{"id":56590,"date":"2018-11-05T11:49:13","date_gmt":"2018-11-05T10:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56590"},"modified":"2025-05-12T19:04:29","modified_gmt":"2025-05-12T17:04:29","slug":"mariella-ahrens-stehe-gern-in-kostuemfilmen-vor-der-kamera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2018\/11\/05\/mariella-ahrens-stehe-gern-in-kostuemfilmen-vor-der-kamera\/","title":{"rendered":"Mariella Ahrens: Stehe gern in Kost\u00fcmfilmen vor der Kamera"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56594\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 905px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-56594\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/AAD_2601-2-1024x823-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"895\" height=\"703\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mariella Ahrens gl\u00e4nzte in der Rolle der Katja im Theaterst\u00fcck &#8222;Das Abschiedsdinner&#8220; &#8211; \u00a9 Anna Dylla<\/span><\/div>\n<p>Eine Zeit lang hatte die Wahl-Berlinerin auch eine enge Beziehung zum Bergischen Land. Ihr Ex-Lebensgef\u00e4hrte Sebastian stammt aus Solingen. Gemeinsam besuchten sie regelm\u00e4\u00dfig seine Familie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>De STADTZEITUNG hat sich mit der gefragten TV- und Theater-Schauspielerin unterhalten.<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben f\u00fcr die Moderation der STADTZEITUNGS-Gala von allen Seiten sehr positive Kritiken erhalten. Inwieweit helfen Ihnen Ihr gro\u00dfes Talent und Ihre Erfahrungen als Schauspielerin bei einem Job als Moderatorin?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eModeration ist ein ganz anderer Bereich, da hilft keine Erfahrung als Schauspielerin. Man sollte sich gut ausdr\u00fccken k\u00f6nnen, gewisses Selbstbewusstsein haben, Interesse an Gespr\u00e4chspartnern, Improvisationstalent, um spontan reagieren zu k\u00f6nnen und vor allem Spa\u00df daran haben, Leute zu unterhalten.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Sie stehen fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr Film- &amp; Fernsehproduktionen vor der Kamera. Andere Kollegen suchen die N\u00e4he zum Publikum, indem sie Theater spielen. Ist das Moderieren Ihre Art, mit dem Publikum, mit Ihren Fans in Kontakt zu kommen?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eIch habe auch Theater gespielt, aber das ist auch nicht vergleichbar mit Moderation. Beim Theater sind es alles gelernte vorgegebene Texte. W\u00e4hrend einer Moderation steht man mit seiner Pers\u00f6nlichkeit selbst vor dem Publikum, da spielt man keine Rolle wie im Film. Die Leute k\u00f6nnen sich ein gutes Bild von einem pers\u00f6nlich machen und gegebenenfalls auch hinterher miteinander sprechen. Das ist beim Theater und Film nat\u00fcrlich nicht so.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_52892\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 511px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52892\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/AAD_2558-Kopie-2-2-1024x722.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"353\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mariella Ahrens mit Marko Pustisek (l.) und Martin Semmelrogge in &#8222;Das Abschiedsdinner&#8220; &#8211; \u00a9 Anna Dylla \/ Theater an der K\u00f6<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie sind oft in Filmen zu sehen, in denen es um gro\u00dfe Gef\u00fchle, Romantik und Liebe geht. Wie schwer ist es, solche Emotionen vor der Kamera glaubhaft darzustellen?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eMan versetzt sich einfach in eine Situation, die man selbst schon erlebt hat \u2013 und das hat jeder schon&#8230; \u201e<\/p>\n<p><b>DS: Ist das \u00fcberhaupt mit einem Film-Partner m\u00f6glich, den man eigentlich v\u00f6llig unsympathisch findet?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eJa, man muss trotzdem dann so professionell sein und das abschalten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Wann wird denn Ihre Erfolgs-Serie \u201eEin Fall von Liebe\u201c fortgesetzt, in der Sie eine Journalistin spielen, die mit einem Anwalt &#8211; gespielt von Francis Fulton-Smith &#8211; nicht nur Kriminalf\u00e4lle l\u00f6st?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eIm kommenden Jahr werden die Folgen noch einmal von vorn gezeigt und neue dazu. Im Dezember l\u00e4uft in der ARD der M\u00e4rchenfilm \u201ePrinzessin Maleen\u201c, in dem ich auch mitspiele. Das Drehen dazu macht sehr viel Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Gibt es eigentlich so etwas wie eine Traumrolle f\u00fcr Sie?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eIm Prinzip jede, die mich vor Herausforderungen stellt. Aber ich stehe auch ger in Kost\u00fcmfilmen vor der Kamera.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Sie sind eine wundersch\u00f6ne Frau mit jugendlichem Touch. K\u00f6nnten Sie sich vorstellen, in 20 oder 30 Jahren auch noch vor der Kamera zu stehen und \u00a0ergraute Charakterrollen \u00e1 la Helen Mirren zu spielen?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eAuf jeden Fall! Das sind auch tolle Rollen, die Helen Mirren spielt&#8230;\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_45677\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 511px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-45677\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_3898_a-3-1024x929.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"454\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspielerin &amp; Moderatorin Mariella Ahrens im Gespr\u00e4ch mit Sternekoch Nelson M\u00fcller &#8211; \u00a9 Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie haben zwei T\u00f6chter, m\u00fcssen aber aus beruflichen Gr\u00fcnden viel unterwegs sein. Wie kriegen Sie es hin, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eIch bin \u00a0gar nicht so viel unterwegs wie es scheint. Ich achte sehr darauf, viel f\u00fcr meine Kinder da zu sein. Wenn es dennoch \u00a0mal so ist, dass ich au\u00dferhalb Berlins drehe, dann nehme ich sie \u2013 falls Ferien sind entweder mit \u2013 oder ich achte darauf, dass ich nicht allzu lange am St\u00fcck von zu Hause weg bin.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: \u00c4rgert es Sie nicht ein wenig, dass Ihre T\u00f6chter Isabella Maria und Lucia sich mehr f\u00fcr ihre Computer-Spiele und Smartphones interessieren als f\u00fcr Ihre Filme?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eNaja, ganz so ist es nicht, aber sie sind halt schon wie alle Kinder und Teenies viel damit besch\u00e4ftigt. Es ist halt doch noch mal eine ganz andere Generation, die damit ja auch nicht nur kommuniziert, sondern damit auch lernt.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Als Gr\u00fcnderin und Schirmherrin des Vereins \u201eLebensherbst\u201c, der in diesem Jahr 10 Jahre besteht, unterst\u00fctzen Sie pflegebed\u00fcrftige, \u00e4ltere Menschen. Als \u201eWorld-Vision-Botschafterin\u201c haben Sie schon mehrmals notleidende Kinder in Afrika und Indien besucht. Zudem waren Sie 2009 Patin des \u201eDeutschen Kinderpreises\u201c. Wie wichtig ist Ihnen dieses zeitaufwendige soziale Engagement?<\/b><\/p>\n<p>Mariella Ahrens: \u201eMir ist das sehr wichtig. Wenn es einem selbst gut geht, kann und sollte man anderen Menschen helfen. Nicht umsonst ist das Credo meines Vereins: Hinsehen und helfen! \u201aLebensherbst\u2018 w\u00e4chst stetig, dennoch ist es immer noch schwierig, die Menschen zu \u00fcberzeugen, dass wir dringend Spenden ben\u00f6tigen. Senioren sind genauso bed\u00fcrftig wie Kinder, daher engagiere ich mich auch f\u00fcr beide. Ich bin jemand, der wirklich dann auch etwas tut und das nicht nur auf dem Papier. Daher grenze ich auch genau ein, f\u00fcr was ich mich engagiere. Habe ich mich einmal entschieden, setze ich mich dann auch sehr aktiv und motiviert f\u00fcr die Sache ein.\u201c<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie ist eine erfolgreiche Schauspielerin, eine herausragende Moderatorin, zweifache Mutter und engagiert sich f\u00fcr notleidende Kinder und einsame, alte Menschen. Mariella Ahrens, eine Frau und Mutter mit dem Herz am rechten Fleck.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-56590","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-06 09:10:10","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56590"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56590\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83882,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56590\/revisions\/83882"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}