{"id":54679,"date":"2022-08-17T10:35:39","date_gmt":"2022-08-17T08:35:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=54679"},"modified":"2022-09-13T11:23:28","modified_gmt":"2022-09-13T09:23:28","slug":"wer-will-14-tage-lang-auf-sein-auto-verzichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/08\/17\/wer-will-14-tage-lang-auf-sein-auto-verzichten\/","title":{"rendered":"Wer will 14 Tage lang auf sein Auto verzichten?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_54681\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-54681 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022_MOST_c_NVR-GmbH_Smilla-Dankert_08-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Infotafel der Mobilstation am Bahnhof K\u00f6ln-M\u00fclheim &#8211; \u00a9 NVR GmbH \/ Smilla Dankert<\/span><\/div>\n<p>Eine L\u00f6sung sind\u00a0Mobilstationen, die komfortable, integrierte Wegeketten im Umweltverbund f\u00f6rdern. Die Kolpingstadt Kerpen und die Stadt Troisdorf machen vor, wie es gelingen kann und wollen zeigen, wie ihr Verkehrskonzept als Blaupause f\u00fcr weitere St\u00e4dte dienen kann.<\/p>\n<p>Die beiden kleineren St\u00e4dte im Rheinland verkn\u00fcpfen die Mobilstationen verschiedener Verkehrsmittel an einem Ort und erm\u00f6glichen es Fahrg\u00e4sten, flexibel etwa zwischen \u00d6ffentlichem Personennahverkehr (\u00d6PNV) und Leih-Angeboten (Sharing) zu entscheiden.<\/p>\n<p>Die Mobilstationen an den Bahnh\u00f6fen Troisdorf und Spich sind die ersten im Stadtgebiet. Weitere acht sind bereits in Planung \u2013 unter anderem am Ursulaplatz und am Rathaus. Auch die Bahnh\u00f6fe Horrem, Sindorf und Buir in Kerpen sind als Mobilstationen ausgebaut, wie auch s\u00e4mtliche zentralen Bushaltepunkte des Stadtgebiets.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Rahmen des Feinkonzepts des Rhein-Erft-Kreises erfolgt zudem ein sukzessiver Aufbau weiterer Mobilstationen in den kommenden Jahren. Im gesamten Rheinland sollen in den n\u00e4chsten Jahren dann hunderte Mobilstationen entstehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auff\u00e4llige Informationsstellen in Form einer Stele im einheitlichen mobil.nrw-Design sorgen daf\u00fcr, dass die Stationen leicht wiedererkennbar sind.<\/p>\n<p><b>Aktion \u201eGib den Schl\u00fcssel ab! Zwei Wochen ohne eigenes Auto\u201d<\/b><\/p>\n<p>Um der Bev\u00f6lkerung diese vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten n\u00e4her zu bringen, nehmen die St\u00e4dte Kerpen und Troisdorf an einer wissenschaftlichen Studie teil. Das Modellprojekt \u201eMobilstationen als intermodale Schnittstellen im Umweltverbund in der Stadtregion K\u00f6ln\u201c \u2013 kurz MOST RegioK\u00f6ln \u2013 soll helfen, die Nutzungsbedingungen von Mobilstationen besser zu erfassen und von den Erfahrungen zu lernen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf Basis der Erkenntnisse werden Empfehlungen zur \u00dcbertragbarkeit entwickelt, um den Ausbau von Mobilstationen auch in anderen Pendlerregionen in NRW und ganz Deutschland zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201eMit der Studie wollen wir herausfinden, wie wir den Umstieg vom Auto auf den \u00f6ffentlichen Verkehr, das Rad und Sharing-Mobilit\u00e4t erleichtern k\u00f6nnen. Die Ergebnisse sollen den Akteurinnen und Akteuren vor Ort helfen, diese Verkehrsmittel schlau miteinander zu verkn\u00fcpfen, damit Fahrg\u00e4ste m\u00f6glichst oft die M\u00f6glichkeit haben, das Auto stehen zu lassen\u201c, sagt Thorsten Koska, Leiter des Projekts MOST RegioK\u00f6ln und Co-Leiter des Forschungsbereichs Mobilit\u00e4t\u00a0und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut.<\/p>\n<p>Das Wuppertal Institut sucht in Kooperation mit Kerpen und der Stadt\u00a0Troisdorf interessierte B\u00fcrger, die vom 12. bis zum 25. September symbolisch ihren\u00a0Autoschl\u00fcssel abgeben. Mit einem kostenfreien \u201eRundum-Sorglos-Umsteige-Paket\u201c sollen sie als Alternative zum Auto die vielf\u00e4ltigen Angebote der Mobilstationen nutzen, wie etwa \u00d6PNV, Car- und Bikesharing, Fahrradboxen, und davon mit dem Hashtag #DuGibstDenTonAn auf ihren \u00f6ffentlichen Social-Media-Profilen berichten.<\/p>\n<p>Mitmachen k\u00f6nnen alle Interessierten bis zum 31. August 2022, indem sie eine E-Mail an umsteigen@wupperinst.org schreiben \u2013 unter Angabe von Name, Alter, Wohnort, Beruf bzw. T\u00e4tigkeit sowie einem Foto und einer kurzen Beschreibung, warum sie mitmachen und wof\u00fcr sie die Angebote vor allem nutzen m\u00f6chten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Alternativ reicht auch ein Smartphone-Video, gepostet mit dem Hashtag #DuGibstDenTonAn, das diese Fragen beantwortet. Die eingesendeten Daten werden nur f\u00fcr interne Zwecke genutzt und nicht ver\u00f6ffentlicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_54682\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-54682 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2022_MOST_c_NVR-GmbH_Smilla-Dankert_07-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Moderne Radstation im Rheinland &#8211; \u00a9 NVR GmbH \/ Smilla Dankert<\/span><\/div>\n<p>Das Wuppertal Institut w\u00e4hlt nach Ablauf der Bewerbungsfrist bis zu zehn Umsteiger aus, ber\u00e4t diese, wie sie ohne Auto mobil(er) sein k\u00f6nnen und stattet sie mit ihrem pers\u00f6nlichen kostenlosen Rundum-Sorglos-Umsteige-Paket aus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Am Ende der Aktion ziehen die Umsteigerinnen und Umsteiger ihr Fazit und nehmen an einem Auswertungsgespr\u00e4ch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern teil, welches in die Auswertung der Mobilit\u00e4tsstudie einflie\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Mobilit\u00e4ts-Schnupper-Event<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Vom 22. August bis zum 23. September 2022 sollen alle Kerpener und\u00a0Troisdorfer mithilfe der Kampagne #DuGibstDenTonAn motiviert werden, \u201eihre\u201c\u00a0Mobilstationen kennenzulernen, die neuen Angebote auszuprobieren und sie in ihre\u00a0Alltagsmobilit\u00e4t zu integrieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Stadtverwaltungen freuen sich auf die Erfahrungsberichte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in den Sozialen Medien unter dem Hashtag\u00a0#DuGibstDenTonAn.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Flyer und Plakate vermitteln die Kampagnenbotschaft: Mit den Mobilstationen gibst Du den Ton an \u2013 Du entscheidest, wie und wann Du f\u00e4hrst und bist\u00a024\/7 maximal flexibel!<\/p>\n<p><strong>Zwei Aktionen laden zum Ausprobieren ein:<\/strong><\/p>\n<p>Am 16. September k\u00f6nnen B\u00fcrger von 15 bis 19 Uhr an der Mobilstation\u00a0Bahnhof Horrem (Bahnhofstra\u00dfe 9, 50169 Kerpen) hautnah die Vorteile einer\u00a0Mobilstation erleben. Der st\u00e4dtische Mobilit\u00e4tsmanager Michael Strehling alle\u00a0Menschen herzlich ein, vorbeizukommen und gemeinsam die neuen Mobilit\u00e4tsangebote kennenzulernen und auszuprobieren.<\/p>\n<p>Am 22. September haben Interessierte von 15 bis 19 Uhr Gelegenheit die Vorteile der Mobilstation am Troisdorfer Bahnhof (Poststra\u00dfe 64, 53840 Troisdorf) zu erleben.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Alexander Biber l\u00e4dt zusammen mit dem technische Beigeordneten\u00a0Walter Schaaf, seinem Co-Dezernenten Thomas Schirrmacher und dem st\u00e4dtischen Mobilit\u00e4tsmanager Daniel Euler alle Menschen herzlich ein, vorbeizukommen und gemeinsam die neuen Mobilit\u00e4tsangebote kennenzulernen und auszuprobieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>An einem Gl\u00fccksrad k\u00f6nnen Besucher au\u00dferdem weitere Schnuppertickets\u00a0gewinnen, beispielsweise f\u00fcr Bikesharing, Radboxen oder das \u00f6rtliche Carsharing.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das Projekt MOST RegioK\u00f6ln<\/strong><\/p>\n<p>Das Projektteam besteht aus Forschungs- und Praxispartner, deren Kompetenzen sich erg\u00e4nzen. Koordiniert wird das Projekt durch das Wuppertal Institut. Weitere Partner sind der NVR \u2013 Nahverkehr Rheinland, das Institut f\u00fcr Landes- und\u00a0Stadtentwicklungsforschung und die Bergische Universit\u00e4t Wuppertal.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Unterauftrag wirken Jung Stadtkonzepte und tippingpoints \u2013 Agentur f\u00fcr nachhaltige Kommunikation am Projekt mit. Gef\u00f6rdert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) und dem Wirtschaftsministerium NRW. Gef\u00f6rdert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) und dem\u00a0Wirtschaftsministerium NRW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die St\u00e4dte Kerpen und Troisdorf und das Wuppertal Institut suchen\u00a0Freiwillige, die im September f\u00fcr zwei Wochen einfach den Autoschl\u00fcssel abgeben.\u00a0Viele Arbeitnehmer pendeln t\u00e4glich \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus zur Arbeit. Der\u00a0Pendelverkehr \u2013 oft mit dem eigenen Auto \u2013 verursacht erhebliche Verkehrsprobleme. Und auch die Umwelt leidet darunter.\u00a0Doch wie l\u00e4sst sich der Autoverkehr reduzieren?<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-54679","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-10 03:49:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54679"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55349,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54679\/revisions\/55349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}