{"id":56926,"date":"2022-11-18T13:49:55","date_gmt":"2022-11-18T12:49:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56926"},"modified":"2022-12-31T06:39:29","modified_gmt":"2022-12-31T05:39:29","slug":"ha-schult-trash-people-als-mahnung-beim-circular-valley-forum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/18\/ha-schult-trash-people-als-mahnung-beim-circular-valley-forum\/","title":{"rendered":"HA Schult: &#8218;Trash People&#8216; als Mahnung beim Circular Valley Forum"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56934\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56934\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-19.11.22-um-09.16-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ministerin Mona Neubaur bei ihrer Ansprache &#8211; \u00a9 Circular Valley<\/span><\/div>\n<p>HA Schult ist mit den Figuren auf der ganzen Welt unterwegs, um gegen die Verm\u00fcllung des Planeten zu demonstrieren. Die Trash People standen schon vor den Pyramiden, auf der Chinesischen Mauer, auf dem Roten Platz in Moskau und in der Arktis.<\/p>\n<p>Das Circular Valley Forum ist ein Treffen mit rund 600 G\u00e4sten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Sie diskutieren einen Tag lang, welche Herausforderungen und Ideen es gibt, um von der linearen Wirtschaftsweise der Wegwerfgesellschaft zu echtem zirkul\u00e4rem Handeln zu gelangen.<\/p>\n<p>Mit dabei sind unter anderem NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Landesumweltminister Oliver Krischer sowie CEOs und Vorstandsmitglieder von BASF, Bayer, Evonik, Vorwerk, Haniel, Gr\u00fcner Punkt, Fraunhofer Umsicht, Max-Planck-Institut und vom Wuppertal Institut.<\/p>\n<h4 class=\"text-build-content\" data-testid=\"yz4bD0H8o\">Ministerin Mona Neubaur: \u201eCircular Valley ist genau die richtige Antwort\u201c<\/h4>\n<p>HA Schult ermahnt die Teilnehmenden mit den Trash People, schnell gute Fortschritte zu machen. \u201eWenn wir die Welt nicht ver\u00e4ndern, wird sie uns ver\u00e4ndern\u201c, sagt der 83-J\u00e4hrige und lenkt den Blick auf Materialien und Rohstoffe: \u201ePr\u00fcfe das Ding, das Du wegwerfen willst und verrate es nicht. Es ist der Spiegel deiner selbst. Verrate nicht Deine Seele.\u201c<\/p>\n<p>Das Forum wird von der Circular Valley Stiftung organisiert. Sie setzt sich f\u00fcr die Transformation zur Kreislaufwirtschaft ein und m\u00f6chte die erweiterte Rhein-Ruhr-Region zum globalen Hotspot der Circular Economy zu machen.<\/p>\n<p>Beim gro\u00dfen Treffen zur Kreislaufwirtschaft am Freitag (18. November) haben rund 600 Entscheiderinnen und Entscheider sowie Experten in der Historischen Stadthalle Wuppertal \u00fcber die Zukunft unserer Wirtschaftsweise diskutiert. Die gute Nachricht: Es gibt viele Ideen f\u00fcr die Transformation hin zu einer zirkul\u00e4ren \u00d6konomie \u2013 und jede Menge Menschen, die sie angehen wollen.<\/p>\n<div id=\"attachment_56928\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56928\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-18.11.22-um-13.37-1024x750.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"750\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Einige von HA Schult&#8217;s Trash People am Eingang der Historischen Stadthalle &#8211; \u00a9 Circular Valley<\/span><\/div>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Als NRW-Wirtschaftsministerin hat Mona Neubaur aktuell gewaltige Herausforderungen zu meistern, dennoch wirkte sie am Vormittag des 18. November optimistisch. \u201eSie sind Team Zuversicht, Sie sind Team Mut\u201c, sagte die stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin zur Er\u00f6ffnung des Circular Valley Forums zu den rund 600 G\u00e4sten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Angesichts der gegenw\u00e4rtigen Krisen sei es entscheidend, von der linearen Wirtschaftsweise der Wegwerfgesellschaft zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu gelangen. Und f\u00fcr diese Herausforderung sei das Circular Valley \u201egenau die richtige Antwort\u201c.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Das Circular Valley ist eine Initiative, die die Kreislaufwirtschaft voranbringen und die erweiterte Rhein-Ruhr-Region zu einem globalen Hotspot der Circular Economy machen m\u00f6chte. Dazu vernetzt sie seit eineinhalb Jahren die Akteure der verschiedenen Bereiche \u2013 in ihrer t\u00e4glichen Arbeit und nun erstmals mit einem gro\u00dfen Forum. Themen dort waren Technik und Forschung, Regulatorik, Kommunikation und Kollaborationen.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Beim Forum trafen sich CEOs und Vorst\u00e4nde von DAX-Unternehmen und wichtigen Mittelst\u00e4ndler (unter anderem BASF, Bayer, Evonik, Vorwerk, Haniel, Gr\u00fcner Punkt), Vertreter gro\u00dfer Forschungseinrichtungen (Fraunhofer Umsicht, Max-Planck-Institut und vom Wuppertal Institut) und Politik (unter anderem Umweltminister Oliver Krischer und Wuppertals Oberb\u00fcrgermeister Uwe Schneidewind).<\/p>\n<h4 data-testid=\"XPgIjYQkX\">R\u00fcckenwind aus Berlin<\/h4>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Auch aus Berlin gab es R\u00fcckenwind f\u00fcr die Initiative und ihr gro\u00dfes Treffen in der Rhein-Ruhr-Region: Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger wendete sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmenden und wies auf gemeinsame Interessen der Bundesregierung und des Circular Valleys hin: \u201eMit der Initiative Circular Valley wollen Sie Schrittmacher der Kreislaufwirtschaft sein, Impulse f\u00fcr unser Land setzen, aber auch dar\u00fcber hinaus\u201c, sagte Stark-Watzinger.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Die Bundesregierung wiederum b\u00fcndele gerade alle Aktivit\u00e4ten in einer \u201eStrategie zur Kreislaufwirtschaft\u201c: \u201eWir wollen Vorreiter in Europa sein.\u201c<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Ideen aus der Forschung zur Marktreife bringen zu wollen, also Wissenschaft und Wirtschaft miteinander zu verbinden, sei eine weitere Gemeinsamkeit von Bundesregierung und Circular Valley. \u201eDer Transfer muss klappen\u201c, sagte die Bundesforschungsministerin. \u201eDas haben Sie beim Circular Valley im Blick. Sie sprechen zum Beispiel Startups an, damit diese nicht bei Null anfangen, wenn doch schon Wissen vorhanden ist.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_56929\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56929\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-18.11.22-um-13.37-1-2-1024x626.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"626\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Trash People aus der N\u00e4he &#8211; \u00a9 Circular Valley<\/span><\/div>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Zu den 600 G\u00e4sten gesellten sich noch einmal 300 besondere Personen: die \u201eTrash People\u201c von HA Schult. Der Aktionsk\u00fcnstler inszenierte sie in der Historischen Stadthalle und f\u00fcgte Wuppertal damit in eine Reihe namhafter Orte. Schult hatte die lebensgro\u00dfen Figuren aus Abf\u00e4llen bereits an den Pyramiden, auf der Chinesischen Mauer, auf dem Roten Platz in Moskau und in der Arktis aufgestellt. Mit seinen Aktionen demonstriert der K\u00fcnstler gegen die Verm\u00fcllung unseres Planeten.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">In Wuppertal ermahnte er die Teilnehmenden, schnelle Fortschritte zu machen, und richtete klare Botschaften an sie: \u201eWenn wir die Welt nicht ver\u00e4ndern, wird sie uns ver\u00e4ndern\u201c, sagte er und lenkte den Blick auf Materialien und Rohstoffe: \u201ePr\u00fcfe das Ding, das Du wegwerfen willst und verrate es nicht. Es ist der Spiegel deiner selbst. Verrate nicht Deine Seele.\u201c<\/p>\n<h4 data-testid=\"XPgIjYQkX\">HA Schult: &#8222;Circular Valley als Brutst\u00e4tte frischen Denkens&#8230;&#8220;<\/h4>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Das Circular Valley, die Initiative, die die Rhein-Ruhr-Region zum globalen Hotspot der Kreislaufwirtschaft machen m\u00f6chte, erschien dem K\u00fcnstler als eine logische Station auf dieser Reise: \u201eCircular Valley, die von Wuppertal in die Welt aufbrechende Brutst\u00e4tte frischen Denkens, zeigt uns neue Positionen im Umgang mit der Bewahrung unseres Planeten. Jenen Planeten, den wir nur geleast haben und dabei sind, ihn zum &#8222;Trash Planet Earth&#8220; zu machen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">F\u00fcr das festliche Finale des Forums erwartete das Team vom Circular Valley weitere Ehreng\u00e4ste: Nathanael Liminski, Minister f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Medien sowie Chef der Staatskanzlei, hatte seinen Besuch f\u00fcr den Abend ebenso angek\u00fcndigt wie der \u201eVater der Kreislaufwirtschaft\u201c, der fr\u00fchere Bundesumweltminister Klaus T\u00f6pfer.<\/p>\n<h4 data-testid=\"XPgIjYQkX\">Klaus T\u00f6pfer: &#8222;Endlich wird \u00fcber Ressourcen gesprochen&#8230;&#8220;<\/h4>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">T\u00f6pfer war von 1987 bis 1994 Bundesumweltminister und hatte in dieser Zeit wesentlichen Anteil daran, dass der Gr\u00fcne Punkt und die Gelbe Tonne Wirklichkeit wurde. \u201eWir waren in der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft Weltmarktf\u00fchrer und haben das deutsche Modell in viele L\u00e4nder exportiert\u201c, berichtete T\u00f6pfer. \u00a0\u201eEndlich wurde \u00fcber Ressourcen und Rohstoffe gesprochen, dar\u00fcber, dass und wie wir sie bewahren m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Trotz aller R\u00fcckschl\u00e4ge und der immer gr\u00f6\u00dfer werden Dringlichkeit von L\u00f6sungen blickt der ehemalige Exekutivdirektor der Vereinten Nationen optimistisch in die Zukunft. \u201eWenn Sie 84 Jahre alt sind und das ein Leben lang gemacht haben, dann k\u00f6nnen sie sich Pessimismus gar nicht mehr vorstellen. Ich bin aber nicht optimistisch um des Optimismus willen, sondern weil genau so gute Ideen vorankommen.\u201c<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Und damit schloss sich noch ein weiterer Kreis beim Circular Valley Forum.<\/p>\n<p class=\"text-build-content\" data-testid=\"XPgIjYQkX\">Mehr zu Stiftung und Forum gibt es unter <a class=\"link-build-content\" href=\"https:\/\/019zz.mjt.lu\/lnk\/AWUAAAQzrhQAAAABMKQAAAE2AKwAAAAAPDUAAErQABrFpgBjd4_i1QgD26eiSwu_hJH_lT7pPAAZxGw\/1\/5QANR8ykVN0cWGawcTkmiQ\/aHR0cDovL3d3dy5jaXJjdWxhci12YWxsZXkub3Jn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b><u>www.circular-valley.org<\/u><\/b><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>300 menschengro\u00dfe Figuren aus M\u00fcll haben dem gro\u00dfen Treffen zur Kreislaufwirtschaft in Wuppertal einen besonderen Rahmen gegeben. Aktionsk\u00fcnstler HA Schult begleitete das Circular Valley Forum am Freitag (18.11.) November) in der Historischen Stadthalle mit seinen \u201eTrash People\u201c.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-56926","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-11 01:35:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56926"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56926\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59568,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56926\/revisions\/59568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}