{"id":61050,"date":"2023-02-14T15:56:41","date_gmt":"2023-02-14T14:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=61050"},"modified":"2023-02-14T17:23:20","modified_gmt":"2023-02-14T16:23:20","slug":"prof-dieter-vieweger-sucht-verschollene-synagogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/02\/14\/prof-dieter-vieweger-sucht-verschollene-synagogen\/","title":{"rendered":"Prof.  Dieter Vieweger sucht verschollene Synagogen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_61054\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-61054\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/PortraitVieweger-Presse-2-1024x761.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"761\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler Theologe und Arch\u00e4ologe Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>Zwischen Februar und Oktober gr\u00e4bt der emsige Wissenschaftler in seiner Funktion als Direktor des Deutschen Evangelischen Instituts f\u00fcr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEIAHL) auf dem Gel\u00e4nde des Zionsbergs.<\/p>\n<p>Zu den Aufgaben des dortigen Instituts geh\u00f6ren u.a. wissenschaftliche Untersuchungen zur Arch\u00e4ologe und Kulturgeschichte des Heiligen Landes unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der biblischen Epochen und der Entstehung des Christentums, inclusive eigener Grabungsprojekte.<\/p>\n<p>Grund genug f\u00fcr Autor Uwe Blass, die spannende Suche nach den verschollenen Synagogen zum Thema der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; zu machen.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>\u201eF\u00fcr mich ist das schon eine ganz besondere Auszeichnung, in der Stadt Jerusalem \u00fcberhaupt ausgraben zu d\u00fcrfen\u201c, sagt der geb\u00fcrtige Chemnitzer. Auf dem Zionsberg, dem S\u00fcdwesth\u00fcgel Jerusalems, au\u00dferhalb der heutigen Altstadtmauer, gr\u00e4bt das Institut seit 2015 wichtige Bereiche der altisraelitischen Hauptstadt aus.<\/p>\n<p>Der Arch\u00e4ologe erkl\u00e4rt: \u201eIm 8. Jahrhundert v. Chr. hat sich Jerusalem bis dahin erstreckt und vergr\u00f6\u00dfert. Wir erforschen die Geschichte bis ins 12. Jahrhundert nach Christus.\u201c Danach verschiebt sich der Stadtbereich nach Norden in Richtung der heutigen Altstadt. Diese ist vollst\u00e4ndig bebaut und kann kaum arch\u00e4ologisch untersucht werden.<\/p>\n<h4>Grabungen trotz Coronakrise<\/h4>\n<p>Corona habe allen Arch\u00e4ologen zugesetzt. \u201eZu Beginn der Krise 2020 wurden pl\u00f6tzlich alle Fl\u00fcge gecancelt\u201c, erz\u00e4hlt er und sein Forscherteam stand allein in Jerusalem, hatte Ausgehverbot und konnte lediglich einmal pro Woche zum Einkaufen das Gel\u00e4nde verlassen. \u201eAber dann sind wir durch die Coronazeit in ein relativ gutes Fahrwasser gekommen, weil alle unsere Ausgrabungen m\u00f6glich waren, sofern wir unser eigenes Personal einsetzten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_61058\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-61058\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/archaeology-g64ccc5b73_1920-1024x932.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"932\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Arch\u00e4ologe bei der Arbeit &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Selbst die israelischen Grabungen ruhten in dieser Zeit, da diese vorwiegend mit ausl\u00e4ndischen Volont\u00e4ren arbeiten, die nicht einreisen konnten.<\/p>\n<p>Der Umstand, dass das Institut in dieser Zeit keine G\u00e4ste empfangen konnte, f\u00fchrte dazu, dass seine Mitarbeiter \u00b4gezwungen` waren, intensiver an ihren Promotionen zu arbeiten, berichtet er lachend. \u201eMan kann auch dem Schlechtem etwas Gutes abgewinnen\u201c, erg\u00e4nzt er, und widmete sich selber w\u00e4hrend der Zeit der Ausgangssperre seiner Buchreihe der \u00b4Geschichte der Biblischen Welt.<\/p>\n<p>Prof. Dieter Vieweger:\u00a0\u201eIch habe zwei neue B\u00e4nde &#8211; Band 4: Sp\u00e4tantike (250 \u2013 650 n. Chr.); Band 5: Umayyadische Zeit (638 \u2013 750 n. Chr.) \u2013 f\u00fcr die Geschichte der Biblischen Welt geschrieben, die im Oktober 22 erschienen sind. Corona hat unser Institutsleben ver\u00e4ndert, aber unserer Arbeit hat es keinen Abbruch getan.\u201c<\/p>\n<h4>Ich w\u00fcsste keinen sch\u00f6neren Job\u2026<\/h4>\n<p>Der Job als grabender Arch\u00e4ologe ist mit extrem schwei\u00dftreibender, k\u00f6rperlicher Arbeit verbunden. Vieweger hat in seinem Leben schon tonnenweise Schutt transportiert und sagt trotzdem: \u201eEs ist ein aufregender Job, und ich w\u00fcsste keinen sch\u00f6neren\u201c, und das habe vor allem mit der Vielfalt zu tun. \u201eJetzt im Winter sitze ich an meinem Schreibtisch, halte Vorlesungen, schreibe Emails und beantrage Forschungsprojekte usw. Da lebe ich das \u00fcbliche Wissenschaftlerdasein eines \u201anormalen Professors\u2018. Aber dann darf ich ja f\u00fcr ein dreiviertel Jahr in das Heilige Land reisen und habe als Arch\u00e4ologe den gro\u00dfen Vorteil, dass ich mich k\u00f6rperlich bet\u00e4tigen kann.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_61059\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-61059\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/cyprus-g6d2855c49_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Teile der ausgegrabenen antiken Stadt Paphos auf Zyperm &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>In vier bis sechs zusammenh\u00e4ngenden Wochen, so lange dauern die normalen Grabungskampagnen, konzentriere man sich ausschlie\u00dflich auf die Grabungen vor Ort mit all ihren Hoffnungen und Entt\u00e4uschungen. \u201eDazu kommt das Leben im fremden Land, im glei\u00dfenden Sonnenlicht und mit der M\u00f6glichkeit, geschichtstr\u00e4chtige Orte zu besuchen\u201c, schw\u00e4rmt der 64j\u00e4hrige und setzt, seine Wohnsituation hoch oberhalb der Altstadt mit Blick \u00fcber das Tote Meer nach Jordanien beschreibend, schmunzelnd hinzu: \u201eIch friste mein Leben in einem Haus des deutschen Kaisers.\u201c<\/p>\n<h4>Arbeiten in einem Umfeld, das weit weg vom Frieden ist<\/h4>\n<p>Grabungen im Nahen Osten sind schwierig, man muss den Gastgeberl\u00e4ndern gerecht werden und als Arch\u00e4ologe vor allem unparteiisch sein. \u201eDas ist manchmal durchaus dramatisch\u201c, erkl\u00e4rt Vieweger die Situation. Wir arbeiten zeitgleich in Jordanien, Israel und in den pal\u00e4stinensischen Gebieten. Wir sind das einzige Institut, das \u00fcberhaupt in all diesen Regionen arbeiten darf\u201c, und dies, trotz der politischen Spannungen, die nicht geringer w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Prof. Vieweger betont: \u201eVielfach sind die politischen Interessen auch mit religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen gekoppelt, was die Sachlage nur komplizierter macht. Die Luft \u201ariecht derzeit nicht nach Frieden\u2018.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es immer auch viele tolerante und ausgleichende Menschen, die das DEI unterst\u00fctzen. \u201eWir sind aber nun eben auch nicht erst seit gestern da, sondern seit der Einweihung der Erl\u00f6serkirche am 31. Oktober 1898 durch den deutschen Kaiser Wilhelm II. Daher feiern wir in diesem Jahr auch das 125. Jubil\u00e4um. Jeder in Jerusalem wei\u00df, dass wir f\u00fcr Toleranz eintreten und nicht gegen andere Partei ergreifen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Die j\u00fcdischen Synagogen in Tiberias<\/h4>\n<p>Einer der Arbeitsschwerpunkte der letzten zwei Jahre ist die Ausgrabung in Tiberias, einer Stadt am Westufer des Sees Genezareth, die federf\u00fchrend von Viewegers Frau, Assist. Prof. Dr. Katja Soennecken, in Kooperation mit der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem, durchgef\u00fchrt wird. \u201eDa geht es um die j\u00fcdische, christliche und muslimische Religionsgeschichte, d.h. um friedliches und auch um k\u00e4mpferisches Zusammenleben der Religionen in dieser Stadt bis ins 12. Jahrhundert hinein.\u201c<\/p>\n<p>Das Grabungsteam sucht in diesem Jahr nach den j\u00fcdischen Synagogen. \u201eNeben einem paganen Tempel, neben den Kirchen und der Hauptmoschee, muss es ja auch in Tiberias Synagogen gegeben haben, wo \u2013 wie wir wissen \u2013 die Mischna vollendet und der Jerusalemer Talmud geschrieben wurde.\u201c<\/p>\n<p>Hier ereignete sich also eine bedeutende j\u00fcdische Religionsgeschichte! \u201eUnd sogar das System der im Hebr\u00e4ischen urspr\u00fcnglich nicht verzeichneten Vokale, die in und um die Konsonanten geschrieben werden, all diese Striche und Punkte, sind in den Synagogen von Tiberias erfunden worden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_61061\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-61061\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/pompeii-gaf7930a64_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Ruinen von Pompeji in der s\u00fcditalienischen Region Kampanien &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Obwohl man wisse, dass dort diese Lehrh\u00e4user existierten, habe man bisher keine einzige dieser Synagogen entdeckt. \u201eWo waren sie? Waren das selbstbewusste \u201aLeuchtt\u00fcrme\u2018 oder kleine unscheinbare Geb\u00e4ude? Wie haben die Gl\u00e4ubigen sich mit den Muslimen und Christen \u00fcber die Jahrhunderte dort behauptet?\u201c, fragt der Wissenschaftler. \u201eWir suchen in diesem Jahr westlich des Cardo (Der Cardo in r\u00f6mischer Zeit ist stets die Nord-S\u00fcd verlaufende Hauptverkehrsstra\u00dfe, Anm. d. Red.), wo bisher noch keine Ausgrabungen m\u00f6glich waren.\u201c<\/p>\n<p>Der Fachmann erhofft sich dadurch auch weitere Erkenntnisse \u00fcber das Leben und Wirken der Menschen in dieser Zeit.<\/p>\n<h4>Die Zukunft des DEIAHL in Jerusalem und Amman<\/h4>\n<p>Dieter Vieweger hat in all seinen Jahren vor Ort viele Kontakte gekn\u00fcpft und wei\u00df, was m\u00f6glich und machbar ist. 2024 wird er emeritiert. Wie gehen die Arbeiten im Heiligen Land dann weiter, respektive, wer setzt seine Forschungen fort? \u201eDas ist eine ziemlich wichtige Frage, und diese ist inzwischen auch entschieden\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Der Arch\u00e4ologe weiter: \u201eNat\u00fcrlich m\u00f6chte ich das Institut in gute H\u00e4nde geben. In diesem Jahr ist eine neue Professur an der WWU in M\u00fcnster eingerichtet worden. Das Deutsche Evangelische Institut (DEI) wird dann voraussichtlich von M\u00fcnster aus weitergef\u00fchrt werden. Die neue Stelleninhaberin wird bis 2026 mit mir gemeinsam ihre Arbeit an den Grabungsstellen in Israel und Jordanien durchf\u00fchren und danach hoffentlich die Leitung \u00fcbernehmen. Dann w\u00e4re die Kontinuit\u00e4t gesichert.\u201c<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich zieht es den umtriebigen Wissenschaftler danach vielleicht nach S\u00fcdamerika, um dort, dann als Emeritus, noch einmal Arch\u00e4ologie zu betreiben. Bis dahin leitet er aber noch einige Grabungskampagnen im Nahen Osten. \u00dcber seine \u201eAusgrabungen im \u201eHeiligen Land\u201c spricht Vieweger auch am 16. November 2023 im Theater am Engelsgarten in der Hochschulreihe \u201eStadtgespr\u00e4ch\u201c.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_61057\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 188px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-61057\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/PortraitVieweger-Presse-3.jpg\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"242\" \/><span class=\"wp-caption-text\">rof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger<\/h4>\n<p>Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger ist Professor f\u00fcr Altes Testament und Biblische Arch\u00e4ologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, Gastprofessor f\u00fcr Arch\u00e4ologie und Alte Geschichte an der Privatuniversit\u00e4t Witten-Herdecke, Lehrbeauftragter an der Westf\u00e4lischen Wilhelms Universit\u00e4t M\u00fcnster, Leitender Direktor der beiden Institute des Deutschen Evangelischen Instituts f\u00fcr Altertumswissenschaft des Heiligen Landes in Jerusalem und Amman, Vertreter des Propstes in Jerusalem und Koordinator der evangelischen Bildungsarbeit in der Heiligen Stadt sowie Direktor des Biblisch-Arch\u00e4ologischen Instituts an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Mit Terra X gestaltet er Filme zu Themen wie \u201eGab es Jesus wirklich?\u201c, \u201eWelches Geheimnis verbirgt sich unter dem Tempelberg?\u201c, \u201eK\u00f6nig Herodes \u2013 Brutaler M\u00f6rder oder Friedensstifter? und \u201cQumran \u2013 die geheimnisvollen Schriftrollen vom Toten Meer\u201c \u2013 alle via You Tube\/Terra X (ZDF) zu entdecken.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein spannendes Abenteuer. Der Wuppertaler Theologe und Arch\u00e4ologe Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger, Direktor des Biblisch-Arch\u00e4ologischen Instituts der Bergischen Universit\u00e4t, sucht nach fr\u00fchen Synagogen in Tiberias, am Westufer des Sees Genezareth. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebt und arbeitet der Leiter des Biblisch-Arch\u00e4ologischen Instituts der Bergischen Universit\u00e4t nun schon in Jerusalem.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-61050","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 00:59:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61050"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61050\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61064,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61050\/revisions\/61064"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61050"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61050"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}