{"id":59121,"date":"2022-12-10T12:42:35","date_gmt":"2022-12-10T11:42:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=59121"},"modified":"2022-12-16T13:05:32","modified_gmt":"2022-12-16T12:05:32","slug":"wickueler-turm-visionen-zur-nachhaltigen-nutzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/12\/10\/wickueler-turm-visionen-zur-nachhaltigen-nutzung\/","title":{"rendered":"Wick\u00fcler-Turm: Visionen zur nachhaltigen Nutzung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_59125\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-59125\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Hillebrandt8-2-1024x720.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"720\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Autor Uwe Blass hat sich in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; \u00fcber dieses spannende Thema mit\u00a0Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt unterhalten.<\/p>\n<p><strong>Sie haben mit Ihren Studierenden ein f\u00fcr Wuppertal sehr interessantes Projekt durchgef\u00fchrt und zwar die Planung einer\/eines \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Designsammlung \/ Museums \/ Schaulagers f\u00fcr die Design-Sammlung Schriefers. Wie entstand die Idee?<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt: &#8222;Die Design-Sammlung Schriefers ist eine Studien- und Forschungssammlung der Bergischen Universit\u00e4t. Dieser universit\u00e4re Bezug bildete die Grundlage der Ideenfindung.\u00a0\u00dcber 30 Jahre sammelte Werner Schriefers Design-Objekte. 1987 stiftete er einen Teil seiner Sammlung der Universit\u00e4t Wuppertal. Um die Sammlung k\u00fcnftig f\u00fcr die Themen Studium, Lehre und Forschung, Ausstellung und \u00d6ffentlichkeit universit\u00e4tsweit zug\u00e4nglich zu machen, konzentriert sich die Arbeit der Designsammlung derzeit auf eine grundlegende wissenschaftliche Erfassung und Neustrukturierung der Sammlung, einschlie\u00dflich der hiermit einhergehenden r\u00e4umlichen und baulichen Ver\u00e4nderungen und einer umfassenden Online-Erschlie\u00dfung.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Diesem Vorhaben schlie\u00dft sich die Entwurfsaufgabe im Wesentlichen an. Ziel der Aufgabe war es, eine Zukunftsperspektive bzw. eine Neustrukturierung f\u00fcr die Sammlung Schriefers in der ehemaligen Wick\u00fcler-Brauerei unter dem Aspekt der \u00d6ffentlichkeit bzw. Sichtbarkeit zu entwickeln.<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcngliche Sammlungsgedanke Schriefers bestand darin, die Gebrauchsgegenst\u00e4nde den Studierenden der Universit\u00e4t Wuppertal zu Forschungs- und Lehrzwecken zur Verf\u00fcgung zu stellen. Zur Analyse und zum Funktionsverst\u00e4ndnis der Objekte konnten und sollten diese durchaus auseinandergenommen, aufgeschraubt oder zerschnitten werden. Hier sind viele Parallelen zu dem Hauptanliegen unseres Lehrstuhls, also des Urban Mining bzw. Re-Use Designs zu erkennen. Diese Herangehensweise Schriefers des Wiederzusammensetzens war auch ein Teil der Entwurfsaufgabe.<\/p>\n<div id=\"attachment_59128\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59128 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Designmuseum-im-Turm-der-ehemaligen-Wickueler-Brauerei-Modellfoto-2-Entwurf-Timpert-1024x438.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"438\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Entwurf des geplanten Design-Museums im Wick\u00fcler-Turm &#8211; \u00a9 Julia Timpert<\/span><\/div>\n<p>Diese sollten im Sinne des Urban Mining zuvor in einer Harvest Map gesammelte brachliegende Bauteile und Baustoffe des Wick\u00fcler-Turms oder der Urbanen Miene Wuppertal, wiederverwenden und architektonisch in den Entwurf integrieren. Au\u00dferdem ging es darum, \u00e4hnlich wie bei den Gebrauchsgegenst\u00e4nden, die Geb\u00e4udestruktur des Brauerei-Turms zu verstehen und architektonisch ansprechend in die neue Nutzung des Designmuseums zu integrieren bzw. in Szene zu setzen, um auch eine Art Repr\u00e4sentationsgeb\u00e4ude f\u00fcr diese Herangehensweise des Umgangs mit brachliegenden Industriegeb\u00e4uden in Wuppertal darzustellen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span><\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurden viele inhaltliche Sammlungsideen Schriefers, z.B. die Modularit\u00e4t oder das Prinzip des Aufschneidens zum besseren Konstruktionsverst\u00e4ndnis, aufgenommen und bildeten Grundlagen von Strategien oder Ideen im Umgang mit der Bestandsarchitektur und deren Weiterentwicklung oder \u00dcbersetzung in eine architektonische Ausdrucksform.&#8220;<\/p>\n<p><b>Was beinhaltet die Design-Sammlung Schriefers eigentlich, und wo findet man sie jetzt?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt:\u00a0&#8222;Die Design-Sammlung Schriefers ist eine stetig wachsende Design-Sammlung, die heute mehr als nur das Konvolut der Schenkung Werner Schriefers aus dem Jahre 1986 beinhaltet. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren noch die Sammlung mit Investitionsg\u00fctern von Arno Kersting (1918\u20132011), Sessel, Geschirr und Verpackungsdesign von Jupp Ernst (1905\u20131987), Schreibtische, St\u00fchle, Tischgruppe etc. aus dem Philosophikum Frankfurt von Ferdinand Kramer (1898\u20131985) und eine Braun-Sammlung mit K\u00fcchenger\u00e4ten, Radios, Stereoanlagen und Zahnb\u00fcrsten.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">Insgesamt beinhaltet die Sammlung also vorwiegend Investitionsg\u00fcter und Konsumg\u00fcter aus dem Wohn-, Haushalts- und B\u00fcrokontext. Hierzu geh\u00f6ren beispielsweise kleinere Objekte wie T\u00fcrklinken, Geschirr, Fotoapparate etc. Eine weitere Gr\u00f6\u00dfenkategorie sind Objekte wie z.B. Ventilatoren, Radios, Plattenspieler, Schreib- und Rechenmaschinen. Die dritte Gr\u00f6\u00dfenkategorie sind M\u00f6bel, wie Stuhl-, Sessel- und Sofakombinationen, oftmals in mehrfachen Ausf\u00fchrungen, um eventuell Stapelbarkeit, chronologische Neuauflagen oder auch die Entwicklung z.B. von Replikaten oder Neuauflagen verstehen und nachvollziehen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_59129\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59129 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Designmuseum-im-Turm-der-ehemaligen-Wickueler-Brauerei-Entwurf-Timpert-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Entwurf des geplanten Design-Museums im Wick\u00fcler-Turm &#8211; \u00a9 Julia Timpert<\/span><\/div>\n<p>Das \u201eHighlight\u201c bildet sicherlich eine original erhaltene Frankfurter K\u00fcche aus dem Jahre 1927 von Margarete Sch\u00fctte-Lihotzky (1897\u20132000). Die Sammlung beinhaltet somit einen umfangreichen Fundus mit weitreichenden m\u00f6glichen Themenschwerpunkten.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Wer war denn an diesem Projekt beteiligt?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt: &#8222;Neben den Studierenden waren an dem Projekt die Lehrenden des Lehrstuhls Baukonstruktion, Entwurf, Materialkunde, Dr. Patricia Merkel, Christina Sonnborn sowie meine Person beteiligt. Zum Abschlusskolloquium und zum gemeinsamen Austausch \u00fcber das Projekt war au\u00dferdem der Architekt und Enkel des verstorbenen Werner Schriefers, Dr. Thomas Schriefers, anwesend.<\/p>\n<p><b>Als Geb\u00e4ude haben Sie sich den Turm der ehemaligen Wick\u00fcler-Brauerei ausgesucht? Warum gerade dieses Objekt?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt: &#8222;Projekte im Bestand sind immer auch im Sinne der Nachhaltigkeit und Suffizienz interessant f\u00fcr unseren Lehrstuhl. Die ehemalige Brauerei steht in Wuppertal Unterbarmen in unmittelbarer Umgebung zu unserer Fakult\u00e4t, eigentlich sogar in Sichtweite des Campus Haspel. Der weithin sichtbare Wick\u00fcler-Turm ist Teil eines Geb\u00e4udeensembles, das Anfang der 1910er Jahre errichtet wurde. Heute steht die ehemalige Brauerei leer und sucht als stadtteilpr\u00e4gendes Geb\u00e4udevolumen mit geschichtstr\u00e4chtigem Hintergrund nach einer neuen Nutzung. Aufgrund dessen und aufgrund der besonderen Innenstruktur und Geb\u00e4udekubatur der ehemaligen Brauerei, war das Objekt sehr geeignet f\u00fcr unseren Entwurf.&#8220;<\/p>\n<p><b>Mit wieviel Fl\u00e4che bzw. Etagen konnten sie planen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt:\u00a0&#8222;Die Entw\u00fcrfe haben die gesamte Fl\u00e4che des Wick\u00fcler-Turms und des angrenzenden Geb\u00e4udes und Parkhauses bearbeitet. Der Wick\u00fcler-Turm selber hat im Bestand 8 Etagen. Im Zuge ihres Entwurfs wurden von den Studierenden h\u00e4ufig Zwischendecken entfernt, sodass die einzelnen Etagen der ehemaligen Brauerei f\u00fcr die Anforderungen eines neuen, \u00f6ffentlichen Designmuseums nutzbar gemacht werden k\u00f6nnten und \u00fcber fantastische Raumqualit\u00e4ten verf\u00fcgen w\u00fcrden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_59130\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59130 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Designmuseum-im-Turm-der-ehemaligen-Wickueler-Brauerei-Qu-erschnitt-Entwurf-Timpert-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Innenansicht Entwurf des geplanten Design-Museums im Wick\u00fcler-Turm &#8211; \u00a9 Julia Timpert<\/span><\/div>\n<p><b>Nach welchen Kriterien gingen Sie vor?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette\u00a0Hildebrandt: <b>&#8222;<\/b>Wichtige Kriterien in der Bewertung sind f\u00fcr uns immer der Bezug zum st\u00e4dtebaulichen Kontext und \u2013 in Bezug zur Entwurfsaufgabe \u2013 die Funktionalit\u00e4t und Realisierbarkeit auch im Sinne der Barrierefreiheit und anderen allgemeing\u00fcltigen Anforderungen. Au\u00dferdem in unserem Fokus sind die Themen der Nachhaltigkeit, die den Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls bilden: also die ressourcenschonende Verwendung von Neumaterialien und deren Kreislauff\u00e4higkeit\/ Recyclingf\u00e4higkeit, der Einsatz von Sekund\u00e4rrohstoffen oder Gebrauchtbauteilen und die Demontabilit\u00e4t der Konstruktion. Sie zusammen bilden den m\u00f6glichen Umfang eines \u201eUrban Mining-Potenzials\u201c ab. Das Highlight und die Kunst der Architektur bleibt jedoch die Erzeugung einer besonderen Atmosph\u00e4re \u2013 hier vielleicht als \u201eRe-Beauty\u201c zu bezeichnen und nat\u00fcrlich das Storytelling des \u201eRe-Use\u201c dahinter.&#8220;<\/p>\n<p><b>Wie kann man Designobjekte in eine architektonische Sprache bringen?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt:\u00a0&#8222;Daf\u00fcr muss man sich nur die Entw\u00fcrfe der Studierenden anschauen. Diese haben es auf unterschiedliche Weise geschafft, Designobjekte und die inhaltliche Sammlungsidee Schriefers in eine architektonische Sprache, in architektonische Mittel zu \u00fcbersetzen. Die Ergebnisse stellen sich vielf\u00e4ltig dar und reichen von Aufstockungen mit neuen Aussichten \u00fcber Wuppertal, \u00fcber Teilr\u00fcckbauten bis hin zu Entkernungen, die Raum schaffen f\u00fcr neue Erschlie\u00dfungs- und Ausstellungsfl\u00e4chen \u00fcber Rampen durch den gesamten Turm, mit dem Ziel allen Besuchern gemeinsam und gleicherma\u00dfen ein besonderes Museumserlebnis im Sinne der Designsammlung Schriefers zu bieten.<\/p>\n<p><b>Was ist das Besondere an diesem neuen Ausstellungskonzept?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt: &#8222;Das besondere des Ausstellungskonzepts ist, dass durch die Neustrukturierung der Sammlung Schriefers, diese k\u00fcnftig f\u00fcr die Themen Studium, Lehre und Forschung, Ausstellung und \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht w\u00fcrde. Durch die Verortung in der ehemaligen Wick\u00fcler-Brauerei und die architektonische Interpretation des Sammlungsgedankens Schriefers k\u00f6nnte ein Zeichen der Neuinterpretation und Transformation von ehemaligen Industriegeb\u00e4uden in Wuppertal gesetzt werden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte auf st\u00e4dtischer und gesellschaftlicher Ebene zus\u00e4tzlich ein Denkansto\u00df in Richtung Wertsch\u00e4tzung von Bestandsbauten, Nachhaltigkeit und Suffizienz gegeben werden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_59131\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59131 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Designmuseum-im-Turm-der-ehemaligen-Wickueler-Brauerei-Eingang-Entwurf-Timpert-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eingangsbereich &#8211; Entwurf des geplanten Design-Museums im Wick\u00fcler-Turm &#8211; \u00a9 Julia Timpert<\/span><\/div>\n<p><b>Eine der Aufgaben lautete: Entwickeln Sie eine kreislaufgerechte Baukonstruktion. Planen Sie den Einsatz nachwachsender Rohstoffe, recycelter Materialien sowie wiederverwendeter Materialien und Bauteile. Welche Baumaterialien k\u00e4men denn bei der Umsetzung zum Einsatz?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt: &#8222;Es gibt viele M\u00f6glichkeiten nachhaltig zu bauen, wie wir in unserem Buch \u201eAtlas Recycling\u201c gezeigt haben.\u00a0Den gr\u00f6\u00dften Impact Im Sinne der Ressourcenschonung und CO<sub>2<\/sub>-Ersparnis hat die Wiederverwendung gebrauchter Bauteile und Materialien. Erst danach folgt der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen \u2013 die nat\u00fcrlich nachhaltig kultiviert sein m\u00fcssen \u2013 und gut recyclingf\u00e4higen Baustoffen wie Metallen oder Lehm.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gar nicht mehr verwenden sollten wir verklebte Konstruktionen wie W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsysteme und Kompositmaterialen, die aus unterschiedlichsten Materialgruppen zusammen \u201cgebastelt\u201c werden, und die nach Nutzungsende nur Abfall sein k\u00f6nnen. Auch gegen\u00fcber Baustoffen, die \u2013 angeblich zur besseren Performance \u2013 oberfl\u00e4chenverg\u00fctet werden, z.B. mit Lacken oder Nanobeschichtungen, sollte man vorsichtig sei, denn sie finden sich nach Jahren in unserem Trinkwasser und unseren K\u00f6rperzellen wieder. Und wenn wir ernsthaft den Klimawandel stoppen wollen: keine CO2-intensiven Materialien wie Zement (Betonherstellung!) mehr!&#8220;<\/p>\n<p><b>So ein neuer Schauraum w\u00fcrde auch das Angebot und die Attraktivit\u00e4t der Stadt Wuppertal steigern. Welche Chance haben solche Projekte, vielleicht doch einmal realisiert zu werden?<\/b><\/p>\n<p>Prof. Annette Hillebrandt:\u00a0&#8222;Lassen Sie uns doch gemeinsam daran arbeiten und mit den sch\u00f6nen Entw\u00fcrfen nach InvestorInnen suchen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_59126\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 169px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-59126\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Hillebrandt8-3-835x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"195\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Annette Hillebrandt &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt<\/h4>\n<p>Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt leitet den Lehrstuhl f\u00fcr Baukonstruktion\/Entwurf und Materialkunde an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnte der Wick\u00fcler-Turm, ein markantes Bauwerk mit Geschichte mitten in Wuppertal, nachhaltig umgestaltet und genutzt werden. Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt vom Lehrstuhl\u00a0Baukonstruktion &#8211; Entwurf \u00a0 &#8211; Materialkunde hat ein  Studierendenprojekt zu Ausstellungs- und Depotgeb\u00e4ude im Turm der ehemaligen Wick\u00fcler Brauerei initiiert. Das Ergebnis: &#8222;Visionen zur nachhaltigen Umnutzung des Wick\u00fcler-Turms&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-59121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-17 00:41:14","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59121"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59134,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59121\/revisions\/59134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}