{"id":55620,"date":"2022-09-25T11:50:02","date_gmt":"2022-09-25T09:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=55620"},"modified":"2022-09-25T11:50:02","modified_gmt":"2022-09-25T09:50:02","slug":"goethes-tragischer-klassiker-werther-in-der-oper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/09\/25\/goethes-tragischer-klassiker-werther-in-der-oper\/","title":{"rendered":"Goethes tragischer Klassiker &#8222;Werther&#8220; in der Oper"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50821\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50821\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oper_Wuppertal_Berthold_Schneider_c_Bjoern_-Hickmann-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der scheidende Opern-Intendant Berthold Schneider &#8211; \u00a9 Bj\u00f6rn Hickmann<\/span><\/div>\n<p>Die franz\u00f6sische B\u00fchnen-Adaption von Goethes Welterfolg &#8222;Die Leiden des jungen Werther&#8220; kommt in Wuppertal in Form einer Konzertinstallation auf die B\u00fchne. Die konzertante Inszenierung wird visuell gest\u00fctzt durch eine Videoprojektion, die Momme Hinrichs eigens f\u00fcr diese Produktion konzipiert hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er wurde international bekannt als Mitbegr\u00fcnder des K\u00fcnstlerduos fettFilm, wodurch er seit dem Jahr 2000 ma\u00dfgeblich an der Entwicklung der Videoprojektionen und dem Beruf des Video-Designers im Theater beteiligt war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seine Arbeiten f\u00fchrten ihn weltweit an die bedeutendsten Opernh\u00e4user und Festivals, wie u. a. Salzburg, Bayreuth und Bregenz, die Berliner Opernh\u00e4user, Hamburg, M\u00fcnchen, K\u00f6ln, Hannover, Oslo, Paris, Toulouse, Nancy, Kopenhagen, Amsterdam, Wien, Budapest, Barcelona und Florenz, aber auch Theater in Nordamerika, China, Indien und dem Nahen Osten.<\/p>\n<p>Diese Neueinstudierung verschafft dem Publikum ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Ensemble, u. a. mit Sangmin Jeon als Werther, der auch schon in der ersten Auflage der Produktion in Wuppertal das Publikum begeisterte.<\/p>\n<p>In einer weiteren Hauptrolle als Charlotte ist erstmals Iris Marie Sojer zu erleben. Die Musikalische Leitung \u00fcbernimmt der 1. Kapellmeister Johannes Witt.<\/p>\n<p>Auch die Wuppertaler Kunstfigur &#8222;D\u00f6rte aus Heckinghausen&#8220; ist voller Vorfreude auf die Opernproduktion. Sie begibt sich auf die Spuren Werthers im Wuppertaler Stadtraum.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone am Werth, der Werther Br\u00fccke und der entsprechenden Schwebebahnstation wittert sie einen Zusammenhang, der sich im Laufe von zwei Promotionsvideos leider als Irrglaube herausstellt. Deren Namenspate war nat\u00fcrlich Adolf Werth (1839 \u2013 1915). Beide Videos finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/www.oper-wuppertal.de\/doerte\">oper-wuppertal.de\/doerte<\/a><\/p>\n<h4>&#8222;Werther&#8220; &#8211; die Story<\/h4>\n<p>Der Dichter Werther verliebt sich in Charlotte, die jedoch schon Albert versprochen ist. Charlotte ist sehr angefochten, auch sie liebt heimlich Werther. Es kommt zu einer Ann\u00e4herung, die jedoch von ihr unterbunden wird. Werther nimmt sich aus Verzweiflung das Leben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Sterben kommt Charlotte noch ein letztes Mal zu ihm, um ihm nun doch ihre Liebe zu gestehen. Jules Massenet war am Ende des 19. Jahrhunderts der erfolgreichste Opernkomponist Frankreichs, der vor allem mit exotischen Stoffen re\u00fcssierte und besonders als gro\u00dfer Melodiker gefeiert wurde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine inhaltliche Ausnahme bildet sein &#8222;Werther&#8220;, eine Adaption von Goethes Briefroman. Die Pariser Op\u00e9ra Comique lehnte das Werk als zu d\u00fcster ab, so fand die sehr erfolgreiche Urauff\u00fchrung dann in Wien statt.<\/p>\n<p>Ticket- und Abohotline: +49 202 563 7666 &#8211;\u00a0KulturKarte, Kirchplatz 1, Wuppertal<\/p>\n<p><strong>Termin:\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4>&#8222;Werther&#8220;<\/h4>\n<p>Lyrisches Drama in vier Akten von Jules Massenet. Libretto von \u00c9duard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach Goethes \u203aDie Leiden des jungen Werther\u2039.<\/p>\n<p>Konzertante Auff\u00fchrung mit Videoprojektionen. In franz\u00f6sischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln.<\/p>\n<p>Premiere: Sonntag &#8211; 02. Oktober 2022 &#8211; 16 Uhr &#8211; Opernhaus<\/p>\n<p><strong>Weiterer Termin:<\/strong><\/p>\n<p>Sa. 29. Oktober 2022, 19:30 Uhr, Opernhaus<\/p>\n<p>Weitere Informationen und Tickets unter <a href=\"http:\/\/www.oper-wuppertal.de\/jules\">oper-wuppertal.de\/jules<\/a><\/p>\n<p><b>K\u00fcnstlerisches Team:<\/b><\/p>\n<p>Musikalische Leitung: Johannes Witt<\/p>\n<p>Nachdirigat (29. Oktober 2022): Michael Cook<\/p>\n<p>Szenische Konzeption: Karin Kotzbauer-Bode<\/p>\n<p>Video: Momme Hinrichs<\/p>\n<p>Chor: Ulrich Zippelius<\/p>\n<p>Dramaturgie: Marie-Philine Pippert<\/p>\n<p><b>Besetzung:<\/b><\/p>\n<p>Werther: Sangmin Jeon<\/p>\n<p>Albert: Simon Stricker<\/p>\n<p>Charlotte: Iris Marie Sojer<\/p>\n<p>Le Baili, Amtmann: Sebastian Campione<\/p>\n<p>Sophie: Ralitsa Ralinova<\/p>\n<p>Schmidt: Mark Bowman-Hester<\/p>\n<p>Johann: Timothy Edlin<\/p>\n<p>Br\u00fchlmann: Kai Seelbach<\/p>\n<p>K\u00e4tchen: Marlene Guthseel \/ Liliana Kwiatkowski<\/p>\n<p>Die Kinder des Amtmanns:<\/p>\n<p>Hans: Anna Mia Guriev<\/p>\n<p>Gretel: Mira Ilina<\/p>\n<p>Karl: Marlene Guthseel<\/p>\n<p>Clara: Nelly Haller<\/p>\n<p>Max: Sophie Gieler<\/p>\n<p>Fritz: Marie- Elisabeth Friese<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der laufenden Spielzeit kommt es zu einem Wiedersehen mit einer Reihe von beliebten Produktionen aus den sechs vergangenen Spielzeiten der Intendanz von Berthold Schneider. Den Anfang macht eine echte Literaturoper: Jules Massenets &#8222;Werther&#8220; (02.10.).\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-55620","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-17 00:42:16","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55620"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55620\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55622,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55620\/revisions\/55622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55620"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55620"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}