{"id":66345,"date":"2023-06-20T09:34:19","date_gmt":"2023-06-20T07:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66345"},"modified":"2023-06-20T09:34:19","modified_gmt":"2023-06-20T07:34:19","slug":"geheimnisvolle-bilderwelt-wissenschaftlicher-instrumente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/20\/geheimnisvolle-bilderwelt-wissenschaftlicher-instrumente\/","title":{"rendered":"Geheimnisvolle Bilderwelt wissenschaftlicher Instrumente"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66348\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66348 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Remmert-Ellinghaus-Presse-2-1024x759.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"759\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wissenschaftler Dr. Julia Ellinghaus und Prof. Dr. Volker Remmert &#8211; \u00a9 UniSercie Transfer<\/span><\/div>\n<p>So faszinierende Namen wie Astrolabium oder Torquetum bezeichnen wissenschaftliche Instrumente der fr\u00fchen Neuzeit. Mit ihrer Funktion haben sich Wissenschaftler in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder besch\u00e4ftigt. Bisher weitestgehend unbeachtet blieben dabei ihre aufw\u00e4ndig gestalteten, meist filigranen Bilder, welche ihre R\u00fcckseiten oder ihren Korpus schm\u00fccken. Dr. Julia Ellinghaus und Prof. Dr. Volker Remmert aus dem Bereich der Wissenschafts- und Technikgeschichte der Bergischen Universit\u00e4t besch\u00e4ftigen sich in einem von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gef\u00f6rderten Projekt mit dieser geheimnisvollen Bilderwelt auf wissenschaftlichen Instrumenten des 16. und 17. Jahrhunderts.<\/p>\n<h4>Ein Museumsbesuch mit Folgen<\/h4>\n<p>Die Idee dazu hatte Volker Remmert, nachdem er den Dresdner Zwinger mit seiner Sammlung historischer Instrumente besucht hatte und beim Betrachten eines Astrolabiums (Ein Astrolabium ist ein scheibenf\u00f6rmiges astronomisches Rechen- und Messinstrument. Anm. d. Red.)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>feststellte, dass das aufw\u00e4ndig gefertigte, mechanische Ger\u00e4t auch eine interessante R\u00fcckseite bot, mit der sich bisher die Wissenschaft nicht so recht besch\u00e4ftigt hatte. \u201eMan guckt ja immer die Vorderseite an, mit den Skalen und Zahlen f\u00fcr den Gebrauch, aber hinten ist immer noch Platz f\u00fcr etwas Anderes. Weil es leider schlecht ausgestellt war, habe ich mir ein Foto schicken lassen und festgestellt, da waren Atlas und Herkules drauf.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Von der anf\u00e4nglichen Idee einer Kabinettausstellung trennte sich das Team schnell wieder und auch Reisen, um Exponate vor Ort zu begutachten, wurden durch die Coronapandemie unm\u00f6glich. \u201eManchmal stellt man sich auch Dinge vor, die dann nicht so zustande kommen\u201c, erkl\u00e4rt Remmert, doch \u201edie Digitalisierung hilft uns da sehr und die Datenbanken mit den Digitalisaten waren die Rettung f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<h4>Objekte der Begierde<\/h4>\n<p>Eine Vielzahl wissenschaftlicher Instrumente zeigt eine Bilderwelt, die Aufschl\u00fcsse \u00fcber das Leben und die Arbeit der Vergangenheit liefern. Diese Instrumente gelten als materialisierte und geformte Ideen. \u201eIm sp\u00e4ten 16. und fr\u00fchen 17. Jahrhundert sind sehr viele Instrumente erfunden wurden, auch Instrumente, die wir heute noch kennen\u201c, erz\u00e4hlt Ellinghaus. \u201eDas sind Fernrohre, Mikroskope, aber auch Thermometer und Barometer, mit denen wir heute selbstverst\u00e4ndlich arbeiten. Die kann man dann in optische oder meteorologische Instrumente einteilen.\u201c<\/p>\n<p>Der Wissenschaftler dachte sofort an die Legende, die besagt, dass Atlas der erste Lehrer der Astronomie war und Herkules sein erster Sch\u00fcler, der dem Lehrmeister die Weltkugel abnimmt. \u201eDa sieht man pl\u00f6tzlich, dass diese Instrumente etwas zeigen, was f\u00fcr die technische Bedienung eigentlich gar nicht gebraucht wird\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Bei der weiteren Recherche stellte er dann fest, dass sich noch niemand systematisch mit diesen Bilderwelten \u2013 die h\u00e4ufig graviert, aber auch mal gemalt oder in einer anderen Technik aufgetragen sind \u2013 auseinandergesetzt hat. \u201eIn den \u00e4lteren Ausstellungskatalogen ist da immer die funktionale Vorderseite und von der R\u00fcckseite gibt es kein Foto, weil die Sammlungsmacher und Kuratoren es nicht so sehr interessiert hat.\u201c<\/p>\n<p>Um dies zu \u00e4ndern, suchte der Wissenschaftler nach Kooperationspartnern, die er in der Zusammenarbeit mit dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden, dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett in Kassel und dem History of Science Museum in Oxford fand. Zusammen bereitete man den Antrag f\u00fcr die Deutsche Forschungsgemeinschaft vor.<\/p>\n<div id=\"attachment_66349\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66349 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Ast-Praetorius-1568-Dresden-offiz-Foto-Museum-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Astrolabium Johannes Pr\u00e4tori: Mathematisch-Physikalischer Salon, Staatliche Kunstsammlungen Dresden &#8211; \u00a9 Foto: Michael Lange<\/span><\/div>\n<p>Die beiden Wissenschaftler interessierten sich besonders f\u00fcr mathematische und astronomische Instrumente, mit denen man die Landschaft oder den Himmel vermessen konnte. \u201eDa w\u00e4re dann das Astrolabium, diese Scheibe, die sehr kompliziert aussieht und mit der man die Sternenposition bemessen kann\u201c, schw\u00e4rmt sie, \u201eoder das Torquetum (Ein Torquetum ist ein astronomisches Instrument, welches die Koordinaten eines Himmelsk\u00f6rpers bestimmen kann. Anm. d. Red.) sowie Sonnen- und R\u00e4deruhren, die in dieser Zeit aufkommen und sch\u00f6n geschm\u00fcckt werden.\u201c<\/p>\n<h4>Ein Smartphone aus dem 16. Jahrhundert<\/h4>\n<p>\u201eSpannend ist auch zu wissen\u201c, f\u00e4hrt Ellinghaus fort, \u201edass es zu der Zeit schon Schrittz\u00e4hler gab. Man denkt heute, das kann nur meine Superuhr machen, aber nein, das gab es damals auch schon. Man hing sich ein kleines Ger\u00e4t mit einer Strippe an den G\u00fcrtel und befestigte einen kleinen Faden an seinem Fu\u00df, der an einer Feder hing und beim Gehen jeden Schritt z\u00e4hlte. Das war nat\u00fcrlich nur etwas f\u00fcr reiche Leute. Oder das Smartphone des 16. Jahrhunderts. Da gibt es astronomische Taschenbestecke, die haben dann eine Sonnenuhr, Tabellen, wo sie H\u00f6hen- und Breitengrade einstellen k\u00f6nnen, um das Ding auch auf Reisen zu benutzen. Sie haben eine Monduhr, damit sie auch nachts die Zeit bestimmen k\u00f6nnen. Das Teil ist ganz klein und wird einfach aufgeklappt.\u201c<\/p>\n<h4>Bestandsaufnahme<\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst mussten die Wissenschaftler*innen aber erst einmal die F\u00fclle an Exponaten finden und sichten. Dazu Ellinghaus: \u201eWir haben uns Bestandskataloge von Sammlungen, die uns bekannt sind, die viele dieser Instrumente haben, vorgenommen sowie Sonderausstellungskataloge. Wir durchforsteten die Forschungsliteratur und haben nat\u00fcrlich mit den Datenbanken im Netz eine tolle Quelle. Dresden, Oxford und Florenz stellen f\u00fcr ihre wissenschaftlichen Instrumente sogar schon eine extra Datenbank zur Verf\u00fcgung. Dann hat man auch sofort die Fotos und eine Beschreibung dazu.\u201c<\/p>\n<p>Vielfach geh\u00f6rten die noch erhaltenen Exponate nat\u00fcrlich einer gehobenen Schicht, wie z.B. Automatenfiguren, die sich dann auf den F\u00fcrstentischen unerkl\u00e4rlich, scheinbar magisch bewegten und die G\u00e4ste zum Staunen brachten. Diese Objekte seien nat\u00fcrlich auch schon damals Sammlerst\u00fccke gewesen.<\/p>\n<p>\u201eEin f\u00fcr einen Arzt angefertigtes Torquetum stand sicher f\u00fcr alle sichtbar in der Praxis und bedeutete den Menschen, dass dieser Arzt sein Handwerk versteht, denn \u00fcber die Sternposition und den Kalender wurde der Aderlass gezielt angesetzt. Nur wenn die Konstellation richtig war, der Mond seine Position hatte, wurde entsprechend behandelt, und der Arzt hatte somit Ahnung vom Kosmos\u201c erkl\u00e4rt Ellinghaus. Doch die beiden Wissenschaftler kennen auch Papier- und Holzinstrumente, die ebenfalls verziert waren.<\/p>\n<div id=\"attachment_66350\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66350 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Historischer-Schrittzaehler-Foto-Julia-Ellinghaus-2-1024x973.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"973\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Historischer Schrittz\u00e4hler &#8211; \u00a9 Foto: Julia Ellinghaus<\/span><\/div>\n<p>Ellinghaus und Remmert bewegen sich bei ihren Forschungen dabei in einer wenig ausgeleuchteten Zone der Wissenschaft. \u201eMeist befinden sich diese Ger\u00e4te ja in technikgeschichtlichen Museen, wo die Experten f\u00fcr wissenschaftliche Ger\u00e4te sitzen, die nat\u00fcrlich vor allem an der Funktionalit\u00e4t dieser Instrumente interessiert sind\u201c, sagt Ellinghaus, \u201eda werden dann die Skalen untersucht und man schaut, wie genau man mit diesen Instrumenten berechnen konnte. Und die Kunsthistoriker sagen, na ja, das ist ein Gebrauchsger\u00e4t, da interessiert mich das Bild darauf nicht.\u201c<\/p>\n<p>Das sehen die beiden Wissenschaftler anders, denn viele dieser Gebrauchsgegenst\u00e4nde seien stark verziert und zeigen eine Bilderwelt, die sich an bestimmte Nutzer richte. \u201eWir untersuchen, was diese Verzierung, jenseits von Sprache, dem Nutzer mitteilen will\u201c, erkl\u00e4rt sie und das sei oft nicht offensichtlich und m\u00fcsse erst erschlossen werden. Im eingangs genannten Fall von Atlas und Herkules bedeute dies, erkl\u00e4rt Ellinghaus, \u201ewenn ich die abbilde, zeige ich, was f\u00fcr eine lange Tradition die Astronomie hat und auf welche mythischen und k\u00f6niglichen Figuren sie zur\u00fcckgreift. Damit stellte man sich selbst dann auch in diese Reihe.\u201c<\/p>\n<p>Andere Abbildungen fungierten auch als verk\u00fcrzte Gebrauchsanweisung und bewiesen die N\u00fctzlichkeit eines Instruments. Vieles, was uns heute geheim erscheine, erg\u00e4nzt Remmert, war den Menschen im 17. Jahrhundert durchaus bekannt und m\u00fcsse heute erst wieder erschlossen werden.<\/p>\n<h4>Ikonographie \u2013 die Inhaltsdeutung von Kunstwerken<\/h4>\n<p>Der Ikonographie auf wissenschaftlichen Instrumenten kommt somit eine besondere Bedeutung zu. \u201eIkonographie ist ja ein Begriff, der vielen Menschen nicht bekannt ist\u201c, sagt Ellinghaus. \u201eEs ist eine Methode der Kunstgeschichte:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>statt, dass man \u00fcber den Stil eines Kunstwerkes redet, reden wir \u00fcber den Inhalt. Es geht um die Inhaltsdeutung von Kunstwerken.\u201c Ein h\u00e4ufig wiederkehrendes Motiv ist die biblische Geschichte des K\u00f6nigs Hiskia, der sterbenskrank im Bett liegt und durch den Propheten Jesaja Gottes Entscheidung \u00fcbermittelt bekommt, dass er noch einige Jahre weiterleben darf.<\/p>\n<p>\u201eDiese Szene finden wir mehrfach auf Instrumenten. Bei einer ikonographischen Untersuchung schau ich mir dann an: wie wird diese Szene dargestellt.\u201c So finde sich beispielsweise auf einer Uhr die gesamte Geschichte in nur einem Bild komprimiert, w\u00e4hrend sie auf einem Torquetum in vier ausf\u00fchrlichen Szenen geschildert werde. Stehe auf der Uhrendarstellung noch der K\u00f6nig im Vordergrund, \u00e4ndere sich die Gewichtung auf dem astronomischen Instrument zugunsten des Propheten und zeige, Heilung ist nur durch die g\u00f6ttliche Macht m\u00f6glich, der Mensch sei dabei der verl\u00e4ngerte Arm Gottes.<\/p>\n<p>Remmert nennt ein weiteres Beispiel aus dem mathematisch- physikalischen Kabinett in Kassel. \u201eEs gibt dort eine nicht besonders gro\u00dfe astronomische Uhr des Schweizer Uhrmachers Jost B\u00fcrgi. Da sind auf vier Seiten der Uhr acht Stationen aus der Geschichte der Geometrie und Astronomie abgebildet. Das f\u00e4ngt bei Adam und seinem Sohn Seth sowie Abraham an und geht bis zu Kopernikus \u00fcber griechische Astronomen und Mathematiker (z.B. Archimedes und Prolem\u00e4us) und Alfons von Kastilien als historische Entwicklung. So wird die Relevanz dieses Wissens auch noch einmal inszeniert in einer auch christlichen Traditionslinie.\u201c<\/p>\n<h4>Zentrum der Herstellung: S\u00fcdwestdeutschland<\/h4>\n<p>\u201eEs ist durchaus interessant\u201c, sagt Remmert, \u201edie meisten Instrumente, die wir anschauen konnten, kommen tats\u00e4chlich aus S\u00fcdwestdeutschland\u201c, und Ellinghaus erg\u00e4nzt: \u201eWir haben auch international gesucht. Doch die meisten geschm\u00fcckten Instrumente kommen aus Augsburg oder N\u00fcrnberg. Das sind die St\u00e4dte f\u00fcr Kunsthandwerk in dieser Zeit, da sitzen die Stecher, die Uhrmacher, aber eben auch die K\u00fcnstler, die die sch\u00f6nen Geh\u00e4use herstellen.\u201c<\/p>\n<p>Dresden, Kassel und Hamburg sind Museumsst\u00e4dte, die noch eine Vielzahl wissenschaftlicher Instrumente ausstellen. Doch auch an der ein oder anderen Stelle in NRW kann man f\u00fcndig werden. \u201eDas Arithmeum in Bonn ist sicher eine gute Adresse\u201c, sagt Ellinghaus abschlie\u00dfend, \u201edie hatten sogar vor ein paar Jahren ein interessantes Exponat aus Hamburg ausgestellt. In Bielefeld gibt es zudem das Museum Huelsmann. Die haben eine gro\u00dfe Sammlung angewandter Kunst und offensichtlich auch viele Instrumente, auch geschm\u00fcckte Instrumente.\u201c<\/p>\n<p>Wuppertal, bedauert sie, w\u00e4re auch eine tolle Adresse gewesen, wenn nicht das wunderbare Uhrenmuseum Abeler vor ein paar Jahren aufgel\u00f6st worden w\u00e4re. \u201eDas war wirklich eine der renommiertesten Uhrensammlungen weltweit und J\u00fcrgen Abeler ist auch in der Uhrenliteratur hochgesch\u00e4tzt.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_66360\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 310px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66360 size-medium\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Remmert-Ellinghaus-Presse-2-2-2-300x222.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"222\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Volker Remmert und Julia Ellinghaus &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Volker Remmert und Dr. Julia Ellinghaus<\/h4>\n<p>Prof. Dr. Volker Remmert studierte Geschichte und Mathematik in Freiburg, Z\u00fcrich und Karlsruhe. Er habilitierte sich in Neuerer und Neuester Geschichte sowie in der Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften. Seit 2011 ist er Professor f\u00fcr Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Bergischen Universit\u00e4t. Zudem leitet er das Interdisziplin\u00e4re Zentrum f\u00fcr Wissenschafts- und Technikforschung ebenda.<\/p>\n<p>Dr. Julia Ellinghaus ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin f\u00fcr Wissenschafts- und Technikgeschichte in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturgeschichte der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Volker Remmert und Dr. Julia Ellinghaus, Dozenten an der Bergischen Universit\u00e4t, forschen an wissenschaftlichen Instrumenten der fr\u00fchen Neuzeit. 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