{"id":65811,"date":"2023-06-07T14:32:23","date_gmt":"2023-06-07T12:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=65811"},"modified":"2023-06-09T13:09:26","modified_gmt":"2023-06-09T11:09:26","slug":"wuppertaler-buehnen-mit-vorfreude-in-die-neue-spielzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/07\/wuppertaler-buehnen-mit-vorfreude-in-die-neue-spielzeit\/","title":{"rendered":"Wuppertaler B\u00fchnen: Mit Vorfreude in die neue Spielzeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_65813\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-65813\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wuppertaler_Buehnen_Spielzeitpraesentation_2023_24_\u00a9_Uwe_Schinkel-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Freuen sich auf die neue Spielzeit (v.l.): Generalmusikdirektor Patrick Hahn, Opernintendantin Rebekah Rota, Schauspielintendant Thomas Braus).- \u00a9 Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<p>Abwechslungsreiche Spielpl\u00e4ne von Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester \u2013 sowie das umfangreiche Educationangebot \u2013 erwartet das Publikum. Das gedruckte Spielzeitheft ist ab sofort in den Spielst\u00e4tten und bei der KulturKarte erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Die Wuppertaler B\u00fchnen f\u00fchren auch in der Spielzeit 2023\/24 die Abonnements gerne fort. Zudem sind endlich die Bauma\u00dfnahmen am Opernhaus so weit fortgeschritten, dass bei der Planung der Spieltermine wieder flexibler auf Publikumsw\u00fcnsche eingegangen werden kann.<\/p>\n<p>So kann das beliebte &#8222;Abo am Nachmittag&#8220; mit Sonntagsterminen von Oper und Schauspiel um 16 Uhr endlich wieder aufgelegt werden. Ebenfalls weiterhin verf\u00fcgbar ist das beliebte &#8222;Patrick Hahn-Abo&#8220; mit allen Konzerten unter der Leitung des Generalmusikdirektors.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Abos sind ab sofort \u00fcber die KulturKarte buchbar. Der Vorverkauf der Einzeltickets startet am Mi. 14. Juni 2023, online auf unsere Webseite <a href=\"http:\/\/www.wuppertaler-buehnen.de\/\">wuppertaler-buehnen.de<\/a> und ebenfalls bei der KulturKarte.<\/p>\n<h4>Neue Spielzeit: Opernintendantin Rebekah Bota stellt sich dem Wuppertaler Publikum vor<\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Spielzeit 2023\/24 la\u0308utet bei der Oper Wuppertal einen neuen Zeitabschnitt ein. Rebekah Rota tritt die Opernintendanz an und pra\u0308sentiert ihr langfristiges ku\u0308nstlerisches Konzept, dessen wichtigster Wegweiser die menschliche Stimme sein wird. Sie hat die Kraft, unsere Herzen zu beru\u0308hren und unsere Seelen zu bewegen.<\/p>\n<p>Durch ein abwechslungsreiches Programm kann das Publikum die Stimme im Laufe der kommenden Spielzeit in all ihren Ausdrucksformen erleben, von der Klassik-Punk-Inspiration in &#8222;Angel\u2019s Bone&#8220; u\u0308ber den Ho\u0308hepunkt des dramatischen Operngesangs in &#8222;Tristan und Isolde&#8220;, die mitrei\u00dfenden Musical-Melodien von &#8222;Cinderella&#8220; bis hin zu den virtuosen barocken Arien in &#8222;Alcina&#8220;.<\/p>\n<p>Mit dem Doppelabend &#8222;Erwartung \/ Der Wald&#8220; stellen wir Ihnen die englische Komponistin Ethel Smyth vor, deren Werk gerade zunehmend wiederentdeckt wird \u2013 wir freuen uns, dass DLF Kultur einen Mitschnitt sowie Beitrag senden wird. Einen beschwingten Abschluss der Spielzeit werden uns schlie\u00dflich die frechen und &#8222;Lustigen Weiber von Windsor&#8220; bereiten.<\/p>\n<p>Der Schwerpunkt von Rotas ersten Saison liegt darauf, die Oper zu einem Ort der &#8222;Verzauberung und Entzauberung&#8220; werden zu lassen. Fest verankert in der Stadt Wuppertal lebt das Theater von den Mitarbeitenden und dem Publikum gleicherma\u00dfen. Die zeitgema\u0308\u00dfe Relevanz der Oper ist neben dem ku\u0308nstlerischen Anspruch aber auch in sozialen Themen und auf der Ebene der Nachhaltigkeit gegeben.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div id=\"attachment_65827\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-65827\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wuppertaler_Buehnen_Spielzeitpraesentation_2023_24_\u00a9_Uwe_Schinkel-4-1024x779.jpg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"571\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Opernintendantin Rebekah Bota &#8211; \u0192\u00a9 Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<p>Die Ero\u0308ffnungsproduktion &#8222;Angel\u2019s Bone&#8220; ist ein Appell gegen Menschenhandel. Mit dem Rahmenprogramm &#8222;Nebenton&#8220; wird zusa\u0308tzlich zur Aufkla\u0308rung und Sensibilisierung fu\u0308r dieses Thema beitragen. Geho\u0308rlose und ho\u0308rbeeintra\u0308chtigte Menschen haben beginnend mit der Produktion &#8222;Tristan und Isolde&#8220; die Mo\u0308glichkeit, nicht nur die visuelle Kraft der Oper zu erleben, sondern mit Hilfe von &#8222;Sound Shirts&#8220; die To\u0308ne am eigenen Ko\u0308rper zu spu\u0308ren.<\/p>\n<p>&#8222;Cinderella&#8220; wird dank der Fo\u0308rderung im &#8222;Fonds Zero&#8220; als klimaneutrales Musiktheater produziert. Ein langfristiges Ergebnis dieses Projektes ist die Entwicklung eines wegweisenden modularen Bu\u0308hnenbildes, das auch in folgenden Produktionen und Spielzeiten die Nachhaltigkeit zu einem Richtungsgeber werden la\u0308sst.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4>Weitere Projekte der Sparte Oper<\/h4>\n<p>Neben den genannten Premieren bereichern eine ganze Reihe Formate das Programm der Oper Wuppertal. &#8222;Never Stop Singing&#8220; mit Highlights aus Operette und Oper ru\u0308ckt den Opernchor ins Zentrum des Abends. Die einzige Wiederaufnahme dieser Spielzeit ist mit &#8222;Nils Karlsson Da\u0308umling&#8220; eine Kinderoper ab zwei Jahren.<\/p>\n<p>Die etablierten Veranstaltungsreihen &#8222;Kronleuchterkla\u0308nge&#8220; und &#8222;Songs &amp; Arien&#8220; werden mit einigen Modifikationen fortgefu\u0308hrt. Auch die Einfu\u0308hrungsveranstaltungen vor den Premieren werden beibehalten. Zuvor als Matinee am Sonntagvormittag stimmen sie ab jetzt unter dem Titel &#8222;Premieren-Teaser&#8220; zu wechselnden Terminen auf neue Produktionen ein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Im Festsaal der Gesellschaft Concordia folgt Rebekah Rota dem ku\u0308nstlerischen Konzept ihrer Intendanz und stellt unterstu\u0308tzt von wechselnden Sa\u0308ngerinnen und S\u00e4ngern die menschliche Stimme in das Zentrum einer ganzen Veranstaltungsreihe.<\/p>\n<p>Nach wie vor kommt dem Bereich der Teilhabe an der Oper Wuppertal eine gro\u00dfe Bedeutung zu.\u00a0Fu\u0308r eine vierstu\u0308ndige Vorstellung fehlt manchmal auch Opernliebhabern die no\u0308tige Kondition, deshalb bietet die Oper Wuppertal in der na\u0308chsten Spielzeit erstmals an, die drei Aufzu\u0308ge von &#8222;Tristan und Isolde&#8220; an drei separaten Terminen zu erleben. Dieses Angebot ist auf bestimmte Pla\u0308tze beschra\u0308nkt. Die KulturKarte bera\u0308t gerne bei der Buchung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 7\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4>Start der Expedition Schauspiel 2023\/24<\/h4>\n<p>Der Beginn einer neuen Spielzeit ist wie der Anfang einer aufregenden Reise, der Spielplan ist die Reiseroute und jede Vorstellung bildet einen Zwischenstopp, den es zu entdecken gilt. Sie sind dazu einladen, sich auf die \u203aExpedition Schauspiel\u2039 zu begeben.<\/p>\n<p>Das Schauspiel Wuppertal startet mit der &#8222;Klimatrilogie&#8220; im Theater am Engelsgarten in die neue Spielzeit, eine irre Reise durch Zeit und Raum. Ein sprachgewaltiges, ein hochintelligentes, ein monumentales Werk engagierter Kunst: Thomas Ko\u0308cks Sta\u0308rke ist die kunstvolle Verbindung des Allgemeinen mit dem Konkreten.<\/p>\n<p>Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf zieht ab September ins Theater am Engelsgarten und verwandelt es in die Villa Kunterbunt. Allerhand Schabernack erwartet das Publikum! Im Familienstu\u0308ck &#8222;Pippi Langstrumpf&#8220; stehen das Inklusive Schauspielstudio, das Sinfonieorchester Wuppertal und das Schauspielensemble gemeinsam auf der Bu\u0308hne.<\/p>\n<div id=\"attachment_45375\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-45375\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Thomas-Braus_UweSchinkel-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"500\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspielintendant &amp; Schauspieler Thomas Braus &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<p>Mit &#8222;Arsen und Spitzenha\u0308ubchen&#8220; ero\u0308ffnen die Brewster-Schwestern Martha und Abby nun auch die Spielzeit im gro\u00dfen Haus. Schauspieler und Regisseur Roland Riebeling \u2013 vielen aus dem Ko\u0308lner &#8222;Tatort&#8220; bekannt \u2013 bringt die satirisch-makabre Komo\u0308die als feines, rasantes Schau-Spiel auf die Bu\u0308hne des Opernhauses.<\/p>\n<p>Mit dem Jugendstu\u0308ck &#8222;norway. today&#8220; von Igor Bauserima, einem modernen Zwei-Personen-Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruh, fragen wir uns gemeinsam mit dem Publikum nach dem Sinn und der Sinnlosigkeit des Lebens.<\/p>\n<p>Regisseur Nicolas Charaux, kehrt zuru\u0308ck und entwickelt gemeinsam mit dem Ensemble einen spannenden Abend frei nach James Joyce\u2018 \u203aUlysses\u2039. Und so scheint auch die Wiederaufnahme von &#8222;Faust&#8220; nur logisch: Die Erfolgsinszenierung von Nicolas Charaux geht in ihre dritte Spielzeit und gilt mittlerweile als Dauerbrenner im Repertoire des Schauspiel Wuppertal.<\/p>\n<p>Lot Vekemans erza\u0308hlt mit &#8222;Falsch&#8220; eine Kriminalgeschichte und fu\u0308hrt eine intensive Diskussion u\u0308ber Schuld, Wahrheit und Verantwortung \u2013 oder ist alles doch nur eine Frage der Perspektive?<\/p>\n<h4>Klassiker &#8222;Woyzeck&#8220; im Programm<\/h4>\n<p>Auch die jahrelange Kooperation mit der Tanz Station findet sich in dieser Spielzeit wieder: Pascal Merighi und Thusnelda Mercy machen gemeinsam mit weiteren ehemaligen Ta\u0308nzerinnen und T\u00e4nzern des Pina Bausch Ensembles in &#8222;Phaedra&#8220; die Antike als lebendiges Laboratorium erlebbar.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 7\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Zum Abschluss ein Klassiker: wir ko\u0308nnen gespannt sein, wie Regisseur Peter Wallgram die 27 fragmentarischen Szenen von Georg Bu\u0308chners &#8222;Woyzeck&#8220; anordnetet und interpretiert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 8\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nachdem das Schauspiel Wuppertal bereits seit 2017 mit dem inklusiven Verein GLANZSTOFF \u2013 Akademie der inklusiven Ku\u0308nste kooperiert, der Theaterkurse fu\u0308r Menschen mit Behinderung anbietet, war der Schritt in die Professionalisierung von Menschen mit Behinderung auf der Bu\u0308hne eine konsequente Weiterentwicklung des Profils der Schauspielsparte. So wurde mit Beginn der Spielzeit 2019\/20 dank der Fo\u0308rderung durch NEUE WEGE durch das NRW Kultursekreteriat sowie das Ministe- rium fu\u0308r Kultur und Wissenschaft NRW das Inklusive Schauspielstudio ero\u0308ffnet.<\/p>\n<p>Fu\u0308nf Mitglieder werden seitdem bei uns unterrichtet und stehen regelma\u0308\u00dfig in Produktionen des Schauspiel Wuppertal gemeinsam mit dem Ensemble auf der Bu\u0308hne. Das Projekt versteht sich gleichzeitig ebenso als inno- vative und ku\u0308nstlerische Erga\u0308nzung des Schauspiel Wuppertal, sowohl aus interner als auch aus ex- terner Perspektive.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div id=\"attachment_38648\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-38648\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DieHoelle_Fotograf_Klaus-Lefebvre_56-2-1024x728.jpg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"534\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thomas Braus als Schauspieler in &#8222;Die H\u00f6lle \/ Inferno&#8220; &#8211; \u00a9 Klaus Lefebvre<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 8\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Es konnten neue Wege beschritten werden, auf denen wir (die Studiomitglieder, wir als Institution und Verein, als Publikum, als Stadtgesellschaft und daru\u0308ber hinaus) gemeinsam wei- tergehen wollen. Aktuell la\u0308uft die Fo\u0308rderung bis Dezember 2023, eine Verstetigung wurde nun beantragt. Das Inklusive Schauspielstudio ist in dieser Form bisher einzigartig in Deutschland. Im Szenenabend &#8222;Rampenschau&#8220; bekommen die fu\u0308nf Studiomitglieder ihren eigenen Abend und geben Einblicke in die Arbeit.<\/p>\n<p>In der letzten Spielzeit hat der Erfolgsmoderator &#8222;Aristoteles Buenaventura&#8220; in seiner imagina\u0308ren Radiosendung &#8222;Nightradio \u2013 On the road again&#8220; Unterstu\u0308tzung von &#8222;Alana La Peca&#8220; bekommen, auch in dieser Spielzeit lautet das Motto wieder &#8222;Relax, Enjoy and Smile&#8220;.<\/p>\n<p>Apropos Soloabend: Die letzte ku\u0308nstlerische Produktion von Johann Kresnik &#8222;Die Ho\u0308lle \/ Inferno&#8220; ist seit 2016 auf dem Spielplan und nicht mehr wegzudenken. Und so begibt sich Thomas Braus wieder auf eine &#8222;Reise ins Innere&#8220; und gleichzeitig durch das Opernhaus in den sogenannten Kronenboden.<\/p>\n<p>Die Lesereihe &#8222;Das literarische Solo&#8220; hat sich fu\u0308r das Publikum regelrecht zur beliebten Routine am Donnerstagnachmittag entwickelt und wird natu\u0308rlich auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt.<\/p>\n<h4>Einladung in die &#8222;UnvorhersehBar&#8220;<\/h4>\n<p>Fu\u0308r die neue Routine am Donnerstagabend wird \u00a0das Publikum einmal im Monat in die &#8222;UnvorhersehBar&#8220; eingeladen: Bei Kaltgetra\u0308nken werden Mordfa\u0308lle gelo\u0308st, u\u0308ber Liebe oder das Leben philosophiert und diskutiert, es wird musiziert oder experimentiert. Es kann viel passieren. Doch eins bleibt sicher: Die Bar hat geo\u0308ffnet.<\/p>\n<p>Neu im Ensemble begru\u0308\u00dft das Schauspiel Wuppertal Paula Scha\u0308fer, die das Ensemble komplettieren wird und fu\u0308r frischen Wind auf der Bu\u0308hne sorgt!<\/p>\n<p>Nach wie vor kommt dem Bereich der Teilhabe am Schauspiel Wuppertal eine gro\u00dfe Bedeutung zu: Ein Jahr lang werden sich die 13- bis 84-ja\u0308hrigen Teilnehmern des &#8222;Theater der Generationen&#8220; mit Lewis Carrolls &#8222;Alice im Wunderland&#8220; auseinandersetzen und eine eigene Fassung des Klassikers entwickelt.<\/p>\n<p>Anla\u0308sslich des 80. Todesjahres der beru\u0308hmten Widerstandska\u0308mpferin gegen den Nationalsozialismus inszeniert das Schauspiel Wuppertal Reinigers erfolgreiches Soloprogramm &#8222;Name: Sophie Scholl&#8220;, in dem Vergangenheit und Gegenwart ebenso flu\u0308ssig ineinanderlaufen, wie die Ge danken der historischen Sophie Scholl und der gleichnamigen Jurastudentin unserer Zeit.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 10\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4>Sinfonieorchester Wuppertal mit innovativen Konzertprogrammen<\/h4>\n<p>Das Sinfonieorchester Wuppertal begeistert sein Publikum in der Spielzeit 2023\/24 mit innovativen Konzertprogrammen und hochkara\u0308tigen Ga\u0308sten aus der ganzen Welt. Fu\u0308r seine dritte Spielzeit in Wuppertal hat Generalmusikdirektor Patrick Hahn einen umfangreichen Konzertkalender vorgestellt, der spannende musikalische Entdeckungen bereitha\u0308lt.<\/p>\n<p>\u00bbIn den vergangenen zwei Jahren durfte ich neben vielen beglu\u0308ckenden musikalischen Momenten auch wertvolle perso\u0308nliche Begegnungen mit den Wuppertalerinnen und Wuppertalern erleben und spu\u0308re so etwas wie eine Aufbruchsstimmung. Deshalb freue ich mich sehr, jetzt das na\u0308chste Kapitel aufzuschlagen\u00ab, schreibt Patrick Hahn im Spielzeitheft des Sinfonieorchester Wuppertal. Mit seinen Sinfonie-, Chor-, Kammer-, Education- und Sonderkonzerten sorgt das Sinfonieorchester fu\u0308r zahlreiche musikalische Ho\u0308hepunkte in dessen Heimspielsta\u0308tte, der Historischen Stadthalle Wuppertal, und daru\u0308ber hinaus.<\/p>\n<p>Ein Fokus der Spielzeit 2023\/24 liegt auf den vielen Solisten einer neu etablierten Musikergeneration, die gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Wuppertal auf der Konzertbu\u0308hne stehen: Bratschist Timothy Ridout spielt das Violakonzert von William Walton, Arabella Steinbacher debu\u0308tiert in Wuppertal mit Ludwig van Beethovens beru\u0308hmten Violinkonzert und Alexandra Dariescu widmet sich einem Klavierkonzert der afroamerikanischen Komponistin Florence Price.<\/p>\n<div id=\"attachment_51929\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-51929\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antrittskonzert_Patrick_Hahn_III__c__Uwe_Schinkel-2-1024x722.jpeg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"529\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler Generalmusikdirektor Patrick Hahn am Dirigenten-Pult &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Uwe Schinkel<\/span><\/div>\n<p>Mit der Mahler-Ikone Karen Cargill und Julie Adams singen zudem zwei u\u0308beraus mahlerversierte Solistinnen in Gustav Mahlers &#8222;Auferstehungssinfonie&#8220; an der Seite von Patrick Hahn. Daru\u0308ber hinaus ist das Melton Tuba Quartett zu Gast, Weltklasse-Oboist Franc\u0327ois Leleux ist sowohl solistisch als auch am Dirigentenpult zu erleben und Violinist und Dirigent Tomo Keller erza\u0308hlt musikalische &#8222;Wiener G\u2019schichten&#8220; im Neujahrskonzert.<\/p>\n<p>Innovative Konzertprogramme begleiten das Sinfonieorchester Wuppertal und sein Publikum durch die Spielzeit: Patrick Hahn dirigiert etwa ein Sinfoniekonzert mit Filmmusiken von Hollywood-Legende John Williams, Edgar Vare\u0300ses gewaltigem &#8222;Ame\u0301riques&#8220; und Sergej Rachmaninows zweiter Sinfonie.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kombiniert er Bernd Alois Zimmermanns &#8222;Stille und Umkehr&#8220; mit Anton Bruckners monumentaler Sinfonie Nr. 9 und bringt Richard Wagners &#8222;Ring&#8220; in einer Orchesterbearbeitung von Lorin Maazel auf die Konzertbu\u0308hne. Auf den Konzertprogrammen finden sich zudem Publikumslieblinge wie die &#8222;Enigma&#8220;-Variationen von Edward Elgar, &#8222;Ein Heldenleben&#8220; von Richard Strauss oder Sergej Rachmaninows Sinfonische Ta\u0308nze.<\/p>\n<p>Ein besonderes Augenmerk liegt auf spannenden Dialogen zwischen dem klassisch-romantischen Kernrepertoire und Musik des 20. Jahrhunderts bis hinein in die Gegenwart \u2013 unter anderem von Jennifer Higdon, Lepo Sumera und Gyo\u0308rgy Ligeti.<\/p>\n<h4>Hochkar\u00e4tige Dirigenten aus aller Welt<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 11\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Am Pult des Sinfonieorchester Wuppertal stehen in der Spielzeit 2023\/24 neben Generalmusikdirektor Patrick Hahn unter anderem die Briten Jonathan Darlington und Howard Arman sowie Olari Elts, Chefdirigent des Estonian National Symphony Orchestra. Au\u00dferdem wird es ein Wiedersehen mit Carl St. Clair geben.<\/p>\n<p>Zum Spielzeitauftakt kehrt das Sinfonieorchester Wuppertal am 02. September 2023 mit einem Jazz- und Filmmusik-Programm auf den Laurentiusplatz zuru\u0308ck \u2013 zu Gast ist Frank Dupree mit seinem Trio. Im Benefizkonzert zum Tag der Deutschen Einheit ist Soloposaunist Roberto de la Gui\u0301a Marti\u0301nez in einem Concertino fu\u0308r Posaune zu erleben, das Patrick Hahn mit Pjotr I. Tschaikowskis Fantasie-Ouvertu\u0308re &#8222;Romeo und Julia&#8220; und Jean Sibelius Sinfonie Nr. 6 kombiniert.<\/p>\n<p>In seinen drei Chorkonzerten gibt das Sinfonieorchester Wuppertal dem Chor der Konzertgesellschaft und dem Konzertchor Wuppertal wieder eine Bu\u0308hne. Gemeinsam pra\u0308sentieren sie neben Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Joseph Haydns \u203aDie Scho\u0308pfung\u2039 das Requiem des Franzosen Louis The\u0301odore Gouvy, eine echte Wiederentdeckung.<\/p>\n<p>Wer an den Musikerinnen und Musikerndes Sinfonieorchester Wuppertal besonders nah dran sein mo\u0308chte, ist bei den abwechslungsreichen Kammerkonzerten im Mendelssohn Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal genau richtig. Im Rahmen der &#8222;Uptown Classics&#8220; sind au\u00dferdem wieder kleine und gro\u0308\u00dfere Ensembles mit vier Konzertprogrammen und Solistinnen aus den eigenen Reihen im Stadtgebiet zu erleben \u2013 erstmals in der Unterbarmer Hauptkirche, im Cafe\u0301 ADA, im Nachbarschaftsheim Wuppertal e. V., in der Immanuels- und Friedhofskirche sowie im Vereinsheim des CVJM Langerfeld und der codeks Arena.<\/p>\n<div id=\"attachment_56004\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-56004\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Bild-13.10.22-um-12.43-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"500\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Generalmusikdirektor Patrick Hahn mit dem Sinfonieorchester Wuppertal &#8211; \u00a9 \u00a0Foto: Uwe Schinkel.<\/span><\/div>\n<p>Auch die Orgel-Akzente in der Historischen Stadthalle Wuppertal gehen mit renommierten Organist_innen und Solist_innen in die na\u0308chste Runde.<\/p>\n<p>Auch in der Spielzeit 2023\/24 bildet das umfangreiche Education-Angebot einen wichtigen Schwerpunkt in der Arbeit des Sinfonieorchester Wuppertal. Mit interaktiven Familien-, Schul- und Kindergartenkonzerten sowie erga\u0308nzenden Formaten begeistern die Musiker Menschen aller Altersklassen und unterschiedlicher Herkunft fu\u0308r klassische Musik. Das Sinfonieorchester bekommt dabei Unterstu\u0308tzung von bekannten Ga\u0308sten wie den Moderatoren Juri Tetzlaff, Malte Arkona, Christian Schruff und Ralph Caspers.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem steht mit der Urauffu\u0308hrung von Shaul Bustans Auftragskomposition &#8222;Spaziergang im Quartier&#8220; der Projektho\u0308hepunkt von &#8222;Uptown Culture&#8220; an \u2013 Wuppertaler Cho\u0308re, interkulturelle Ensembles und weitere Musikerinnen und Musiker stehen gemeinsam mit dem Sinfonieorchester auf gro\u00dfer Open Air-Bu\u0308hne.<\/p>\n<p><strong>Weitere Programm-Infos unter:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wuppertaler-buehnen.de\">http:\/\/www.wuppertaler-buehnen.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voller Vorfreude haben die Wuppertaler B\u00fchnen das Programm der Spielzeit 2023\/24 vorgestellt. Die Verantwortlichen blicken mit dem Spielzeitheft im neuen Gewand und mit neuer personeller Besetzung erwartungsvoll auf die kommenden Kultur-Highlights.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-65811","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-10 03:49:58","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65811"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65831,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65811\/revisions\/65831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}