{"id":54007,"date":"2022-08-08T18:17:27","date_gmt":"2022-08-08T16:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=54007"},"modified":"2022-08-08T18:19:17","modified_gmt":"2022-08-08T16:19:17","slug":"ministerin-svenja-schulze-schaute-sich-im-circular-valley-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/08\/08\/ministerin-svenja-schulze-schaute-sich-im-circular-valley-um\/","title":{"rendered":"Ministerin Svenja Schulze schaute sich im &#8222;Circular Valley&#8220; um"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_54010\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-54010 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC03568-2-1024x657.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"657\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ministerin Svenja Schulze (M.) zu Besuch bei &#8222;Circular Valley&#8220;: rechts daneben der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, ganz rechts Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind und im Hintergrund Circular-Valley-Initiator Dr. Carsten Gerhardt &#8211; \u00a9 Circular Valley<\/span><\/div>\n<p>Erschwingliche Hygieneartikel aus Kenia, die aus Ananasbl\u00e4ttern und Maisfasern hergestellt werden. Eine Software, die hilft, den globalen \u201ePlastik-Fu\u00dfabdruck\u201c eines Unternehmens zu verringern.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Stroh, das in Indien nicht mehr verbrannt, sondern f\u00fcr Bauteile genutzt wird \u2013 das sind einige der Ideen f\u00fcr Kreislaufwirtschaft, die Svenja Schulze, Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei ihrer Stippvisite<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>im Circular Valley kennengelernt hat. Svenja Schulze diskutierte mit Startups von f\u00fcnf Kontinenten, die aktuell im Circular Valley arbeiten, um ihre Gesch\u00e4ftsmodelle weiterzuentwickeln und m\u00f6gliche Partnerschaften mit Industrie und Wissenschaft zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Entwicklungsministerin Schulze erkl\u00e4rte: \u201eWeniger als zehn Prozent der gebrauchten Ressourcen werden weltweit im Kreislauf gef\u00fchrt. Gleichzeitig wird immer mehr M\u00fcll erzeugt und schadet Mensch, Natur und Klima. In der Entwicklungszusammenarbeit unterst\u00fctzen wir die enge Kooperation und den Wissensaustausch zwischen Akteurinnen und Akteuren entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Unser Ziel ist eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Einklang mit Umwelt und Klima \u2013 in Deutschland und weltweit.&#8220;<\/p>\n<p>Svenja Schulze weiter: &#8222;Wir brauchen die Innovationskraft von Startups aus aller Welt, um ressourcenschonende Produkte zu entwickeln, die m\u00f6glichst auch repariert und wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Denn so vermeiden wir Abf\u00e4lle. Und wir brauchen ein geordnetes Abfallmanagement und Recycling. Ziel unserer Arbeit ist es, eine funktionierende Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern aufzubauen, die f\u00fcr bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette sorgt.\u201c<\/p>\n<h4>Circular Valley &#8211; ein Ort und ein Programm<\/h4>\n<p>Das Circular Valley ist gleicherma\u00dfen ein Ort und ein Programm. In der weiteren Rhein-Ruhr-Region, in der mehr als 300 globale Marktf\u00fchrer aus der Industrie ihren Sitz haben, kommen jeweils f\u00fcr drei Monate internationale Startups aus der Kreislaufwirtschaft zusammen. Aktuell sind mehr als 30 junge Unternehmen von f\u00fcnf Kontinenten in Deutschland.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Circular Economy Accelerator lernen sie unter anderem mehr \u00fcber Businesspl\u00e4ne, F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und Kommunikation. Au\u00dferdem treffen sie zahlreiche F\u00fchrungskr\u00e4fte aus der Wirtschaft und den Forschungsinstituten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dadurch erfahren sie, welche Bed\u00fcrfnisse es aus der Praxis gibt, und mit wem sie als Investoren oder Partnern sie in Zukunft zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Seit dem Start des Circular Valley im Fr\u00fchsommer 2021 haben mehr als 60 Startups das Programm durchlaufen und entscheidende Begegnungen erlebt.<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sieht in der Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Hebel f\u00fcr eine sozial gerechte Transformation mit neuen und fairen Jobs sowie zur Erreichung der Umwelt- und Entwicklungsagenden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Ziel: Umweltgerechtes Management aller Abf\u00e4lle<\/h4>\n<p>Gemeinsam mit den Vereinten Nationen strebt Deutschland im Rahmen der Agenda 2030 ein umweltgerechtes Management aller Abf\u00e4lle an. Die M\u00fcllmengen sollen so weit wie m\u00f6glich reduziert werden. Das BMZ f\u00f6rdert deshalb neben bilateralen Projekten auch Partnerschaften mit der Privatwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und internationalen Initiativen und hat ein eigenes Innovationsprogramm f\u00fcr kreislaufwirtschaftliche L\u00f6sungen mit der \u201ePREVENT Abfall Allianz\u201c aufgesetzt.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk legt das Ministerium darauf, Abf\u00e4lle in St\u00e4dten besser zu managen, damit dort die Umwelt weniger belastet wird, und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Meere weniger durch M\u00fcll vom Festland verschmutzt werden. Auch zu diesen Themen hat Svenja Schulze im Circular Valley junge Unternehmerinnen und Unternehmer getroffen \u2013 und gesehen, warum das Motto der Initiative \u201eHier wird Zukunft gemacht\u201c lautet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ministerin Svenja Schulze zu Besuch bei Circula Valley! In den Gespr\u00e4chen der\u00a0 Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ging es um Konzepte, mit denen man Kreislaufwirtschaft erm\u00f6glicht und so Abf\u00e4lle deutlich verringert.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-54007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 07:49:23","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54007"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":54013,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54007\/revisions\/54013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}