv mit einem Plan f\u00fcr ein paar entspannte Tage danach, denn die braucht es. Und in dem Sinne freue ich mich jetzt auf unseren letzten Tag in Delhi, bevor es morgen weitergeht: Wir fliegen f\u00fcr f\u00fcnf N\u00e4chte nach Singapur und verbringen dann anschlie\u00dfend zwei Monate in Indonesien. Und beides kommt zum genau richtigen Zeitpunkt.<\/p>\n<p><strong>Jan Filipzik<\/strong><\/p>\n<p>20. Juni 202<\/p>\n<div id=\"attachment_66384\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66384 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230616_132050.jpeg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"798\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind auf dem Weg, sich ihren grossen Traum zu erf\u00fcllen &#8211; die Unternehmensberaterin Lena Lichterbeck und der Berater Jan Filipzik, Ex-Chefredakteur des Wuppertaler Magazins &#8222;talw\u00e4rts&#8220;. Die beiden haben ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind unterwegs auf gro\u00dfer Weltreise. Dabei begleiten wir Lena und Jan. Gehen SIE mit auf gro\u00dfe Reise &#8211; wenn SIE m\u00f6gen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-66371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 04:43:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66371"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66390,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66371\/revisions\/66390"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}