{"id":56622,"date":"2022-11-03T12:45:31","date_gmt":"2022-11-03T11:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56622"},"modified":"2022-11-08T14:27:02","modified_gmt":"2022-11-08T13:27:02","slug":"ein-pfostentreffer-der-hsg-wetzlar-rettet-bhc-den-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/03\/ein-pfostentreffer-der-hsg-wetzlar-rettet-bhc-den-sieg\/","title":{"rendered":"Ein Pfostentreffer der HSG Wetzlar rettet BHC den Sieg"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div id=\"attachment_55969\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 918px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55969\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Linus-Arnesson-Jochen-Classen-2-1024x545-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"908\" height=\"646\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Linus Arnesson war bester Torsch\u00fctze beim BHC \u2013 \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Tomas Babak nutzte den letzten Lo\u0308wen-Angriff zur Fu\u0308hrung, im Anschluss verhalf auch das Glu\u0308ck der Mannschaft zum dritten Saisonsieg, weil der letzte Tor-Wurf der HSG Wetzlar wenige Sekunden vor Schluss am Pfosten landete.<\/p>\n<p>U\u0308berragend hatten die Bergischen 60 Minuten lang verteidigt. Frederik Ladefoged und Tom Kare Nikolaisen blieben im Innenblock stabil, Torhu\u0308ter Christopher Rudeck hielt, was zu halten war. Doch beim letzten Wurf von Jonas Schelker waren sie alle geschlagen. Der Ru\u0308ckraumspieler der HSG Wetzlar hatte das 24:24 in der Hand, doch der Ball traf nur den Pfosten. Damit war das Lo\u0308wen-Glu\u0308ck perfekt. Die Mannschaft lag sich in den Armen und war angesichts dieses hart erka\u0308mpften Erfolges sichtbar erleichtert.<\/p>\n<p>Bis dahin war es ein hartes Stu\u0308ck Arbeit gewesen. Die ersten gut 20 Minuten waren von einem auf beiden Seiten sehr za\u0308hen Angriffsspiel dominiert. Waren die Gastgeber zuna\u0308chst bei einigen freien Chancen erfolglos gegen HSG-Keeper Till Klimpke gewesen, mu\u0308hten sie sich im weiteren Verlauf auch zunehmend, vielversprechende Gelegenheiten zu erarbeiten. Fu\u0308r Wetzlar galt allerdings nahezu dasselbe. Abwehr und Torhu\u0308ter zogen den Mittelhessen den Zahn, so dass es gute acht Minuten vor der Pause gerade einmal 6:5 fu\u0308r die Bergischen stand.<\/p>\n<p>Trainer Jamal Naji setzte fortan auf den siebten Feldspieler und hatte damit Erfolg. Frederik Ladefoged, zwei Mal Alexander Weck, Noah Beyer, Tom Kare Nikolaisen und Linus Arnesson nutzten scho\u0308n herausgespielte Chancen auf dem Weg zur 12:9-Pausenfu\u0308hrung. Djibril M&#8217;Bengues mo\u0308glichem 13:9 blieb die Anerkennung verwehrt, weil die Kugel Bruchteile einer Sekunde zu spa\u0308t die Linie u\u0308berquert haben soll.<\/p>\n<p>So flu\u0308ssig lief es nach der Pause nicht weiter. Das taktische Mittel des siebten Feldspieler beendete Naji nach ein paar Fehlversuchen, und die Ga\u0308ste kamen nach und nach wieder heran. Auch spektakula\u0308re Aktionen, wie der erfolgreiche Heber von Linus Arnesson beim Siebenmeter gegen den knapp zwei Meter gro\u00dfen Klimpke, brachten nicht den erhofften Push. Stattdessen hatten sogar die Ga\u0308ste bei Abprallern ein wenig Glu\u0308ck &#8211; wie zum Beispiel Lenny Rubin, der seinen von Rudeck parierten Strafwurf wieder auffing und im zweiten Versuch Erfolg hatte. U\u0308berhaupt kam der Schweizer nun in Schwung.<\/p>\n<p>Beim 15:15 war das Duell wieder ausgeglichen. Scheinbar unbeeindruckt legten die Lo\u0308wen aber wieder vor. Tomas Babak bewies seine enorme Zweikampfsta\u0308rke mit tollen Aktionen und wichtigen Toren, Arnesson verwandelte die Siebenmeter sicher, und Noah Beyer u\u0308berwand Klimpke von au\u00dfen mit einem Heber.<\/p>\n<p>Doch auch der 20:16-Vorsprung genu\u0308gte dem BHC nicht. Wetzlar stellte auf eine offensive Deckung um, gegen die der BHC Schwierigkeiten hatte. Zum Problem hinzu kamen ein paar seitens des Publikums erwartete Pfiffe von den Schiedsrichtern, die allerdings nicht erto\u0308nten, so dass Wetzlar in Ballbesitz kam. Nach einer Aktion von M&#8217;Bengue, die durchaus einen Freiwurf verdient gehabt ha\u0308tte, traf Wetzlar zum 21:21 ins leere Geha\u0308use.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Wieder war alles offen, und die Partie befand sich in der Crunchtime. Stark herausgespielt war das 22:21 durch Tom Kare Nikolaisen, ein erstes Mal Glu\u0308ck hatten die Lo\u0308wen beim Pfostenwurf von Rubin, den Arnesson aufsammelte, um pra\u0308zise Isak Persson im Gegensto\u00df zum 23:21 zu bedienen. War das nun die Entscheidung? Mitnichten. Beyer scheiterte an Klimpke, Arnesson setzte einen Schlagwurf knapp daneben &#8211; auf der anderen Seite traf jeweils Rubin, so dass die Partie auf die letzten beiden Angriffe reduziert wurde.<\/p>\n<p>Tomas Babaks herausragend gewonnener Zweikampf zum 24:23 bedeutete zumindest einen sicheren Punkt. Dass es zwei wurden, war ein Glu\u0308cksfall fu\u0308r die Lo\u0308wenseele.<\/p>\n<h4>Stimmen zum Spiel<\/h4>\n<p>Benjamin Matschke: \u201eOb das ein verdienter oder unverdienter Sieg des BHC war, lassen wir mal beiseite. Beide Mannschaften waren sehr gut aufeinander eingestellt, haben aber auch viele Fehler gemacht. Die Abwehrreihen waren sehr gut mit starken Torhu\u0308tern dahinter. Wir hatten viele Chancen, das Spiel enger zu gestalten. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten wie Pfosten und rein sowie Pfosten und raus. Das ist aber auch das Glu\u0308ck, das man sich erarbeiten muss.\u201c<\/p>\n<p><strong>Jamal Naji:<\/strong> \u201eWir ha\u0308tten den Sack fru\u0308her zumachen mu\u0308ssen. Es war sicher kein a\u0308sthetisch scho\u0308nes Handballspiel, aber beide Mannschaften haben dem Gegner viele Waffen weggenommen. In der Abwehr ist uns vieles gelungen, im Angriff hingegen zu wenig. In der ersten Halbzeit haben wir von Alexander Weck und den Au\u00dfen gelebt. In der zweiten Halbzeit dann von Tomas Babak und seinen Isolationen. Fu\u0308r unser Gemu\u0308t war das ein ganz wichtiger Sieg. Vielleicht ist es sogar besser, mal so einen dreckigen Erfolg zu haben als einen mit sechs oder sieben Toren Unterschied. Man muss aber auch sagen, dass wir gegen die offensive Deckung von Wetzlar unseren Kopf verloren haben. Trotzdem fahren wir heute zufrieden nach Hause.\u201c<\/p>\n<p><strong>Jo\u0308rg Fo\u0308ste:<\/strong> \u201eWir haben das Spiel so angenommen, wie man ein derartiges Spiel annehmen muss und haben das Glu\u0308ck erzwungen. Wir sind belohnt worden fu\u0308r diese Einstellung. Es ist ein wichtiger Sieg zur richtigen Zeit, ein Sieg fu\u0308r die Seele und die Moral. Wir haben etliche Spiele in dieser Saison knapp verloren. Eine Partie auch knapp gewinnen zu ko\u0308nnen, ist eine Gewissheit, die man in der Saison mit weitertragen kann. Der Umkehrschluss wa\u0308re gewesen, mit einem Tor zu verlieren. Das wa\u0308re wirklich bitter fu\u0308r das Gemu\u0308t gewesen. Das Gegenteil ist eingetreten. Die Erleichterung ist gro\u00df, und die Zuversicht wa\u0308chst.\u201c<\/p>\n<h4>Bergischer HC \u2013 HSG Wetzlar 24:23 (12:9)<\/h4>\n<p><strong>Bergischer HC:<\/strong> Rudeck, Johannesson \u2013 Beyer (4), Nothdurft, Weck (4), Gutbrod, Arnesson (5\/3), Babak (4), Nikolaisen (3), Ladefoged (1), Bergner, M&#8217;Bengue (1), Persson (2), Gunnarsson. Trainer: Jamal Naji<\/p>\n<p><strong>HSG Wetzlar:<\/strong> Klimpke, Suljakovic \u2013 Lipovina (2), Schmidt (2), Nikolic (1), Becher (3), Weissgerber (3), Schelker (2), Fredriksen (2), Wagner (2), Okpara, Cepic, Rubin (5), Novak (1\/1). Trainer: Benjamin Matschke<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bergische HC hat gegen die HSG Wetzlar nach f\u00fcnf Bundesliga-Niederlagen in Serie einen erl\u00f6senden Sieg gefeiert. Das 24:23 (12:9) war ein von den Deckungsreihen und Torh\u00fctern gepr\u00e4gtes Kampfspiel, in dem die Gastgeber vor knapp 1.700 Zuschauern in der Wuppertaler Unihalle hauchd\u00fcnn die Oberhand behielten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-56622","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 06:29:08","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56622"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56624,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56622\/revisions\/56624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}