{"id":57157,"date":"2022-11-27T09:10:54","date_gmt":"2022-11-27T08:10:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=57157"},"modified":"2022-11-27T09:10:54","modified_gmt":"2022-11-27T08:10:54","slug":"ort-beschert-spannendes-dezember-programm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/27\/ort-beschert-spannendes-dezember-programm\/","title":{"rendered":"ORT beschert spannendes Dezember-Programm"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_57162\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-57162\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Shiau-Shiuan-HUng-Foto-Rebecca-ter-Braak-2-1024x640.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Schlagzeugerin\u00a0Shiau-Shiuan Hung in Aktion &#8211; \u00a9 Rebecca der Braak<\/span><\/div>\n<p>Heute unvorstellbar: an einem Freitagnachmittag des Jahres 1967 sitzen sieben Herren in einem TV-Studio des WDR an Werner H\u00f6fers Fr\u00fchschoppen-Tisch und diskutieren im Ersten den Free Jazz.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nicht nur sie, sondern auch die Vertreter des konventionellen Jazz (Klaus Doldinger) und des damals relativ neuen Free Jazz (Peter Br\u00f6tzmann) ereifern sich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Siegfried Schmidt-Joos (geb. 1936, Musik- und Kulturjournalist) war einer der sieben Herren im TV Studio, der die Debatte mit dem Satz \u201eBevor wir Herrn Br\u00f6tzmann zum Abschuss freigeben&#8230;\u201c er\u00f6ffnete.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Musikjournalist Michael R\u00fcsenberg besch\u00e4ftigte sich eingehend mit der Thematik und wird beim Filmabend Unterhaltsames zu berichten wissen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Donnerstag &#8211; 08. Dezember 2020 &#8211; 20 Uhr<\/b><\/p>\n<p><b>cine:ort Free Jazz vs. Pop Jazz \u2013 Br\u00f6tzmann vs. Doldinger<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Gut ein Jahr nach ihrem ersten Auftritt im ORT darf man sich auf ein weiteres Konzert des eingespielten Trios Jee-Young Phillips, Susanne M\u00fcller-Hornbach und Werner Dickel freuen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit ihrer ersten Begegnung 1995 verbindet die drei eine bewegte Freundschaft, sowohl auf der pers\u00f6nlichen wie auch der k\u00fcnstlerischen Ebene. An diesem Abend spielen sie Werke von Anton von Webern und Johannes Brahms.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Werner Dickel <\/b>ist Professor f\u00fcr Viola und Kammermusik an der Hochschule f\u00fcr Musik und Tanz K\u00f6ln\/Standort Wuppertal. In fr\u00fcheren Jahren war er langj\u00e4hriges Mitglied des Chamber Orchestra of Europe und des Ensemble Modern. Er arbeitet freiberuflich als Kammermusiker und Dirigent und kuratiert die neue musikalische Reihe im ORT.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Susanne M\u00fcller-Hornbach <\/b>unterrichtet Violoncello an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Von 1996 bis 2020 hatte sie eine Professur an der Musikhochschule K\u00f6ln\/Wuppertal inne. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie in verschiedenen Besetzungen im In\u2013 und Ausland und gastierte auf diversen Festivals.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Als au\u00dferordentlich vielseitige K\u00fcnstlerin setzt sie sich neben dem klassisch-romantischen Repertoire intensiv mit historischer Interpretationspraxis und der zeitgen\u00f6ssischen Musik auseinander. Etliche neue Werke wurden ihr gewidmet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Jee-Young Phillips <\/b>wurde in S\u00fcdkorea geboren und gewann bereits als Jugendliche Preise bei mehreren Klavierwettbewerben und zahlreiche Konzerte, u.a. mit dem Koreanischen National-Symphonieorchester.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie ist hauptamtliche Dozentin an der Musikhochschule K\u00f6ln\/Wuppertal und unterrichtet regelm\u00e4\u00dfig bei internationalen Meisterkursen. Als Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin betreibt sie eine intensive Konzertt\u00e4tigkeit und ist an mehreren CD-Produktionen beteiligt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Freitag &#8211; 09. Dezember 2022 &#8211; 20 Uhr<br \/>\nReihe \u201eNeue Musik und Kammermusik im ORT\u201c Klaviertrio<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>Jee-Young Phillips <\/b>\u2013 Piano &#8211; <b>Susanne M\u00fcller-Hornbach <\/b>\u2013 Cello &#8211; <b>Werner Dickel <\/b>\u2013 Violine<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Abend zum H\u00f6ren, Nachdenken, Reden. Joachim Zoepf pr\u00e4sentiert seine \u201eakustische Kunst\u201c \u2013 in diesem Fall eine Art H\u00f6rspiel mit Texten von Theodor W. Adorno und Musikaufnahmen aus den Sechzigern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es regt zum Nachdenken \u00fcber die Sinnhaftigkeit zeitgen\u00f6ssischer (aktueller) nicht kommerzieller Musik und zum kritischen Denken bez\u00fcglich des Konzertbetriebs an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Joachim Zoepf <\/b>wurde 1955 in D\u00fcsseldorf geboren, begann als Neunj\u00e4hriger Klavier zu lernen und ab 1976 mit dem Saxofonunterricht. Sein Musikstudium nahm er 1979 zun\u00e4chst in Wien auf und setzte es sp\u00e4ter in K\u00f6ln fort. Neben dem Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon z\u00e4hlt die Bassklarinette und das Klavier zu seinem Instrumentarium.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit 1983 ist er freiberuflich als Musiker und Musikp\u00e4dagoge t\u00e4tig. Er wirkte in den unterschiedlichsten Formationen mit, sei es aus dem Bereich des \u201eaufgekl\u00e4rten Jazz\u201c (u.a K\u00f6lner Saxophon Mafia, Lunx) oder der \u201eNeuen Musik\u201c (u.a. Paolo Chagas, Georg Haidu).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt liegt in der \u201eNeuen Improvisierten Musik\u201c und der \u201eelektroakustischen Musik\u201c, die er in vorzugsweise kontinuierlich arbeitenden Gruppen oder Solo spielt. Zoepfs besonderes Interesse gilt der genre\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit mit der darstellenden oder bildenden Kunst.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Donnerstag &#8211; 15. Dezember 2022 &#8211; 20 Uhr<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>Joachim Zoepf \u2013 Soundcollagen &amp; Gespr\u00e4ch<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Shiau-Shiuan Hung ist eine taiwanesische Schlagzeugerin der Neuen Musik mit Lebensmittelpunkt in K\u00f6ln. Sie besch\u00e4ftigt sich intensiv mit zeitgen\u00f6ssischem Repertoire f\u00fcr Schlagzeug und arbeitete in diesem Zusammenhang bereits mit Komponisten wie Pierluigi Billone, Mark Andre, Peter Ablinger und Hans Thomalla.<\/p>\n<p>Neben ihrer T\u00e4tigkeit als Interpretin zeitgen\u00f6ssischer Musik, u.a. mit ihrem Ensemble Trio Abstrakt, arbeitet sie ebenfalls in Kontexten experimenteller Musik als Improvisatorin.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie studierte Schlagzeug an der Nationalen Chiayi Universit\u00e4t in Taiwan und schloss ihr Studium an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Essen ab. Im Anschluss daran studierte sie ebendort Neue Musik im Master bei Prof. Barbara Maurer. Sie konzertierte auf Festivals wie der Ruhrtriennale, dem NOW! Festival u.a. in der Philharmonie Essen, IMD Darmstadt, IMPULS!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Graz sowie &#8222;Weaving the future&#8220;, einem Projekt mit dem Schlagquartett K\u00f6ln. Sie ist Preistr\u00e4gerin der Internationalen Stockhausen-Kurse K\u00fcrten und derzeit Stipendiatin des InSzene-Programms von Podium Gegenwart des Deutschen Musikrats.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Freitag &#8211; 16. Dezember 2022 &#8211; 20 Uhr<\/b><\/p>\n<p><b>Reihe \u201eall female\u201d Shiau-Shiuan &#8211; Percussion Solo<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Tickets unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wuppertal-live.de\">http:\/\/www.wuppertal-live.de<\/a><\/p>\n<p>ORT &#8211; Luisenstra\u00dfe 116 &#8211; 42103 Wuppertal<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kowald-ort.com\">http:\/\/www.kowald-ort.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ORT ist auch im Dezember wieder Location f\u00fcr hochkar\u00e4tige Musik-Events und spannende Gespr\u00e4che. Die Bandbreite reicht von Jazz in verschiedenen Stilrichtungen, \u00fcber Klassik, neue improvisierte Musik bis hin zu Schlagzeug- und Percussion-Improvisationen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-57157","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-11 01:32:36","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57157"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57164,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/57157\/revisions\/57164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=57157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=57157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}