{"id":55957,"date":"2022-10-12T11:57:03","date_gmt":"2022-10-12T09:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=55957"},"modified":"2022-10-17T14:30:29","modified_gmt":"2022-10-17T12:30:29","slug":"die-stimme-erheben-wo-die-freiheit-bedroht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/12\/die-stimme-erheben-wo-die-freiheit-bedroht-wird\/","title":{"rendered":"Die Stimme erheben, wo die Freiheit bedroht wird"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_55961\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-55961\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Foto-Karsten-2-1024x703.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"703\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Historiker Dr. Arne Larsen &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><strong>Warum ist diese Rede von\u00a0Thomas Mann auch nach 100 Jahren noch so bemerkenswert?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Aus zweierlei Motiven. Zum einen, weil sie bei den Zeitgenossen auf eine ungeheure Reaktion gesto\u00dfen ist. Die Rede wurde als Fanal wahrgenommen und in der deutschen Presse von allen politischen Richtungen intensiv kommentiert, teils anerkennend, teils kritisierend, teils h\u00f6hnisch. Zum anderen ist sie nach wie vor aufschlussreich als Zeitdokument f\u00fcr die Entwicklung Deutschlands in den 20er Jahren und eben ganz besonders die Entwicklung des Bildungsb\u00fcrgertums der intellektuellen Elite in dieser Epoche, die gepr\u00e4gt ist von fundamentalen Umbr\u00fcchen im politischen und gesellschaftlichen Bereich. Die Lage nach 1918 war prek\u00e4r, die Abdankung des Kaisers, das Ende der Monarchie, der Beginn der Republik, war begleitet von wirtschaftlich grundlegenden Ver\u00e4nderungen. Wir befinden uns 1922 am Beginn der Hyperinflation. Das deutsche B\u00fcrgertum sieht sich nicht nur politisch-gesellschaftlich verunsichert, sondern ist eben auch in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht. Und in dieser Rede kommt vieles an zeittypischer Umbruchstimmung zum Ausdruck.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Rede ist ein Ja zur Demokratie, ein Ja zur Weimarer Republik. Aus welcher \u00dcberzeugung spricht Thomas Mann?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Er spricht aus der \u00dcberzeugung, dass man auf die gewandelten, gesellschaftlichen und politischen Umst\u00e4nde reagieren muss, dass man sich den Forderungen der Gegenwart zu stellen hat und dass dieses Reagieren auf die Forderung des Tages nicht einem stupiden Wiederholen von Mantras der Vergangenheit gepr\u00e4gt sein darf. Das Festhalten am Vergangenen um seiner selbst willen, das ist etwas, was Thomas Mann in dieser Rede kritisiert. Er f\u00fchrt in seiner Rede zwei Hauptzeugen an, und das ist aufschlussreich.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Zum einen ist es der deutsche Aristokrat, Romantiker und Mystiker Novalis, alias Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, der von 1772 bis 1801 gelebt hat, und der andere Gew\u00e4hrsmann ist Walt Whitman (1819 \u2013 1892), der amerikanische Lyriker, Dichter und Vertreter der amerikanisch-demokratischen Ideale. Ein Vertreter der deutschen Tradition, ein Vertreter des amerikanischen Fortschritts. Die Synthese aus beiden ist Thomas Manns Prosa.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Er spricht in dieser Rede auch von \u201edeutscher Menschlichkeit\u201c. Was ist das f\u00fcr ihn?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Die \u201edeutsche Menschlichkeit\u201c ist ein gro\u00dfes Thema. Es ist ein Gedanke, der ihm Zeit seines Lebens sehr am Herzen gelegen hat. Deutschland ist f\u00fcr ihn gerade in seiner Lage zwischen den Kulturen, zwischen der romanisch-franz\u00f6sisch-italienischen Tradition einerseits und der slawisch-russischen andererseits als Land, in dem viele Str\u00f6mungen von au\u00dfen zusammenkommen, geradezu pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, diese Eindr\u00fccke und Einfl\u00fcsse zu amalgamieren und in ihrer Andersartigkeit, immer wieder ernst zu nehmen. Dadurch komme es zu einer Humanit\u00e4t &#8211; den Begriff verwendet er immer wieder &#8211; \u00a0die nicht borniert, antisemitisch, antislawisch oder antifranz\u00f6sisch ist. In ihrer spezifischen Bildungstradition mache es gerade die St\u00e4rke des Deutschen aus, mit dem Fremden ernsthaft bem\u00fcht umzugehen, es zum Teil der eigenen Kultur werden zu lassen und damit eine h\u00f6here Form der Menschlichkeit, im Sinne auch von Toleranz und Anerkennung des Fremden, zu entwickeln.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Thomas Manns Haltung zur Demokratie in dieser Rede steht allerdings im krassen Gegensatz zu seiner Haltung in seinem 1918 erschienen Buch \u201eBetrachtungen eines Unpolitischen\u201c. Woher r\u00fchrt die Kehrtwende?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Die Kehrtwende ist, und das ist das Entscheidende, eine rein Oberfl\u00e4chliche. Thomas Mann hat das von Anfang an unterstrichen. Die Rede hatte ein riesiges Echo, die erschien auch in einer Zeitschrift und wurde bald als eigene Monographie in einer Brosch\u00fcre publiziert. Thomas Mann schrieb 1923 dazu ein Vorwort. In diesem Vorwort \u00e4u\u00dfert er sich auch zu der Reaktion auf diese Rede und die weit verbreitete Ansicht, hier sei jemand \u201eumgekippt\u201c. In der rechten Presse macht das Schlagwort \u201eMann \u00fcber Bord\u201c die Runde. Er selber sah keinen Bruch, er sagt explizit: \u00b4Meine Gedanken m\u00f6gen sich ge\u00e4ndert haben, mein Sinn keineswegs`.<\/p>\n<div id=\"attachment_55965\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 327px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-55965 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/31MLcOREImL.jpeg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"500\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;THOMAS MANN &#8211; Zeit &#8211; Leben &#8211; Werk&#8220; von Hanskarl K\u00f6lsch &#8211; BoD &#8211; Books on Demand-Verlag &#8211; 248 Seiten &#8211; ISBN-10: 3842326319 &#8211; ISBN-13: 978-3842326316<\/span><\/div>\n<p>Er meint, dass es um des Verfolgens h\u00f6herer Ziele oft im Leben notwendig ist, \u00fcber bestimmte Einzelph\u00e4nome die Ansichten zu \u00e4ndern. Anders gesagt, dass ihm 1914\/18 richtig erschien, deutschen Geist und deutsche Geistestradition zu verteidigen gegen eine \u00fcberdrehte, geradezu hysterische Propaganda der Demokratiefanatiker, nimmt sich anders aus, wenn man 1922 feststellt, dass jetzt die Fanatiker auf der anderen Seite stehen, n\u00e4mlich als Demokratiever\u00e4chter. 1922 ist er der Ansicht, dass man den Zeiger der Weltgeschichte nicht einfach zur\u00fcckdrehen und zur\u00fcckkehren kann zur diskreditieren Monarchie. Das Gebot der Stunde ist f\u00fcr ihn, den Entwicklungsstand, wie er sich jetzt darstellt, zu akzeptieren und damit verantwortungsvoll Politik zu gestalten. Er war insofern der Idealtypus des &#8218;Vernunftrepublikaners&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Seine Rede ist vor allem eine Rede an die Jugend Deutschlands, die der Demokratie nicht so positiv gegen\u00fcberstand. Der politische Terror hatte erst wenige Monate zuvor mit der Ermordung Walther Rathenaus einen traurigen H\u00f6hepunkt erreicht. Wie war denn die damalige Resonanz auf diesen Vortrag?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Auch in der Rede gab es Gescharre, die studentische Geste des Wiederspruchs, und Thomas Mann geht auf sie auch ein und wendet sich explizit an die Jugend. Er spricht zwei Mal seine H\u00f6rer ausdr\u00fccklich als \u201eKommilitonen\u201c an. Die Rede insgesamt wurde sehr ambivalent angenommen. Es gab viel Anerkennung von republikanischer Seite, aber es gab eben auch die fundamentale Kritik von Seiten der damaligen Rechten, die nur noch verstockt die Beschw\u00f6rung &#8211; das ist Thomas Manns Analyse &#8211; einer letztlich abgestorbenen Vergangenheit auf ihre Fahnen schreibt.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_55966\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-55966 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/bad-tolz-germany-4514947_1280-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gedenktafel am ehemaligen Landhaus von Thomas Mann im bayerischen Bad T\u00f6lz &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><strong>Kritiker zweifeln an der Ehrlichkeit seiner Rede, denn Thomas Mann selber beharrte auch sp\u00e4ter immer wieder darauf, dass er 1922 nicht mit seinen fr\u00fcheren \u00dcberzeugungen gebrochen habe. War er also nur ein Wendehals?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Witziger Weise k\u00f6nnte man sagen, er war es, nur in einem ungew\u00f6hnlichen Sinne. Zeit seines Lebens hat er immer nach den Positionen geguckt, die gesellschaftlich gerade die St\u00e4rkeren sind, die den R\u00fcckenwind der Geschichte zu haben schienen. Und dann hat er sich immer bei den Bataillonen der schw\u00e4cheren Seite eingereiht. Er hat die deutschen Traditionen verteidigt. Das hat ihm 1918 den Vorwurf des Reaktion\u00e4rs eingebracht, als die \u201eBetrachtungen eines Unpolitischen\u201c erschienen, in dem Moment, wo gerade die Revolution triumphierte. Das ist ihm sehr \u00fcbel genommen worden. Drei Jahre sp\u00e4ter hatte sich der Wind gedreht, jetzt gewinnt eine reaktion\u00e4re Geisteshaltung und er sagt: \u00b4Ich glaubte, etwas Gutes tun zu k\u00f6nnen, gegen die Mehrheitsmeinung, die gerade die Oberhand gewinnt`. Seine Erkenntnis war, dass die Mehrheit nicht unterst\u00fctzt werden m\u00fcsse, die macht ihren Weg allein. Es ist immer zu schauen, wo sind die Meinungen, die gerade bedr\u00e4ngt werden. Thomas Mann war ein gro\u00dfer Nietzscheleser und ohne jeden Zweifel hat er den Satz Nietzsches bejaht: `Die sicherste Weise, einen jungen Menschen zu verderben, ist es, ihm beizubringen, Gleichdenkende h\u00f6her zu achten, als Andersdenkende`. Thomas Mann schaute immer dahin, wo die Freiheit bedroht wurde. Darin lag nicht zuletzt sein k\u00fcnstlerisches Ethos.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Kurz vor seinem Tod res\u00fcmierte Thomas Mann: &#8222;Unleugbar hat ja das politische Moralisieren eines K\u00fcnstlers etwas Komisches.&#8220; Was meinte er damit?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Arne Karsten: &#8222;Das ist sein k\u00fcnstlerisches Lebenscredo, sein Lebenselement: die Ironie. Die Ansicht, dass das Kennzeichen der Kunst sei, \u00fcber den Parteien zu stehen. Der Geist habe zu vermitteln zwischen verschiedenen Positionen. Es kommt ja selten in der Weltgeschichte vor, dass eine Partei ganz recht hat. Meistens kann man die Dinge so sehen, oder auch wieder anders. Diese Position des Souver\u00e4ns \u00fcber den Parteien, \u00fcber den Meinungsstreit, der jede Seite zu ihrem Recht kommen l\u00e4sst, der vermittelt und ironisiert, der h\u00f6here Heiterkeit in die Welt bringt, das war immer die Basis seines k\u00fcnstlerischen Selbstverst\u00e4ndnisses. Und dieses Selbstverst\u00e4ndnis \u00e4u\u00dfert sich nicht zuletzt auch immer wieder in seinen Stellungnahmen zur Politik.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_55963\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 144px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55963\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Foto-Karsten-3.jpg\" alt=\"\" width=\"134\" height=\"189\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Arne Karsten &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dr. Arne Karsten<\/h4>\n<p>PD Dr. Arne Karsten (*1969) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in G\u00f6ttingen, Rom und Berlin. Von 2001 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin. Seit dem Wintersemester 2009 lehrt er als Junior-Professor, seit der Habilitation 2016 als Privatdozent f\u00fcr Geschichte der Neuzeit an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>\u00dcber Thomas Mann<\/h4>\n<p>Der Schriftsteller Thomas Mann wurde am 06.06.1875 in L\u00fcbeck geboren.<\/p>\n<p>Zu \u00a0seinen bekannteste Romanen geh\u00f6ren &#8222;Buddenbrooks&#8220; (1901), &#8222;Der Zauberberg&#8220; (1924), &#8222;Doktor Faustus&#8220; (1947), \u00a0&#8222;Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Kroll&#8220; (1954).<\/p>\n<p>1929 erhielt er den Nobelpreis f\u00fcr Literatur. Daneben wurde er mit zahlreichen weiteren, hochwertigen Auszeichnungen dekoriert.<\/p>\n<p>Thomas Mann galt als \u00fcberzeugter Verteidiger der Weimarer Republik. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft emigrierte er 1933 zun\u00e4chst in die Schweiz und 1938 in die Vereinigten Staaten. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsb\u00fcrgerschaft an. Von 1952 bis zu seinem Tod lebte er dann wieder in der Schweiz.<\/p>\n<p>Thomas Mann starb am 12.08.1955 im Kantonsspital Z\u00fcrich an einem Aortari\u00df infolge einer Arteriosklerose. Der weltber\u00fchmte Schriftsteller wurde am 18.08.1995 auf dem Friedhof seines Wohnortes Kilchberg am Westufer des Z\u00fcrichsees beerdigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Oktober 1922 hielt Thomas Mann in Berlin aus Anlass des 60. Geburtstages von Gerhart Hauptmann eine Rede mit dem Titel: Von deutscher Republik. Im Rahmen der lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220;-Interview hat sich Autor Uwe Blass mit dem Historiker Dr. Arne Karsten \u00fcber die denkw\u00fcrdige Ansprache unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-55957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 22:59:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55957"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55968,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55957\/revisions\/55968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}