{"id":56681,"date":"2022-11-08T12:57:53","date_gmt":"2022-11-08T11:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56681"},"modified":"2022-11-08T12:57:53","modified_gmt":"2022-11-08T11:57:53","slug":"fussball-ist-ein-generator-fuer-kuenstlerische-kreativitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/08\/fussball-ist-ein-generator-fuer-kuenstlerische-kreativitaet\/","title":{"rendered":"&#8222;Fu\u00dfball ist ein Generator f\u00fcr k\u00fcnstlerische Kreativit\u00e4t&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56685\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56685 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Martinez1-2-1024x660.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"660\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez spielt selbst gerne Fu\u00dfball &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Die WM beginnt am 17.11. um 17 Uhr mit der Spiel des Gastgebers gegen Ecuador. Uwe Blass hat sich mit dem\u00a0\u00a0Germanist Prof. Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez \u00fcber die Kultur des Fu\u00dfballs, die WM in Katar und die literaturwissenschaftliche Besch\u00e4ftigung im Wintersemester unterhalten<\/p>\n<p><strong>Sie haben vor einigen Jahren das Buch \u201eWarum Fu\u00dfball? \u2013 Kulturwissenschaftliche Beschreibungen eines Sports\u201c herausgegeben. Was interessiert den Literaturwissenschaftler an diesem Mannschaftssport?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;Anders als bei anderen Gegenst\u00e4nden akademischer Forschung geh\u00f6rt es bei diesem Thema zum guten Ton, sich durch eine private Affinit\u00e4t auszuweisen. Das k\u00f6nnte ich sogar &#8211; ich habe lange in Jugendmannschaften von Werder Bremen gespielt und bin immer noch bei den Alten Herren meines Dorfvereins aktiv -, ist aber f\u00fcr andere uninteressant. Als Literatur- und Kulturwissenschaftler fasziniert mich die enorme Anregungskraft von Fu\u00dfball in der Gegenwartskultur. Fu\u00dfball ist ein Generator f\u00fcr k\u00fcnstlerische Kreativit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p><b>22 Spieler rennen 90 Minuten hinter einem Ball her, dann f\u00e4llt ein Tor und die Welt flippt aus. Wie kommt das? Warum bedeuten Siege und Niederlagen dem Publikum so viel?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;Diese Faszinationskraft ist in der Tat erstaunlich. Denn verglichen mit politischen, wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Ereignissen haben Fu\u00dfballspiele ja keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen. Fu\u00dfball ist f\u00fcr die existenziell wichtigen Bed\u00fcrfnisse seiner Zuschauer bedeutungslos. Woher kommt also die Anteilnahme? Hier findet wohl eine psychische \u00dcbertragung statt: Als Fans erweitern und bereichern wir unsere personale Identit\u00e4t. Wir identifizieren uns emotional mit einem kollektiven Selbst, n\u00e4mlich einer bestimmten Fu\u00dfballmannschaft. Deren Siege und Niederlagen sind dann auch unsere eigenen. Au\u00dferdem identifizieren sich viele Fans mit einzelnen Spielern, die sie als Sporthelden verehren und mit denen sie eine parasoziale Beziehung pflegen. Ohne sie pers\u00f6nlich zu kennen, nehmen sie empathisch an ihren Leistungen und ihrem Ruhm, auch \u00fcber den Rasen hinaus, Anteil. Und schlie\u00dflich bietet der Fu\u00dfball in einer hochkomplexen Gesellschaft ein ereignisdichtes Geschehen an, dass anschaulich, klar geregelt und in sich abgeschlossen ist.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_56691\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56691\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/child-613199_1280-2-1024x635.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"635\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fu\u00dfball fasziniert Menschen in jeder Altersgruppe &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>Seit wann besch\u00e4ftigt sich die Literaturwissenschaft mit dem Ph\u00e4nomen Fu\u00dfball?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;In gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df erst seit den 1990er Jahren, als die Cultural Studies aus den USA und Gro\u00dfbritannien nach Deutschland kamen und die Popul\u00e4rkultur nicht mehr nur als Instrument der gesellschaftlichen Indoktrination wahrgenommen wurde. Als ich 1995 als Nachwuchswissenschaftler mein erstes Seminar \u00fcber Fu\u00dfball hielt, fanden einige KollegInnen das mutig (geschadet hat es aber wohl nicht). Inzwischen ist mir die akademische Begeisterung f\u00fcr das Thema Fu\u00dfball fast schon \u00fcber, eine Modeerscheinung, die etwas Anbiederndes hat.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Der amerikanische Soziologe Thorstein Veblen nannte den Fu\u00dfballsport \u201eeine einseitige R\u00fcckkehr in die Barbarei, beziehungsweise eine R\u00fcckkehr zur nat\u00fcrlichen Bestie\u201c. Was meinte er damit?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;Das Geschehen auf dem Rasen erschien Veblen wenig zivilisiert, der Mensch werde auf rohe K\u00f6rperlichkeit reduziert. Aber das ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Die Bewegungen der Spieler sind ja keine ungesteuerten Ausbr\u00fcche primitiver Impulse, sondern als Handlungen ma\u00dfgeblich von Regeln und Taktiken bestimmt. Au\u00dferdem waren historische Vorformen des modernen Fu\u00dfballs, wie der Soziologe Norbert Elias gezeigt hat, viel unkontrollierter und gewaltt\u00e4tiger. Der heutige Fu\u00dfball ist nicht nur in seiner Vermarktung und medialen Vermittlung, sondern auch in seinem sportlichen Kern ein Zivilisationsprodukt, weil er physische Konkurrenz im Rahmen von Regeln austr\u00e4gt. Das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr andere moderne Sportarten. Dass gerade der Fu\u00dfball weltweit besonders erfolgreich ist, liegt wohl auch daran, dass er mit Hilfe von besonders wenigen, einfach auszuf\u00fchrenden Regeln ein komplexes und immer wieder \u00fcberraschendes Geschehen hervorbringt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Wissenschaftler stehen dem Breitensport sehr kritisch gegen\u00fcber. Theodor W. Adorno spricht z.B. vom \u201eElement des Schwindelns\u201c, und dem Soziologen Gerhard Vinnai dient Fu\u00dfball in der Unterhaltungsindustrie zur \u201eEin\u00fcbung und Zementierung des herrschenden Realit\u00e4tsprinzips\u201c, um \u201edie Opfer des entfremdeten industriellen Apparates bei der Stange\u201c zu halten. Das klingt wie Opium f\u00fcr das Volk, oder?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez:\u00a0<b>&#8222;<\/b>Den Hauptvertretern der Frankfurter Schule, zu der Adorno und Vinnai geh\u00f6ren, waren die Freuden des K\u00f6rpers und der Unterhaltung verd\u00e4chtig. Wenn sie den Sport als Teil der Popul\u00e4rkultur \u00fcberhaupt zur Kenntnis genommen haben, dann als politisches Instrument zur besseren Manipulation der Massen. Dass Zuschauer und Fans nicht einfach passive Manipulationsobjekte sind, sondern die Kultur des Fu\u00dfballs selber aktiv mitgestalten, wird von diesem Ansatz \u00fcbersehen. Das war \u00fcbrigens typisch deutsch, in anderen L\u00e4ndern hatten die Intellektuellen immer auch ein kulinarisches Verh\u00e4ltnis zu diesen Bereichen. Doch auch in Deutschland hat sich das seit den 1990er Jahren ge\u00e4ndert.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_56689\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56689\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/audience-1866738_1280-1024x472.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"472\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein volles Fu\u00dfball-Stadion &#8211; eine ganz besondere Atmosph\u00e4re \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>Fu\u00dfball und vor allem der Profifu\u00dfball ist heute stark mit der Wirtschaft verwoben. Wenn man sich die Betr\u00e4ge anschaut, die einzelne Spieler bei einem Transfer einsacken, ist das kaum noch nachvollziehbar. Auch die Summen der Fernseh\u00fcbertragungsrechte sind utopisch. Wird das Spiel an dieser Stelle zur Nebensache?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, aber mir scheint, dass ein Profispieler eben soviel wert ist, wie ein Verein bereit ist, f\u00fcr ihn zu zahlen. Meinetwegen kann Lionel Messi gern 140 Millionen Euro im Jahr verdienen. Was mich allerdings st\u00f6rt, sind die ungleichen finanziellen Voraussetzungen im nationalen und internationalen Vereinsfu\u00dfball. Leistungssport stellt eine Konkurrenz zwischen formal gleichen Bewerbern her und bemisst den Erfolg rein nach sportlicher Leistung und nicht nach Herkunft, Religion oder anderen sportfremden Faktoren. Das ist auf dem Rasen nach wie vor der Fall. Aber der Profifu\u00dfball wird immer st\u00e4rker von immer weniger Vereinen beherrscht, die mit Hilfe von M\u00e4zenen, Konzernen und ungleich verteilten Fernsehgeldern die besten Spieler kaufen k\u00f6nnen und so den sportlichen Erfolg monopolisieren. Deshalb wird es leider immer seltener, dass ein Verein wie der FC Freiburg, der im Finanzranking weit hinten liegt, die abgelaufene Bundesligasaison auf Platz 6 beendet und bis ins Pokalfinale vorst\u00f6\u00dft. Gewonnen hat den Pokal eine Mannschaft, die vom Red Bull-Konzern gesponsert wird und seinen Spielern viermal soviel bezahlt wie der FC Freiburg.<span class=\"Apple-converted-space\">&#8222;<\/span><\/p>\n<p><b>Im November beginnt die Fu\u00dfballweltmeisterschaft im umstrittenen Katar. Gekaufte Stimmen haben seinerzeit den Ausschlag gegeben, sonst h\u00e4tte die WM in den USA stattgefunden. Eine Whistleblowerin sagt sogar, dass alle Nationen versucht h\u00e4tten, Stimmen zu kaufen. Die britische Tageszeitung The Guardian nennt f\u00fcr Katar die Zahl von 6.500 toten Arbeitsmigranten seit Vergabe der Weltmeisterschaft im Jahr 2010. Amnesty international berichtet von diskriminierenden Gesetzen gegen Frauen und Homosexuelle sowie der angeblichen Unterst\u00fctzung von Terrorgruppen. Sport soll immer unpolitisch sein, war es aber nie. Setzt die Austragung in einem solchen Land neue Priorit\u00e4ten f\u00fcr den Fu\u00dfballsport?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez: &#8222;Dass die Weltmeisterschaft in Katar stattfindet, sieht wohl kaum jemand au\u00dferhalb der Region mit Freude. Die letzte Fu\u00dfballweltmeisterschaft fand in Russland statt, die letzte Winterolympiade in China. Sollten solche herausragenden Ereignisse des internationalen Sports in politisch anst\u00f6\u00dfigen L\u00e4ndern stattfinden? In Deutschland, wo die Nationalsozialisten die Olympiade 1936 propagandistisch massiv genutzt haben, f\u00e4llt es schwer, diese Frage zu bejahen. Immerhin bieten solche Ereignisse nicht nur den Veranstaltern die M\u00f6glichkeit zur Propaganda, sondern auch den Medien Gelegenheit zu kritischer Berichterstattung. Ohne die WM w\u00e4ren die Misst\u00e4nde in Katar nicht so stark in den Fokus geraten. Ob die WM am Ende das internationale Ansehen Katars bef\u00f6rdert haben wird, muss man abwarten.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56690\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56690\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/sport-2467183_1280-1024x342.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"342\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Trainer gibt seine Anweisungen &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>Sie bieten im Wintersemester eine Vorlesung mit dem Titel \u201eDie Kultur des Fu\u00dfballs\u201c an. Welchen Schwerpunkt wird Ihre Vorlesung haben?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez:\u00a0<b>&#8222;<\/b>Ich m\u00f6chte literarische, journalistische, k\u00fcnstlerische und architektonische Gestaltungen des Fu\u00dfballs analysieren. Ror Wolf montierte wunderbare H\u00f6rspiele mit O-T\u00f6nen aus Bundesliga-Live-Reportagen im Radio. Solche Live-Reporter haben die anspruchsvolle Aufgabe, eine Geschichte zu erz\u00e4hlen, deren Ende sie noch nicht kennen \u2013 narratologisch hochinteressant. Peter Handkes Readymade \u201eDie Elf des 1. FC N\u00fcrnberg\u201c, ein Text, der nichts als eine Mannschaftsaufstellung reproduziert, darf nicht fehlen. Auch Fu\u00dfballweisheiten wie \u201eNach dem Spiel ist vor dem Spiel\u201c oder \u201eMadrid oder Mailand, Hauptsache Italien\u201c sind dankbare Analyseobjekte. Es soll anregend werden, aber keine Spa\u00dfveranstaltung. Ein Trikot werde ich zur Vorlesung jedenfalls nicht anziehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_56686\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 206px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56686\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Martinez1-3-819x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"245\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dr. Mat\u00edas Mart\u00ednez<\/h4>\n<p>Mat\u00edas Mart\u00ednez studierte Germanistik und Philosophie an der Georg-August-Universit\u00e4t in G\u00f6ttingen und promovierte ebenda. Er habilitierte sich 2001 an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen und kam 2004 an die Bergische Universit\u00e4t. Hier hat er den Lehrstuhl f\u00fcr Neuere deutsche Literaturgeschichte inne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktueller und spannender k\u00f6nnte das Thema kaum sein, das Auto Uwe Blass in der beliebten und lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten aufgreift: \u201eFu\u00dfball ist ein Generator f\u00fcr k\u00fcnstlerische Kreativit\u00e4t\u201c. 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