{"id":61402,"date":"2023-02-28T09:07:26","date_gmt":"2023-02-28T08:07:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=61402"},"modified":"2023-03-01T07:25:44","modified_gmt":"2023-03-01T06:25:44","slug":"margarete-von-wrangell-erste-professorin-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/02\/28\/margarete-von-wrangell-erste-professorin-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Margarete von Wrangell: Erste Professorin in Deutschland"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_61405\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-61405 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bohrmann-Linde-Presse-3-3-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"685\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Uni-Profesorin Dr. Claudia Bohrmann-Linde &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><b>Als erste ordentliche Professorin Deutschlands \u00fcberhaupt gilt die D\u00fcngeforscherin Margarete von Wrangell. Wer war diese Frau?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Margarete von Wrangell stammte aus einer Adelsfamilie, war also in wohlsituierten Verh\u00e4ltnissen gro\u00df geworden, entsprechend auch gew\u00f6hnt, mit Personal umzugehen. Trotz dieser Privilegien hatte sie einen entscheidenden Nachteil in ihrer Zeit; und zwar ihr Geschlecht. Als Kind schon sehr wissbegierig, schlug sie eine f\u00fcr diesen Stand klassische Frauenlaufbahn ein. Sie war auf einer M\u00e4dchenschule, schloss ein Lehrerinnendiplom ab, fand dann aber in der weiteren T\u00e4tigkeit als Privatlehrerin keine Erf\u00fcllung. Sie bezeichnete diese Zeit als \u00b4d\u00fcster` und \u00b4nicht lebenslohnend`. Ein<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Wendepunkt in ihrem Leben wurde dann ein vorget\u00e4uschter Sanatoriumsaufenthalt in Greifswald. Dort nahm sie an einem Ferienkurs am Botanischen Institut an der Universit\u00e4t Greifswald teil. Das war ein Moment, wo sie ihre Leidenschaft f\u00fcr die Botanik und die Naturwissenschaften fand. An diesem Punkt wusste sie, wo ihre weitere Lebensreise hingehen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p><b>1894 legte sie das Lehrerinnenexamen ab und unterrichtete an einer M\u00e4dchenschule. Erst 1903 entschied sie sich mit 27 Jahren zu einem Chemiestudium, was die Verwandtschaft als \u201everr\u00fcckt\u201c bezeichnete. Warum wagte sie diesen Schritt?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Das war genau dieses Erlebnis. Sie hat zuerst den Weg eingeschlagen, den man von Frauen in dieser Gesellschaft erwartete: eine frauentypische Bildung erlangen und<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>standesgem\u00e4\u00df heiraten. Mit 26 Jahren hatte sie diesen besagten \u201eSanatoriumsaufenthalt\u201c, ein Jahr sp\u00e4ter begann sie ihr Studium. Das war alles jenseits dessen, was man von einer Frau in dieser Position erwartete und entsprechend \u201everr\u00fcckt\u201c. F\u00fcr von Wrangell war es dann aber ein logischer Schritt. Doch es ergab sich ein Problem dabei, denn f\u00fcr die in Moskau und in der Gegend des heutigen Tallin aufgewachsene adelige Frau war ein Studium dort unm\u00f6glich. Sie nahm dann 1903 das Studium der Botanik und Chemie in T\u00fcbingen auf, der \u00e4ltesten Universit\u00e4t Deutschlands. Diese Kombination war der Grundstein ihres sp\u00e4teren Wirkens. Von Wrangell war sehr erfolgreich und promovierte auch sehr bald.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p><b>Von Wrangell promovierte 1909 mit \u201esumma cum laude\u201c, arbeitete unbezahlt und wandte sich der Radiochemie zu. Wie kam es dazu?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde:<\/b>\u00a0&#8222;Zu diesen unbezahlten Arbeiten kann man auch in der heutigen Zeit Parallelen finden. Heute haben wir zwar in den Qualifizierungsphasen bezahltes Arbeiten, aber in der Regel nur auf Zeitvertr\u00e4gen. Man k\u00f6nnte die Zeit nach 1909 auch mit einer post-Doc-Zeit vergleichen, wenn man eine Analogie zu heute sehen m\u00f6chte. Von Wrangell hatte sich in London bei William Ramsay wissenschaftlich bet\u00e4tigt, war danach auch kurz in Stra\u00dfburg und hatte dann bei Marie Curie in Paris f\u00fcr sich ein neues Forschungsthema erschlossen. Marie Curie, \u00fcbrigens die erste Professorin an der Sorbonne, war eine f\u00fchrende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der radioaktiven Substanzen. Sie hat ihre Erkenntnisse auch f\u00fcr praktische Anwendungen genutzt. Es gab z.B. sogenannte R\u00f6ntgenwagen, mit denen sie im Weltkrieg in die N\u00e4he der Front gezogen war, um Untersuchungen machen zu k\u00f6nnen. Das war also ein modernes und angewandtes Thema, dem sich von Wrangell widmete, zudem durch Nobelpreistr\u00e4ger wie Ramsay und Curie auch prominent besetzt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Sie wurde 1912 Leiterin der Versuchsstation des estnischen Landwirtschaftlichen Vereins, wo sie sich vornehmlich mit Phosphor besch\u00e4ftigte. Warum gerade dieses chemische Element?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Phosphor ist neben Stickstoff eines der wichtigsten Elemente, die wir f\u00fcr D\u00fcngemittel brauchen. Zun\u00e4chst wollte von Wrangell gar nicht weg aus Paris, aber weil Marie Curie gesundheitlich sehr angeschlagen war, suchte sie nach neuen M\u00f6glichkeiten und es ergab sich ein, wie sie es nannte \u00b4Dienst in der Heimat`, denn als Heimat erachtete sie noch immer die Gegend um Reval, also das heutige Tallin in Estland. Sie war dann in Reval als Leiterin zu einer Versuchsstation gebeten worden. 1912 war Verschiedenes klar: die Welt musste ern\u00e4hrt werden, die Bev\u00f6lkerung wuchs stetig, es gab st\u00e4ndig Hunger und \u2013 und das ist ja auch heute aktueller denn je- man musste autark sein. Die gr\u00f6\u00dften Vorkommen an anorganisch gebundenem Phosphor, also Phosphate, gibt es heute \u00fcbrigens in Afrika, China und den USA.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Die Frage war: wie kommt man an Phosphor, den es dann f\u00fcr Pflanzen verf\u00fcgbar zu machen galt? Von Wrangell forschte \u00fcber Minerald\u00fcnger, der sich aus Phosphors\u00e4ure, Kalium und Stickstoff zusammensetzt und fand eine Methode, mit der die im Boden vorkommende Phosphors\u00e4ure aktiviert werden konnte.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_43164\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 690px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-43164\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/2c7d86e38d39d4cfc847e3a54542928f.jpg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"432\" \/><span class=\"wp-caption-text\">D\u00fcngemittel spielen heute in der Landwirtschaft eine elementare Rolle &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p><b>Nach der Oktoberrevolution geriet sie in Haft, wurde von deutschen Truppen befreit und konnte ihre Experimente an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim fortsetzen. Von Wrangells Versuche waren nach dem verlustreichen Krieg von besonderer Bedeutung f\u00fcr die chemische Gro\u00dfindustrie. Warum?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Kurz noch einmal zur Inhaftierung. Margarete von Wrangell hatte sich damals verweigert. Man muss sich das einmal vorstellen. Es kommen bolschewikische Truppen, wollen von Wrangells Institut unter ihre Leitung bringen und die \u00fcbrigens deutschnational denkende Baltin zwingen, eine Unterschrift unter ein Dokument zu setzen. Sie hat sich dem vehement widersetzt und dazu bedarf es wirklich wahrer Gr\u00f6\u00dfe, die sicherlich auch in ihrem Charakter begr\u00fcndet war. Sie wusste, dass sie dann arbeitslos sein w\u00fcrde und ins Gef\u00e4ngnis musste, und auch das hat sie in Kauf genommen. Was ihr damals und auch sp\u00e4ter half, waren F\u00fcrsprecher. In Deutschland, in Hohenheim gab es einen Direktor Hermann Warmbold, den sie schon aus Reval kannte. Der holte die dann arbeitslose Wissenschaftlerin zu sich ans Institut. Heute wie damals waren solche Netzwerke sehr wichtig. Damals lag Deutschland am Boden, es gab hohe Reparationszahlungen zu leisten, vieles musste wieder aufgebaut und die Bev\u00f6lkerung ern\u00e4hrt werden. Da war die D\u00fcngemittelindustrie von gro\u00dfer Bedeutung.&#8220;<\/p>\n<p><b>1920 habilitierte die Agrochemikerin \u00fcber \u201eDie Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten der Phosphors\u00e4ureern\u00e4hrung von Pflanzen\u201c in Hohenheim und bekam eine Stelle am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut f\u00fcr physikalische Chemie. Doch die Professorenschaft wehrte sich gegen die \u201eAusl\u00e4nderin\u201c. Aus welchem Grund?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Das sagt schon der Name <b><i>Professorenschaft<\/i><\/b>, welche eben nur aus M\u00e4nnern bestand Es war h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich, dass \u00fcberhaupt Frauen eine leitende Position in Instituten innehatten ganz zu schweigen eine Professur. Das gab es bis dahin noch nicht. Ob es jetzt Wahrung des eigenen Besitzstandes war, oder Angst vor Machtverlust oder negativen Auswirkungen auf die wissenschaftliche Community, ob es das Vorurteil war, dass Frauen schlicht nicht in der Lage seien, ein solches Institut zu leiten, wei\u00df man nicht. Man kann davon ausgehen, dass das Argument der \u00b4Ausl\u00e4nderin` nur vorgeschoben war.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_61408\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 339px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-61408 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/518anR7wsFL._SX327_BO1204203200_.jpeg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"499\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Margarethe von Wrangell &#8211; &#8222;Das Leben einer Frau 1876 &#8211; 1932&#8220; &#8211; F\u00fcrst Wladimir Andronikow &#8211; Verlag Langen \/M\u00fcller &#8211; 382 Seiten &#8211; ASIN B0021ZJWH4<\/span><\/div>\n<p><b>Aus Angst, ein Vorzeigeinstitut zu verlieren, wird sie zur ersten ordentlichen Professorin berufen. Wie kam es dazu?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde:<\/b>\u00a0&#8222;Hier kommt ein weiterer wichtiger F\u00f6rderer von Wrangell ins Spiel, Fritz Haber, ebenfalls Nobelpreistr\u00e4ger, mit dem sie am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut f\u00fcr physikalische Chemie gearbeitet hatte. Er unterst\u00fctzte sie. Haber selber wurde f\u00fcr seine Forschungen zur Ammoniaksynthese stark vom deutschen Staat protegiert. Er setzte sich gegen die Unstimmigkeiten in der Professorenschaft in Hohenheim ein. Die Besetzung der Professur von Wrangell, das war dann zielf\u00fchrend, wurde direkt mit ihrem Namen verkn\u00fcpft. Dank einer Inititative der damaligen D\u00fcngemittelindustrie und des Reichsern\u00e4hrungsministers konnten die Gelder f\u00fcr den Ausbau des Pflanzenern\u00e4hrungsinstituts freigemacht werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Gelder sollten nur flie\u00dfen, wenn von Wrangell die Professur bekommen w\u00fcrde. Das Abstimmungsverfahren in Hohenheim war trotzdem denkbar knapp. F\u00fcnf Enthaltungen und sechs Ja-Stimmen. Das Hohenheimer Konvent stimmte dann z\u00e4hneknirschend entsprechend der Besetzung der Personalie von Wrangell zu.&#8220;<\/p>\n<p><b>Als sie 1932 mit 55 Jahren starb, hatte sie das Institut zum internationalen Forschungszentrum f\u00fcr Pflanzenern\u00e4hrung ausgebaut. Auf einem Gedenkstein auf dem Gel\u00e4nde des Hohenheimer Instituts steht ihr wissenschaftlicher Leitspruch: \u201eIch lebte mit den Pflanzen. Ich legte das Ohr an den Boden und es schien mir, als seien die Pflanzen froh, etwas \u00fcber die Geheimnisse des Wachstums erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.\u201c Welche Bedeutung hat sie f\u00fcr die Wissenschaft?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Claudia Bohrmann-Linde: &#8222;<\/b>Ihre Arbeiten waren damals wegweisend. Es gab ein D\u00fcngesystem, dass interessanterweise nicht nur nach ihr benannt wurde, sondern auch nach einem Kollegen. Aereboe-Wrangell-System, genau in der Reihenfolge. Es wird berichtet, dass im Institut selber Veranstaltungen gehalten wurden, bei denen zuerst ihr Kollege Aereboe<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>vorgetrug und dann kam, wie \u00fcber Wrangell selbst berichtet wird, sie \u201emit ihren Pflanzent\u00f6pfen\u201c und wurde immer als die Nummer zwei angef\u00fchrt. Die Forschung, die dort betrieben wurde, war und ist h\u00f6chst relevant. D\u00fcnger, ob fl\u00fcssig oder fest, wird heute gezielt und m\u00f6glichst ressourcenschonend in verschiedenen Verfahren eingesetzt. Hinter der D\u00fcngemittelforschung steht auch heute ein gro\u00dfer und bedeutender Bereich der chemischen Industrie. Wenn wir<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>aber eine Verbindung zur<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Person von Wrangell suchen, taucht sie eigentlich nicht auf. Es ist verr\u00fcckt. Wenn man so klassische Begriffe wie D\u00fcnger oder Phosphate googelt, findet man den Namen von Wrangell nicht in Bezug auf diese Themen. Wenn man ihren Namen googelt, dann landet man h\u00e4ufig in Baden-W\u00fcrttemberg, weil da die Universit\u00e4t Hohenheim angesiedelt ist und hier \u00fcber Landesarchive usw. ihrer Pers\u00f6nlichkeit schon eine Bedeutung zuerkannt ist. Aber es ist sehr lokal und der fachwissenschaftlichen Bedeutung nicht angemessen. Es gibt zwar ein Habilitationsprogramm f\u00fcr Frauen, wo ein Wrangell-Stipendium beantragt werden kann, ansonsten ist ihr Name sehr begrenzt verbreitet bzw. trauriger Weise fast nicht existent.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_61406\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 199px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-61406 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bohrmann-Linde-Presse-3-2.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"190\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Uni-Prodesorin Dr. Claudia Bohrmann-Linde &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Claudia Bohrmann-Linde<\/h4>\n<p>Professorin Dr. Claudia Bohrmann-Linde leitet die Arbeitsgruppe Didaktik der Chemie in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik und Naturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs Stimmen entschieden dar\u00fcber, dass die D\u00fcngemittelforscherin Margarete von Wrangell erste Professorin in Deutschland wurde. 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