{"id":56628,"date":"2022-11-07T17:21:19","date_gmt":"2022-11-07T16:21:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56628"},"modified":"2022-11-11T16:28:07","modified_gmt":"2022-11-11T15:28:07","slug":"nrw-foerderpreis-fuer-pina-bausch-taenzerin-naomi-brito","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/07\/nrw-foerderpreis-fuer-pina-bausch-taenzerin-naomi-brito\/","title":{"rendered":"NRW-F\u00f6rderpreis f\u00fcr Pina-Bausch-T\u00e4nzerin Naomi Brito"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56630\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56630\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Naomi-Brito-Oliver-Look-2-2-1024x837.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"837\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Pina Bauch-T\u00e4nzerin Naomi Britta erh\u00e4lt den NRW- F\u00f6rderpreis in der Sparte &#8222;Darstellende K\u00fcnste&#8220; &#8211; \u00a9 Oliver Look<\/span><\/div>\n<p>Johannes Sch\u00fctz, einer der wichtigsten B\u00fchnenbildner und Regisseure Deutschlands, \u00fcberzeugte die Jury mit seinem herausragenden k\u00fcnstlerischen Gesamtwerk. Der heute 72j\u00e4hrige kam in den 1980er Jahren ans Schauspielhaus Bochum, an dem er bis heute immer wieder wirkt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er schuf zudem B\u00fchnenbilder an vielen Theaterh\u00e4usern in Nordrhein-Westfalen unter anderem am Schauspiel K\u00f6ln, am D\u00fcsseldorfer Schauspielhaus und an den Wuppertaler B\u00fchnen. Von 2010 bis 2019 leitete der in Berlin lebende K\u00fcnstler die B\u00fchnenbildklasse an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie.<\/p>\n<p>NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst: &#8222;Johannes Sch\u00fctz hat die B\u00fchnenbilder in Nordrhein-Westfalen und Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten gepr\u00e4gt wie kaum ein anderer. Seine Arbeiten besitzen eine \u00e4sthetische Qualit\u00e4t, die international Ma\u00dfst\u00e4be setzt. Der Kunstpreis 2022 w\u00fcrdigt das herausragende Werk von Johannes Sch\u00fctz. Ich gratuliere ihm herzlich zu dieser Auszeichnung.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Sch\u00fctz wurde 1950 in Frankfurt am Main geboren und arbeitet heute an den gro\u00dfen Schauspiel- und Opernh\u00e4usern im deutschsprachigen Raum sowie international. Zahlreiche Inszenierungen in Nordrhein-Westfalen haben auch international Anerkennung gefunden, darunter viele in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur J\u00fcrgen Gosch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aktuell entwirft Johannes Sch\u00fctz regelm\u00e4\u00dfig B\u00fchnenbilder f\u00fcr den Regisseur Johan Simons im Schauspielhaus Bochum, das j\u00fcngst zum &#8222;Theater des Jahres 2022&#8220; ausgezeichnet wurde. Zurzeit sind Sch\u00fctz&#8216; Kulissen in den Inszenierungen &#8222;Hamlet&#8220;, &#8222;King Lear&#8220; und &#8222;Alkestis&#8220; zu sehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Preisverleihung am 21. November<\/h4>\n<p>Der Kunstpreis Nordrhein-Westfalen, der 2021 neu aufgelegt wurde und nun zum zweiten Mal verliehen wird, w\u00fcrdigt herausragende Leistungen zeitgen\u00f6ssischer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Erste Preistr\u00e4gerin war im vergangenen Jahr die bildende K\u00fcnstlerin Mary Bauermeister. Der Preis wird an eine bedeutende K\u00fcnstlerin bzw. einen bedeutenden K\u00fcnstler oder ein K\u00fcnstlerkollektiv mit enger Beziehung zum Land Nordrhein-Westfalen verliehen.<\/p>\n<p>Neben dem Kunstpreis verleiht die Landesregierung j\u00e4hrlich den mit 15.000 Euro dotierten F\u00f6rderpreis jeweils in den f\u00fcnf Sparten Baukunst, Literatur, Musik, Darstellende K\u00fcnste und Visuelle K\u00fcnste. Im Jahr 2022 werden ausgezeichnet: Der Schriftsteller Yannic Han Biao Federer (Literatur), die T\u00e4nzerin Naomi Brito vom Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch (Darstellende Kunst), die Dirigentin Heide M\u00fcller (Musik), das Kollektiv DEMO Working Group (Baukunst) und die K\u00fcnstlerin Nathalie Brum (Visuelle K\u00fcnste).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>NRW-Kulturministerin Ina Brandes: &#8222;Die Kultur in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich neben ihrer besonderen Vielfalt auch dadurch aus, dass sie h\u00e4ufig neue Wege geht. Das trifft auch auf die F\u00f6rderpreistr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger 2022 zu: Die Expertenjury hat f\u00fcnf junge Pers\u00f6nlichkeiten ausgew\u00e4hlt, die mit ihren Arbeiten ungew\u00f6hnliche Wege gehen, etwas Neues schaffen, besonderen Mut oder Experimentierfreude zeigen. Ich bin sicher, dass wir in den kommenden Jahren noch h\u00e4ufig von ihnen h\u00f6ren werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Jury unter Vorsitz von Ministerin Ina Brandes setzte sich wie folgt zusammen:<\/p>\n<p><b>Visuelle K\u00fcnste:<\/b> Prof. Mischa Kuball (K\u00fcnstler und Professor f\u00fcr public art an der Kunsthochschule f\u00fcr Medien K\u00f6ln und F\u00f6rderpreistr\u00e4ger 1992)<\/p>\n<p><b>Literatur:<\/b> Hubert Spiegel (Journalist, u.a. FAZ)<\/p>\n<p><b>Musik: <\/b>Dr. Wolfram Goertz (Musikredakteur, u.a. Rheinische Post)<\/p>\n<p><b>Darstellende Kunst:<\/b> Rita Thiele (Dramaturgin, zuletzt Chefdramaturgin am Hamburger Schauspielhaus)<\/p>\n<p><b>Baukunst:<\/b> Prof. Karl-Heinz Petzinka (Architekt und F\u00f6rderpreistr\u00e4ger 1981)<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst und Kulturministerin Ina Brandes werden den Kunstpreis und die f\u00fcnf F\u00f6rderpreise am 21. November 2022 um 19.00 Uhr im K21, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, verleihen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johannes Sch\u00fctz, B\u00fchnenbildner und Regisseur, der auch schon f\u00fcr die Wuppertaler B\u00fchnen t\u00e4tig war, wird mit dem Kunstpreis des Landes Nordrhei-Westfalen ausgezeichnet. Zudem erh\u00e4lt Naomi Brito, T\u00e4nzerin des Tanztheaters Pina Bausch, den NRW-F\u00f6rderpreis in der Sparte &#8222;Darstellende Kunst&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-56628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 04:29:35","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56628"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56631,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56628\/revisions\/56631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}