{"id":56881,"date":"2022-11-14T15:26:34","date_gmt":"2022-11-14T14:26:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56881"},"modified":"2022-11-19T12:17:44","modified_gmt":"2022-11-19T11:17:44","slug":"wasserstoff-grossforschungsprojekt-hybitgestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/14\/wasserstoff-grossforschungsprojekt-hybitgestartet\/","title":{"rendered":"Wasserstoff-Gro\u00dfforschungsprojekt &#8222;hyBit&#8220;gestartet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56884\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 811px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56884\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/csm_2022_hyBit-WI-Forschende_6a52478d4c-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"525\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Forscherinnen und Forscher, die vom Wuppertal Institut am &#8222;hyBit&#8220;-Porjekt mitwirken: (v.l.) \u00a0Prof. Dr. Stefan Lechtenb\u00f6hmer, Frank Merten, Mathieu Saurat, Dr. Julia C. Terrapon-Pfaff, Clemens Schneider, Fabio Schojan, Dr. Larissa Dor\u00e9, S\u00fcheyb Bilici und PD Dr. Peter Viebahn &#8211; \u00a9 Wuppertal Institut<\/span><\/div>\n<p>Das Wuppertal Institut ist an dem Prijekt ma\u00dfgeblich beteiligt. Das Ziel: Wo zuvor die Industrie haupts\u00e4chlich durch fossile Brennstoffe wie Kohle und Gas im wahrsten Sinne des Wortes befeuert wurde, soll Wasserstoff als &#8222;Energietr\u00e4ger der Zukunft&#8220; die Transformation hin zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Europa ansto\u00dfen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Jedoch ist eine Wasserstoffwirtschaft in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung neues Terrain f\u00fcr alle Akteure.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Entsprechend stellen sich viele Fragen:<\/strong><\/p>\n<p>Wie kann Klimaneutralit\u00e4t durch die zielgerichtete Gestaltung von Wasserstoff-Knotenpunkten \u2013 sogenannten Wasserstoff-Hubs \u2013 erreicht werden und welche technischen, wirtschaftlichen, \u00f6kologischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekte sind dabei zu ber\u00fccksichtigen?<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich eine \u00fcberregionale Wasserstoffwirtschaft durch einen Zusammenschluss von mehreren einzelnen Hubs erreichen?<\/p>\n<p>Wie kann das zun\u00e4chst knappe Gut Wasserstoff mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Wirkung im Transformationsprozess eingesetzt werden und eine Marktdynamik ausl\u00f6sen?<\/p>\n<p>Welche Kooperationschancen lassen sich zwischen einer &#8222;hanseatischen&#8220; Wasserstoffproduktion und potenziellen Exportl\u00e4ndern \u2013 wie etwa Nordafrika und dem Nahen Osten \u2013 erschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Ausgehend von der anvisierten Umstellung des Bremer Stahlwerks auf gr\u00fcnen Wasserstoff als Kristallisationskeim skizziert das Forschungsvorhaben die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Aufbau eines ersten Wasserstoff-Hubs in Bremen und in gr\u00f6\u00dferem Rahmen einer norddeutschen Wasserstoff-\u00d6konomie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hierzu werden weitere m\u00f6gliche dezentrale Hubs zwischen den Industrieregionen von K\u00f6ln bis Brunsb\u00fcttel einbezogen. Der Einsatz von Wasserstoff soll dabei die zuk\u00fcnftige Transformation insbesondere der Standorte der Chemie- und Stahlindustrie f\u00f6rdern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In dem vom Bundesforschungsministerium \u00fcber 3,5 Jahre mit rund 30 Millionen Euro gef\u00f6rderten Projekt arbeiten die Universit\u00e4t Bremen, das Wuppertal Institut sowie 15 weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Projektbeteiligten setzen mit ihrer Forschung konkrete Umsetzungsimpulse. Sie setzen sich dar\u00fcber hinaus mit den strukturellen Wirkungen auseinander und\u00a0 arbeiten daran, welche Auswirkungen Wasserstoff-Hubs auf die regionale Entwicklung und die Wertsch\u00f6pfungsstrukturen haben werden und wie einzelne dezentrale Knoten in eine gesamte norddeutsche Wasserstoffwirtschaft integriert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Stefan Lechtenb\u00f6hmer, Leiter der Abteilung Zuk\u00fcnftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, erkl\u00e4rt: &#8222;Der Standort Bremen bietet durch seine facettenreiche Wirtschaft und Infrastruktur einen hervorragenden Ausgangspunkt f\u00fcr die Konzeption eines Wasserstoff-Hubs, in dem Transport, Lagerung und Nutzung von Wasserstoff f\u00fcr verschiedenste Funktionen intelligent integriert werden k\u00f6nnen. Er hat damit eine Vorbildfunktion f\u00fcr zuk\u00fcnftige Wasserstoff-Knoten in Deutschland und Europa.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56886\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 810px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56886\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/csm_2022_hyBit-Kickoff_Podium_34bf7ab4c9-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"312\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Auf dem Podium diskutierten w\u00e4hrend der Kick-off-Veranstaltung (von links nach rechts): Dr. Stefan Rehm, Dr.-Ing. Sebastian Wurster, Dr. Geert Tjarks, Dr.-Ing. Juliane Prause, Prof. Dr. Stefan Lechtenb\u00f6hmer, Dr. Torben St\u00fchrmann und die Moderatorin Ilka Groenewold \u00fcber transdisziplin\u00e4re Energieforschung. Quelle: Wuppertal Institut\/F. Schojan<\/span><\/div>\n<p>Das Wuppertal Institut leitet das Teilprojekt &#8222;Konzipierung einer \u00fcberregionalen Wasserstoff-Wirtschaft als sozio-technische Transformation industrieller Zentren&#8220;. Hier erarbeiten die Forschenden Konzepte eines zuk\u00fcnftigen wasserstoffbasierten Energie- und Wirtschaftssystems und analysieren insbesondere die Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung einzelner Wasserstoff-Hubs und einem auf erneuerbaren Energien und Wasserstoff basierenden gesamten Wirtschaftssystem.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerinnen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und Wissenschafteler bringen dabei ihre umfangreiche interdisziplin\u00e4re Forschungsexpertise aus den Bereichen soziale Innovationen und Strukturwandel, Modellbildung und Szenarienentwicklung, Transformation der Grundstoffindustrie, Transformationsforschung sowie Nachhaltigkeitsbewertung ein.<\/p>\n<p>PD Dr. Peter Viebahn, Koordinator des Teilprojekts und Co-Leiter des Forschungsbereichs Sektoren und Technologien am Wuppertal Institut, betont die Herausforderung einer interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit zwischen den Instituten: &#8222;Eine solche Ko-Evolution betrifft die unterschiedlichsten Ebenen \u2013 sei es aus sozio-technischer, \u00f6konomischer, \u00f6kologischer und regulatorischer Sicht. Durch die geb\u00fcndelte Expertise aller 17 Partnereinrichtungen bestehen gro\u00dfe Chancen, eine gemeinsam abgestimmte Strategie f\u00fcr die dringend ben\u00f6tigte Transformation zu entwickeln, f\u00fcr die es bisher noch kein Vorbild gibt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite des Wuppertal Instituts:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wupperinst.org\/\">http:\/\/wupperinst.org\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wasserstoff-Gro\u00dfforschungsprojekt\u00a0&#8222;hyBit&#8220; (Hydrogen for Bremen&#8217;s Industrial Transformation) ist im Beisein\u00a0von Dr. Claudia Schilling, Bremer Senatorin f\u00fcr Wissenschaft und H\u00e4fen, feierlich an den Start gegangen.Es wird von der Universit\u00e4t Bremen geleitet. Es stellt einen &#8222;Initialimpuls f\u00fcr die Entwicklung einer norddeutschen Wasserstoff-\u00d6konomie&#8220; dar.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-56881","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-21 22:38:35","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56881"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56887,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56881\/revisions\/56887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}