{"id":66270,"date":"2023-06-16T14:23:55","date_gmt":"2023-06-16T12:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=66270"},"modified":"2023-06-16T14:24:58","modified_gmt":"2023-06-16T12:24:58","slug":"tanztheater-liebesclub-freiheits-kathedrale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/16\/tanztheater-liebesclub-freiheits-kathedrale\/","title":{"rendered":"Tanztheater: Liebesclub &#038; Freiheits-Kathedrale"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_66276\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 924px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66276 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/0266-2-914x1024-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"914\" height=\"635\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Boris Charmatz, Intendant des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, beim Tanz-Happening &#8222;WUNDERTAL&#8220; in Sinnbirn &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Boris Charmatz, Intendant des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, hat jetzt den Spielplan der Saison 2023-2024 pr\u00e4sentiert. Mit dabei: Matthias Nocke, Kulturdezernent der Stadt Wuppertal, Dr. Rolf-J\u00fcrgen K\u00f6ster, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH, Daniel Siekhaus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ab August 2023 und Roger Christmann Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bis August 2023.<\/p>\n<p><b>Neue Wege mit Wundertal<\/b><\/p>\n<p>Kulturdezernent Nocke betonte die Bedeutung der Arbeit von Boris Charmatz f\u00fcr die Tanzstadt Wuppertal und das Tanzland Nordrhein-Westfalen. &#8222;Mit dem gro\u00dfartigen, mehrt\u00e4gigen Projekt Wundertal im Mai 2023 beschritt das Ensemble des Tanztheaters ganz neue Wege, gemeinsam mit Terrain, der franz\u00f6sischen Struktur von Boris Charmatz, und in Kooperation mit dem Pina Bausch Zentrum und der Pina Bausch Foundation.&#8220;<\/p>\n<p>Nocke weiter: &#8222;Wundertal\/Sonnborner Stra\u00dfe steht f\u00fcr mich f\u00fcr eine intensive Verankerung des Ensembles in der Stadt bei einer st\u00e4rkeren Fokussierung auf partizipative Projekte f\u00fcr alle! F\u00fcr Laien und Profis unterschiedlicher Altersgruppen und kultureller Kontexte \u2013 drinnen und drau\u00dfen. Ich freue mich sehr \u00fcber den gelungenen Aufschlag und die enorme Publikums- und Presseresonanz. Boris Charmatz bringt die Stadt in Bewegung, er\u00f6ffnet ganz neue Horizonte auch im Hinblick auf das, was das kommende Pina Bausch Zentrum sein k\u00f6nnte. Ich bin sehr gespannt auf zuk\u00fcnftige Projekte.&#8220;<\/p>\n<p><b>Vorschau auf die kommende Spielzeit<\/b><\/p>\n<p>Nach einer Saison des \u00dcbergangs 2022\/2023 ist die Spielzeit 2023\/2024 die erste von Boris Charmatz entwickelte Saison, mit neuen Formaten, die das k\u00fcnstlerische Erbe des Ensembles verbinden mit dem Repertoire von Boris Charmatz sowie mit Neukreationen unter seiner k\u00fcnstlerischen Leitung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_65437\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-65437\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/csm_ARM221008-154_1955ce5a2d-2-1024x716.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"716\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Impressionen der Probe zum Tanz-Happening WUNDERTAL auf der Sonnborner Strasse &#8211; \u00a9 Tanztheater Wuppertal Pina Bausch<\/span><\/div>\n<p>2023\/2024 feiert das Tanztheater Wuppertal auch einen runden Geburtstag. Projekte sind derzeit in Planung.\u00a0\u201e50 Jahre! Wir werden dieses Ereignis ausgiebig feiern \u2013 auf unsere Art!\u201c, erkl\u00e4rt Boris Charmatz. \u201eDie Kerzen werden wir sehr langsam, aber mit viel Emotion ausblasen.\u201c<\/p>\n<p>Zudem<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>pr\u00e4sentiert sich das Tanztheater Wuppertal mit einer neuen Website und Corporate Identity, entwickelt von der Berliner Agentur Mor-design und programmiert von Convoy Interactive, Hamburg.<\/p>\n<p><b>Libert\u00e9 Cath\u00e9drale: Premiere am 8. September<\/b><\/p>\n<p>Im September pr\u00e4sentiert das Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zusammen mit Terrain die erste Neukreation von Boris Charmatz im Mariendom in Neviges. &#8222;Libert\u00e9 Cath\u00e9drale&#8220; ist ein St\u00fcck in f\u00fcnf Teilen (Opus \u2013 Gel\u00e4ut \u2013 Ber\u00fchren \u00a0\u2013 \u00a0For whom the bell tolls \u2013 Stille), mit von Phill Niblock orchestrierten Orgelkl\u00e4ngen, Glockengel\u00e4ut, mit Gesang, Momenten der Stille von gro\u00dfer Intimit\u00e4t, hervorbrechenden Bewegungen und skulpturalen K\u00f6rper- und Bewegungsbildern. Sakral und profan.<\/p>\n<p>\u201eWir lauschen den Kl\u00e4ngen der Orgel und der Stille in der Kirche, wir geraten in Trance beim Gel\u00e4ut der Glocken aus ganz Europa, wir singen Beethoven, mit angehaltenem Atem, in einem Atemzug vereint, und ich glaube, dass die Inszenierung des St\u00fccks auf dem rohen Betonboden des Mariendoms eine ganz besondere Resonanz entfalten wird\u201c, sagt Boris Charmatz.<\/p>\n<div id=\"attachment_66277\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66277 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/0128-2-1024x683-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Impressionen des spektakul\u00e4ren Tanz-Happenings &#8222;WUNDERTAL&#8220; &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Libert\u00e9 Cath\u00e9drale&#8220;, konzipiert in einer Kirche, kann \u00fcberall stattfinden, im Theater, in Opernh\u00e4usern, in Industriehallen, im Freien. Im Herbst 2023 wird das St\u00fcck im Rahmen der Biennale de la Danse in Lyon, sp\u00e4ter an der Oper in Lille und in Paris gezeigt. Weitere Tourneen sind geplant.<\/p>\n<p><b>Club Amour<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr November 2023 entwickelt Boris Charmatz unter dem Titel &#8222;Club Amour&#8220; einen dreiteiligen Abend und verbindet &#8222;Caf\u00e9 M\u00fcller&#8220; von Pina Bausch mit zwei seiner Choreographien: &#8222;Aatt enen tionon&#8220; und &#8222;herses, duo&#8220;.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Alle drei St\u00fccke ber\u00fchren Themen wie Begehren, Sexualit\u00e4t, Nacktheit, Intimit\u00e4t, Sehnsucht, Scheitern. &#8222;Club Amour&#8220; wird im M\u00e4rz 2024 im Haus der Berliner Festspiele und infolge in Amiens und Valenciennes (Frankreich) zu sehen sein.<\/p>\n<p><b>Neueinstudierungen und Tourneen<\/b><\/p>\n<p>Neueinstudierungen in Wuppertal sind geplant f\u00fcr &#8222;Nelken&#8220;, zuletzt gespielt 2019 in Charleroi (Belgien), und &#8222;Viktor&#8220;, zuletzt gespielt 2018 in London (England). Dar\u00fcber hinaus tourt das Ensemble mit &#8222;Caf\u00e9 M\u00fcller&#8220; nach Istanbul(T\u00fcrkei) , mit &#8222;Vollmond&#8220; nach Mulhouse (Frankreich), mit &#8222;Sweet Mambo&#8220; nach Paris und mit &#8222;Nelken&#8220; nach London und Luxemburg.<\/p>\n<p>Weitere Tourneen sind mit St\u00fccken von Boris Charmatz geplant nach Metz, Rom, New York, Saint-Omer, Brive-Tulle, Paris, Poitiers, Luxemburg und Stra\u00dfburg.<\/p>\n<p>Zu sehen sein werden &#8222;Somnole&#8220;, &#8222;\u00e9trangler le temps + bol\u00e9ro 2&#8220; und &#8222;10000 gestes&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird die erste Spielzeit unter der Leitung von Boris Charmatz, dem neuen Intendanten des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch.Au\u00dferdem feiert die Compagnie ihr 50j\u00e4hriges Bestehen. Diese beiden Themen pr\u00e4gen auch die kommende Spielzeit.Zu sehen sein werden neben Klassikern der Tanzpionierin Pina Bausch Kreationen von Boris Charmatz und auch\u00a0 neues St\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-66270","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-15 17:32:20","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66270"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66279,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66270\/revisions\/66279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}