{"id":52536,"date":"2022-06-04T09:19:50","date_gmt":"2022-06-04T07:19:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=52536"},"modified":"2022-06-04T09:19:50","modified_gmt":"2022-06-04T07:19:50","slug":"die-gwg-wuppertal-baut-weiter-auf-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/06\/04\/die-gwg-wuppertal-baut-weiter-auf-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Die gwg Wuppertal baut weiter auf die Zukunft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_52526\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-52526\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/GWG-Geschaeftsfuehrer-Oliver-Zier-2-1024x757.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"757\" \/><span class=\"wp-caption-text\">gwg-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Zier &#8211; \u00a9 gwg<\/span><\/div>\n<p>Der Jahresabschluss 2021 zeigt es deutlich: Wie bereits im Vorjahr liegen die wesentlichen wirtschaftlichen Kenngr\u00f6\u00dfen besser als geplant. So war es der gwg noch st\u00e4rker m\u00f6glich, ihre Unternehmensziele zu verfolgen. Dies dr\u00fcckt sich zum einen im deutlich gestiegenen Investitionsvolumen, aber auch in der Umsetzung einer Vielzahl innovativer Projekte aus.<\/p>\n<p>Als sichtbares Zeichen ihrer unternehmerischen Weiterentwicklung folgte die \u00dcberarbeitung und Implementierung eines neuen Corporate Designs. Dieses transportiert mit seinen verschiedenen Farben die Vielfalt der Stadt und des Unternehmens. Zentraler Bestandteil ist zudem das neue Logo mit der klaren Botschaft: \u201egwg wuppertal \u2013 unser Zuhause\u201c.<\/p>\n<p>Trotz der Einschr\u00e4nkungen durch die Pandemie war die gwg zuverl\u00e4ssig f\u00fcr die Anliegen ihrer Mieter:innen greifbar. Au\u00dferdem konnte sie viele Wohnungsanfragen bedienen und so neue Kundinnen und Kunden gewinnen. Damit folgt das Unternehmen zielgerichtet seiner Vision: \u201eWir gestalten die nachhaltigen Quartiere der Zukunft \u2013 f\u00fcr ein lebenswertes Zuhause.\u201c<\/p>\n<h4>Kennzahlen zum Jahresabschluss 2021<\/h4>\n<p>Das Wirtschaftsjahr 2021 schloss mit einem Gewinn von rund 1,3 Mio. \u20ac (Vorjahr 1,9 Mio. \u20ac). Gegen\u00fcber dem Plan ergibt sich eine Verbesserung von 300 T\u20ac. Rund 12,6 Mio. \u20ac hat die gwg im letzten Jahr f\u00fcr sonstige betriebliche Aufwendungen, Personal und Zinsen ausgegeben \u2013 damit blieb die Summe der Kosten gegen\u00fcber dem Vorjahr auf unver\u00e4ndertem Niveau.<\/p>\n<div id=\"attachment_38174\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38174\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/heidter-carre-1024x502.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"502\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Arbeiten am Heider Carr\u00e9 sind im vollen Gange &#8211; \u00a9 GWG<\/span><\/div>\n<p>Die Ums\u00e4tze aus der Hausbewirtschaftung haben sich von 36,6 Mio. \u20ac im Vorjahr auf 37,3 Mio. \u20ac in 2021 um rund 2 % erh\u00f6ht. Das Rohergebnis ist von 21,9 Mio. \u20ac in 2020 auf 21,5 Mio. \u20ac in 2021 leicht gesunken. Urs\u00e4chlich sind die gestiegenen Kosten der Hausbewirtschaftung. Das Eigenkapital konnte um 930 T\u20ac ausgebaut werden. Durch das Bilanzsummenwachstum 7,4 Mio. \u20ac (+2,1 %) ging die Eigenkapitalquote von 25,4 % im Vorjahr auf 25,2 % leicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Seit einigen Monaten steht die Branche vor einer schweren Aufgabe. Einerseits gilt es, dringend ben\u00f6tigten Wohnraum zu schaffen und die Bet\u00e4nde f\u00fcr die Zukunft zu modernisieren. Andererseits behindert eine toxische Mischung aus Lieferengp\u00e4ssen, Fachkr\u00e4ftemangel, hoher Inflation und rasant steigenden Bauzinsen die Wohnungswirtschaft bei der Umsetzung ihrer vielf\u00e4ltigen Vorhaben.<\/p>\n<p>Gerade in Bezug auf die notwendige Dekarbonisierung der Geb\u00e4ude bis zum Jahr 2045 stellt dies die Unternehmen und Eigent\u00fcmer vor erhebliche Herausforderungen. Auf Bundesebene sind die Folgen bereits am R\u00fcckgang der fertiggestellten Wohnungen (-4,2 % gegen\u00fcber 2020) sichtbar.<\/p>\n<h4>Immobilienmanagement<\/h4>\n<p>In den n\u00e4chsten zehn Jahren wird die gwg rund 236 Mio. \u20ac in den Wohnstandort Wuppertal investieren. Hiervon entfallen rund 197 Mio. \u20ac auf nachhaltige Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Wohnqualit\u00e4t im Bestand.<\/p>\n<p>So wird die Attraktivit\u00e4t der Geb\u00e4ude und Wohnungen weiter gesteigert, was u. a. auch zur Werterhaltung der Geb\u00e4ude beitr\u00e4gt. Hinzu kommen gezielte Neubauprojekte, die dazu dienen, den Gesamtbestand aufzufrischen und neue Angebote f\u00fcr die gro\u00dfe Nachfrage in Wuppertal zu schaffen.<\/p>\n<p>Auch in 2021 setzte die gwg wieder umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsma\u00dfnahmen um. Neben der Erneuerung der Fassade des Objektes R\u00f6ntgenweg 16 wurden D\u00e4cher im Bestand erneuert. Dar\u00fcber hinaus wurden insgesamt 210 Wohnungen renoviert und modernisiert.<\/p>\n<h4>Planung des Wuppertaler Hofs abgeschlossen<\/h4>\n<p>Die Planung f\u00fcr die Gro\u00dfmodernisierung des Wuppertaler Hofs wurde abgeschlossen. Dort entstehen zuk\u00fcnftig moderne und kundenfreundliche B\u00fcrofl\u00e4chen f\u00fcr den Stadtkonzern, die f\u00fcr die Mieter auch den Einstieg in die \u201eArbeitswelten 4.0\u201c erm\u00f6glichen. Der Baubeginn ist f\u00fcr September 2022 geplant.<\/p>\n<p>Die Neubauma\u00dfnahme \u201eheidter carr\u00e9\u201c wurde plangem\u00e4\u00df fortgesetzt. An der Untere Lichtenplatzer Stra\u00dfe entsteht das erste Neubauvorhaben der gwg seit Ende der 1990er Jahre. Auf dem verbliebenen Grundst\u00fcck der ehemaligen Bremme-Brauerei in Wuppertal-Heckinghausen werden 30 barrierefreie Wohnungen mit einer Kindertagesst\u00e4tte kombiniert.<\/p>\n<p>Die Fertigstellung ist f\u00fcr den Herbst 2022 vorgesehen. Im September 2021 wurden zudem die Arbeiten zur Brandschutzert\u00fcchtigung des Pflegeheims an der Hardtstra\u00dfe 55 begonnen. Neben baulichen Ma\u00dfnahmen erfolgt die komplette Neuinstallation der Brandmeldeanlage.<\/p>\n<p>Die positive Leerstandsentwicklung der letzten Jahre setzte sich auch in 2021 fort. Zum Jahresende standen rund 2,7 % (2020: 2,9 %) der gwg-Wohnungen leer. Dies entspricht einer Verbesserung von rund 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt der Anteil leerstehender Wohnungen im Bestand der gwg deutlich unter dem gesamtst\u00e4dtischen Wert (2020\/2021: 5,2 %). F\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre ist eine weitere Senkung des Leerstands geplant.<\/p>\n<h4>Dreiklang der Nachhaltigkeit<\/h4>\n<p>Als wesentlichen Teil der Unternehmensstrategie widmete sich die gwg 2021 ganz besonders dem Thema Nachhaltigkeit. Der Dreiklang aus sozialer Verantwortung, Umwelt- und Klimaschutz sowie wirtschaftlichem Erfolg ist f\u00fcr das Unternehmen ein Kompass, an dem es sein unternehmerisches Denken und Handeln ausrichtet.<\/p>\n<div id=\"attachment_52528\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-52528\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/20210730_Heidter_Carre_120_RZ_2-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Baustelle Heidter Carr\u00e9 nimmt weiter Formen an &#8211; \u00a9 gwg<\/span><\/div>\n<p>Entsprechende Daten, Fakten und Projekte sind im Unternehmensbericht 20\/21 \u201eDreiklang\u201c zusammengefasst. Dieser wurde im Rahmen der Veranstaltung \u201eNachhaltige Quartiersentwicklung \u2013 wie gelingt uns das?\u201c im letzten Jahr ver\u00f6ffentlicht. Neben einer Printversion werden die Inhalte auch umfassend digital genutzt, teilweise in innovativen Formaten wie dem sogenannten Pageflow.<\/p>\n<h4>Digitalisierungsstrategie<\/h4>\n<p>Die gwg hat ihre digitale Transformation im Jahr 2021 weiter stringent vorangetrieben. Die Pandemie hat sich hierbei wiederum als Beschleuniger erwiesen. So hat das Unternehmen entlang seiner Digitalisierungsstrategie im letzten Jahr bereits viele Projekte umgesetzt und zahlreiche weitere f\u00fcr die Zukunft geplant. Dabei geht es darum, Prozesse zu verschlanken, den Kundennutzen zu steigern und das Unternehmen f\u00fcr komplexe und immer dynamischere Anforderungen von heute und morgen aufzustellen. Auf diese Weise k\u00f6nnen die \u00fcbergeordneten Ziele der Kundenzentrierung und Wirtschaftlichkeit noch besser verfolgt werden.<\/p>\n<h4>Personalentwicklung und Kulturwandel<\/h4>\n<p>Eine kontinuierliche Ausbildungsarbeit im Berufsbild Immobilienkaufmann\/-frau wird bei der gwg seit Jahren gro\u00dfgeschrieben. So schlossen im August 2021 wieder zwei junge Mitarbeiter:innen ihre Ausbildung erfolgreich ab und sind nun Teil des gwg-Teams. Im Sommer 2022 wird diese Erfolgsgeschichte mit dem Ausbildungsbeginn von zwei neuen Nachwuchskr\u00e4ften fortgeschrieben.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem setzte die gwg auch in 2021 auf die Qualifizierung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter:innen. So baute das Wohnungsunternehmen sein in 2019 etabliertes agiles Projektmanagement weiter aus und lie\u00df eine Vielzahl von Mitarbeiter:innen zu verantwortungsbewussten Projektleiter:innen ausbilden. Dadurch wurde den Potenzialkr\u00e4ften mehr Vertrauen und Handlungsspielraum geschenkt sowie die Zusammenarbeit \u00fcber die klassische Linienorganisation und Hierarchieebenen hinaus verbessert.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gestaltet die gwg weiterhin gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen den eigenen Kulturwandel, um den unternehmerischen Herausforderungen mit Verantwortung, der richtigen Haltung und Spa\u00df an der Aufgabe zu begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gwg wuppertal \u00fcbertrifft erneut ihre wirtschaftlichen Ziele. Das ergab der\u00a0 Jahresabschluss 2021. Die Gemeinn\u00fctzige Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal (gwg) als st\u00e4dtisches Tochterunternehmen und gr\u00f6\u00dfte Vermieterin in Wuppertal, besitzt derzeit rund 5.600 Wohnungen, darunter 120 Senioren-Service-Wohnungen. Au\u00dferdem vermietet die gwg rund 40.000 m2 Gewerbefl\u00e4che.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-52536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-13 07:50:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52536"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52541,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52536\/revisions\/52541"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}