{"id":55549,"date":"2022-09-22T11:52:17","date_gmt":"2022-09-22T09:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=55549"},"modified":"2022-09-22T11:52:17","modified_gmt":"2022-09-22T09:52:17","slug":"yuka-schneider-toene-haben-ihre-eigene-sprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/09\/22\/yuka-schneider-toene-haben-ihre-eigene-sprache\/","title":{"rendered":"Yuka Schneider: \u201eT\u00f6ne haben ihre eigene Sprache\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_55554\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-55554\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Foto_Schneider-2-1024x680.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"680\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Pianistin und Hochschullehrerin Yuka Schneider &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ver\u00f6ffentlichte 2020 eine Statistik mit den beliebtesten Musikinstrumenten, die von Kindern und Jugendlichen gespielt werden. Darin liegt das Klavier mit \u00fcber 160.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler klar mit 30.000 Tastenbegeisterten vor der Gitarre.<\/p>\n<p>An der Bergischen Universit\u00e4t lehrt die studierte Pianistin Yuka Schneider seit 2011 die enorme Bandbreite dieses Instruments, welches nicht immer so war, wie wir es heute kennen.<\/p>\n<h4>Von 54 auf 88<\/h4>\n<p>88 Tasten umfasst eine vollst\u00e4ndige Klaviatur, doch das war nicht immer so. \u201eAm Anfang, als das Klavier entwickelt wurde, 1701 etwa, da gab es 54 Tasten\u201c, erz\u00e4hlt Schneider. \u201eMit der Zeit wurde das dann auf zun\u00e4chst 61 und dann 73 Tasten erweitert.\u201c<\/p>\n<p>Auch h\u00e4tten verschiedene Komponisten W\u00fcnsche ge\u00e4u\u00dfert und ihre Werke dementsprechend komponiert, berichtet sie, so dass es seit 1890 nunmehr konstant 88 Tasten g\u00e4be. \u201e88 Tasten sind siebeneinhalb Oktaven. Das ist das maximale, was Menschen als Intervalle wahrnehmen k\u00f6nnen, also sowohl in der Tiefe, als auch in der H\u00f6he\u201c, wei\u00df Schneider.<\/p>\n<p>Zwar k\u00f6nne man noch etwas h\u00f6here T\u00f6ne h\u00f6ren, aber das nehme man dann als ein Piepsen wahr.<\/p>\n<h4>\u00dcben geh\u00f6rt f\u00fcr Musiker zur Standardaufgabe<\/h4>\n<p>Yuka Schneider hat an der Staatlichen Musikhochschule K\u00f6ln, Standort Wuppertal, studiert. \u201eDamals musste man nat\u00fcrlich viel \u00fcben, das ist ja auch Teil des Studiums\u201c, lacht die geb\u00fcrtige Japanerin, die w\u00e4hrend ihrer intensiven Studienphase auch schon mal zehn Stunden spielte.<\/p>\n<div id=\"attachment_55556\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55556\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/mozart-6255703_1280-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"394\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Schmerzende Finger seien dabei nie das Problem gewesen, erkl\u00e4rt sie, aber der Kopf mache dann irgendwann nicht mehr mit. \u201eIch konnte am besten morgens zwei Stunden, dann, nach einer Pause noch einmal zwei Stunden und am Abend die letzten zwei Stunden \u00fcben. Das wichtigste waren immer die morgendlichen zwei Stunden, weil man da wirklich frisch ist. Es ist ja nicht nur der sportliche Aspekt, wenn man viele T\u00f6ne schnell hintereinander spielt, sondern vor allem die Kopfleistung, man denkt st\u00e4ndig mit. Das kann man nicht mehrere Stunden hintereinander durchhalten.\u201c<\/p>\n<p>Heute sieht sie das alles gelassener und sagt: \u201eIch bin im Berufsleben, habe Familie und es ist einfach nicht mehr so viel Zeit da wie im Studium. Heute nutze ich auch die Zeit zwischen meinem Unterricht, also, wenn ich da 15 Minuten Luft habe, dann \u00fcbe ich nat\u00fcrlich. Ich habe auch mit der Zeit gelernt, dass man nicht immer zwei Stunden komplett trainieren muss, denn das ist irgendwann Luxus. Auch kurze \u00dcbungsphasen k\u00f6nnen sehr effektiv sein.\u201c<\/p>\n<h4>Japan und die klassische, europ\u00e4ische Musik<\/h4>\n<p>Bereits in ihrem Geburtsland Japan wuchs Schneider mit der europ\u00e4ischen Musik auf. \u201eDas war nichts Besonderes. Ich geh\u00f6re zu einem Babyboomjahrgang, und da war es normal, dass jedes Kind ein Instrument lernte. Daher war Klavier, Geige oder so nie exotisch.\u201c Im Gegenteil, denn mit japanischen Instrumenten k\u00f6nne man nicht alles darstellen.<\/p>\n<p>\u201eDie haben ganz bestimmte Kl\u00e4nge und Tonleitern. Damit kann man nicht alles abdecken. Kinderlieder sind z.B. schwierig und es w\u00e4re sehr m\u00fchsam, alles f\u00fcr diese Instrumente umzuschreiben\u201c, erkl\u00e4rt sie. Mit europ\u00e4ischen Instrumenten k\u00f6nne man Lieder, Popsongs usw. schneller darstellen.<\/p>\n<p>\u201eIch selber beherrsche gar keine japanischen Instrumente, die haben eine andere Notation, da braucht man ganz anderes Notenmaterial und andere Tonfolgen, die man extra lernen muss.\u201c Im 20. Jahrhundert konnte man feststellen, dass die europ\u00e4ische Errungenschaft der klassischen Musik in Asien stark rezipiert wurde. Bach, Mozart, Beethoven und auch Wagner werden heute beim asiatischen Publikum begeistert gefeiert.<\/p>\n<p>Aber woher kommt diese Begeisterung? Schneider erkl\u00e4rt es sich aufgrund der 200j\u00e4hrigen Abschlie\u00dfung des Landes. Die Edo-Zeit spielte da eine wesentliche Rolle. Zwischen 1603 und 1868 herrschten in Japan die sogenannten Tokugawa-Shogune. Fast 250 Jahre gab es zwar dadurch im Land den l\u00e4ngsten Frieden Japans, jedoch fehlten auch jegliche Einfl\u00fcsse von au\u00dfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_55557\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55557\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ludwig-van-beethoven-g8e198121a_1920-687x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"1043\" \/><span class=\"wp-caption-text\">B\u00fcste des Komponisten Ludwig van Beethoven &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Das Christentum, dass durch Missionare bereits auch die Kirchenmusik mitgebracht hatte, wurde verboten. \u201eAls das Land sich dann endlich wieder \u00f6ffnete, kam sozusagen alles auf einmal\u201c, erz\u00e4hlt Schneider, \u201eauch die Musik. Die Menschen waren regelrecht hungrig nach neuen Einfl\u00fcssen, weil alles verboten war. Sie haben alles aufgesogen und auch sofort akzeptiert, denn, wenn man so lange unter dieser Geschlossenheit gelebt hatte, nichts kennenlernen durfte, hat man Neuem gegen\u00fcber nicht unbedingt eine kritische Haltung. Und so hat sich auch sehr schnell die europ\u00e4ische Musik von Beethoven, Bach, Mozart usw. etabliert.\u201c<\/p>\n<h4>Kammermusik \u2013 ein musikalisches miteinander Kommunizieren<\/h4>\n<p>An der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik in Mannheim absolvierte Schneider noch ein Aufbaustudium in den F\u00e4chern Klavierkammermusik und Liedgestaltung und nahm an vielen Meisterkursen teil. Die Kammermusik faszinierte sie dabei am meisten.<\/p>\n<p>\u201eKammermusik ist f\u00fcr mich ein Erlebnis des miteinander Kommunizierens, eine Unterhaltung\u201c, sagt sie, und das beginne in der Probenphase und ende in der Auff\u00fchrung. \u201eAls Pianistin hat man ja auch immer die Qual der Wahl. Es gibt so viele St\u00fccke f\u00fcr Solo, man k\u00f6nnte auch gut alleine musizieren. Wir haben kein Problem mit einem Repertoire, aber ich habe irgendwann gemerkt, dass es meine St\u00e4rke ist, mich besser auszudr\u00fccken, wenn ich mit anderen zusammenspiele.\u201c<\/p>\n<p>Die Interpretation der St\u00fccke h\u00e4nge immer auch von den jeweiligen Partnern ab und auch die Lebensphase, in der sich ein Musiker bef\u00e4nde, sei ein ausschlaggebender Faktor bei der Umsetzung. \u201eIn der Kammermusik erg\u00e4nzen sich die Partner, und das liebe ich. Es gibt Proben, wo sie wahnsinnig viel diskutieren, und auch das ist sch\u00f6n. Es ist ein Genuss mit den Mitspielern loszulegen und sich zu erg\u00e4nzen, man spielt frei und interpretiert, man reagiert auf das Spiel des anderen.\u201c<\/p>\n<h4>Interpretationen spiegeln Farben und Gef\u00fchle wieder<\/h4>\n<p>\u201eFaszinierend f\u00fcr mich ist, dass ein Lied in seiner Knappheit so viele Farben und Gef\u00fchle ausdr\u00fccken kann\u201c, sagt Schneider und weist damit auf die umfangreichen M\u00f6glichkeiten der Interpretationen hin. Lieder an sich seien da noch etwas schwieriger zu interpretieren, da man sowohl Musik und Text habe. \u201eTexte sind da nicht so eindeutig als T\u00f6ne. Es gibt klassische Texte, die nicht klar zeigen, ob eine Frau oder ein Mann die Worte sagt. Auch Ironie oder Sarkasmus in Texten kann man nicht unbedingt sofort verstehen\u201c, erkl\u00e4rt Schneider das Dilemma.<\/p>\n<p>\u201eT\u00f6ne hingegen, haben ihre eigene Sprache. Da kommen die Variationsm\u00f6glichkeiten zum Tragen\u201c. Die Musik entwickele sich immer weiter und fasst alle St\u00fccke, die Schneider in ihrem Leben gespielt hat, klangen anders. \u201eDa spielt das Alter auch eine Rolle\u201c, erkl\u00e4rt sie, \u201ewenn man Anfang 20 ist, hat man so viel Energie. Wenn man \u00e4lter wird, f\u00fchlt man sich anders und auch die Energie ist dann anders. Meine alten Noten, die ich im Studium benutzt habe, haben alle Anmerkungen von mir. Und wenn ich heute da hineinschaue, verstehe ich zwar, was ich damals gemeint habe, aber ich denke heute anders dar\u00fcber.\u201c<\/p>\n<h4>Schneiders Wunsch an die Studierenden: Flexibilit\u00e4t mitbringen<\/h4>\n<p>Seit 2011 lehrt sie an der Bergischen Universit\u00e4t das Fach Klavier. Ihre Studierenden werden nicht zu Pianisten ausgebildet, sondern arbeiten als zuk\u00fcnftige Musiklehrerinnen und Musiklehrer an Schulen. \u201eEs gibt Studierende, die studieren mit einer engen Sicht, weil sie nur Klassik oder nur Pop m\u00f6gen. Das ist schon in Ordnung und sie k\u00f6nnen auch sp\u00e4ter ihre Priorit\u00e4ten umsetzen, aber sie haben an der Uni die M\u00f6glichkeiten erst einmal alles kennenzulernen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Daher w\u00fcnscht sich die Musikerin in erster Linie eine offene und flexible Einstellung zum Fach. \u201eIch versuche immer von Barock bis heute eine Bandbreite anzubieten und w\u00fcnsche mir immer die Bereitschaft der Studierenden, das alles kennenlernen zu wollen. Wenn die Offenheit da ist, kann man auch lernen.\u201c<\/p>\n<p>Online-Angeboten, die auch in der Musik in den vergangenen Jahren zugenommen haben, steht sie kritisch gegen\u00fcber, denn man m\u00fcsse sich auch mit dem historischen Notenmaterial besch\u00e4ftigen. \u201eGerade in der Klassik gibt es so viele interessante Kompositionen und das funktioniert nicht nur ausschlie\u00dflich \u00fcber das Geh\u00f6r, da muss man auch an die schriftlichen Kompositionen ran. Diese Grundlagen sind wichtig, wenn man sp\u00e4ter in der Schule arbeitet\u201c, betont sie.<\/p>\n<h4>Duo und Quintett<\/h4>\n<p>Neben ihrer Lehrt\u00e4tigkeit spielt Schneider noch in zwei Formationen mit. Mit der Konzerts\u00e4ngerin Nelly Palmer hat sie bereits mehrere Programme pr\u00e4sentiert, in denen sie bekannte, klassische Kompositionen und unbekannte Werke vereinen, die sie unter so anregenden Themen wie z.B. Traumreise oder Wasser pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_55559\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 711px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-55559\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/beethoven-3396838_1280-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"467\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ludwig van Beethovens Klavier-Werke &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>In der Coronazeit hat sich dann noch die M\u00f6glichkeit ergeben in einem neugegr\u00fcndeten Quintett mitzuspielen. Unter dem Namen &#8222;klanghoch4&#8220; formiert die Pianistin mit einem Bassisten, einer Sopranistin, einer Altistin sowie einem Tenor. Einen ersten Vorgeschmack pr\u00e4sentierten sie bereits im vergangenem Sommer in einer Open-Air-Veranstaltung mit Liebeslieder-Walzern von Johannes Brahms.<\/p>\n<h4>Brahms schon immer und Beethoven immer mehr<\/h4>\n<p>Auf ein Lieblingsrepertoire angesprochen, fallen Schneider viele Komponisten und unterschiedliche Gr\u00fcnde ein. \u201eWas ich als Musikerin immer geliebt habe ist Brahms\u201c, sagt sie spontan. \u201eWas das Klavierspiel angeht, so spiele ich sehr gerne Mozart, den kann man auch leichter vermitteln. Bei Brahms k\u00e4mpfe ich noch, wie man den vollen, sch\u00f6nen Klang am besten r\u00fcberbringt. Das ist immer noch beim Spielen viel Arbeit, sich diesen Komponisten anzueignen. Auch die Musik der Jahrhundertwende ist sehr faszinierend und gut zu vermitteln. Man merkt, die Komponisten wollen aufbrechen, aber wissen noch nicht genau, wohin.\u201c<\/p>\n<p>Generell ist sie jeder Art von Musik zugetan, gibt aber zu, dass ihr Techno und jede Art von Schlager pers\u00f6nlich nicht so zusage. Ein weiterer klassischer Komponist ist in den letzten Jahren hingegen f\u00fcr die professionelle Musikerin immer wichtiger geworden.<\/p>\n<p>\u201eJe \u00e4lter ich werde, desto genialer finde ich Beethoven. Er ist zweifelsohne auch im Studium ein wichtiger Komponist f\u00fcr die Klassische Musik, um nicht zu sagen, er ist einer der wichtigsten. Er greift auch auf die Entwicklung der Instrumente zur\u00fcck. In seinen 32 Sonaten z.B. kann man sehen und h\u00f6ren, wie sich in der Zeit das Instrument entwickelt hat. Es ist schon unglaublich, dass jemand, der auch so ein schweres Leben hatte, so eine enorme tiefgr\u00fcndige Musik geschaffen hat. Das fasziniert mich immer mehr. Ich kann gar kein bestimmtes St\u00fcck nennen, aber Beethoven wird immer st\u00e4rker.\u201c<\/p>\n<h4>Highlight war ein Fazioli<\/h4>\n<p>Schneider hat im Laufe der Jahre bei diversen Engagements viele Veranstaltungsst\u00e4tten und Instrumente kennengelernt. Nicht immer passen diese zusammen. Ist der Raum zu klein, wirkt ein Konzertfl\u00fcgel oft \u00fcberproportioniert und auch andersherum macht das Spielen nicht unbedingt Spa\u00df.<\/p>\n<p>\u201eAber irgendwann habe ich mir vorgenommen, ein Konzert nicht mehr \u00fcber die Qualit\u00e4t des Instrumentes zu beurteilen, denn das ist unser Schicksal als K\u00fcnstler. Wir m\u00fcssen mit den Instrumenten vor Ort klarkommen und das Beste daraus machen. Auch in diesen F\u00e4llen m\u00fcssen wir ein interessantes Konzert gestalten\u201c, sagt sie bestimmt.<\/p>\n<p>Ein besonderes Konzert in Weimar bleibt ihr dennoch in bester Erinnerung. \u201eEinmal habe ich einen Fazioli (italienischer Konzertfl\u00fcgel) gespielt und das war wirklich ein Genuss\u201c, schw\u00e4rmt sie zum Schluss, \u201eman konnte einfach spielen, es war wie Butter. Das war ein Moment, wo ich total baff war. Ob hohe oder tiefe Lage, es war genial, nie scharf, nie zu laut, nie zu leise, ich konnte pianissimo alles machen und es funktionierte. Das war ein Privileg.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_55563\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 141px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-55563\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Foto_Schneider-3.jpeg\" alt=\"\" width=\"131\" height=\"152\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Yuka Schneider<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Yuka Schneider<\/h4>\n<p>Yuka Schneider unterrichtet an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal seit dem Sommersemester 2011 als hauptamtliche, k\u00fcnstlerische Lehrkraft das Fach Klavier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;T\u00f6ne haben ihre eigene Sprache&#8220;, sagt Yuka Schneider. Autor Uwe Blass hat sich im Rahmen der Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit der Pianistin und Hochschullehrerin \u00fcber die mannigfaltigen Klangfarben des Klaviers unterhalten. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-55549","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-25 07:45:50","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55549"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55549\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55564,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55549\/revisions\/55564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55549"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55549"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}