{"id":59913,"date":"2023-01-19T16:56:20","date_gmt":"2023-01-19T15:56:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=59913"},"modified":"2023-01-19T16:56:20","modified_gmt":"2023-01-19T15:56:20","slug":"ort-filmportrait-von-jazz-musiker-jon-hendricks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/01\/19\/ort-filmportrait-von-jazz-musiker-jon-hendricks\/","title":{"rendered":"ORT: Filmportrait von Jazz-Musiker Jon Hendricks"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_59918\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-59918\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Emily-Wittbrodt\u00a9Marion-Beyer-3-1024x747.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"747\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Musikerin Emily Wittbrodt &#8211; \u00a9 Marion Beyer<\/span><\/div>\n<p>Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte des weltber\u00fchmten Jazz-Musikers Jon Hendricks (1921-2017). In der Reihe &#8222;all female&#8220; d\u00fcrfen sich Musik-Fans am 10. Februar auf die Cellistin Emily Wittbrodt im Duo mit Hanna Sch\u00f6rken (Stimme) freuen. Am 22. Februar kommen KAVEKANEM \u2013 ein internationales Trio mit Wurzeln in der Schweiz, Norwegen und Schweden und einer gemeinsamen Heimat in Kopenhagen.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Margaux Oswald (Piano), H\u00e5kon Berre (Schlagzeug) und Sture Ericsson (Saxophon, Klarinette) sind ein perfektes Beispiel f\u00fcr ein modernes frei improvisierendes kleines Ensemble, das in der Vergangenheit verwurzelt ist und selbstbewusst in die Zukunft der improvisierten Musik blickt.<\/p>\n<p><strong>Das Programm im Einzelnen:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8222;cine:ort&#8220;<\/strong><\/p>\n<h4>&#8222;Blues March \u2013 Der Soldat Jon Hendricks<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p>Regie: Malte Rauch, D 2009, 78 Min<\/p>\n<p><strong>Donnerstag &#8211; 02.02.2023 &#8211; 20 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBlues March\u201c erz\u00e4hlt die Geschichte des weltber\u00fchmten Jazz-Musikers Jon Hendricks (1921-2017), der als so genannter \u201eNegro Soldier\u201c in der US Army im 2. Weltkrieg diente. Es ist eine ersch\u00fctternde und auch heute noch kaum bekannte Geschichte der Rassendiskriminierung. Die schwarzen Soldaten galten f\u00fcr den US-Generalstab als rassisch minderwertig, sollten aber gegen den Rassismus der Nazis k\u00e4mpfen. Als wei\u00dfe GIs auf ihn schossen, beschloss Hendricks zu desertieren. Hendricks sang mit u.a. Louis Armstrong, Duke Ellington und Miles Davis, f\u00fcr die er auch Texte schrieb. Er war Vorbild u.a. f\u00fcr die Beatles und die Rolling Stones.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>&#8222;all female&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<h4>Emily Wittbrodt (Cello) &#8211; Hanna Sch\u00f6rken (Stimme)<\/h4>\n<p><strong>Freitag &#8211; 10.02.2023 &#8211; 20 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Emily Wittbrodt und Hanna Sch\u00f6rken haben sich im Ruhrgebiet kennengelernt und spielen seit 2019 zusammen. Ihre Musik entsteht in der Schnittmenge von freier Improvisation, Folk, Jazz und Poesie. Musikalische Einfl\u00fcsse der beiden Musikerinnen str\u00f6men an verschiedenen Stellen in dieses Projekt ein: Vorbilder wie Jeanne Lee oder Bj\u00f6rk, aber auch der Lyriker E.E. Cummings und eigene Texte werden von dem Duo neu interpretiert und in ganz eigene Bahnen gelenkt. Die Kommunikation der Instrumente bleibt dabei immer transparent und direkt, nah beieinander und gleichzeitig unabh\u00e4ngig voneinander.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es geht um: Feinheiten erforschen, Sprache entwirren und verstricken, auf den Punkt bringen, aufgreifen und verwerfen, immer in Ann\u00e4herung an den gemeinsamen Puls, der alles in Klang verwandelt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_59919\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 719px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-59919\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Kavekanem-press-picture-2022.jpg\" alt=\"\" width=\"709\" height=\"531\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Trio Kavekanem &#8211; \u00a9 Kavekanem<\/span><\/div>\n<p><strong>Konzert<\/strong><\/p>\n<h4>KAVEKANEM<\/h4>\n<p>Margaux Oswald (Piano) &#8211; H\u00e5kon Berre (Schlagzeug) &#8211; Sture Ericsson (Saxophon, Klarinette)<\/p>\n<p><strong>Mittwoch &#8211; 22.02.2023 &#8211; 20 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Die internationale Gruppe KAVEKANEM hat ihre Wurzeln in der Schweiz, Norwegen, Schweden und ihrer gemeinsamen Heimat Kopenhagen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frei improvisiert, bewahrt ihre Musik dennoch einen starken Sinn f\u00fcr Form und Ziel, der von sanft, zur\u00fcckhaltend und lyrisch bis hin zu aus-gelassenen und hemmungslosen Energieausbr\u00fcchen reicht, die an die gro\u00dfen Vertreter des Free Jazz in den 1960er Jahren und dar\u00fcber hinaus erinnern. Mit dem Sinn f\u00fcr Nuancen und Details der britischen Free-Improvisations-Szene und der lebendigen Underground- Musikszene Kopenhagens ist diese internationale Gruppe ein perfektes Beispiel f\u00fcr ein modernes frei improvisiertes kleines Ensemble, das in der Vergangenheit verwurzelt ist und selbstbewusst in die Zukunft der improvisierten Musik blickt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Margaux Oswald<\/strong> (CH) \u2013 Klavier, ist eine Pianistin franz\u00f6sisch-philippinischer Herkunft, die in Genf geboren wurde und derzeit in Kopenhagen lebt. Sie spielt seit ihrem f\u00fcnften Lebensjahr Klavier und widmet sich heute der Kunst der freien Improvisation.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Sture Ericson<\/strong> (SE) \u2013 Saxophon, Klarinette \u2013 verf\u00fcgt \u00fcber langj\u00e4hrige Erfahrung im Bereich der experimentellen Musik, die von Arbeitsgruppen mit Axel D\u00f6rner, Raymond Strid, Joe Williamson und Ingebrigt H\u00e5ker Flaten bis hin zu Ad-hoc-Epiphanien mit Derek Bailey, Otomo Yoshihide und Paul Lovens reicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>H\u00e5kon Berre<\/strong> (NO) \u2013 Schlagzeug, geh\u00f6rt zu den gl\u00fccklichen Kollaborateuren von Peter Br\u00f6tzmann und hat sein musikalisches Territorium u.a. im Zusammenspiel mit Phil Minton, Liudas Mockunas, Peter Friis Nielsen und Susana Santos Silva in eine Vielzahl von Richtungen erweitert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Tickets unter\u00a0<a href=\"http:\/\/wuppertal-live.de\">http:\/\/wuppertal-live.de<\/a><\/p>\n<p>Es gelten die tagesaktuellen Corona-Regeln. Unabh\u00e4ngig davon empfehlen wir zum eigenen Schutz und aus R\u00fccksicht auf vulnerable G\u00e4ste das Tragen einer FFP-2-Maske.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beschwingt von der guten Nachricht, erneut mit dem Spielst\u00e4ttenprogrammpreis NRW ausgezeichnet worden zu sein, pr\u00e4sentiert der ORT sein Februar-Programm.\u00a0 Es startet mit dem monatlichen &#8222;cine:ort-Abend&#8220; (02.02.) mit dem Film \u201eBlues March \u2013 der Soldat Jon Hendricks\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-59913","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-31 15:07:57","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59913"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59920,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59913\/revisions\/59920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}