{"id":56105,"date":"2022-10-18T10:28:47","date_gmt":"2022-10-18T08:28:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56105"},"modified":"2022-10-18T10:28:47","modified_gmt":"2022-10-18T08:28:47","slug":"horst-stern-der-wuetende-verteidiger-der-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/18\/horst-stern-der-wuetende-verteidiger-der-natur\/","title":{"rendered":"Horst Stern: Der w\u00fctende Verteidiger der Natur"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56107\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56107 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Preisfeld-2F1A7264-2_2-1024x724.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"724\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Professorin Dr. Gela Preisfeld &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>Wer war dieser Mann? Dr. Gela Preisfeldhat da eine klare Meinung: &#8222;Ein unbequemer Mann, glaube ich, das muss man als erstes sagen. Er war eigentlich kein gelernter Journalist oder Redakteur, sondern Bankkaufmann, ist dann aber zum Journalismus gekommen. Er war Kriegsreporter, ist dann irgendwann zum Radioreporter f\u00fcr Tiersendungen geworden und hat sich bis zum Filmemacher weiterentwickelt. Was ihn auszeichnet, ist eine ganz gro\u00dfe Ber\u00fchrtheit durch die Natur. Diese Ber\u00fchrtheit und Schutzlosigkeit der Tiere und der Natur, haben in ihm dieses besondere Gemisch entstehen lassen, dass ihn zu einem eigentlich recht w\u00fctenden Verteidiger der Natur machte. Ich erinnere mich sehr genau an seine teils schockierenden Filme.&#8220;<\/p>\n<p><b>Woher kam sein Interesse an der Tierwelt?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Ganz konkret wei\u00df ich es nicht, aber ich glaube, es ist diese Ber\u00fchrtheit, er hat sich von den Tieren angesprochen gef\u00fchlt. Er hat sich ja nicht nur mit den Tieren befasst, sondern mit der gesamten Natur. Er hatte einen besonderen Draht zur Tierwelt und ich denke, er hat sich in seiner Kindheit und Jugend auch viel damit auseinandergesetzt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Horst Stern hat sich viel mit heimischen Tierarten besch\u00e4ftigt. Seine Botschaft war eindeutig: Ein Huhn ist ein Lauftier und geh\u00f6rt nicht in den K\u00e4fig, ein Rind ist ein Weideg\u00e4nger und geh\u00f6rt nicht auf Spaltenb\u00f6den und ein Pferd sollte nicht \u00fcber 1,80 Meter hohe H\u00fcrden gescheucht werden. Damit macht man sich keine Freunde, oder?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Richtig, damit macht man sich zumindest bei den Leuten keine Freunde, die Tiere eben so behandeln. Auf der einen Seite ist es ihm gelungen, Menschen wachzur\u00fctteln, er hat sie schockiert, hat sie direkt angesprochen, hat sie getroffen, aber dadurch hat er sie auch manchmal ver\u00e4rgert. Manche haben ihren Weg danach positiv ge\u00e4ndert. Er hat praktisch alle gegen sich aufgebracht und es sich mit vielen verscherzt. Die J\u00e4ger, weil er ihre Art der Hege nicht sch\u00e4tzte, da man so hegte, dass immer viele Tiere zum Abschie\u00dfen da waren. Das hat ihn ge\u00e4rgert und auch, dass das T\u00f6ten von Tieren als Sport betrachtet wird \u2013 das \u00e4rgert mich auch &#8211; die Wirtschaft hat er mit seiner Forderung auf R\u00fccksichtnahme auf die Natur nat\u00fcrlich ver\u00e4rgert und damit ist er auch schon eine Art Pionier f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften gewesen. Er hat sehr fr\u00fch den Vorteil von Nachhaltigkeit entdeckt und versucht, den Gedanken an die Wirtschaft weiterzugeben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Dr. Hela Preisfeld weiter: &#8222;Er hat auch die Landwirte gegen sich aufgebracht, weil er naturnahe Landwirtschaft wollte, \u00f6kologische Ma\u00dfnahmen forderte, eigentlich den modernen Bioanbau gefordert hat. Er dr\u00e4ngte auf den Verzicht von Pestiziden und Herbiziden, die ja leider auch heute noch viel zu stark eingesetzt werden. Und er wandte sich gegen die Tierqu\u00e4lerei, die besonders in der Massentierhaltung einfach so hingenommen wird. Er brachte selbst die Natursch\u00fctzer gegen sich auf, das mag man zwar nicht glauben, aber gerade am ganz bekannten Beispiel der Rothirsche, hat er deren Abschuss statt deren Schutz gefordert, weil sie unseren Wald kaputt machen. Da spricht er das \u00f6kologische Missverh\u00e4ltnis in unseren \u00d6kosystemen an, denn es gibt keine nat\u00fcrlichen Feinde, au\u00dfer den J\u00e4gern, und wenn die nicht t\u00e4tig werden, entsteht ein noch gr\u00f6\u00dferes Missverh\u00e4ltnis zwischen den Tieren im Wald und den Pflanzen. Und zum guten Schluss hatte er es sich auch mit den Tierliebhabern verscherzt, weil er auch deren vermenschlichende \u201eKuschelbetrachtung\u201c ablehnte. Stern wollte auch auf keinen Fall auf der Schiene anderer Filmemacher fahren, die den eleganten Jaguar oder die angstmachende Anakonda dramatisch darstellten. Er wollte, dass die Tiere als das betrachtet werden, was sie sind.&#8220;<\/p>\n<p><b>Mit insgesamt 24 Folgen der Reihe \u201eSterns Stunde\u201c schrieb er zudem Fernsehgeschichte. Seine Folgen \u00fcber das Haushuhn oder das Hausschwein brachte die Bev\u00f6lkerung in Rage, weil er auch Missst\u00e4nde klar und deutlich aufzeigte. Wie machte er das?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Ganz einfach, er zeigte die Wahrheit. Er ging in die Schlachth\u00e4user, in die Schweinest\u00e4lle und H\u00fchnerst\u00e4lle und filmte die Zust\u00e4nde dort. Dann sah man das unendliche Leid der Tiere. Leider hat sich daran bis heute nichts oder zumindest nicht viel ge\u00e4ndert. Er war nie rei\u00dferisch oder hip, sondern immer eher n\u00fcchtern und hat uns gezeigt, was die Konsequenzen unseres luxuri\u00f6sen Lebensstandards sind. Und das hat die Leute geschockt und ver\u00e4rgert. Mit diesem Rothirschfilm, der dann auch noch am Heiligen Abend ausgestrahlt wurde, obwohl das die Entscheidung des Senders war, brachte er viele Menschen gegen sich auf. Dennoch haben sie offensichtlich wieder eingeschaltet\u2026.<\/p>\n<div id=\"attachment_56108\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 414px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56108\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Zeitschrift-Natur-Deckblatt-der-Erstausgabe-gemalt-von-Ernst-Fuchs-2.jpg\" alt=\"\" width=\"404\" height=\"553\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Cover der Erstausgabe von &#8222;Natur&#8220;, gemalt von Ernst Fuchs &#8211; \u00a9 UniService Transfer &#8211; mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift &#8222;Natur&#8220;<\/span><\/div>\n<p><b>Eine seiner Sendungen leitete er mit folgendem Satz ein: \u201eIch bitte Sie, harren Sie aus! Sie sind es der Glaubw\u00fcrdigkeit Ihres vorauszusehenden Protestes schuldig. Eine Gesellschaft, die geradezu s\u00fcchtig zu sein scheint nach fiktiver Gewalt im Fernsehen, sollte wenigstens einmal, so meine ich, den Mut haben, jener realen Gewalt ins Gesicht zu schauen, die t\u00e4glich in unser aller Namen tausendfach an Tieren ver\u00fcbt wird.\u201c So hatte man Tiersendungen bis dato nicht erlebt, oder?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Das hatte man wirklich nicht! Es war schockierend. Er zeigte keinen Kuscheleffekt, nichts Exotisches, sondern er zeigte, was hier bei uns abl\u00e4uft. Keiner geht freiwillig ins Schlachthaus, das m\u00f6chte man sich nicht angucken, aber das muss man eigentlich, wenn man bereit ist, Fleisch zu essen, zumindest in den Massen, in denen wir Fleisch verzehren. Er hat damit eine Botschaft an die Menschen herangetragen. Das lief zwar zum Teil im Unterhaltungsfernsehen, aber das hat er genutzt, um die Missst\u00e4nde tats\u00e4chlich dem Laien nahezubringen. Stern hat immer versucht, Wissen und die Gesellschaft zusammenzubringen, also die Wissenschaft auch aus dem Elfenbeinturm herauszuholen und sie verst\u00e4ndlich darzustellen. Das ist ihm auch in diesen Sendungen, die ich auch gesehen habe, gut gelungen und haben bei mir ihre Wirkungen nicht verfehlt. Ich bin heute Veganerin.&#8220;<\/p>\n<p><b>1975 gr\u00fcndete er u.a. mit Bernhard Grzimek den Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der mittlerweile fast 500.000 Mitglieder hat und bei allen Eingriffen in den Naturhaushalt angeh\u00f6rt werden muss. Kann man ihn als einen der ersten Umweltaktivisten ansehen?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Auf jeden Fall als Umweltaktivisten, es gab vielleicht den ein oder anderen vorher, aber er hat seine Aktivit\u00e4t weitergebracht. Er hat die Deutsche Umweltstiftung und auch den BUND mitbegr\u00fcndet, der auch heute noch als einflussreicher Verein seine Wirkung hat. Er war sicher ein Umweltaktivist, obwohl er das bestimmt nicht gerne geh\u00f6rt h\u00e4tte, denn er war auch sehr selbstkritisch und orientierte sich eher an seinen Misserfolgen als an seinen Erfolgen. Das hat auch letztendlich dazu gef\u00fchrt, dass er sich komplett zur\u00fcckgezogen hat. Er war jemand, der die Umwelt in den Fokus ger\u00fcckt hat, das ist auf jeden Fall sein Verdienst. Seine Aktivit\u00e4ten haben zu politischen Debatten gef\u00fchrt und somit hat er viel bewegt.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56113\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 461px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56113 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/51QDctsRUXL._SX424_BO1204203200_.jpeg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Horst Stern &#8211; Wegbereiter der \u00d6kologie&#8220; &#8211; von Svante Domizlaff &#8211; Ludwig Fischer &#8211; Kai Kr\u00fcger &#8211; Claus-Peter Lieckfeld &#8211; \u00f6kobuch Verlag &#8211; 320 Seiten &#8211; ISBN-10: 3947021313 &#8211; ISBN-13: 978-3947021314 &#8211; Erscheinungstermin: 09.01.2023<\/span><\/div>\n<p><b>1980 gr\u00fcndet er die Zeitschrift &#8222;Natur&#8220; und streitet die folgenden Jahrzehnte gegen Wald- und Artensterben, gegen Massentierhaltung und Gentechnik. Mit seinem Buch &#8222;Rettet den Wald&#8220; gilt er als einer der ersten, die auf das Waldsterben aufmerksam machen. Welche Bedeutung hat Horst Stern, der weder Zoologe noch Biologe war, f\u00fcr diese Disziplinen?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Sein Anliegen war ganz deutlich, ich habe noch die Erstausgabe der Zeitschrift \u201eNatur\u201c, die ich damals wirklich verschlungen habe, und das Editorial ist nach wie vor lesenswert. Er hat sich beispielsweise die Frage gestellt: Wie macht man die Erkenntnisse der Wissenschaft gesellschaftspolitisch wirksam? Seine Bedeutung f\u00fcr die Zoologie und Biologie? Er hat ja vor allem \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge dargestellt, etwas, was damals den Wissenschaftlern bekannt war, aber der Gesellschaft an sich eben nicht. Also die Frage nach den Zusammenh\u00e4ngen von Handeln und Natur. Wenn eine Pflanze ausstirbt, welche Konsequenzen hat das im Nahrungsnetz der ganzen Community? Was passiert mit dem Schmetterling, der dann nicht mehr den Nektar saugen kann? Was passiert, wenn Fichten im Wald sterben, wenn zu viele Rothirsche da sind oder wie heute, der Borkenk\u00e4fer? Er hat neue Kombinationen des Denkens an die Menschen herangebracht. Er hat gezeigt, dass \u00d6kologie immer im Zusammenhang gedacht werden muss. Man kann nicht das einzelne Tier oder die einzelne Pflanze betrachten. Damit hat er den Naturschutz allgemein beeinflusst, gar nicht einzelne Disziplinen. Er hat um Verst\u00e4ndnis geworben und damit viel erreicht. Die Anti-Atomkraftbewegung, die Entstehung der Gr\u00fcnen, das ist alles in der Zeit passiert, und Stern hat dabei eine wichtige Rolle gespielt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Was ist das Verm\u00e4chtnis dieses streitbaren Geistes?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Gela Preisfeld: &#8222;Wenn man nur ganz oberfl\u00e4chlich auf die Welt blickt, dann k\u00f6nnte man denken, er h\u00e4tte eigentlich gar nichts bewirkt, weil die Missst\u00e4nde immer noch da sind. Es gibt noch Schlachth\u00e4user, das Waldsterben ist schlimmer geworden, die Klimakatastrophe kommt dazu und dar\u00fcber hatte er auch schon gesprochen. Dieser Blick war immer seine Sorge. Er meinte, er habe bei den Kleinen vielleicht etwas bewirkt, damit meinte er die einzelnen Menschen in der Gesellschaft, aber bei den Gro\u00dfen, also den Politikern und der Wirtschaft, den Entscheidungstr\u00e4gern, eigentlich nicht. Aber ich sehe das nicht so dramatisch. Ich denke schon, er hat viel bewirkt und es gibt ja eine immer st\u00e4rker werdende Bewusstheit der Menschen gegen\u00fcber der Natur, die ganze Biobewegung, oder dass man doch nicht so viel Fleisch isst, oder Biogem\u00fcse kauft und weniger Auto f\u00e4hrt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist der Mensch ein Luxuswesen und nur bereit sich zu \u00e4ndern, wenn er Konsequenzen des eigenen Handelns sp\u00fcrt. Im Moment ist die Bereitschaft gro\u00df, weil wir alle die Klimaver\u00e4nderungen sp\u00fcren, oder noch den Schrecken der Hochwasserkatastrophe vom letzten Jahr im Kopf haben. Dann sind wir bereit, etwas zu tun. Und das Wachr\u00fctteln war sein Verdienst. Er hat auch nie die Politik und die Wirtschaft in die Ecke der B\u00f6sen ger\u00fcckt, er hat sich immer um einen Dialog bem\u00fcht und nach Kompromissen und L\u00f6sungen gesucht. Das ist auch etwas, was wir in der aktuellen Regierung wiederfinden. Wir m\u00fcssen Kompromisse finden, und das ist vielleicht auch Sterns Verm\u00e4chtnis. Ein bewundernswerter Mann.&#8220;<\/p>\n<p><b>Uwe Blass<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_56111\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 197px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-56111\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Preisfeld-2F1A7264-2_2-2.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"233\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Gela Preisfeld &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Professorin Dr. Gela Preisfeld<\/h4>\n<p>Professorin Dr. Gela Preisfeld studierte, promovierte und habilitierte an der Universit\u00e4t in Bielefeld. Nach kurzen Forschungsaufenthalten in Australien und einer Vertretung an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/Main nahm sie 2006 den Ruf auf den Lehrstuhl Biologie und ihre Didaktik, Zoologie an der Bergischen Universit\u00e4t an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horst Stern w\u00e4re am 22. Oktober 100 Jahre alt geworden. 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