{"id":51590,"date":"2022-04-25T21:35:07","date_gmt":"2022-04-25T19:35:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=51590"},"modified":"2022-05-03T23:31:35","modified_gmt":"2022-05-03T21:31:35","slug":"die-buga-2031-erregt-die-gemueter-wir-schaffen-klarheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/04\/25\/die-buga-2031-erregt-die-gemueter-wir-schaffen-klarheit\/","title":{"rendered":"&#8222;BUGA 2031 erregt die Gem\u00fcter &#8211; wir schaffen Klarheit!&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_51603\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-51603\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Begruessung-Finissage-K-F-S-10.10.2015-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Marketing-Experte und Wuppertal Botschafter Vok Dams &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>Drei Oberb\u00fcrgermeister, haben das Projekt vorbereitet und bef\u00fcrwortet, der Stadtrat hat sich mit gro\u00dfer Mehrheit nach Vorlage einer Machbarkeitsstudie f\u00fcr eine Bewerbung ausgesprochen und prominente Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung machen sich f\u00fcr das Projekt stark.<\/p>\n<p>Dennoch gibt es offenbar Informations- und Diskussionsbedarf.\u00a0Skeptiker haben sich zu einer B\u00fcrgerinitiative zusammengeschlossen und verlangen in einem B\u00fcrgerentscheid die Ablehnung des Projektes.<\/p>\n<p>Wie konnte es dazu kommen fragen wir uns.\u00a0Positive Presseberichte, offizielle Stellungnahmen und viele Einzelaktionen haben es offenbar nicht geschafft, die B\u00fcrger im Vorfeld von den Vorteilen einer \u201eBUGA 31\u201c\u00a0f\u00fcr Wuppertal und die Region zu \u00fcberzeugen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So f\u00e4llt der Blick zwangsl\u00e4ufig auf den Verein der \u201eFreunde und F\u00f6rderer der Bundesgartenschau Wuppertal 2031\u201c, kurz \u201eBUGA 2031 WUPPERTAL F\u00d6RDERVEREIN\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>\u00a0genannt.<\/p>\n<p>Ein wohlwollender Freundeskreis, der zusieht wie sich die Dinge entwickeln oder ein aktiver F\u00f6rderer, der als innovativer Treiber und Ideengeber das Projekt zum Erfolg f\u00fchrt?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_51605\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 548px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51605\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG_5315-2-861x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"538\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die BUGA l\u00e4sst viele Ideen spriessen und bietet jede Menge Chancen &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p>Wer ist Ansprechpartner f\u00fcr was, wer koordiniert die Vorbereitung und die Kommunikation, wer informiert und motiviert die Wuppertaler B\u00fcrger gegen den B\u00fcrgerentscheid und damit f\u00fcr die BUGA 2031 in Wuppertal zu stimmen?<\/p>\n<p>DIE STADTZEITUNG WUPPERTAL hat Holger Bramsiepe, den 1. Vorsitzenden des F\u00f6rdervereins BUGA 2031 gefragt.<\/p>\n<p>Die Antworten lesen Sie in diesem Beitrag, einem Interview mit Peter Pionke.\u00a0Das hilft uns weiter und schafft Klarheit.\u00a0Dennoch sollten wir das Thema BUGA 2031noch st\u00e4rker auf die Gesamtentwicklung Wuppertals in den n\u00e4chsten 10 Jahren fokussieren.<\/p>\n<p>Mit einem Leitbild f\u00fcr Wuppertal, der Stadt als Marke und einer Kommunikation,\u00a0die national und international Aufmerksamkeit erregt.\u00a0Die BUGA 2031 bietet uns diese einmalige Chance, wenn wir gegen den B\u00fcrgerentscheid und damit f\u00fcr die BUGA in Wuppertal stimmen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Vok Dams. *<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_51606\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-51606\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/615c24ff256e82e4028d12bebc7bf783-3-2-1024x616.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"616\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Holger Bramsiepe, 1. Vorsitzender des Buga F\u00f6rdervereins &#8211; \u00a9\u00a0Generationdesign<\/span><\/div>\n<h2>So will der BUGA-F\u00f6rderverein die Skeptiker \u00fcberzeugen<\/h2>\n<h4>Interview mit Holger Bramsiepe &#8211;\u00a01. Vorsitzender des BUGA-F\u00f6rdervereins<\/h4>\n<p><strong>DS: Holger Bramsiepe, Sie sind 1. Vorsitzender des BUGA-F\u00f6rdervereins.\u00a0Sie unterst\u00fctzen also von Anfang an die BUGA-Bef\u00fcrworter ohne dass man in der Vergangenheit, also nach der Gr\u00fcndungsversammlung im Juli, allzu viel von Ihnen geh\u00f6rt hat. Haben Sie die BUGA-Gegner untersch\u00e4tzt und ihnen so den Erfolg mit dem B\u00fcrgerentscheid erm\u00f6glicht?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Nach der Gr\u00fcndung des F\u00f6rdervereins haben wir uns zuerst auf die Meinungsbildung und vertiefende Diskussion mit verschiedenen Gruppierungen und Multiplikatoren konzentriert, um selbst ein Stimmungsbild der Stadtgesellschaft zu erhalten. Das Interesse an der BUGA war oder erschien uns in Teilen der Stadtbev\u00f6lkerung und auch der Presse ziemlich gering. Da eine BUGA mit ihrem Kontext der Stadtentwicklung, der Finanzierung und den Ausf\u00fchrungsideen zudem komplex ist, haben wir in ersten Informationsveranstaltungen viel Aufkl\u00e4rungsarbeit geleistet und Fragen beantwortet. Die B\u00fcrgerinitiative hatten sich zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht gegr\u00fcndet und erst viel sp\u00e4ter als fundamentaler Gegner einer BUGA entpuppt \u2013 es ging ihnen zun\u00e4chst noch um Alternativen. Die Aufmerksamkeit auf das Thema Bundesgartenschau wuchs nat\u00fcrlich durch die Protesthaltung und die Desinformationskampagne.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_51611\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51611 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG_5308-2-1024x640.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Argumente, die eigentlich jeden \u00fcberzeugen m\u00fcssten &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Eine gewisse Professionalit\u00e4t kann man den BUGA-Gegnern ja nicht absprechen.\u00a0\u201eBUGA- so nicht\u201c war ein zwar irref\u00fchrend, aber griffig genug, um das Thema in der \u00d6ffentlichkeit negativ zu besetzen. Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit und die Mobilisierung zu der Unterschriften-Aktion war schon sehr gut koordiniert und engagiert. H\u00e4tte der F\u00f6rderverein hier aktiver werden k\u00f6nnen?\u00a0Beispielsweise mit einem (Aktions-)Motto \u201eBUGA \u2013 so doch!?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Gegen pers\u00f6nliche Betroffenheit, Wut, engagierten Fundamentalismus und Zukunfts-Pessimismus hilft keine noch so sch\u00f6ne \u201eKommunikationskampagne\u201c \u2013 denn mit einer relativ kleinen \u00fcberzeugten Gruppe k\u00f6nnen Sie heute jederzeit einen B\u00fcrgerentscheid provozieren, da die H\u00fcrde niedrig und die Ansprache direkt ist. Aber nat\u00fcrlich ist es ein legitimes Mittel der Demokratie. Verwundert hat uns schon, das die Unterschriftensammler und -geber soviel Misstrauen gegen die BUGA selbst und sogar unseren Stadtrat hatten und haben. Ebenso verwundert hat uns wie unkritisch einige B\u00fcrger nur der \u201eeinen\u201c Seite glauben schenken. Aber als Vertreter der Presse brauche ich Ihnen nicht zu erkl\u00e4ren warum eine negative, rei\u00dferische \u00dcberschrift mehr Leser \u201ezieht\u201c\u2026&#8220;<\/p>\n<h4>Kommunikation professionell genug?<\/h4>\n<p><strong>DS: Wir sprechen \u00fcber Kommunikation. Wirkt \u201eF\u00f6rderverein\u201c f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit nicht etwas provinziell \u2013\u00a0negativ besetzt, wie Kaninchenz\u00fcchter- oder Skat-Verein? Wo bleibt der Nutzen einer BUGA und die Zukunftsperspektive Wuppertals? Fragen, die in der Diskussion immer wieder erkl\u00e4rt werden m\u00fcssen? BUGA \u2013 Projekt Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Der Verein hei\u00dft \u00fcbrigens tats\u00e4chlich \u201eFreunde und F\u00f6rderer der Bundesgartenschau Wuppertal 2031 e. V.\u201c, kurz F\u00f6rderverein, weil er die BUGA in Wuppertal tats\u00e4chlich f\u00f6rdern wird, und zwar ideell und finanziell auch \u00fcber 2031 hinaus, wie es beispielsweise auch der Zooverein erfolgreich zeigt. Eine Bundesgartenschau ist ja kein einmaliger Event, wir begleiten und helfen m\u00f6glichst vielen Organisationen und Gruppierungen dabei ein Teil der Bundesgartenschau sein zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem war uns Klarheit in der Kommunikation wichtig \u2013 die B\u00e4ckerei hei\u00dft ja auch B\u00e4ckerei und nicht irgendwie anders. Die Kommunikation von Zukunftsperspektiven ist sehr abstrakt, damit f\u00fcr viele Menschen weit weg und unklar. Daher erkl\u00e4ren wir immer wieder ausf\u00fchrlich und transparent, wie die Machbarkeitsstudie und der Prozess dieser Entwicklung zu verstehen ist und sich damit die Zukunftschancen f\u00fcr Wuppertal erkl\u00e4ren lassen. Seit einiger Zeit steht zus\u00e4tzlich die Vermittlung von Chancen und Nutzen f\u00fcr ganz Wuppertal im Zentrum unserer Arbeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_51612\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51612 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG_5313-2-1024x590.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"590\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wer am 29. Mai mit NEIN stimmt, der gibt Wuppertal eine reelle Chance &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Substantiell haben die BUGA-Bef\u00fcrworter ja einiges zu bieten.\u00a0Nicht nur inhaltlich. Der F\u00f6rderverein ist mit prominenten Wuppertalern besetzt. Der Oberb\u00fcrgermeister setzt sich f\u00fcr die BUGA ein. Der Stadtrat trifft die Entscheidung f\u00fcr die BUGA mit gro\u00dfer Mehrheit. Die Statements namhafter BUGA-Bef\u00fcrworter sind im Netz zu finden, die Presse \u00fcberschl\u00e4gt sich mit positiven Berichten? Warum kommt so wenig Begeisterung in der \u00d6ffentlichkeit auf?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Ich stelle leider gesamtgesellschaftlich an vielen Stellen fest, das \u201eZukunft\u201c kaum ein Lobby hat. Sie wirkt in diesen Zeiten bedrohlich, ist abstrakt und nicht fassbar \u2013 bringt wom\u00f6glich Ver\u00e4nderungen mit, so dass man sich \u201eheute\u201c damit nicht gern besch\u00e4ftigt. Da hat es sogar ein \u201eErfolgskonzept\u201c wie eine BUGA schwer, obwohl es dieses nachweislich erfolgreiche Stadtentwicklungsinstrument seit 70 Jahren gibt. Vielleicht befinden sich Stadt und Stadtgesellschaft auch teilweise noch in einer Art \u201eTrauer-Dauer-Schleife\u201c? Nein, ich erfahre sehr viel positive Energie in dieser Stadt \u2013 hinter der Idee BUGA versammeln sich so viele tolle Menschen und Organisationen, wie ich es noch bei keinem Projekt hier erlebt habe. Ich vertraue darauf, das \u201enicht gemeckert\u201c hier im Bergischen etwas \u201epositives\u201c und nicht Gleichg\u00fcltigkeit bedeutet! Dann haben wir aus meiner Sicht eine sehr deutliche Mehrheit f\u00fcr eine Bundesgartenschau in Wuppertal. Ich kann das auch gut mit unserem Motto erkl\u00e4ren: Zun\u00e4chst mussten wir\u00a0\u201eChancen s\u00e4en\u201c\u00a0&#8211; nun, im Fr\u00fchling keimt es und die Idee einer BUGA beginnt zu bl\u00fchen. Wenn wir alle ab 07. Mai mit NEIN gegen den B\u00fcrgerentscheid stimmen, dann werden wir eine erste\u00a0\u201eSommerfrische\u201c\u00a0in Wuppertal mit der Bewerbung f\u00fcr eine Bundesgartenschau in Wuppertal erleben k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<h4>Die Stadt Bonn als Vorbild<\/h4>\n<p><strong>DS: Am Beispiel der Stadt Bonn gibt es f\u00fcr den Bau einer Seilbahn als Nahverkehrsmittel eine \u00e4hnliche Situation: Dort arbeitet die Verwaltung aktiv und mit gro\u00dfem Einsatz an der Umsetzung dieser Idee. Ein Stadtbaurat, f\u00fchrt als Stadtplaner den Kampf der Bef\u00fcrworter gegen die Protestf\u00fchrer. Da kommt Begeisterung auf. Fehlt uns hier an verantwortlicher Stelle ein \u201eTreiber\u201c, der die Zukunft gestalten will?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Das ist eine interessante Wahrnehmung, die ich \u00fcberhaupt nicht teile! Seit Jahrzehnten sind die Stadt und Teile der Stadtgesellschaft auf dem \u201eWeg zu einer Buga in Wuppertal\u201c \u2013 ich erlebe nun den 3. Oberb\u00fcrgermeister, der sich massiv daf\u00fcr einsetzt. Peter Jung, Andreas Mucke und jetzt Uwe Schneidewind haben alle erkannt, welche Chancen sich f\u00fcr Wuppertal bieten. Dabei ist es auch kein Geheimnis, das Teile der Stadtverwaltung ziemlich skeptisch waren. Die Dezernate, mit denen wir uns austauschen, leisteten und leisten \u00fcbrigens ebenfalls einen erheblichen Beitrag im Hintergrund, damit zum Beispiel die Machbarkeitsstudie so gut wurde wie sie ist. Ein Verkehrsprojekt zu promoten ist &#8211; wie wir leidvoll erfahren durften &#8211; auch nicht einfach zu kommunizieren, jedoch vermutlich etwas weniger komplex als eine Bundesgartenschau in einen st\u00e4dtischen Kontext zu integrieren.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_51613\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51613 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG_5296-2-1024x564.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"564\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Viele andere St\u00e4dte haben ihre Chance genutzt und viele Touristen angelockt &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Unser Oberb\u00fcrgermeister Uwe Schneidewind verweist auf die Bedeutung der Wuppertaler Kunst- und Kulturszene\u00a0f\u00fcr das Gelingen der BUGA in Wuppertal. In einer Diskussion des Marketing-Clubs Bergisch Land zum Thema Stadt-Marketing Wuppertal verweist Marketing-Professor Tobias Langner auf die Bedeutung von Leuchtturmprojekten f\u00fcr das Image einer Stadt. Und in einem Interview mit der STADTZEITUNG erl\u00e4utert er: \u201eFaszinationspunkte geh\u00f6ren zum Projekt. Sie erzeugen besondere Erlebnisse, die sich auch positiv auf die Besucherfrequenz auswirken. Wichtig ist, dass (\u2026) \u00a0sie sich in die langfristige Stadtentwicklung einf\u00fcgen.\u00a0Welchen Beitrag kann aus Ihrer Sicht die Wuppertaler Kunst- und Kulturszene mit einem Leuchtturm-Projekt zur BUGA 31beitragen?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Die Kunst- und Kulturszene in Wuppertal hat sowohl eine beeindruckende Geschichte, als auch vielf\u00e4ltige Gegenwart vorzuweisen. Sie hat das Potenzial die BUGA in Wuppertal auf ihre Weise mitzugestalten und vor allen Dingen ab sofort zu begleiten. Denn wie Sie richtig beschreiben, ist die BUGA ein Stadt-Entwicklungs-Projekt \u00fcber jetzt noch neun Jahre, deren H\u00f6hepunkt oder \u201e\u00dcbergabeveranstaltung\u201c an die B\u00fcrger in 2031 f\u00fcr 6 Monate gefeiert werden darf. F\u00fcr die Weiterentwicklung von K\u00fcnstlern und Kulturschaffenden ein gro\u00dfartiger Themenkontext, sich weiterzuentwickeln, sich zu probieren und die Stadtgesellschaft als Publikum auf diesem Weg zu inspirieren. Wie sagte Joseph Beuys so wunderbar: \u201eDie Ursache liegt in der Zukunft\u201c. Die T\u00fcren sind offen und die Kulturschaffenden sind ausdr\u00fccklich zur Zusammenarbeit eingeladen \u2013 was \u00fcbrigens in unserer Satzung verankert ist.&#8220;<\/p>\n<h4>Ist die Verwaltung der Aufgabe gewachsen?<\/h4>\n<p><strong>DS: Im Hinblick auf eine \u00fcberlastete und \u00fcberforderte Verwaltung werden vielfach Bedenken ge\u00e4u\u00dfert, ob die Stadt Wuppertal ein derartiges Projekt nicht nur finanziell sondern auch organisatorisch professionell durchf\u00fchren kann. Wir \u201ewuppen\u201c oder wir \u201estemmen\u201c das wird dazu nicht ausreichen.\u00a0Welche Empfehlung geben Sie f\u00fcr die organisatorische Steuerung und Kontrolle?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;\u00dcberlastet und \u00fcberfordert erscheint mir zu pauschal, wir sollten sehen lernen, was in der Verwaltung alles geschafft und gemacht wird. Konkret wird f\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung einer Bundesgartenschau eine neue Organisation, sprich ein neues Unternehmen zu diesem Zweck von der Bundesgartenschaugesellschaft und der Stadt Wuppertal gegr\u00fcndet. Diese wird mit neuen, professionellen Planern, Projektleitern und Experten ausgestattet, die mit den st\u00e4dtischen Partnern zusammenarbeiten. Eine professionelle Projekt- und Kostensteuerung ist f\u00fcr diese Arbeit verpflichtend. Das kann durch eine agile und transparent gef\u00fchrte Organisation gew\u00e4hrleistet werden, die sich mit bestehenden Kompetenzen aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft vernetzt. Dabei wollen wir gerne unterst\u00fctzen und haben auch schon Zusagen aus der Wirtschaft.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_51614\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51614 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG_5309-2-1024x383.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"383\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wer Chancen s\u00e4t, wird auch ernten &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.\u00a0Die jetzt anlaufenden\u00a0Kommunikationsma\u00dfnahmen scheinen gut vorbereitet und wirkungsstark zu sein. Sie werden auf einzelnen Kan\u00e4len mit unterschiedlichen Ans\u00e4tzen sichtbar. Daraus resultiert die Frage,\u00a0wer koordiniert die (Kommunikations-)Ma\u00dfnahmen und wer steht als Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung? Fungiert hier der F\u00f6rderverein \u201eBUGA \u2013 so doch!\u201c auch als Pressestelle?<\/strong><\/p>\n<p>Holger Bramsiepe: &#8222;Lassen Sie uns doch lieber \u201eBUGA \u2013 jetzt erst recht\u201c sagen. Wir sind eine agile, vernetzte und transparente Gemeinschaft, die die genannten Aufgaben \u00fcbernommen haben. Zentral koordinieren Nicole Wiemann (f\u00fcr die Stadt), Pascal Biesenbach (f\u00fcr den F\u00f6rderverein), S\u00fcleymann Kayaalp (WPPT \/ Agentur) und ich selbst mit entsprechenden Teams im Hintergrund alle Aktivit\u00e4ten. F\u00fcr die BUGA-Kommunikation der Stadt ist Nicole Wiemann die Ansprechpartnerin und f\u00fcr den F\u00f6rderverein hat Pascal Biesenbach den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen \u00dcberblick. F\u00fcr die Kreation und Kommunikation der Ma\u00dfnahmen des F\u00f6rderervereins ist S\u00fcleymann Kayaalp (WPPT) verantwortlich. An Presseterminen, Vortr\u00e4gen und Diskussionen nehme \u00fcberwiegend ich selbst teil.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>*Als Wuppertal Botschafter engagiert sich Vok Dams auf mehreren Ebenen f\u00fcr die BUGA 2031 in Wuppertal.<br \/>\nWeitere Beitr\u00e4ge finden Sie unter den Suchbegriff BUGA in seinem ATELIERHAUS \u2013 NotizBlog:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/blog\/\">https:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/blog\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-51594\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Buga-logo.png\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"275\" \/><\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite &#8222;BUGA 2031 F\u00f6rderverein&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.buga2031wuppertal.de\">http:\/\/www.buga2031wuppertal.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Link zur BUGA-Kampagne der STADT<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wuppertal.de\/buga\">https:\/\/www.wuppertal.de\/buga<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><strong>Kontaktdaten der Ansprechpartner:<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><a href=\"mailto:biesenbach@neue-effizienz.de\">biesenbach@neue-effizienz.de<\/a><\/div>\n<div><a href=\"mailto:s.kayaalp@wppt.de\">s.kayaalp@wppt.de<\/a><\/div>\n<div><a href=\"mailto:Nicole.Wiemann@stadt.wuppertal.de\">Nicole.Wiemann@stadt.wuppertal.de<\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts erregt die Wuppertaler derzeit mehr als die Bundesgartenschau, kurz BUGA genannt, die im Jahre 2031 in Wuppertal durchgef\u00fchrt werden soll. Die Vorteile f\u00fcr die Stadtentwicklung, die Wertsch\u00f6pfung, sowie Naturschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit liegen auf der Hand.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-51590","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-26 07:52:14","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51590"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51590\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51627,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51590\/revisions\/51627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}