{"id":55822,"date":"2022-10-04T15:46:48","date_gmt":"2022-10-04T13:46:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=55822"},"modified":"2022-10-04T15:47:22","modified_gmt":"2022-10-04T13:47:22","slug":"hesses-siddartha-die-ewige-wiederkehr-des-gleichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/10\/04\/hesses-siddartha-die-ewige-wiederkehr-des-gleichen\/","title":{"rendered":"Hesses &#8218;Siddartha&#8216;: Die ewige Wiederkehr des Gleichen?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_55824\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-55824\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Meier-2-1024x694.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"694\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Andreas Meier &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><b>1922 erschien Hermann Hesses Roman \u201eSiddartha\u201c. Worum geht es in diesem Buch?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: \u201e&#8217;Siddartha&#8216; ist ein Roman, in dem der Weg eines Jungen aus gebildeten indischen Verh\u00e4ltnissen zur Zeit Buddhas zu sich selbst beschrieben wird. Er durchl\u00e4uft viele Lebensstationen unterschiedlichster Art, er lebt sehr \u00fcppig, er durchlebt aber auch Askesephasen. Am Ende findet er seine Erf\u00fcllung darin, als F\u00e4hrmann an einem Fluss zu wohnen und die vorbeiziehenden Menschen vom einen zum anderen Ufer \u00fcberzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>Aus welchem Grund hat Hermann Hesse dieses Buch \u00fcberhaupt geschrieben?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Man kann bei literarischen Werken immer schlecht sagen, warum ausgerechnet dieser Stoff gerade in dieser bestimmten Zeit behandelt wird. Bei Hesse steht \u201eSiddartha\u201c jedoch im Kontext mehrerer Romane, des \u201eSteppenwolfs\u201c und \u201eNarziss und Goldmund\u201c. Das sind alles B\u00fccher, in dem der schwierige Weg des Individuums zu sich selbst beschrieben wird und damit zugleich die Forderung an das Individuum, sich in Distanz zur Welt zu setzen. Diese Forderung an das Individuum, Welt und Selbstwerdung zu vereinen, ist ein Thema, das in vielen Romanen Hesses auf unterschiedliche Arten und Weisen anklingt.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Hesse hatte, wie man wei\u00df, \u00fcber seine Mutter, Marie Gundert, Beziehungen zur indischen Mission. Sie wurde als Tochter des bedeutenden Sanskritforschers Hermann Gundert in Indien geboren und verbrachte sp\u00e4ter auch einige Jahre dort. Hesse selbst hatte 1911 auf einer Reise nach Indonesien Sri Lanka kennengelernt, war mit indischer Philosophie und indischer Kultur gut vertraut. In \u201eSiddartha\u201c sch\u00f6pft er aus diesem Wissensfundus, wodurch der Roman auch Z\u00fcge eines historischen Romans aus der Zeit Buddhas bekommt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Die dem Weltlichen ergebenen Menschen nennt der Romanheld Kindermenschen. Was meint er damit?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Kindermenschen sind die Menschen, die, noch nicht erwachsen geworden, auf dem Weg zu sich selbst sind oder in einer Phase steckenblieben, in der ihnen, wie man modern formulieren k\u00f6nnte, kritische Selbstreflexivit\u00e4t nicht m\u00f6glich ist. Diese aber ist die Voraussetzung, an einem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, in kulturelle Kontexte einzutreten, aber gleichwohl individuell leben zu k\u00f6nnen. Die Kindermenschen sind mit der Oberfl\u00e4che zufrieden, ihnen reicht es, wenn sie \u00fcber materielle Sch\u00e4tze verf\u00fcgen, wenn sie ein erotisch ausschweifendes Leben f\u00fchren, gut essen und trinken k\u00f6nnen. Der Gefahr, Kindermensch\u2018 zu bleiben, sind sicherlich auch heute sehr viele Menschen ausgesetzt.&#8220;<\/p>\n<p><b>\u201eSiddartha\u201c ist ein Entwicklungsroman, im Aufbau \u00e4hnlich wie \u201eDer Steppenwolf\u201c oder \u201eDas Glasperlenspiel\u201c. Woran erkennt man das?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Einerseits scheint dies im Falle \u201eSiddarthas\u201c relativ einfach nachvollziehbar zu sein, da der Roman die Lebensstationen seines Helden auf Suche nach seinem Selbst umfasst. Siddharta verl\u00e4sst sein Vaterhaus, ist dann einige Jahre mit seinem Gefolgsmann Govinda Teil einer sehr asketischen Sekte, den Samanas, wird zum Anh\u00e4nger Gotamas, der sp\u00e4ter Buddha hei\u00dfen wird, den er aber ebenfalls verl\u00e4sst, um bei den \u201aKindermenschen\u2018 in einer gro\u00dfen Stadt einige Jahre in Saus und Braus zu leben. Aber auch hier verm\u00f6gen ihn weder das \u00fcppige Leben als Kaufmann noch seine Geliebte Kamala dauerhaft zu binden. Am Ufer eines Flusses, den er schon einmal \u00fcberquerte, kommt ihm schlie\u00dflich die Erkenntnis, tiefer als zuvor ins Samsara, den ewigen Kreislauf von Leben und Tod verstrickt und weiter als zuvor vom Nirwana, der Erl\u00f6sung hieraus, entfernt zu sein.<\/p>\n<p>Hier vermittelt ihm der erleuchtete F\u00e4hrmann Vasudeva schlie\u00dflich das durch den Fluss symbolisierte Prinzip des Lebens, das dialektische Verh\u00e4ltnis von permanentem Wandel des prinzipiell Gleichen. Andererseits aber vermag er zwar als Vasudevas Nachfolger diese Lehre seinem Freund Govinda zu vermitteln, scheitert aber daran, wie zuvor sein Vater an ihm selbst, seinem eigenen Sohn zu dieser Erkenntnis zu verhelfen. Zur pers\u00f6nlichen Entwicklung tritt also hier das Prinzip der sich wiederholenden Lebensfolgen.<\/p>\n<div id=\"attachment_55829\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 412px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-55829 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/81i11gQiUiS-625x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"659\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Siddhartha &#8211; Eine indische Dichtung&#8220; &#8211; Hermann Hesse -Suhrkamp Verlag -128 Seiten &#8211; ISBN-10: 3518366823 &#8211; ISBN-13: 978-3518366820<\/span><\/div>\n<p>Auf diese von Siddahrta durchlaufenen Lebensphasen lie\u00dfe sich durchaus das im sp\u00e4teren Roman \u201eGlasperlenspiel\u201c gedruckte, ber\u00fchmte Gedicht \u201eStufen\u201c anwenden, in dem es u.a. hei\u00dft: \u201eUnd jedem Anfang wohnt ein Zauber inne\u201c. \u00c4hnliches erlebt auch \u201eSiddartha\u201c, f\u00fcr den die neuen Lebensabschnitte jeweils mit gro\u00dfer Faszination verbunden sind, die aber nur solange wirkt, bis wiederum \u201edes Lebens Ruf ert\u00f6nt\u201c, wie es im Gedicht hei\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p><b>Hesse nutzt in \u201eSiddartha\u201c sehr poetisches Vokabular. Kennzeichnet das auch seinen Stil?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Hesse ist sprachlich sicherlich ein \u201apoetischer Realist\u2018 geblieben, sehr stark von Sprachbildern gepr\u00e4gt, deren Ursprung man in der Romantik verorten kann. Naturbilder spielen eine gro\u00dfe Rolle, zugleich aber auch ein sehr feines rhythmisches Sprachgef\u00fchl. Seine Satzperioden sind so angelegt, dass sie einem nat\u00fcrlichen Sprachgef\u00fchl folgen und immer nur dann, wenn der Inhalt es erfordert, auch zu komplexeren Formen aufgipfeln. Sprachlich also bleibt Hesse sicherlich, zumindest was Klanglichkeit und Metaphorik betrifft, dem Umfeld der sp\u00e4ten Romantik und des poetischen Realismus verhaftet.&#8220;<\/p>\n<p><b>Der Roman wird eine \u201eindische Dichtung\u201c genannt. Aber man kann ihn auch als Spiegelbild der europ\u00e4ischen Gesellschaft deuten. Woran erkennt man das?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Andreas Meier<\/b>: &#8222;Hesse h\u00e4lt in \u201eSiddartha\u201c sicherlich auch seinen Zeitgenossen einen kritischen Spiegel vor, wenn man sich die Welt der st\u00e4dtischen Kindermenschen im Roman vergegenw\u00e4rtigt. Hier sieht man, wie leicht eine Gesellschaft vom \u201aLebensruf\u2018 ablenkbar ist, wie leicht sich Menschen mit materiellen \u00c4u\u00dferlichkeiten begn\u00fcgen und wie leicht man auch, von einer sch\u00f6nen Kurtisane angelockt, sein Leben \u201averligen\u2018 kann, wie es in einem mittelhochdeutschen Epos, im \u201eErec\u201c Hartmann von Aues hei\u00dft, dessen Titelheld sich \u00b4verligt` und seine ritterlichen Pflichten vergisst. Hier ergibt sich sicherlich leicht ein Bezug zur Gegenwart Hesses aber auch \u00fcber diese hinaus, insofern auch gegenw\u00e4rtige Zeitgenossen den \u201aLebensruf\u2018 nicht h\u00f6ren oder nicht h\u00f6ren wollen, es nicht ertragen im Dissens mit der Gesellschaft zu leben, Asket, Einsiedler oder gar Zweifler zu sein.&#8220;<\/p>\n<p><b>Man wei\u00df heute, dass Hesse w\u00e4hrend der Niederschrift famili\u00e4re Probleme hatte, die er dank einer psychoanalytischen Behandlung \u00fcberwand. Flie\u00dfen diese psychoanalytischen Erkenntnisse in seinen Roman mit ein?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Es gibt immer wieder Stellen im \u201eSteppenwolf\u201c, st\u00e4rker noch in \u201eNarziss und Goldmund\u201c, in denen deutlich wird, wie sehr Hermann Hesse mit Carl Gustav Jungs Modell der Psychoanalyse vertraut war. Er selber hat sich bei einem Sch\u00fcler Jungs, Josef Bernhard Lang, viele Jahre lang einer Analyse unterzogen. In \u201eSiddartha\u201c flie\u00dfen diese Theorien und Modelle jedoch nicht so unmittelbar ein wie in den zuvor genannten Romanen. Lediglich in Siddarthas Lebensphase bei den Kindermenschen lassen sich Ans\u00e4tzen einer in diesem Sinne psychoanalytischen Krise erkennen, hier mit dem Motiv der Vaterschaft verbunden. Siddartha hat einen Sohn mit Kamala. Beiden begegnet er als F\u00e4hrmann wieder, vermag aber weder Kamala, die von einer Schlange, einem ja h\u00f6chst symboltr\u00e4chtigen Tier, gebissen wird, noch seinen Sohn, der ihn verl\u00e4sst und wieder in die Stadt zieht, bei sich zu halten, da er sich bereits auf einer anderen Lebensstufe befindet. Hier wird eine tiefe, mit seiner Scheidung von seiner ersten Frau Maria Bernoulli und der Trennung von den Kindern verbundene Lebenskrise des Autors Hesse sp\u00fcrbar, zumal die erste Arbeitsphase an \u201eSiddartha\u201c ab Dezember 1919 nachweisbar ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_55832\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-55832\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/hermann-837896_1280-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Hermann Hesse Museum in Montagnola (Schweiz) &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>In den 60er Jahren wurde \u201eSiddartha\u201c in den USA zum Kultbuch. Von Hesses Buddha-Legende wurden allein 1967 dort rund 100.000 Exemplare verkauft. Wurde Hesse in dieser Zeit sozusagen zum Hippie-Guru, der auch Themen wie subtilen Sex bspw. in \u201eNarziss und Goldmund\u201c oder Drogentr\u00e4umereien in \u201eDer Steppenwolf\u201c beschrieb?<\/b><\/p>\n<p>Dr. Andreas Meier: &#8222;Die Renaissance Hesses ist tats\u00e4chlich kurios. Der amerikanische Germanist Theodore Ziolkowski, lange Zeit Ordinarius in Harvard, hat schon 1969 mit einem Aufsatz \u201eSaint Hesse among the Hipppies\u201c auf dieses Ph\u00e4nomen aufmerksam gemacht. Bis in die 60er Jahre hinein kannte man Hermann Hesse in Amerika so gut wie gar nicht. Das \u00e4nderte sich tats\u00e4chlich schlagartig mit dem Aufkommen der Hippiebewegung und vor allen Dingen, als 1967 eine Rockband auftrat, die sich \u201aSteppenwolf\u2018 nannte, obgleich keines ihrer Mitglieder zuvor jemals ein Buch von Hesse gelesen hatte \u2013 und m\u00f6glicherweise auch sp\u00e4ter nicht &#8211; und dies, obwohl der Gr\u00fcnder der Formation, John Kay, 1944 als Joachim Fritz Kauledat in Tilsit geboren wurde und sp\u00e4ter in Hannover aufwuchs.<\/p>\n<p>Allein der Name eines Buches also, das der Produzent der Gruppe, Gabriel Mekler, zuf\u00e4llig bei sich trug, machte Hesse in popul\u00e4rkulturellen Zirkeln bekannt. Inwieweit man ihn hier tats\u00e4chlich gelesen hat, ist wiederum etwas ganz Anderes. Zu dieser Popularit\u00e4t trug sicherlich auch \u201eSiddartha\u201c ma\u00dfgeblich bei, da man in der \u201aindischen Dichtung\u2018 einen Zugang zur indischen Philosophie und damit in den 1970er Jahren zugleich einen Zugang zu einer anderen Welt zu finden hoffte. Vor allem die jungen Menschen dieser Jahre befanden sich auf der Suche nach Alternativen zur Konsumwelt &#8211; und mit etwas Wohlwollen kann man hierin durchaus eine Reaktion auf den \u201aRuf des Lebens\u2018 erkennen.&#8220;<\/p>\n<p><b>Der Romanheld ist letztendlich fortw\u00e4hrend auf der Suche nach der Menschlichen Seele. Siddartha bedeutet w\u00f6rtlich: der, der sein Ziel erreicht hat. Hat er am Ende sein Ziel erreicht?<\/b><\/p>\n<p><b>Dr. Andreas Meier<\/b>: &#8222;Ja, zumindest sagt es Siddartha. Er sitzt am Fluss, er sieht die Welt zu sich kommen und wieder vorbeischwimmen. Er erlebt den Kreislauf des Lebens im Wasser, dass er vor sich hat, als Sinnbild auch f\u00fcr die ewige Wiederkehr des Gleichen, die ja nach buddhistischen Vorstellungen und den Vorstellungen von Wiedergeburt erst im Nirwana als einem Zustand endet, in dem der Zwang zur Reinkarnation aufgehoben ist. Denn die buddhistische Askese strebt ja die \u00dcberwindung der Welt an, in die man nicht wieder geboren werden m\u00f6chte, nachdem man sie durch den Tod gerade erst verlassen hat. Siddartha hat sein Ziel in dem Moment erreicht, wo er die Aufgabe des F\u00e4hrmanns \u00fcbernommen hat. Er ist ein Pol, um den herum sich die Welt ereignet.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_55825\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 214px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55825\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Meier-3.jpg\" alt=\"\" width=\"204\" height=\"259\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Andreas Meier &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Andreas Meier<\/h4>\n<p>Apl. Prof. Dr. Andreas Meier lehrt Neuere deutsche Literatur in der Fachgruppe Germanistik in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<h4>\u00dcber Hermann Hesse<\/h4>\n<p>Hermann Hesse wurde 02.07.1877 in Calw\/W\u00fcrttemberg geboren. Sein Vater war ein baltendeutscher Missionars und seine Mutter Tochter eines w\u00fcrttembergischen Indologen. starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.<\/p>\n<p>Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis f\u00fcr Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchh\u00e4ndlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zun\u00e4chst in Gaienhofen am Bodensee, sp\u00e4ter im Tessin t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Von ihm stammen neben Siddhartha&#8220; u.a. Werke wie &#8222;Der Steppenwolf&#8220; &#8211; &#8222;Narzi\u00df und Goldmund&#8220; &#8211; &#8222;Das Glasperlenspiel&#8220;.<\/p>\n<p>Hermann Hesse starb am 09.08.1962 Montagnola bei Lugano (Schweiz).<\/p>\n<p><strong>Link zum Hermann Hesse Museum in Montagnola (Schweiz)<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.hessemontagnola.ch\/\">https:\/\/de.hessemontagnola.ch\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der beleibten Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen-Interview&#8220; hat sich Autor Uwe Blass mit Prof. Dr. Andreas Meier \u00fcber Hermann Hesses 1922 erschienenen Roman &#8222;Siddhartha&#8220; unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-55822","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-23 00:51:11","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55822"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55835,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55822\/revisions\/55835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}