{"id":56045,"date":"2022-10-17T13:00:47","date_gmt":"2022-10-17T11:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=56045"},"modified":"2022-10-20T14:55:56","modified_gmt":"2022-10-20T12:55:56","slug":"anke-sueper-wir-brauchen-die-hilfe-der-tierfreunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/17\/anke-sueper-wir-brauchen-die-hilfe-der-tierfreunde\/","title":{"rendered":"Anke S\u00fcper: Wir brauchen die Hilfe der Tierfreunde"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56058\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56058\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Foto_Stefan_Fries-2-1024x734.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"734\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Tiersch\u00fctzerinnen von &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220;: (v.l.) Jennifer Caro, Alina Zaremba,\u00a0Stefanie Friedrich, Anke S\u00fcper,\u00a0Ulrike Fleischer und\u00a0Gabriele Kramer &#8211; \u00a9 Stefan Fries<\/span><\/div>\n<p>Es wird \u00fcbrigens zwischen Tierschutzzentrum und der Bergischen Diakonie nicht nur eine \u00f6rtliche N\u00e4he geben. Patienten der Einrichtung sollen in die Betreuung der Tiere eingebunden werden. Eine Art Therapie nach dem Motto: Tiere sind die beste Medizin. Inklusion als optimale Win:Win-Situation.<\/p>\n<p>Mit der TV-Moderatorin und Buchautorin Birgit &#8222;Biggi&#8220; Lechtermann (&#8222;Danke Dog, ein Hund ist die beste Medizin&#8220;)\u00a0konnte &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220; ein bekanntes und beliebtes Gesicht als Schirmherrin gewinnen.<\/p>\n<p>Die Mitglieder von &#8222;Pechpfoten e.V., die alle ehrenamtlich t\u00e4tig sind, freuen sich auf die neue Herausforderung, wohlwissend, dass eine Mammutaufgabe vor ihnen liegt. Wir haben uns mit Anke S\u00fcper, 1. Vorsitzende von &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220; und von Beruf Tiernaturheilpraktikerin, unterhalten.<\/p>\n<p><b>DS: Als 2016 das Wuppertaler Tierheim geschlossen wurde, gab es einen Aufschrei unter Tierfreunden und gro\u00dfes Unverst\u00e4ndnis dar\u00fcber, dass es die Stadt mehr oder weniger achselzuckend tatenlos hinnahm, dass Wuppertal als Bergische Metropole ohne Tierheim dastand. Wie haben Sie das damals wahrgenommen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Nat\u00fcrlich ist es f\u00fcr mich als geb\u00fcrtige Wuppertalerin ein Unding, dass unsere Stadt kein Tierheim hat. Insofern kam der Aufschrei zu Recht. Es kamen damals viele Faktoren zusammen und wenn einem der Blick hinter die Kulissen gew\u00e4hrt ist, kann man den schwarzen Peter hier nicht allein der Stadt zuschieben. F\u00fcr uns als damals noch ganz junger Verein war das nat\u00fcrlich gleich eine ordentliche Herausforderung, ohne eine station\u00e4re Unterbringungsm\u00f6glichkeit auf einmal derart in der Verantwortung zu stehen. Aber nat\u00fcrlich sind wir an der Herausforderung auch \u2013 schneller als geplant &#8211; gewachsen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Es wurde damals immer auf die angeblich so tolle Kooperation mit den St\u00e4dten Solingen und Remscheid hingewiesen. Waren das f\u00fcr Sie eher Ausreden?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Was viele Menschen in der Bev\u00f6lkerung nicht wissen ist, dass man im Tierschutz verschiedene Situationen unterscheiden muss. Fundtiere, Abgabetiere und Beschlagnahmungen gehen alle eigene Wege. Dabei ist die Stadt allein bei der Fundtierversorgung in der Pflicht und hat hierzu Vertr\u00e4ge mit anderen Tierschutzvereinen geschlossen. Nat\u00fcrlich funktioniert das. Und es w\u00e4re den Vereinen, die jetzt Vertragspartner sind, gegen\u00fcber nicht fair, deren Arbeit nicht zu w\u00fcrdigen. Aber f\u00fcr Menschen, die ihr entlaufenes Tier suchen, ist es unverst\u00e4ndlich und nat\u00fcrlich auch unpraktisch. Es gibt im Tierschutz generell keine Verpflichtung, Abgabetiere aufzunehmen. Das ist allein soziales Engagement, um Mensch und Tier in Notsituationen zu unterst\u00fctzen so gut es geht. Ohne Ehrenamt und gemeinn\u00fctzige Vereine l\u00e4ge da nicht nur im Tierschutz einiges im Argen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56060\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56060\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Foto_Ann_Marie_Schwanke_Smartmob_2021_10_25-2-1024x450.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mitglieder von &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220; auf dem Gel\u00e4nde, auf dem das neue Tierschutzzentrum entstehen wird &#8211; \u00a9 Ann Marie Schwanke<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Ihr Tierschutzverein und auch der Katzenschutzbund waren ja zum Wohle von Streunern und herrenlosen Tieren die ganze Zeit \u00fcber aktiv, um Tierleid zu lindern. Was hat Sie dazu bewogen, jetzt doch die gro\u00dfe L\u00f6sung mit dem Tierschutzzentrum zu realisieren?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Auch hier m\u00f6chte ich noch etwas sortieren. Der Katzenschutzbund ist f\u00fcr die Samtpfoten der bezahlte Vertragspartner bei den Fundtieren. Die Menschen, die Tiere abgeben, finden in erster Linie bei uns Hilfe, egal ob Hund oder Katze.\u00a0Die Grundst\u00fcckssuche betreiben wir schon einige Jahre. Denn auch die Betreuung von Abgabetieren ist ohne station\u00e4re Unterbringung ein t\u00e4glicher Drahtseilakt. Pflegestellen sind sehr rar und oft wird eine sofortige \u00dcbernahme von Tieren angefragt, weil zum Beispiel die Besitzer verstorben sind. Ohne die Mitarbeit der beteiligten Familien und Nachbarn k\u00f6nnen wir dann manchmal nicht helfen. Und deshalb m\u00f6chten wir unser Angebot unbedingt um die station\u00e4re Aufnahme erweitern. Und nat\u00fcrlich haben wir den ambitionierten Wunsch, zentraler Ansprechpartner in allen Tierschutzfragen zu werden, damit es in Wuppertal wieder eine feste Anlaufstelle gibt. Eine Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzvereinen macht dabei nat\u00fcrlich Sinn.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie schwierig war es, das geeignete Grundst\u00fcck zu finden, das auch finanzierbar ist?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Die Grundst\u00fcckssuche war tats\u00e4chlich eine harte Nuss und hat sich \u00fcber Jahre hingezogen. Das jetzige Objekt ist ein echter Lottogewinn. F\u00fcr die dauerhafte Finanzierbarkeit ben\u00f6tigen wir auf jeden Fall noch Zulauf. Mit aktuell noch zweistelliger Mitgliederzahl und einer \u2013 sicherlich auch der Allgemeinsituation geschuldeten \u2013 verhaltenen Spendenfreudigkeit der Menschen, wird es schwer.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie gro\u00df ist beim Projekt Tierschutzzentrum die Unterst\u00fctzung von Seiten der Stadt?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Die Stadt zieht sich bisher auf ihre kommunale Pflichtaufgabe der Fundtierversorgung zur\u00fcck, was f\u00fcr uns zwar sehr traurig, angesichts leerer Kassen aber leider nachvollziehbar ist.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie viele Tiere k\u00f6nnen Sie in Zukunft aufnehmen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Die Aufnahmekapazit\u00e4t richtet sich zum einen sehr nach der Sozialvertr\u00e4glichkeit der Tiere, als auch &#8211; vor allem bei Hunden &#8211; zus\u00e4tzlich nach der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und der damit verbundenen Mindest-Grundfl\u00e4che. F\u00fcr die Katzen wird es nach aktueller Planung 3 H\u00e4user mit je maximal 8 Tieren geben. Dazu sind aber hoftreue Katzen auch frei auf dem Gel\u00e4nde denkbar. Au\u00dferdem gibt es im Haus noch Reservefl\u00e4chen zum Beispiel f\u00fcr sehr w\u00e4rme- oder ruhebed\u00fcrftige Katzen, dazu noch Kranken- und Quarant\u00e4nestation. F\u00fcr die Hunde sind 14 Gruppenr\u00e4ume mit jeweils angrenzendem Au\u00dfengehege vorgesehen, plus nat\u00fcrlich ebenfalls Kranken- und Quarant\u00e4nestation. Hier sind aufgrund der o.g. Faktoren Planzahlen kaum m\u00f6glich. Bei Hunden bis 50 cm Widerristh\u00f6he k\u00f6nnten zum Beispiel 3 Hunde in einem Gruppenraum zusammenleben. Ebenfalls vorgesehen ist ein gro\u00dfes Gruppenhaus f\u00fcr Kaninchen und Meerschweinchen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie viele Mitglieder hat Ihr Verein momentan?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Stand heute liegen wir bei 90 Mitgliedern und 9 Tierpaten. Wir hoffen aber nat\u00fcrlich, dass sich mit dem anstehenden Bau des Tierschutzzentrums weitere Unterst\u00fctzer finden lassen, die helfen, den gro\u00dfen Plan zum Leben zu erwecken. Denn nur mit b\u00fcrgerschaftlichem Engagement schaffen wir gemeinsam ein liebens- und lebenswertes Wuppertal f\u00fcr Mensch und Tier. Gro\u00dfe Projekte haben dies bereits erfolgreich vorgemacht.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56061\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56061\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Teamcollage_klein-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Team von &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220;<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Der inklusive Ansatz &#8211; die enge Kooperation mit der Bergischen Diakonie &#8211; ist schon eine bahnbrechende Win-Win-Situation und ein echter Geniestreich. Wie ist es \u00fcberhaupt dazu gekommen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Tats\u00e4chlich ist diese Erg\u00e4nzung eine gl\u00fcckliche F\u00fcgung. Denn der Erbpachtgeber unseres Grundst\u00fcckes ist die Bergische Diakonie, die einerseits unser Projekt an sich schon unterst\u00fctzenswert fand, sich zum anderen aber auch Vorteile von dem Inklusionsgedanken verspricht.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: In welchen Bereichen ist eine Zusammenarbeit mit der Bergischen Diakonie geplant?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Der Hauptaspekt ist die Beteiligung der Menschen vor Ort, zum einen beim Betrieb eines kleinen Tierschutzcaf\u00e9s, zum anderen aber auch bei der Tierversorgung. Dies gibt den Menschen Tagesstruktur, Verantwortung und eine liebenswerte Aufgabe. Unsere Schirmherrin Birgit (Biggi) Lechtermann hat dazu bereits in ihrem Buch \u201eDanke Dog, ein Hund ist die beste Medizin\u201c die heilsame Wirkung von Tieren herausgearbeitet. Es ist sogar eine Studie im Gespr\u00e4ch zu Themen wie tiergest\u00fctzte Therapie. Wirklich, es ist f\u00fcr alle Beteiligten eine tolle Bereicherung.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie stellen Sie sich eine konstuktive Zusammenarbeit mit anderen Tierschutz-Organisationen und -Vereinen in Wuppertal vor, die sich alle aus ihrem Blickwinkel mit gro\u00dfen Engagment f\u00fcr Tiere ohne Zuhause einsetzen, alle von Spenden abh\u00e4ngig sind und somit auch eine gewisse Konkurrenz f\u00fcr Sie darstellen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Auf keinen Fall sehen wir andere Vereine als Konkurrenz. Das ist aus unserer Sicht der falsche Ansatz. Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, Tieren in Not zu helfen, jeder mit etwas unterschiedlichen Schwerpunkten. Wir begr\u00fc\u00dfen gegenseitige Hilfe, kollegiale Koexistenz und ein Arbeiten Hand in Hand. F\u00fcr Gespr\u00e4che sind wir offen und pflegen auch heute bereits gute Kontakte zu dem ein oder anderen Verein. Nichts ist unproduktiver, als seine Energie in \u201eGrabenk\u00e4mpfe\u201c zu investieren. In unserem Verein wird \u00fcberwiegend ehrenamtlich gearbeitet. Das hei\u00dft, die Menschen investieren ihre Freizeit, wollen Gutes tun, aber auch Spa\u00df dabei haben. Es ist ein sinnstiftendes Hobby im Kreis Gleichgesinnter. Wenn die anderen Vereine \u00e4hnlich denken, dann ziehen wir alle gemeinsam am gleichen Ende des Taus.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Inwieweit macht es Ihnen Sorgen, dass wir uns zur Zeit wirtschaftlich in sehr schwierigen Zeiten befinden und damit die Bereitschaft, zu spenden, sinken k\u00f6nnte?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Tats\u00e4chlich ist das aktuell unsere gr\u00f6\u00dfte Sorge. Wir hatten gro\u00dfe Hoffnung auf mehr Zulauf und Spenden, nachdem aus unseren Pl\u00e4nen nun ein konkretes Projekt geworden ist und dies in der Presse bekannt wurde. Leider ist die Reaktion noch verhalten. Zwar bekommen wir verbal viel Zuspruch. Aber wenn es ums Mithelfen vor Ort, um Spenden und F\u00f6rdermitgliedschaften geht, ist die Bereitschaft bisher eher gering. Man darf nicht vergessen, dass wir in Vorleistung treten und seit Schl\u00fcssel\u00fcbergabe am 01.09. auch die laufenden Kosten zu tragen sind, von laufenden Pachtzahlungen angefangen \u00fcber Versicherungen und die Energieversorgung.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Die neue Tierarztkostenverordnung macht Tierarztbesuche erheblich teurer. Bef\u00fcrchten Sie nicht, dass dadurch in ohnehin schwierige wirtschaftlichen Zeiten noch mehr Tiere auf der Strasse landen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Diese Bef\u00fcrchtung steht absolut im Raum und ist berechtigt. Umso mehr bitten wir um Unterst\u00fctzung durch die Bev\u00f6lkerung, damit unser Projekt \u201ezum Fliegen kommt\u201c, um ein verl\u00e4sslicher Ansprechpartner in schwierigen Lebenssituationen sein zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was macht Ihnen Mut, das Ihr Projekt ein Erfolg zum Wohle der herrenlosen Tiere wird?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Ich glaube fest daran, dass Wuppertal f\u00fcr die gute Sache zusammen steht und werde nicht m\u00fcde, die Menschen zu beteiligen und hoffentlich vom Tierschutzzentrum zu begeistern. Denn auch B\u00fcrger, die nicht selbst in einer Notlage sind oder auf der anderen Seite ein Tier adoptieren m\u00f6chten, k\u00f6nnen sich nach Fertigstellung an unserer gr\u00fcnen Oase erfreuen. Ich wette, sie wird auch ohne konkrete Absicht einen Besuch wert sein.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was treibt Sie ganz pers\u00f6nlich an?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Das ist zum einen meine angeborene intrinsische Motivation, Herausforderung anzunehmen, zum anderen nat\u00fcrlich meine gro\u00dfe Tierliebe und am Ende die Liebe zu meiner Geburts- und Heimatstadt.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_56019\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-56019\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Biggi_Lechtermann_02-2-1024x850.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"850\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die gro\u00dfe Tierfreundin Biggi Lechtermann ist Schirmherrin des neuen Tierschutzzentrums in Wuppertal &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Welche Tiere besitzen Sie selbst?<\/strong><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Ich habe selbst Hunde und Katzen und mag die unterschiedliche Lebensphilosophie beider Tierarten. Meine Katzen sind Freigeister und dank Katzenklappe viel drau\u00dfen, die Hunde halten mich fit und fordern ihre t\u00e4glichen Spazierg\u00e4nge. \u201eHunde haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Personal\u201c, da ist viel Wahres dran. Ich mag Beides. Fr\u00fcher hatte ich auch mal Kaninchen und in der Jugend zwei Wellensittiche.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Welche Rolle soll Biggi Lechtermann in Zukunft in Ihrem Verein spielen?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Biggi Lechtermann ist gleich der n\u00e4chste kleine Lottogewinn und gl\u00fcckliche F\u00fcgung. Sie steht vor allem f\u00fcr die Kooperation und Inklusion und kann uns durch ihren Bekanntheitsgrad vielleicht die ein oder andere T\u00fcr \u00f6ffnen. In jedem Fall springt der Funke ihrer Begeisterung f\u00fcr dieses ganz spezielle Projekt sofort \u00fcber.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie sehen Sie die Tierschutz-Situation generell in Deutschland &#8211; was macht Sie w\u00fctend?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Ach, ein so sch\u00f6nes Interview mit negativen Gedanken und Gef\u00fchlen zu beenden f\u00e4llt mir ehrlich gesagt schwer. Aber da ich versprochen habe, Rede und Antwort zu stehen, m\u00f6chte ich letzteren Gedanken zumindest anrei\u00dfen. Es ist schade, dass wir jahrzehntelang daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass Tiere im Gesetz nicht als Sachen behandelt werden und auf der anderen Seite diese Tiere nun auf Online-Kleinanzeigenportalen angeboten und weiter gegeben werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Und was macht Ihnen Mut?<\/b><\/p>\n<p>Anke S\u00fcper: &#8222;Mut machen mir die vielen Gl\u00fccksfelle, die wir begleitet haben, und von denen wir immer wieder Fotos und Berichte erhalten. Au\u00dferdem machen mir die Menschen Mut, die uns auch heute schon begleiten und unterst\u00fctzen. Ich hoffe sehr, dass unser Engagement ankommt und wir noch viele Gleichgesinnte finden, die sich f\u00fcr das Projekt stark machen, mit Wort und Tat, aber eben auch mit finanziellen Mitteln. Auf unserer Homepage gibt es immer aktuelle Informationen, wie man sich beteiligen und helfen kann. Und auf unserer Spendengala am 03.11. gibt es \u00fcbrigens f\u00fcr den Eintrittspreis, der der guten Sache hilft, gleich noch exklusive Infos und ein tolles Rahmenprogramm.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das interessante, offene Gespr\u00e4ch.<\/b><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Link zur Webseite von &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220;<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pechpfoten.de\">http:\/\/www.pechpfoten.de<\/a><\/p>\n<div id=\"cc-m-9065943375\" class=\"j-module n j-hgrid \">\n<div class=\"cc-m-hgrid-column\">\n<div id=\"cc-matrix-2410200275\">\n<div id=\"cc-m-9065944175\" class=\"j-module n j-header \">\n<h4 id=\"cc-m-header-9065944175\">Spendenkonten<\/h4>\n<\/div>\n<div id=\"cc-m-9065944275\" class=\"j-module n j-text \">\n<p><strong>Stadtsparkasse Wuppertal<\/strong><\/p>\n<p>IBAN\u00a0 DE26 3305 0000 0000 7930 75<\/p>\n<p>BIC \u00a0 \u00a0 WUPSDE33XXX<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bergische Volksbank<\/strong><\/p>\n<p>IBAN DE86 3406 0094 0002 0935 73<\/p>\n<p>BIC \u00a0 \u00a0VBRSDE33XXX<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Lesen Sie auch &#8222;Biggi Lechtermann unterst\u00fctzt neues Tierschutzzentrum&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/14\/biggi-lechtermann-unterstuetzt-neues-tierschutzzentrum\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/14\/biggi-lechtermann-unterstuetzt-neues-tierschutzzentrum\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tierisch gute Nachricht! Wuppertal bekommt ein modernes Tierschutzzentrum. Und das in idyllischer Lage direkt neben der Bergischen Diakonie. Anke S\u00fcper, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins &#8222;Pechpfoten e.V.&#8220;, und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben jahrelang wie L\u00f6wen f\u00fcr dieses Projekt gek\u00e4mpft. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-56045","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-16 09:59:26","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56045"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56067,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56045\/revisions\/56067"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}