{"id":52816,"date":"2022-08-25T08:20:15","date_gmt":"2022-08-25T06:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=52816"},"modified":"2025-05-12T18:39:26","modified_gmt":"2025-05-12T16:39:26","slug":"claus-theo-gaertner-sein-neues-leben-nach-matula","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/08\/25\/claus-theo-gaertner-sein-neues-leben-nach-matula\/","title":{"rendered":"Claus-Theo G\u00e4rtner: Sein neues Leben nach &#8222;Matula&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_52820\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-52820\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/CTG-per-9-2021-2-1024x913.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"913\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Claus-Theo G\u00e4rtner locker im Freizeit-Look &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Doch es gibt auch f\u00fcr den vielseitigen Schauspieler Claus-Theo G\u00e4rtner (79) ein Leben nach und ohne Matula. Er geniesst seinen Ruhestand, den er aber ab und an durch Gastauftritte auf der Theaterb\u00fchne unterbricht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das sind dann Herzens-Projekte wie &#8222;Judas on Tour&#8220;, die er gemeinsam mit seiner Schweizer Ehefrau Sarah realisiert. Die 44j\u00e4hrige ist Regisseurin, Autorin und Moderatorin. Bei &#8222;FernsehBasel.TV&#8220; moderiert sie beispielsweise die Sendung &#8222;Kultur Talk&#8220;.<\/p>\n<p>Wegen seiner Sarah pendelt der Schauspieler auch regelm\u00e4ssig zwischen seiner Heimatstadt Berlin und Basel hin und her. Auch das h\u00e4lt ihn fit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Der STADTZEITUNG hat der \u00fcberaus r\u00fcstige und lebensbejahende &#8222;TV-Rentner&#8220; im Rahmen unserer Interview-Reihe &#8222;Hand aufs Herz&#8220; ein ausf\u00fchrliches, offenes und ehrliches Interview gegeben.<\/p>\n<p><b>DS: Matula ist seit dem gel\u00f6sten Fall &#8218;Tod auf Mallorca&#8216; endg\u00fcltig in Rente. Werden wir denn den Schauspieler Claus-Theo G\u00e4rtner noch auf der B\u00fchne oder vor der Kamera erleben?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Auf er B\u00fchne schon. Aber dann m\u00fcssen Sie schon nach Basel kommen. Da spiele ich ab und an noch Theater. Ansonsten lasse ich den Lieben Gott einen guten Mann sein.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie schwer ist es Ihnen gefallen, sich von der beliebten Kunstfigur Matula zu verabschieden?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Das fiel mir \u00fcberhaupt nicht schwer. Es war lange vorbereitet. Ich habe bereits zwei Jahre vor meinem Ausstieg aus der Serie angek\u00fcndigt: Nach der 300. Folge ist Schluss! Als dann endlich die letzte Klappe fiel, war ich heilfroh, dass es endlich vorbei war. Ich ich wollte ja gleich danach auf gro\u00dfe Weltreise gehen. Das habe ich dann auch getan.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_52822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 758px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DSC_0061-2-1024x636.jpg\" alt=\"\" width=\"748\" height=\"465\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Claus-Theo G\u00e4rtner beim Ausspannen in Spanien &#8211; \u00a9 WAS\/Sutter<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie haben nach dem Serien-Ende noch drei Matula-Folgen in Spielfilm-L\u00e4nge gedreht. Warum gibt es da keine weiteren Folgen?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Das Thema &#8218;Matula&#8216; hat sich einfach ersch\u00f6pft. F\u00fcr mich jedenfalls. Mit der letzten Folge, der Mallorca-Geschichte, war ich \u00fcberhaupt nicht einverstanden. Insofern fiel es mir sehr leicht, nichts mehr zu machen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Bekommen Sie denn keine TV-Angebote mehr?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Doch sicher! Aber das, was mir angeboten wird, l\u00e4uft immer wieder auf dasselbe hinaus und ist eigentlich nur eine Kopie von &#8218;Matula&#8216;. Und dazu habe ich keine Lust mehr.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Es gab 300 Folgen, haben Sie diese eigentlich alle in der fertig geschnittenen Fassung selbst gesehen?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Nat\u00fcrlich, ich habe auch hin und wieder selbst Regie gef\u00fchrt. Ich war bei der Postproduktion immer mit im Schneideraum. Das geht heute alles digital, da gibt es kein analoges Filmmaterial mehr wie fr\u00fcher. Ich habe noch richtig mit Zelluloid gearbeitet und mir das Endprodukt auch immer angeschaut &#8211; ob ich Regie gef\u00fchrt hatte oder nicht. Das war ja nunmal mein Kind.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Schauen Sie sich eigentlich die neue Folgen von &#8222;Ein Fall f\u00fcr zwei&#8220; mit Ihrem Nachfolger Wanja Mues als Detektiv Leo Oswald im TV an?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Die gucke ich mir schon aus Neugier an, weil ich wissen will, was die da machen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_52824\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52824\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DSC_0057-2-1024x780.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"571\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Immer noch bekannt, immer noch beliebt &#8211; ein Star zum Anfassen: Claus-Theo G\u00e4rtner mit Fans &#8211; \u00a9 Andreas Sutter<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie sind ja eigentlich ein sehr vielseitiger Film- und Fernseh-Schauspieler und haben in unz\u00e4hligen Produktionen mitgespielt. Viele reduzieren Sie allein auf Ihre\u00a0Rolle\u00a0als Detektiv Matula in der Serie &#8222;Ein Fall f\u00fcr zwei&#8220; &#8211; empfinden Sie das als Fluch oder Segen?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Beides! Irgendwie ist es aber logisch. Die Leuten hatten 30 Jahre lang fast jeden Freitag Matula zum Abendessen. Wer m\u00f6chte den Matula dann noch sonntags im &#8218;Tatort&#8216; sehen. Ein Beispiel: Ich habe in dem Film \u00fcber Helmut Kohl &#8218;Der Mann aus der Pfalz&#8216; den CDU-Politiker Heiner Gei\u00dfler spielen d\u00fcrfen. Nach der Premiere gab es dann in einer gro\u00dfen Frankfurter Zeitung die Schlagzeile &#8218;Was macht Matula in der Pfalz&#8216;? Da wusste ich: Ich bin verbrannt.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie werden doch sicher auch auf der Strasse noch h\u00e4ufiger mit &#8218;Matula&#8216; angesprochen?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Nicht mehr! Die mich noch kennen, wissen auch, dass ich G\u00e4rtner heisse.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Matula war kein unbesiegbarer Held. Im Gegenteil, er musste in jeder Folge kr\u00e4ftig Pr\u00fcgel einstecken. Inwieweit haben Sie die Figur, die ganz bewusst auch Schw\u00e4chen zeigte, mitentwickelt?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Die Figur Matula stammt praktisch komplett von mir! Es gab ein Drehbuch und da stand drin: Polizist wird Detektiv. Und dann waren da noch ein paar Dialoge. Mehr nicht! Alles, was den Matula als Charakter ausmacht, hat er nat\u00fcrlich von mir.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie waren ja ein passionierter Motorsportler. Dr\u00fccken Sie auch heute noch gern kr\u00e4ftig aufs Gaspedal?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Ich hatte die Ehre und das Vergn\u00fcgen, die Oldtimer von Mercedes aus dem Museum bei gewissen Veranstaltungen zu fahren, zum Beispiel bei der ber\u00fchmten Oldtimer-Rallye &#8218;Mille Miglia&#8216;. Das war nat\u00fcrlich eine tolle Sache. Ein weiteres Highlight: Ich durfte auch f\u00fcr Porsche echte Klassiker fahren. Aber ich war nur ein Hobby-Rennfahrer. In England sagt man &#8218;Gentleman-Driver&#8216;. Heute macht mir das Autofahen keinen Spa\u00df mehr.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_52823\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52823\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DSC_0041-2-1024x447.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"327\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Geniessen die Sonne Spaniens: Claus-Theo G\u00e4rtner und sein Manager und Freund Andreas Sutter (r.) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Also besitzen Sie auch keinen schnellen Flitzer mehr?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Doch, ich fahre immer noch die alte Kiste, meinen Alfa Romeo, mit<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>dem ich auch Rennen gefahren bin. Ich wohne in Berlin. Da kommt man mit der U-Bahn viel schneller als mit dem Auto voran. Da meine Frau in Basel arbeitet und dort ihre Fernsehsendung macht, pendele ich immer zwischen Berlin und der Schweiz hin und her. Dann fahre ich aber nicht mit dem Auto, sondern mit der Eisenbahn.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was unterscheidet Berlin von Basel?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Die beiden St\u00e4dte kann man nicht vergleichen, h\u00f6chstens die Leute. Berlin ist ja nicht sch\u00f6n, aber interessant. Aber richtig sch\u00f6n ist Basel eigentlich auch nicht auf den ersten Blick. Aber wenn Sie dann auf dem Marktplatz stehen und auf das M\u00fcnster schauen, dann passt es wieder. Ich darf Basel eigentlich auch nicht zu viel loben. Vor kurzem bekam ich Post vom Finanzamt. Und in dem Schreiben stand: &#8218;Sie haben jetzt ihren Lebensmittelpunkt in Basel, ab sofort zahlen Sie mehr Steuern&#8216;.&#8220; (lacht)<\/p>\n<p><b>DS: Sie werden n\u00e4chstes Jahr 80, sind aber noch topfit, wie kriegen Sie das hin?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Das weiss ich auch nicht so genau. Vermutlich sind es die Gene. Und wenn Sie mich fragen, worauf ich besonder stolz bin, dann kann ich nur sagen: Auf meine Leber, die hat einiges mitgemacht (lacht). Und es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt total abstinent lebe. Aber mir geht es gesundheitlich gut.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Ihre Ehefrau Sarah ist gut 35 Jahre j\u00fcnger als Sie. Ist das so eine Art Jungbrunnen f\u00fcr Sie?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Ja, das h\u00e4lt mich wirklich fit und auf Trab. Auch Sarahs ganzer Bekanntenkreis ist in ihrem Alter. Insofern bin ich immer mit sehr viel j\u00fcngeren Leuten zusammen und komme mir dadurch auch viel j\u00fcnger vor.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_52818\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 441px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52818\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bildschirmfoto-2022-04-29-um-11.52.46-188316214-1651226035274.png-956x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"431\" height=\"462\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sarah G\u00e4rtner als Moderatorin vor der Kamera &#8211; \u00a9 FernsehBasel.TV<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Zwischen Ihnen und Ihrer Frau liegt eigentlich mehr als eine Generation. Wie schwer ist es da, immer wieder gemeinsame Interessen und Gespr\u00e4chsthemen zu finden?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Wir sind jetzt seit 20 Jahren zusammen. Das w\u00e4re ja nie so lange gut gegangen, wenn wir keine gemeinsamen Gespr\u00e4chsthemen h\u00e4tten und nicht erfolgreich miteinander arbeiten k\u00f6nnten. Wir leben in einer sehr gl\u00fccklichen Beziehung, in der jeder seinen freien Raum f\u00fcr sich hat. F\u00fcr uns gibt es \u00fcberhaupt keinen Altersunterschied. Den stelle ich zwar an mir selber fest, wenn ich mich im Spiegel anschaue (lacht). Aber zwischen Sarah und mir funktioniert es sehr gut.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie nutzen Sie jetzt Ihre zus\u00e4tzliche Freizeit, haben Sie sich neue Hobbies zugelegt?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Nee! Ich habe einen tollen Freundeskreis und wir sind st\u00e4ndig mit irgendetwas besch\u00e4ftigt. Au\u00dferdem reise ich gern.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Gibt es konkrete Pl\u00e4ne, die Sie in den n\u00e4chsten Jahren unbedingt umsetzen m\u00f6chten?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Die habe ich. Das n\u00e4chste ist ein Theaterst\u00fcck in Basel, das ich wieder zusammen mit meiner Frau mache, wie auch das vorherige St\u00fcck &#8222;Judas on Tour&#8220; von der holl\u00e4ndischen Autorin Lot Vekemans, das ich produziert habe und bei dem meine Frau Regie f\u00fchrte.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie intensiv verfolgen Sie Putins Krieg in der Ukraine?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Wie jeder von uns nat\u00fcrlich. Man ist damit von morgens bis abends konfrontiert. Ich mache mir nat\u00fcrlich auch Sorgen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Letzte Frage: Matula w\u00fcrde die Ukraine sicher mit schweren Waffen versorgen, um sich gegen die Russen verteidigen zu k\u00f6nnen. Wie steht Claus-Theo G\u00e4rtner zu dieser kontrovers diskutierten Frage?<\/b><\/p>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner: &#8222;Ich sehe das so: Die Ukrainer k\u00e4mpfen f\u00fcr Europa und somit auch f\u00fcr uns. Insofern sollte man sie unterst\u00fctzen, wo es nur geht, bevor der Wahnsinnige hier ist. Ich hoffe, dass sehen auch ein paar andere Leute genauso &#8211; und zwar die, die zu entscheiden haben.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das spannende, interessante Gespr\u00e4ch.<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<div id=\"attachment_52835\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-52835\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/DSC_0036-2-1024x631.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"462\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bestens gelaunt: Claus-Theo G\u00e4rtner mit Ehefrau Sarah &#8211; \u00a9 Andreas Sutter<\/span><\/div>\n<h4>Vita Claus-Theo G\u00e4rtner<\/h4>\n<p>Claus-Theo G\u00e4rtner wurde am 19.04.1943 in Berlin geboren. Sein Vater war Kaufmann, seine Mutter Ballettmeisterin. Er wuchs in Oberhausen auf und sammelte erste Erfahrungen als Jungdarsteller am Kindertheater der Ruhrgebietsstadt.<\/p>\n<p>In Braunschweig und Hannover studierte Claus-Theo G\u00e4rtner Musik und Schauspiel. Sein erstes Engagement hatte er am Deutschen Theater G\u00f6ttingen. Nach seinem Schauspiel-Examen jobbte er zun\u00e4chst als Kulissenschieber, Gastwirt und Rallyefahrer. Bei einem Engagement am Theater Hannover lernte er G\u00fcnter Strack kennen, seinem ersten Partner in der TV-Serie &#8222;Ein Fall f\u00fcr zwei&#8220;.<\/p>\n<p>Ende der 1960er Jahre begann seine Fernseh-Karriere. Auf der Kinoleinwand tauchte Claus-Theo G\u00e4rtner erstmals 1972 in dem Thriller &#8222;Zoff&#8220; neben J\u00fcrgen Prochnow, Diether Krebs und Hildegart Krekel auf &#8211; und kassierte daf\u00fcr auch gleich die erste Auszeichnung &#8211; den Bundesfilmpreis als bester Nachwuchsschauspieler.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Von 1981 &#8211; 2013 war G\u00e4rtner als Detektiv Josef Matula in 300 Folgen der ZDF-Erfolgs-Serie &#8222;Ein Fall f\u00fcr zwei&#8220; zu sehen. 2011 k\u00fcndige er seinen Ausstieg nach der 300. Episode an. 2017, 2018 und 2019 kehrte er als Matula zur\u00fcck und spielte die Kunstfigur noch einmal in drei Folgen. die in Spielfilm-L\u00e4nge hatten.<\/p>\n<p>Neben seiner Serien-Rolle stand er noch regelm\u00e4ssig f\u00fcr andere TV- und einige Kino-Produktionen vor der Kamera. Auch auf der Theaterb\u00fchne blieb er pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Von 1991 &#8211; 2003 war Claus-Theo G\u00e4rtner mit seiner zweiten Ehefrau Brigitte liiert. Gemeinsam haben sie einen Adoptivsohn. Seit 2008 ist er mit der 35 Jahre j\u00fcngeren Sarah G\u00e4rtner-W\u00fcrgler verheiratet. Sie arbeitet in Basel als Regisseurin, Autorin und Moderatorin u.a. beim Fernsehen und beim Theater. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Claus-Theo hat sie das St\u00fcck &#8222;Judas on Tour&#8220; der niederl\u00e4ndischen Autorin Lot Vekemans erfolgreich auf die B\u00fchne gebracht.<\/p>\n<p>Der beliebte Schauspieler ist seit 2007 Botschafter der hessischen Kinderhilfsorganisation Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung).<\/p>\n<p><strong>LINK zum Showreel von Sarah G\u00e4rtner:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/sarah-gaertner.com\/showreel\/\">https:\/\/sarah-gaertner.com\/showreel\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 Jahre lang war er quasi in den deutschen Wohnzimmern zuhause. Seine Kunstfigur, der Detektiv Josef Matula, den er in 300 Folgen der ZDF-Erfolgs-Serie &#8222;Ein Fall f\u00fcr zwei&#8220; so lebensnah verk\u00f6rperte, ist in der Zeit f\u00fcr viele fast so etwas wie ein alter Bekannter oder guter Kumpel geworden.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-52816","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-06 13:11:31","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52816"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52816\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83847,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52816\/revisions\/83847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}