{"id":56604,"date":"2022-11-06T10:01:36","date_gmt":"2022-11-06T09:01:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56604"},"modified":"2022-11-06T10:01:36","modified_gmt":"2022-11-06T09:01:36","slug":"vok-dams-aufbruchstimmung-ist-kein-selbstlaeufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/11\/06\/vok-dams-aufbruchstimmung-ist-kein-selbstlaeufer\/","title":{"rendered":"Vok Dams: &#8222;Aufbruchstimmung ist kein Selbstl\u00e4ufer&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50829\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50829\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Manfred-Goergens-2015-2-1024x812.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"812\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing- und Kommunikations-Experte Vok Dams &#8211; Hausherr im ATELIERHAUS &#8211; \u00a9 Manfred G\u00f6rgens<\/span><\/div>\n<p>Im Zusammenhang mit der Mehrheits-Entscheidung f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2031war in Wuppertal vielfach die Rede von Aufbruchsstimmung. Es wurden Beispiele zitiert, die von dem Neuen D\u00f6ppersberg \u00fcber die Nordbahntrasse, das Visiodrom im Gaskessel, Circular Valley, das Solar Decathlon Europe und das geplante Pina Bausch-Zentrum genannt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Doch hat sich wirklich Aufbruchstimmung im Tal breit gemacht? Diese Frage haben wir dem Marketing-Experten und Wuppertal Botschafter Vok Dams gestellt.<\/p>\n<p><strong>DS: In unserem Interview (SIEHE UNTEN) vom 6. Juni dieses Jahres kommentierten Sie die Entscheidung f\u00fcr die BUGA 31 mit dem Satz \u201eJetzt hat Wuppertal eine\u00a0<\/strong><strong>Chance!\u201c Nutzt Wuppertal diese Chance?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Das will ich hoffen. Bis auf die Tatsache, dass die Vertr\u00e4ge unterschrieben sind, h\u00f6rt man allerdings nicht sehr viel davon. Organisatorisch wird sicher einiges vorbereitet. Ob das reicht, wird sich zeigen. Bei der Kommunikation gibt es aber auf jeden Fall noch Luft nach oben. Vor allem wenn es darum geht, die positive Stimmung aufrecht zu erhalten und auf alle Wuppertaler zu \u00fcbertragen.\u00a0Das ist kein Selbstl\u00e4ufer. In dem Interview habe ich das so formuliert: \u201eEs kommt darauf an, in einem demokratischen Prozess \u00fcber eine Laufzeit von knapp zehn Jahren auch die Skeptiker und Bedenkentr\u00e4ger f\u00fcr ein gro\u00dfes Projekt zu gewinnen.\u00a0Ein Projekt, dass die Zukunft des Standortes WUPPERTAL sichert und die Stadt als innovativ, kreativ, offen und lebenswert pr\u00e4sentiert.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_56607\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 708px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-56607\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_7698-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"698\" height=\"523\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die &#8222;goldenen B\u00e4nke&#8220; auf dem Herzogstra\u00dfe &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: In Ihrem NotizBlog (SIEHE UNTEN) haben Sie auch das Thema Pina Bausch Zentrum wieder angesprochen. Ein Dauerthema, f\u00fcr die Stadt von existentieller kultureller Bedeutung, das in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung fast in Vergessenheit geraten ist. Wir hier genug getan, um das Thema im Fokus zu behalten?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Auch hier laufen unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit Vorbereitungsarbeiten. Aber auch hier gibt es keine Diskussion \u00fcber die \u00fcbergreifende Zielsetzung, die Einbindung der Stadtgesellschaft und den Nutzen f\u00fcr die Stadt-Marke WUPPERTAL.So verweise ich hier gern mit Anregungen auf beispielhafte Aktionen unserer Nachbarst\u00e4dte. Ein Wuppertal-Festival in oder mit dem Pina Bausch Zentrum w\u00fcrde als kommunikative Einheit die doppelte Wirkung in der \u00d6ffentlichkeit entfalten.&#8220; <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>DS: Das sind aus Marketingsicht die langfristigen \u00fcberregionalen Baustellen, die derzeit bearbeitet werden. Wie sehen Sie die Situation regional, also aktuell in der Stadt? Etwa mit der \u201eKultur im \u00f6ffentlichen Raum\u201c, Nachrichten vom Laurentius-Platz und einer Marketing-Pr\u00e4sentation im Hauptbahnhof gibt es ja auch hier News in Ihrem NotizBlog. Was halten Sie denn von den viel diskutierten goldenen B\u00e4nken auf der Herzogstra\u00dfe in der Elberfelder Innenstadt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Nachdem wir uns lange genug \u00fcber den \u201etrostlosen\u201c Von-der-Heydt-Platz ge\u00e4rgert haben, werden wir jetzt mit bombastischen Gold-Quadern in dem angrenzenden Bereich der Herzogstra\u00dfe konfrontiert. Das ist zumindest gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Zumal wir nur nebenbei (wenn \u00fcberhaupt) erfahren, dass sie Teil eines Gesamtkunstwerks sind, das in absehbarer Zeit auf dem Von-der-Heydt-Platz verwirklicht werden soll.Entsprechend sensibilisiert findet der Betrachter dort dann auch Elemente, die wiederum auf das angrenzende Von-der-Heydt-Museum hinweisen. Ob und in welchen Zusammenhang bleibt dabei offen.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_56609\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56609\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_7704-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kultur im \u00f6ffentlichen Raum &#8211; \u00a9 Vok Dams Notes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: \u00dcber Geschmack l\u00e4sst sich bekanntlich streiten. Passen \u201eGold-B\u00e4nke\u201c als Teilelemente eines Kunstwerkes Ihrer Meinung nach \u00fcberhaupt in die Elberfelder Innenstadt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Im Moment wirken die Quader definitiv als Fremdk\u00f6rper. Auch die protzige Goldfarbe ist nicht jedermanns Sache. Gleichzeitig ver\u00e4ndern die Elemente allerdings die Proportionen des gesamten Umfeldes. Sie bringen Spannung in die dominanten Fl\u00e4chen des Platzes. Denkt man sich also weitere (Kunst-?)Elemente und das Wachstum der vorhandenen Baumbepflanzung hinzu, k\u00f6nnte daraus etwas werden. Nur was bleibt ein gro\u00dfes R\u00e4tsel.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wie kommt es zu der Verunsicherung in der Beurteilung, von der wir von Besuchern der Innenstadt immer wieder erfahren?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Das gro\u00dfe R\u00e4tsel ist (falls \u00fcberhaupt vorhanden) die Planung der Innenstadt und die Kommunikation mit der Bev\u00f6lkerung. Die Gesamtplanung ist undurchschaubar und die Zielsetzung diverser Einzelma\u00dfnahmen nicht transparent. Fehlte bereits bei der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Laurentiusplatz die Einbindung in ein Gesamtkonzept, so ist die Anbindung des Von-der-Heydt-Platzes an das Museum, getrennt durch die geteerte \u201eBus-Autobahn\u201c Wall, im Zentrum der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone v\u00f6llig abwegig. So wird jede Ma\u00dfnahme als Teil eines Puzzles empfunden, das aus verschiedenen Bauk\u00e4sten entnommen wird. Also auch nicht passen kann und somit kein Gesamtbild ergibt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Die Stadtplanung als Puzzle. Wie gro\u00df ist Ihre Hoffnung, dass sich daraus doch noch ein passables Gesamtbild ergibt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Eine Standortbestimmung der Stadt und eine daraus abgeleitete strategische Ausrichtung k\u00f6nnte auch bei der Stadtplanung helfen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene, interessante Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_56612\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56612\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/IMG_7690-2-1024x740.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"506\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kultur im \u00f6ffentlichen Raum &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>NotizBlog\/Interview: &#8222;BUGA &#8211; jetzt hat Wuppertal eine einmalige Chance&#8220;<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/06\/06\/buga-jetzt-hat-wuppertal-eine-einmalige-chance\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/06\/06\/buga-jetzt-hat-wuppertal-eine-einmalige-chance\/<\/a><\/p>\n<p><b>NotizBlog\/Stadtzeitung: &#8222;Pina Bausch Zentrum oder Wuppertal Festival&#8220;<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/16\/pina-bausch-zentrum-oder-wuppertal-festival\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/16\/pina-bausch-zentrum-oder-wuppertal-festival\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vok Dams, Gr\u00fcnder der international operierenden Wuppertaler Unternehmensgruppe VOK DAMS worldwide, ist Ehrenpr\u00e4sident des Marketing-Club Bergisch Land und Wuppertal Botschafter. Als Journalist, Marketing-Experte und Galerist betreibt er das Vok Dams ATELIERHAUS, das sich der \u201eKunst der Kommunikation\u201c verschrieben hat. In seinem NotizBlog greift er aktuelle Themen auf &#8211; und schaut dabei auch \u00fcber den Tellerrand.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-56604","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 09:24:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56604"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56614,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56604\/revisions\/56614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}