{"id":51568,"date":"2022-04-27T17:05:38","date_gmt":"2022-04-27T15:05:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=51568"},"modified":"2022-05-03T23:30:49","modified_gmt":"2022-05-03T21:30:49","slug":"neues-hochschulangebot-solidaritaet-mit-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/04\/27\/neues-hochschulangebot-solidaritaet-mit-der-ukraine\/","title":{"rendered":"Neues Hochschulangebot &#8222;Solidarit\u00e4t mit der Ukraine&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"textimage block buw-block\">\n<div class=\"ti-body\">\n<div id=\"attachment_50883\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50883\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukraine-7044827_1280-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Solidarit\u00e4t mit der Ukraine &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Am 24. Februar \u00fcberfiel die russische Armee auf Befehl Pr\u00e4sident Putins die Ukraine. Am 04. M\u00e4rz erkl\u00e4rte sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) solidarisch mit der Ukraine und den ukrainischen Hochschulen und am 22. M\u00e4rz erweiterte die Bergische Universit\u00e4t ihre Internetstartseite um eine Seite mit Informationen und Hilfsangeboten f\u00fcr Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine, Studierende, Mitarbeiter und helfende B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Unter dem Titel &#8222;Solidarit\u00e4t mit der Ukraine&#8220; bietet sie ein umfangreiches Hilfsprogramm und folgt ihrem Leitbild. Das hochschuleigene Netzwerk-Projekt &#8222;In Touch Wuppertal&#8220; spielt dabei eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p>\u201eDie Bergische Universit\u00e4t Wuppertal bewertet den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als eine tiefgreifende Z\u00e4sur f\u00fcr Europa und die Welt\u201c, sagt Andrea Bieck, Leiterin des International Office. Zusammen mit Sarah Laureen Just vom Internationalen Studierendensekretariat sind sie die ersten Ansprechpartnerinnen f\u00fcr alle kommenden Fragen, die aus der Ukraine Gefl\u00fcchtete an die Hochschule haben.<\/p>\n<p>\u201eWie die anderen nordrhein-westf\u00e4lischen Hochschulen verurteilen wir die Aggression auf das Sch\u00e4rfste und stehen fest an der Seite der Ukraine\u201c, betont Bieck, \u201em\u00f6gliche F\u00f6rderungen f\u00fcr russische Projekte bzw. die Individualf\u00f6rderung f\u00fcr Mobilit\u00e4t von und nach Russland werden vorerst ausgesetzt, wie von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen empfohlen.\u201c<\/p>\n<p>Sie verweist dabei auf das Leitbild der Bergischen Universit\u00e4t, welches in Teilen den Anspruch beschreibt, gesellschaftliche Verantwortung zu \u00fcbernehmen und sich hierf\u00fcr in Kooperation mit Akteuren innerhalb und au\u00dferhalb des Wissenschaftssystems zu engagieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-51573\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/image002-3.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><\/p>\n<p>\u201eBereits 2015 wurde das Netzwerk-Projekt &#8222;In Touch Wuppertal&#8220;zur Integration von Gefl\u00fcchteten in Studium und Beruf initiiert, mit dem die Universit\u00e4t einen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten will, die aus Krieg, Verfolgung und Gewalt resultieren\u201c, erkl\u00e4rt Bieck, denn immer mehr Menschen verlie\u00dfen ihre Heimatl\u00e4nder und suchten auch in Wuppertal und der Region Bergisches Land Zuflucht. Nicht Wenige davon w\u00e4ren als Wissenschaftler*innen t\u00e4tig gewesen, h\u00e4tten bereits studiert oder planten, ein Studium aufzunehmen.<\/p>\n<h4>Knapp 50 Studierende aus der Ukraine sind an der Uni eingeschrieben<\/h4>\n<p>\u201eDie Universit\u00e4t pflegt seit vielen Jahren Wissenschaftskooperationen mit ukrainischen Hochschulen und verfolgt kontinuierlich die aktuellen Entwicklungen. Mit unseren ukrainischen Partnern stehen wir in Kontakt. Einige gefl\u00fcchtete ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind bereits in Wuppertal eingetroffen und werden von der Universit\u00e4t aktiv unterst\u00fctzt\u201c, erkl\u00e4rt die Leiterin des International Office. Dies beinhalte Hilfestellungen bzgl. Finanzierung, Besch\u00e4ftigung, Unterkunft, Spracherwerb, Kinderbetreuung usw..<\/p>\n<p>Im Sommersemester 2021 studierten \u00fcber 8.200 ukrainische Studierende an deutschen Hochschulen. Es gibt laut der HRK 257 Kooperationen beider L\u00e4nder, an denen 113 deutsche und 89 ukrainische Hochschulen beteiligt sind.<\/p>\n<p>\u201eIm Wintersemester 21\/22 waren an der Universit\u00e4t 47 Studierende mit ukrainischer Staatsangeh\u00f6rigkeit eingeschrieben, davon 27 Bildungsausl\u00e4nder, die sich mit einem Visum zu Studienzwecken in Wuppertal aufhalten\u201c, erl\u00e4utert Bieck die Situation in Wuppertal und vermutet, dass sich im Zuge des Zustroms aus der Ukraine gefl\u00fcchteter Studierender die Anzahl ab dem Sommersemester 2022 zweifellos deutlich erh\u00f6hen wird.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\">Im Rahmen der Fl\u00fcchtlingskrise in Deutschland 2015\/2016 geh\u00f6rten die Hochschulen zu den ersten, die den Fl\u00fcchtlingen mit Initiativen geholfen haben. Die Bergischen Universit\u00e4t hat seinerzeit zur Integration von Fl\u00fcchtlingen das Projekt \u00b4<em>In <\/em><a href=\"https:\/\/www.uni-wuppertal.de\/de\/internationales\/internationales-profil\/in-touch-projekt-zur-integration-von-gefluechteten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Touch Wuppertal <\/a>initiiert`.<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"clearfix\">\u201eMehr als 40 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung in Wuppertal haben einen Migrationshintergrund &#8211; der h\u00f6chste Anteil in NRW. Zuwanderung muss am Hochschulstandort insofern als zentrale Aufgabe verstanden werden.\u201c, betont Bieck und pr\u00e4zisiert: \u201eMit \u00b4<em>In Touch Wuppertal<\/em>` verfolgt die Universit\u00e4t folgende \u00fcbergeordneten Ziele: (a) Geeignete studierf\u00e4hige, motivierte Gefl\u00fcchtete als Studierende zu gewinnen, (b) diese zu integrieren, fachlich, pers\u00f6nlich und gesellschaftlich \/ interkulturell zu qualifizieren und zeitnah zu einem Studienabschluss zu f\u00fchren, der sie (c) bef\u00e4higt, sich auf dem regionalen, nationalen und globalen Arbeitsmarkt zu positionieren bzw. sich aktiv am Wiederaufbau in ihren Heimatl\u00e4ndern zu beteiligen. \u00b4<em>In Touch Wuppertal`<\/em> ist in den letzten Jahren auf alle Phasen des Student-Life-Cycle ausgeweitet worden und wird zentral im International Center \u2013 Abt. International Office koordiniert.&#8220;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"textimage block buw-block\">\n<div class=\"ti-body\">\n<p>Neben einem orientierenden Gasth\u00f6rer- und Buddy-Programm werden studienvorbereitende und studienbegleitende Deutschkurse &#8222;Wissenschaftssprache&#8220;, Kursangebote zur Vermittlung berufssprachlicher Kompetenzen in Englisch und Deutsch, interkulturelle Trainings, Ma\u00dfnahmen zur studienbegleitenden au\u00dferfachlichen Qualifikation sowie Beratungs-, Informations- und Vernetzungsangebote zum \u00dcbergang Studium-Beruf angeboten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_50534\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50534\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/90193ec5b64483e25ab313d6656bb165-2-1024x634.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"634\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wuppertaler protestieren gegen Putins Krieg in der Ukraine &#8211; \u00a9 Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Im Projekt-Modul &#8222;In Touch Career Digital&#8220; werde die Digitalisierung selbst als Werkzeug genutzt, um Lehre, Studienorganisation, Beratungs- und Betreuungsangebote an die, durch die Corona-Pandemie bef\u00f6rderten, neuen Herausforderungen anzupassen und bislang nur schwer erreichbare Ziele, wie Flexibilisierung, Individualisierung, studienbegleitendes Monitoring sowie Inklusion, zu realisieren.<\/p>\n<p>Es existiere an der Universit\u00e4t insofern eine breite Palette erprobter Formate zur Integration von Gefl\u00fcchteten, die f\u00fcr die spezifischen Bedarfe aus der Ukraine Gefl\u00fcchteter punktuell erweitert und durch Initiativen und Angebote der Fakult\u00e4ten erg\u00e4nzt w\u00fcrden.<\/p>\n<h4>Hilfsangebote durch Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)<\/h4>\n<p>In der Unterst\u00fctzung arbeitet die Bergische Universit\u00e4t eng mit dem DAAD zusammen. \u201eDer DAAD realisiert seit Jahren gemeinsam mit Hochschulen und Partnerorganisationen verschiedene Programme und Ma\u00dfnahmen, um die Integration von Fl\u00fcchtlingen an den deutschen Hochschulen zu unterst\u00fctzen\u201c, sagt Bieck.<\/p>\n<p>\u201eDaf\u00fcr hat das Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) bis 2022 j\u00e4hrlich Mittel in H\u00f6he von rund 27 Millionen Euro bereitgestellt. Das Land Nordrhein-Westfalen unterst\u00fctzt zudem in Kooperation mit dem DAAD mit \u00b4NRWege ins Studium` 30 Hochschulen beim Aufbau von studienvorbereitenden und -begleitenden Angeboten, dem Ausbau von Beratungsstrukturen und der Vergabe von Stipendien an besonders leistungsstarke Gefl\u00fcchtete.\u201c<\/p>\n<p>Besonders innovative Formate der Internationalisierung w\u00fcrden im Rahmen der &#8222;NRWege Leuchtt\u00fcrme&#8220; erprobt, mit digitalen Elementen flankiert und f\u00fcr andere Hochschulen nutzbar gemacht. \u201eDie Bergische Universit\u00e4t war und ist in allen F\u00f6rderprogrammen mit \u00b4<em>In Touch Wuppertal<\/em>` erfolgreich vertreten und konnte bislang nahezu 2 Mio. EUR an F\u00f6rdermitteln f\u00fcr die Integration Gefl\u00fcchteter einwerben.\u201c<\/p>\n<p>Mit seinen Mitgliedshochschulen sowie den f\u00f6rdernden Ministerien sei der DAAD in engem Austausch zu den aktuell notwendigen Schritten und informiere regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die verf\u00fcgbaren Unterst\u00fctzungs- und Hilfsangebote f\u00fcr ukrainische Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Informationen dazu werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Seite <a href=\"http:\/\/www.daad.de\/de\/der-daad\/ukraine\/hilfsangebote\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.daad.de\/de\/der-daad\/ukraine\/hilfsangebote\/<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<h4>Sprache bleibt das A und O<\/h4>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen ist die Sprache. \u201eStudierende, die Deutsch nicht als Muttersprache oder im fr\u00fchen Zweitsprachenerwerb erworben haben sind an der Universit\u00e4t, d.h. im Bereich der Wissenschaftssprache, mit gro\u00dfen sprachliche Herausforderungen konfrontiert, deren Bew\u00e4ltigung essentiell f\u00fcr den erfolgreichen Studienabschluss und m\u00f6glichen Berufseinstieg in Deutschland sind\u201c, wei\u00df Andrea Bieck aus Erfahrung.<\/p>\n<p>Viele der Gefl\u00fcchteten h\u00e4tten nach ihrer Ankunft in Deutschland bereits mit einem ungesteuerten Spracherwerb begonnen und k\u00e4men h\u00e4ufig mit mangel- und fehlerhaften Deutschkenntnissen an die Universit\u00e4t. Diese fehlerhafte Sprache f\u00fchre in kommunikativen Situationen im Alltag zwar eher selten zu Problemen, umso st\u00e4rker offenbarten sie sich im universit\u00e4ren Kontext\/Studium.<\/p>\n<p>\u201eDas Sprachlehrinstitut (SLI) geh\u00f6rt daher von Beginn an zum Kernteam der &#8222;In Touch Wuppertal&#8220;\u00a0&#8211; Projektgruppe zur weiteren Entwicklung von Konzept und Ma\u00dfnahmen.\u201c Bedenken m\u00fcsse man in diesem Zusammenhang auch, erkl\u00e4rt Bieck, dass aktuell in Wuppertal nicht nur gefl\u00fcchtete ukrainische Studierende ank\u00e4men, sondern auch eine gro\u00dfe Anzahl Studierender aus Drittl\u00e4ndern, die bis zu Beginn der Kriegshandlungen in der Ukraine studiert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>\u201eGanz generell sind internationale Studierende eine \u00e4u\u00dferst heterogene Studierendengruppe, deren Studienerfahrung gem\u00e4\u00df den spezifischen Konstellationen (z. B. kulturelle Herkunft, Sprachkenntnisse) seitens der Universit\u00e4t eine differenzierte Betrachtung und eine entsprechend angepasste Betreuung erfordert. Es gibt daher eine Vielzahl zielgruppen- und studienerfolgsorientierter Unterst\u00fctzungsangebote der Universit\u00e4t \/ des SLI f\u00fcr internationale Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden, insbesondere in der Studien-Eingangsphase, aber auch im weiteren Verlauf des Aufenthaltes bis hin zum \u00dcbergang in den Arbeitsmarkt.\u201c<\/p>\n<h4>Russische Studierende k\u00f6nnen Studium uneingeschr\u00e4nkt fortsetzen<\/h4>\n<p>Wie alle deutschen Universit\u00e4ten hat auch Wuppertal russische Studierende, die mittlerweile \u00fcber die Medien erkannt haben, dass der Einmarsch in die Ukraine keine \u00dcbung ist. Das bringt eine Menge Kummer und auch Angst mit sich. Auch daran wird gedacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_50643\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-50643 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/GK-Wuppertal-Ukraine-3-1024x492.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"492\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler Gaskessel in den Farben der Ukraine &#8211; \u00a9 Visiodrom<\/span><\/div>\n<p>\u201eRussische Studierende und Forschende an der Universit\u00e4t k\u00f6nnen ihren Aufenthalt uneingeschr\u00e4nkt fortsetzen\u201c, sagt Andrea Bieck dazu klar und deutlich. \u201eBei der Erarbeitung von Bew\u00e4ltigungsstrategien in schwierigen Studien- und Lebenssituationen unterst\u00fctzt die Zentrale Studienberatung Studierende im Rahmen psychologischer Beratungsangebote.\u201c Diese k\u00f6nnten unter <a href=\"https:\/\/www.zsb.uni-wuppertal.de\/de\/beratung\/psychologische-beratung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zsb.uni-wuppertal.de\/de\/beratung\/psychologische-beratung\/<\/a> eingesehen werden.<\/p>\n<h4>Ehrenamtliches Engagement<\/h4>\n<p>Jede Hilfe z\u00e4hlt. Das Solidarit\u00e4tsprogramm umfasst auch Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen, die Hochschulangeh\u00f6rige oder engagierte B\u00fcrger leisten k\u00f6nnen. Dazu Bieck: \u201eInformationen f\u00fcr ehrenamtlich Engagierte in der Fl\u00fcchtlingshilfe sind im Wesentlichen auf den Informationsseiten der Stadt Wuppertal geb\u00fcndelt und k\u00f6nnen unter folgendem Link aufgerufen werden: <a href=\"https:\/\/www.wuppertal.de\/rathaus-buergerservice\/europa\/ukrainehilfe-informationen.php#faq-informationen-fuer-ehrenamtlich-engagierte-in-der-fluechtlingshilfe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.wuppertal.de\/rathaus-buergerservice\/europa\/ukrainehilfe-informationen.php#faq-informationen-fuer-ehrenamtlich-engagierte-in-der-fluechtlingshilfe<\/a>).<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t bietet Studierenden, Mitarbeiter*innen und B\u00fcrger*innen, die einen Beitrag leisten und ukrainischen Gefl\u00fcchteten in ihrer Muttersprache begegnen m\u00f6chten, vom 21.04.22- 21.07.22 einen geb\u00fchrenfreien Online-Einf\u00fchrungskurs Ukrainisch an, der Grundkenntnisse der Sprache vermittelt.\u201c Dar\u00fcber hinaus bestehe die M\u00f6glichkeit, sich als Buddy zu engagieren, um Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu begleiten und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h4>Haus der Integration verbindet Institutionen<\/h4>\n<p>\u201eDie enge Zusammenarbeit mit den Kommunen der Region und insbesondere dem Wuppertaler Haus der Integration, das Institutionen verbindet, die sich in Wuppertal um Zugewanderte und Gefl\u00fcchtete k\u00fcmmern und in dem neben dem Ressort \u201eZuwanderung und Integration\u201c der Stadt Wuppertal auch das Jobcenter Wuppertal, \u201ezebera\u201c angesiedelt ist, ist f\u00fcr die Akquise und Qualit\u00e4tssicherung im Rahmen von &#8222;In TouchWuppertal&#8220;\u00a0von besonderer Bedeutung\u201c, sagt Andrea Bieck.<\/p>\n<p>\u201eEine Vielzahl Studieninteressierter mit Fluchthintergrund wurden und werden \u00fcber das In Touch-Partnernetzwerk an die Universit\u00e4t vermittelt. Das regelm\u00e4\u00dfige Angebot von Informations- und Beratungsformaten in Kooperation mit dem Haus der Integration gew\u00e4hrleistet kurze Wege f\u00fcr studieninteressierte Gefl\u00fcchtete und andere Zugewanderte sowie f\u00fcr Multiplikatoren. Zudem findet ein regelm\u00e4\u00dfiger Informationsaustauch statt.\u201c<\/p>\n<p>Auf der Internetseite der Bergischen Universit\u00e4t finden Interessierte unter \u201eSolidarit\u00e4t mit der Ukraine\u201c einen umfangreichen helfenden Antwortenkatalog. Bei weiteren Fragen empfiehlt Andrea Bieck: \u201eStudieninteressierte wenden sich an das Internationale Studierendensekretariat (<a>intsek[at]uni-wuppertal.de<\/a>). F\u00fcr andere Interessierte und Fragestellungen fungiert das International Center (<a>icenetr[at]uni-wuppertal.de<\/a>) als erste Anlaufstelle, das innerhalb der Hochschule bei Bedarf an andere Stellen weitervermittelt bzw. offene Fragestellungen kl\u00e4rt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bergische Universit\u00e4t \u00fcbernimmt vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gesellschaftliche Verantwortung. In dem Zusammenhang spiel das hochschuleigene Netzwerk-Projekt &#8222;In Touch Wuppertal&#8220; eine wichtige Rolle. Uwe Blass hat in der Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit Andrea Bieck, Leiterin des International Office, \u00fcber das neue Hochschulangebot &#8222;Solidarit\u00e4t mit der Ukraine&#8220; gesprochen. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-51568","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-21 21:25:24","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51568"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51574,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51568\/revisions\/51574"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}