{"id":66296,"date":"2023-06-14T09:52:41","date_gmt":"2023-06-14T07:52:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66296"},"modified":"2023-06-20T19:27:44","modified_gmt":"2023-06-20T17:27:44","slug":"jan-filipzik-eine-neue-art-zu-reisen-in-nepal-indien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/14\/jan-filipzik-eine-neue-art-zu-reisen-in-nepal-indien\/","title":{"rendered":"Jan Filipzik: Eine neue Art zu reisen &#8211; in Nepal &#038; Indien"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66302\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-66302\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230523_183211-1024x769.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"769\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Nach dem anstrengenden &#8222;Manaslu Circuit Trek&#8220; lassen es Lena Lichterbeck und Jan Filipzik ruhiger angehen &#8211; \u00a9 reisen-ist jetzt<\/span><\/div>\n<p>Mit dem Ende des Manaslu Circuit Treks und unserer Ankunft in Pokhara bricht ein Kapitel unserer Weltreise an, mit dem wir Neuland betreten. Denn wir schalten nicht nur einen, sondern mindestens zwei G\u00e4nge zur\u00fcck. Vielleicht liegt es daran, dass wir nach den Tagen in den Bergen wirklich geschafft sind und diese Erholung brauchen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Jedenfalls h\u00f6ren wir auf, ausgiebig zu gucken, was wir uns in der jeweiligen Stadt und Umgebung alles anschauen k\u00f6nnen \u2013 und das dann auch mehr oder weniger gewissenhaft abzuarbeiten. Stattdessen gehen wir alles sehr langsam an.<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>Wir schlafen aus, gehen morgens oft ins Fitnessstudio und machen Sport, lesen viel, spazieren ein bisschen am See entlang und trinken ein k\u00fchles Bier, treffen zuf\u00e4llig die beiden Deutschen wieder, denen wir am ersten Tag des Treks begegnet waren \u2013 Julia und Matthias \u2013 und verabreden uns mit ihnen f\u00fcr zwei Abende zum Essen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich machen wir ansonsten nicht nichts \u2013 und statten an einem Tag beispielsweise dem etwas au\u00dferhalb der Innenstadt von Pokhara gelegenen Mountain Museum einen Besuch ab. Aber den Unternehmungen fehlt die Dringlichkeit, die zumindest ich manchmal gesp\u00fcrt habe.<\/p>\n<div id=\"attachment_66304\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 778px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66304 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230519_162617-768x1024.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Manche Sachen, wie etwa einen Besuch der weit oberhalb der Stadt gelegenen World Peace Pagoda, von der aus man einen gro\u00dfartigen Blick haben soll, streichen wir auch einfach ganz \u2013 und das ist v\u00f6llig in Ordnung.<\/p>\n<p>Diese neue Art die Dinge anzugehen, \u00e4ndert sich auch in den kommenden Tagen und an neuen Orten nicht. Nach sechs N\u00e4chten in Pokhara fahren wir mit einem lokalen Bus stundenlang \u00fcber eine extrem buckelige und staubige Stra\u00dfe bis nach Bandipur \u2013 eine kleine Stadt mit autofreier Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, genau zwischen Pokhara und Kathmandu gelegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hier bleiben wir drei N\u00e4chte, laufen ein bisschen durch die Gegend, besuchen einen kleinen Tempel, klettern auf einen H\u00fcgel und schauen von oben auf die Stadt \u2013 bleiben aber auch mal einen Tag fast komplett im Bett und lesen, bis uns die Augen zufallen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66305\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 778px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66305 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230524_155503-768x1024.webp\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>In Bandipur erleben wir auch zum ersten Mal, was ein echter Monsunregen bedeutet. Wir sitzen in einem Caf\u00e9 in der Altstadt, wollten eigentlich nur eine Kleinigkeit trinken und ein bisschen am Laptop schreiben, als um uns herum die H\u00f6lle losbricht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Innerhalb weniger Minuten steht die Stra\u00dfe vor dem Caf\u00e9 unter Wasser, im Inneren laufen kleine Sturzb\u00e4che von den W\u00e4nden und sammeln sich als Rinnsale auf dem Boden, wo sie vom Personal mit Lappen und Eimern bek\u00e4mpft werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nach einer guten Stunde ist das Spektakel wieder vorbei und die Sonne scheint. Neben diesen kurzen und heftigen Schauern gibt es gerade in Bandipur auch immer wieder Stromausf\u00e4lle, so dass eines unserer Abendessen zu einem ungeplanten Candlelight-Dinner wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_66306\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66306 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230524_155035-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Irgendwann, w\u00e4hrend dieser Zeit, nimmt auch unsere weitere Reiseroute immer konkretere Gestalt an. Ausgehend von der Tatsache, dass wir im Oktober in Japan sein wollen, planen wir zur\u00fcck, f\u00fcgen sinnvolle Zwischenziele ein, recherchieren Klimabedingungen, Preise, Visadauer, Routen und Verbindungen.<\/p>\n<p>Das alles ist recht komplex, aber schlie\u00dflich ergibt sich daraus fast automatisch die f\u00fcr uns beste Route. Konkret sieht sie so aus, dass wir am 28. Mai von Nepal zun\u00e4chst zur\u00fcck nach Indien fliegen. Dort bleiben wir drei Wochen, bis es am 21. Juni f\u00fcr einige N\u00e4chte weitergeht nach Singapur, das auf dem Weg zu unserem n\u00e4chsten, gr\u00f6\u00dferen Ziel liegt: Indonesien.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr Indonesien nehmen wir uns zwei Monate Zeit und reisen dann Ende August \u2013 mit Zwischenstopp in Hongkong \u2013 weiter nach S\u00fcdkorea. Besonders auf dieses Land bin ich sehr gespannt, da ich hier, im Gegensatz zu Indonesien oder Japan, noch gar kein Gef\u00fchl habe, was mich erwartet und wie es dort sein wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66307\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66307 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230520_115757-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterbeck unterwegs in Bandipur &#8211; \u00a9 eisern-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Und genau das ist auch etwas, das diese Weltreise immer wieder f\u00fcr mich ausmacht. Wenn schlie\u00dflich alles so klappt, wie wir uns das vorstellen \u2013 und davon gehe ich aus, da wir die Verbindungen inzwischen gebucht haben \u2013 dann fahren wir Ende September mit dem Schiff von S\u00fcdkorea nach Japan und erreichen p\u00fcnktlich zum Ende der Taifun-Saison unser letztes Ziel auf dem asiatischen Kontinent.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch f\u00fcr danach haben wir uns schon Gedanken gemacht, aber die hebe ich mir f\u00fcr einen der folgenden Blogartikel auf. Zumal deren Umsetzung auch davon abh\u00e4ngt, wie wir in den kommenden Monaten mit unserem Budget haushalten. Bislang l\u00e4uft es zwar sehr gut, aber wir waren bis jetzt auch ausschlie\u00dflich in relativ g\u00fcnstigen asiatischen L\u00e4ndern unterwegs.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das wird sich mit S\u00fcdkorea und vor allem mit Japan sicher \u00e4ndern.<\/p>\n<div id=\"attachment_66308\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66308 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230522_140646-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Bandipur ist unsere letzte, echte Station in Nepal. Von hier aus fahren wir f\u00fcr eine Nacht zur\u00fcck nach Kathmandu, wo wir an unserem letzten Abend Hari und Gopal wiedersehen \u2013 unseren Guide und den Inhaber der Agentur, bei dem wir den Trek rund um den Manaslu gebucht haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zusammen gehen wir noch einmal essen, tanzen schlie\u00dflich sogar gemeinsam auf der B\u00fchne im Restaurant, was absolut au\u00dferhalb meiner Komfortzone liegt und mich, trotz des Reisweins und der zwei Bier, einiges an \u00dcberwindung kostet. Zwischendurch erreicht uns eine E-Mail, dass unser Flug ein paar Stunden Versp\u00e4tung hat, sodass wir ungeplant ausschlafen k\u00f6nnen, was wirklich gro\u00dfartig und nach den ganzen Getr\u00e4nken auch dringend n\u00f6tig ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen schlie\u00dflich holt Gopal uns am Hotel ab und bringt uns zum Flughafen. Der Abschied aus Nepal f\u00e4llt uns \u00fcberraschend schwer, denn das Land z\u00e4hlt neben Laos zu den bislang sch\u00f6nsten Zielen unserer Weltreise. Die Natur ist atemberaubend, die Menschen sind extrem freundlich, es ist vergleichsweise ruhig und es gibt so viele Dinge, die man hier tun kann, dass wir ganz sicher noch einmal wiederkommen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_66309\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66309 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230527_190125-1024x768.webp\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wiedersehen mit Hari und Gopal &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Als n\u00e4chstes aber steht noch einmal Indien an \u2013 es geht zur\u00fcck nach Delhi und ich gebe zu, dass wir darauf beide keine gro\u00dfe Lust haben. Der ganze M\u00fcll, der Dreck, der Gestank, der L\u00e4rm, das Verkehrschaos, die unz\u00e4hligen Menschen \u2013 all das ist auf Dauer sehr anstrengend und zehrt an den Kr\u00e4ften.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass wir st\u00e4ndig angesprochen, angegafft und fotografiert werden, mal mit und mal ohne unser Einverst\u00e4ndnis, und ab einem gewissen Punkt wird es einfach sehr viel und unangenehm. Zumal es au\u00dfer uns nur wenige westliche Touristen gibt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sehen wir in den ersten f\u00fcnf Tagen in Delhi bis auf am Flughafen und in der deutschen Botschaft \u2013 wo wir uns eine Corona-Booster-Impfung geben lassen \u2013 keinen einzigen. Was umgekehrt dazu f\u00fchrt, dass sich alle Aufmerksamkeit ausschlie\u00dflich auf uns konzentriert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_66313\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66313 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/img_20230601_132822.jpg-3-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Weltreisenden Lena Lichterbeck und Jan Filipzik &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Sicher ist auch das ein Grund, warum wir es in Delhi, wie zuvor in Nepal, weiterhin sehr ruhig angehen lassen. Statt ausgiebige Touri-Touren zu machen und die Sehensw\u00fcrdigkeiten abzuklappern, besichtigen wir ein, zwei Malls, gehen ins Kino und zum Sport ins Fitnessstudio, arbeiten ein wenig und \u00fcberlegen in Ruhe, was wir mit der verbleibenden Zeit in Indien anstellen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Obwohl wir zun\u00e4chst mit dem Gedanken gespielt hatten, durch die W\u00fcstenregion Rajasthan zu reisen, entscheiden wir uns schlie\u00dflich dagegen. Denn gerade jetzt ist es hier mit Temperaturen von teils deutlich \u00fcber 40 Grad extrem hei\u00df und noch dazu, wie in Delhi insgesamt, recht chaotisch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Stattdessen werden wir in den Norden in die Berge reisen. Dort gibt es zwar bis auf die Natur weniger zu sehen, daf\u00fcr aber ist es deutlich k\u00fchler und auch ruhiger. Und ich glaube, das ist genau das, was wir jetzt brauchen.<\/p>\n<p>Jan Filipzik<\/p>\n<p>12.06.202<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind auf dem Weg, sich ihren grossen Traum zu erf\u00fcllen &#8211; die Unternehmensberaterin Lena Lichterbeck und der Berater Jan Filipzik, Ex-Chefredakteur des Wuppertaler Magazins &#8222;talw\u00e4rts&#8220;. Die beiden haben ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind unterwegs auf gro\u00dfer Weltreise. Dabei begleiten wir Lena und Jan. 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