{"id":65518,"date":"2023-06-25T18:00:42","date_gmt":"2023-06-25T16:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=65518"},"modified":"2023-07-03T17:30:42","modified_gmt":"2023-07-03T15:30:42","slug":"wuppertal-trauert-um-volkwart-dams-reaktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/06\/25\/wuppertal-trauert-um-volkwart-dams-reaktionen\/","title":{"rendered":"Wuppertal trauert um Volkwart Dams &#8211; Reaktionen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_65570\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 960px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-65570\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/IMG_6546_a-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Volkwart Dams, wie man ihn kannte: Voller Elan, voller Ideen &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<h4>G\u00dcNTER KRINGS &#8211; (Foto-K\u00fcnstler)<\/h4>\n<p>&#8222;Als ich die Nachricht las, haute es mich um. Ich war fassungslos. Wir kannten uns seit \u00fcber 60 Jahren und hatten immer wieder Kontakt. Das sch\u00f6nste steht in meiner Biographie zum Thema: Ausbildung. Es war Mitte 1960. Vormittags Treffen mit Volkwart im Gartenhaus seiner Oma. Hier f\u00fchrte er mich in die Geheimnisse der Filmentwicklung ein und zeigte mir, wie das belichtete Fotopapier fixiert und gew\u00e4ssert wird. Nach drei \u00a0Stunden war meine &#8222;Ausbildung&#8220; zum Lichtbildner beendet.Fotografieren musste ich schon selbst. Es reichte ein Leben lang f\u00fcr eine erfolgreiche T\u00e4tigkeit als Bildermacher.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_39085\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-39085\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/12345-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"378\" \/><span class=\"wp-caption-text\">G\u00fcnter Krings (r.) mit Galerist Vok Dams &#8211; \u00a9 Andreas Fischer<\/span><\/div>\n<h4>PROF. DR. hc ERNST ANDREAS ZIEGLER &#8211; Gr\u00fcnder Junior Uni -Aufsichtsratsmitglied<\/h4>\n<p>&#8222;Als Zeitzeuge seines grandiosen unternehmerischen Lebenswerkes wei\u00df ich: Mit dem Tod von Volkwart Dams ist Wuppertal \u00e4rmer geworden. Seine Spuren werden ihn deshalb \u00a0noch viele Jahre vor dem Vergessen bewahren.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_65847\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-65847\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild2_Ernst-Andreas-Ziegler-Foto-Junior-Uni-Anna-Schwartz-2-2-2048x1365-2-1-1024x571-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"334\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler, Gr\u00fcnder und Ex-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Junior Uni &#8211; heute Aufsichtsratsmitglied der au\u00dferschulischen Einrichtung &#8211; \u00a9 Junior Uni<\/span><\/div>\n<h4>PROF. DR. TOBIAS LANGNER &#8211; Inhaber des Lehrstuhls Marketing &#8211; Pr\u00e4sident Marketing Club Bergisch Land<\/h4>\n<p>Vok Dams war einer der ersten Wuppertaler, den ich nach meinem Wechsel an die Bergische Universit\u00e4t kennen und sch\u00e4tzen lernte. In seiner Funktion als Pr\u00e4sident warb er mich seinerzeit f\u00fcr den Marketing-Club Bergisch Land. Vok Dams hinterl\u00e4sst durch sein au\u00dferordentlich erfolgreiches, unternehmerisches Wirken, sein vielf\u00e4ltiges Engagement f\u00fcr die Stadt und in unterschiedlichen Verb\u00e4nden tiefe Spuren. Wir beide teilten die Begeisterung f\u00fcr das Erlebnismarketing und die besondere Kraft emotionaler Events. Getrieben von einer begeisternden Neugierde zeigte Vok Dams zeitlebens gro\u00dfes Interesse an den vielf\u00e4ltigen Entwicklungen innerhalb des modernen Marketings. Die Unterhaltungen, das Fachsimpeln und die intensiven Diskussionen werden mir genauso wie seine herzliche und empathische Art fehlen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_65758\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-65758\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/cropped-cropped-cropped-Tobias-Langner-1024x683-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"316\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Professor Dr. Tobias Langner, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Marketing, Schumpeter School of Business and Economics an der Bergischen. Universit\u00e4t Wuppertal und Pr\u00e4sident des Marketing Clubs Bergisch Land &#8211; \u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<h4>FRANK SONNENBERG &#8211; 1. Vorsitzender des Bergischen Journalistenvereins (BJV)<\/h4>\n<p>Ein Kapitel Wuppertaler Kreativgeschichte geht mit dem Tod von Volkwart Dams zu Ende. Mit Bedauern hat der Bergische Journalistenverein (BJV), seinen Tod zur Kenntnis genommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Obwohl er mir beruflich nat\u00fcrlich ein Begriff in der Medien- und Eventszene war, sind wir uns leider erst vor einigen Wochen zum ersten Mal in seinem Atelierhaus pers\u00f6nlich begegnet und ins Gespr\u00e4ch gekommen. Als Vorsitzender des Bergischen Journalistenvereins (BJV) \u00fcberbrachte ich ihm die Ehrenurkunde f\u00fcr 60 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Journalistenverband. Sechs Jahrzehnte Treue zu diesem Beruf und Verband sind eine beachtlich lange Zeit. Journalismus war aber nur die eine Facette seines Wirkens.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bei einem pers\u00f6nlichen Rundgang durch seine Atelierr\u00e4ume kamen wir lange ins Plaudern. \u00dcber seine fr\u00fchere T\u00e4tigkeit als Bildjournalist und als Werbefotograf, die Gr\u00fcndung seiner Eventagentur, \u00fcber Menschen denen er mit Neugier begegnet ist, \u00fcber seine konstruktiv-kritischen Gedanken in Interviews und Artikeln. Nat\u00fcrlich war auch das Atelier und sein letztes Buchprojekt Thema.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_62650\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-62650\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_8895-2-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"337\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Frank Sonnenberg zeigte sich beim Besuch des ATLELIERHAUS &#8211; aus Anlass der Ehrung von Vok Dams f\u00fcr 60 Jahre Mitgliedschaft im BJV &#8211; begeistert von den Werken der Bochum er K\u00fcnstlerin Leocardia Hirtes &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>Ich h\u00e4tte ihn gerne noch \u00f6fter getroffen und mich mit ihm \u00fcber das Leben als Kreativer ausgetauscht. So sah ich ihn zum letzten Mal bei der Finissage von Leocardia Hirtes.<\/p>\n<p>Was mir pers\u00f6nlich aus meinen Begegnungen mit ihm besonders in Erinnerung bleiben wird: seine Begeisterung und Leidenschaft f\u00fcr die Themen Kunst und Kommunikation.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>MANFRED TODTENHAUSEN &#8211; (Mitglied des Bundestages)<\/h4>\n<p>&#8222;Mit Volkwart Dams hat Wuppertal einen echten Macher und leidenschaftlichen K\u00e4mpfer f\u00fcr unsere Stadt verloren. Er geh\u00f6rte zu der Generation, die in den ersten Jahrzehnten unserer Republik die \u00c4rmel hochgekrempelt haben und mit viel Flei\u00df und Arbeit etwas f\u00fcr sich und seine Mitmenschen aufgebaut hat. Als Unternehmer war er mit seiner Agentur f\u00fcr Veranstaltungsmarketing international bekannt und sehr erfolgreich. Allein beruflich w\u00e4re er also schon ein gro\u00dfes Vorbild gewesen.<\/p>\n<p>Aber Vok Dams hat immer dar\u00fcber hinausgedacht. Zum einen in der Veranstalterbranche als Gr\u00fcndungsmitglied und Pr\u00e4sident des Forums f\u00fcr Marketing-Eventagenturen oder als stellv. Vorsitzender des Fachverbandes Messe- und Ausstellungsbau. Zum anderen als engagierter B\u00fcrger seiner Stadt. Als Wuppertal Botschafter war es ihm ein gro\u00dfes Anliegen, f\u00fcr Wuppertal deutschlandweit und international zu werben. Und durch regelm\u00e4\u00dfige Debattenbeitr\u00e4ge und Anregungen war es ihm bis zum Schluss ein Anliegen, seine Heimatstadt zu verbessern und mit weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Ich habe ihn stets als engagierten, lebensbejahenden Menschen kennengelernt, der andere inspirieren und mitrei\u00dfen konnte. Mein tiefes Mitgef\u00fchl gilt seiner Familie und seinen Freunden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_50386\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50386\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Deutscher-Bundestag-Julia-Novak-2-1024x662.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"389\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Manfred Todtenhausen (FDP), Mitglied Deutscher Bundestag &#8211; \u00a9 Deutscher Bundestag<\/span><\/div>\n<h4>DR. UWE SCHNEIDEWIND &#8211; (Oberb\u00fcrgermeister)<\/h4>\n<p>&#8222;Die Stadt Wuppertal verliert mit Volkwart ,Vok\u2018 Dams eine ganz besondere empathische Pers\u00f6nlichkeit, einen beispiellosen Eventmarketingpionier und leidenschaftlichen Galeristen. Vok Dams hat mit seiner Schaffenskraft und Dynamik gro\u00dfe Spuren hinterlassen und sich als ,Wuppertal-Botschafter\u2018 bundesweit und international f\u00fcr unsere Stadt eingesetzt. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.\u201c<\/p>\n<h4>RALF SILBERKUHL &#8211; (Fotok\u00fcnstler &#8211; Filmemacher &#8211; Kameramann)<\/h4>\n<p>&#8222;Seid Anfang der 1980er Jahre begleitete mich das Schaffen von Vok Dams und seiner Agentur. Sein unerwarteter Tod hat mich tief ber\u00fchrt. Vok Dams war ein brillanter Vision\u00e4r, Kunstliebhaber und Botschafter f\u00fcr Wuppertal. Sein Talent, Ideen zu verwirklichen, war un\u00fcbertroffen. Mit seinem charismatischen Auftreten und seiner grenzenlosen Leidenschaft f\u00fcr seine Heimatstadt Wuppertal inspirierte er unz\u00e4hlige Menschen. M\u00f6ge er in Frieden ruhen und sein Einfluss auf Generationen von K\u00fcnstlern und Gestaltern weiterleben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_60737\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-60737\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/cropped-cropped-ralfSilberkuhl1-1024x684-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"315\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Fotok\u00fcnstler, Filmemacher und Kameramann Ralf Silberkuhl &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>LEOCARDIA HIRTES &#8211; (K\u00fcnstlerin)<\/h4>\n<p>&#8222;Mit der M\u00f6nchspfeffer GmbH entwickelte ich viele Konzepte und Szenografien f\u00fcr Vok Dams. Unsere Zusammenarbeit war immer von Vertrauen und dem unbedingten Willen gepr\u00e4gt, neue Impulse zu setzen und die Menschen emotional zu \u201eber\u00fchren\u201c. Wir funkten irgendwie auf einer Welle. Und die Zeit als K\u00fcnstlerin w\u00e4hrend meiner Ausstellung in seinem Vok Dams ATELIERHAUS hat mir unendlich Freude gebracht. &#8218;Wir machen dann mal ein bi\u00dfchen Marketing&#8216;, das war sein verschmitzter Satz, als er meine Werkreihe zum ersten Mal sah. Wir wussten beide, dass es ein toller gemeinsamer Weg wird. Daf\u00fcr kann ich mich nur von Herzen bedanken\u00a0und meine Erinnerungen an diesen bemerkenswerten Menschen und Freund werden niemals verloren gehen!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_65600\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-65600 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Leocardia-Hirtes-2022-18-1024x790.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"463\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Galerist Vok Dams bei der Vernissage der Ausstellung &#8222;NATURE &#8211; LUXURY OF TOMORROW&#8220; mit der K\u00fcnstlerin Leocardia Hirtes (2.v.r.). Links ihr Lebensgef\u00e4hrte Bertram Ernst (Komponist &#8211; Musiker &#8211; K\u00fcnstlerischer Leiter) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>BERTRAM ERNST &#8211; (Komponist &#8211; K\u00fcnstlerischer Leiter)<\/h4>\n<p>&#8222;Ich bin dem Wuppertaler Vok Dams zum ersten Mal in den 90ern begegnet und habe ihn als konsequenten Sucher von neuen Wegen und energetischen Umsetzer gro\u00dfer Ideen kennengelernt. Er schenkte mir als k\u00fcnstlerischer und musikalischer Leiter bei internationalen Projekten sein Vertrauen. Und so war ich Teil eines gro\u00dfartigen Teamgeists.Ab 2020 intensivierte sich unser Kontakt<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>im Rahmen der Ausstellung der K\u00fcnstlerin Leocardia Hirtes im Vok Dams ATELIERHAUS erneut, und ich konnte \u00fcber seine grenzenlose Energie<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>sowie seinen kreativen Weitblick nur staunen. Unvergessbar &#8211; ich werde Dich vermissen!&#8220;<\/p>\n<h4>ECKEHARD LOWISCH &#8211; (Bildhauer)<\/h4>\n<p>&#8222;Ich werde ihn sehr vermissen.Wir haben Vok Dams \u00fcber viele Jahre als sehr Kunst affinen, kommunikativen Vernetzer pers\u00f6nlich kennengelernt. Meine Frau Tine und ich haben ihn sehr gemocht, gesch\u00e4tzt und wir werden ihn vermissen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_65595\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-65595\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/RS61670b-2-1024x877-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"356\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler Bildhauer Eckehard Lowisch &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<h4>SILKE ASBECK &#8211; (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Historische Stadthalle)<\/h4>\n<p>Der Tod von Vok Dams macht mich sehr traurig. Ich habe ihn nicht nur als leidenschaftlichen Diskussionspartner in Sachen Marketing sehr gesch\u00e4tzt sondern auch als Mensch Volkwart Dams . Er war f\u00fcr mich immer ein Vorbild f\u00fcr Loyalit\u00e4t und Menschlichkeit im Umgang miteinander. Ich werde ihn sehr vermissen.<\/p>\n<h4>GEORG ROSE &#8211; (Chefredakteur von Radio Wuppertal und Radio Ennepe-Ruhr)<\/h4>\n<p>&#8222;Vok Dams war ein gro\u00dfer Wuppertaler, ein wunderbarer Mensch, ein bedeutender Freund und F\u00f6rderer der Kunst und insbesonderer seines eigenen Metiers, der Fotografie. Ich erinnere mich an viele leidenschaftliche Diskussionen, die wir w\u00e4hrend der Jurysitzungen zum Wuppertaler Fotopreis hatten. Und besonders dankbar erinnere ich mich an seine Rede, die er 2019 zur Er\u00f6ffnung meiner Interims-Galerie &#8222;Pop-Up-Artists&#8220; in Barmen auf dem Werth gehalten hat. Seine Stimme und seine Ideen werden uns allen fehlen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_65565\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-65565 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/PUA-Vernissage-13-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"401\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams (l.) bei der der Er\u00f6ffnung von Georg Roses Interims-Galerie &#8222;Pop-Up-Artists&#8220; (2019). Neben im Radio Wuppertal-Moderatorin Moderatorin Angela Wegner &#8211; \u00a9 \u00a0Manfred G\u00f6rgens<\/span><\/div>\n<h4>BARBARA NEUSEL-MUNKENBECK &#8211; (Unternehmerin)<\/h4>\n<p>&#8222;Vok Dams war ein leidenschaftlicher, gro\u00dfartiger Vision\u00e4r! Er war mit seinen Ideen DER kreative Geist f\u00fcr unsere Stadt Wuppertal. Er wird fehlen.&#8220;<\/p>\n<h4>MARTIN BANG &#8211; (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wuppertal Marketing GmbH)<\/h4>\n<p>&#8222;Vok Dams wird mir immer in Erinnerung bleiben als engagierter Wuppertal Botschafter, gro\u00dfer Unternehmer, Marketing- und Kommunikationsexperte, Galerist und vor allem als vielseitig interessierten und besonderen Menschen. Er war seit Gr\u00fcndung der Wuppertal Marketing GmbH \u00a0Ratgeber und Unterst\u00fctzer. Ich denke gerne an die intensiven Gespr\u00e4che zur\u00fcck, wo er mit unglaublichem Fachwissen und klarem Blick f\u00fcr das Gro\u00dfe und Ganze mir wertvolle Hinweise f\u00fcr das Marketing f\u00fcr Wuppertal geben hat.Ich werde ihn als Menschen und Ratgeber immer im Ged\u00e4chtnis behalten.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_45302\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-45302\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_8569_a-2-1024x643.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"377\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marting Bang &#8211; Chef der Wuppertal Marketing GmbH &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<h4>CHRISTIAN V. GRUMBKOW &#8211; (Maler &amp; Musiker)<\/h4>\n<p>&#8222;Vok Dams lernte ich Anfang der 70er Jahre kennen. Er suchte damals Fotomodelle. Eine Freundin und ich nahmen an mehreren Shootings f\u00fcr kommerzielle Werbeaufnahmen teil. Erst viele Jahre sp\u00e4ter, im Rahmen eines geplanten Filmprojektes zum Thema Wuppertal, trafen wir uns wiederl.\u00a0Dabei lernte ich das von ihm betriebene ATELIERHAUS kennen und auch seine sehr pr\u00e4zise Arbeitsmethode: Bei diversen meiner ausw\u00e4rtigen Ausstellungsprojekten kam Vok Dams vorbei und machte Fotos, die er mir dann zukommen lie\u00df. Und dann &#8211; im Sommer 2018 &#8211; kam die Anfrage, ob ich bei ihm iausstellen wolle.<\/p>\n<p>Er brachte mich dann mit Uwe Schneidewind (damals noch der Leiter des Wuppertal Instituts) zusammen und wir entwickelten das Konzept f\u00fcr die Ausstellung \u201cKreative Transformation &#8211; Zukunfts Kunst \/ Zukunft. Kunst\u201d. Sie wurde sieben Monate lang gezeigt. Mit von der Partie waren einige<\/p>\n<div id=\"attachment_51193\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-51193\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/71aeab1b557556c90eb3720f75d7c61c.jpeg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"286\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams (r.) mit dem K\u00fcnstler Christian von Grumbkow &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>meiner\u00a0Kooperationspartner (M.Utz, H.Hommes, S. Spit) sowie der Bildhauer Eckehard Lowisch. Auch wenn Vok nicht immer begeistert war, wie z.B.\u00a0bei einem musikalischen Event\u00a0mit Katharina Dustmann und Marco Ambrosini, die zu drei meiner Bilder Kompositionen schufen und im ATELIERHAUS urauff\u00fchrten,\u00a0zeigte er sich dennoch offen f\u00fcr solche Experimente.<\/p>\n<p>Vok Dams schuf mit seiner Galerie einen offenen Rahmen f\u00fcr Kreativit\u00e4t und Kunst. Er wusste genau, dass die Kunst Freir\u00e4ume braucht, um sich gut entwickeln zu k\u00f6nnen. Anl\u00e4sslich der Finissage von Leonardia Hirtes am 23. April, 2023 erlebte ich ihn sehr zugewandt, aber doch ungewohnt zur\u00fcckgenommen. Sein pl\u00f6tzliches Ableben hinterl\u00e4sst eine sehr gro\u00dfe L\u00fccke in unserer so vielgestaltigen Kulturlandschaft. Auch weil Vok Dams seine Ausstellungen nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten ausgerichtet hat. Im Gegenteil: Er erwarb selbst Werke der ausstellenden K\u00fcnstler. Ich w\u00fcnsche Sohn Colja und seiner Familie viel Kraft und sende meine herzliche Anteilnahme! Was f\u00fcr ein Verlust!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_52164\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52164\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/cropped-Profilbild-Dirk-Emde-3.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"315\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dirk Emde, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Visiodrom &#8211; \u00aa privat<\/span><\/div>\n<h4>DIRK EMDE &#8211; (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Visiodrom im Gaskessel Heckinghausen)<\/h4>\n<p>\u201eMit dem Tod von Vok Dams ist mir so, als wenn ein St\u00fcck aus der Wuppertaler Seele gerissen wurde, wenn es eine solche geben sollte. Tieftraurig und ber\u00fchrt, mag ich mir nicht vorstellen, dass ich nie wieder einen seiner interessanten Blogs lesen und keinen wachr\u00fcttelnden, mahnenden, motivierenden Newsletter von ihm mehr erhalten werde. Ihn nie wieder zu Anl\u00e4ssen in der Kultur, Wirtschaft und Marketing treffe und in meinen zahlreichen Dialogen mit ihm von seiner speziellen Sicht auf die Dinge, seinem Sachverstand und seiner Intuition inspiriert werde. Vok Dams war weltgewandt, welterfahren und weitgereist und doch war auf seine ihm eigene Art intensiv in und mit Wuppertal verwurzelt, wie kaum ein anderer. Er hatte stets das gro\u00dfe Ganze, die Welt hinter dem Horizont und rechts und links hinter den Leitplanken im Blick. Er war ein Vision\u00e4r, Treiber, Forderer, Macher, manchmal sperrig, aber auch ein Mahner, der unserer Stadt sehr fehlen wird. Er war ein gro\u00dfer Wuppertaler.Ich vermisse ihn jetzt schon sehr.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_33998\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-33998\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/432f8e4123c3057290cf2813c0095b2a-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"407\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vok Dams (ganz rechts) \u00a0in seinem geliebten Skulpturengarten: (V.l.) Der Bildhauer Hans-J\u00fcrgen Hiby, Wolfgang Schreier, Doris Hiby, Tania Vaz (Physiotherapeutin) und Dagmar Vogt &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<h4>HANS-J\u00dcRGEN HIBY &#8211; (Bildhauer &#8211; Maler)<\/h4>\n<p>&#8222;Tief betroffen haben meine Frau und ich vom Tod von Vok Dams erfahren! Anfang dieses Jahres hatten wir noch Kontakt zu ihm. Von einer Krankheit war ihm damals nichts anzumerken. So war er eben. Wir lernten ihn schon in den 60er Jahren kennen, als er im Auftrag des Galeristen Adolf R\u00f6der Aufnahmen von einer dekorativen Malerei machte, die ich f\u00fcr die Galerie Palette auf dem Sedansberg 1968 gemacht hatte. Das \u00a0Foto zeigt meine Frau und mich als Statisten vor einem Teil dieser Schwarz-Wei\u00df-Dekoration. In der Schwarz-Wei\u00df-Fotografie dr\u00fcckte er sich schon damals k\u00fcnstlerisch besonders gerne und mit Erfolg aus. Ihr ist er sein Leben lang treu geblieben.<\/p>\n<div id=\"attachment_65586\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 490px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-65586 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/P1060610-2.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"396\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Foto, das Vok Dams von Doris und Hans-J\u00fcrgen Hiby 1968 gemacht hat &#8211; \u00a9 Vok Dams<\/span><\/div>\n<p>Unser Kontakt brach nie ab und Vok Dams wurde nach und nach zu einem treuen Sammler vieler meiner bildhauerischen Werke. Bemerkenswert war auch immer sein mediales Engagement zum Wohlergehen der Stadt Wuppertal, obwohl sein beruflicher Einfluss l\u00e4ngst \u00fcber deren Grenzen\u00a0 weit hinaus ging. In weiser Voraussicht gab er schon fr\u00fchzeitig das Evenmanagement in die H\u00e4nde seines Sohnes Colja, dem man nur w\u00fcnschen kann, dass er die Agentur seinem Sinne erfolgreich weiter betreibt und so die Erinnerung an ihn nicht verblassen lassen!<\/p>\n<p>Vok Dams selbst konzentrierte sich noch im relativ hohen Alter auf sei Lieblingsprojekt, das ATELIERHAUS auf dem Katernberg, das er bis zum Schluss mit viel Engagement erfolgreich betrieb. Ein Macher ist von uns gegangen.<b> <\/b>Er wird uns fehlen!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_43913\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-43913\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/e7c5f0517622a466eecdc02d8b57c4d5-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"303\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Im ATELIERHAUS: \u00a0(v.l.) Vok Dams, Musiker Charles Petersohn, Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Helmut Ebert, Unternehmensberater Klaus P\u00f6hls, Foto-K\u00fcnstler Rupert Warren &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<h4>CHARLES PETERSOHN &#8211; (Musiker &#8211; Komponist &#8211; DJ &#8211; Autor)<\/h4>\n<p>&#8222;Wenn ein erf\u00fclltes, erfolgreiches und langes Leben zu Ende geht, ist das sehr traurig und niederschmetternd. Es ist aber auch ein Grund zum Feiern. In diesem Sinne: Gute Reise, lieber Vok Dams!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Weitere Reaktionen folgen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wuppertal trauert um Volkwart Dams! Er war Mann der vor Ideen spr\u00fchte und mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hielt. Volkwart oder kurz Vok Dams hat als Marketing-Experte  und Wuppertal Botschafter immer die Finger in die Wunde gelegt, wenn es um das Image seiner gesch\u00e4tzten Heimatstadt Wuppertal ging. Seine Kritik war immer konstruktiv und er hatte stets L\u00f6sungsans\u00e4tze parat.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-65518","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 02:06:10","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65518"}],"version-history":[{"count":53,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66637,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65518\/revisions\/66637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}