{"id":51490,"date":"2022-04-22T15:07:51","date_gmt":"2022-04-22T13:07:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=51490"},"modified":"2022-04-22T15:07:51","modified_gmt":"2022-04-22T13:07:51","slug":"architektur-wettbewerb-fuer-pina-bausch-zentrum-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/04\/22\/architektur-wettbewerb-fuer-pina-bausch-zentrum-gestartet\/","title":{"rendered":"Architektur-Wettbewerb f\u00fcr Pina Bausch Zentrum gestartet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_51492\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51492 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/6c24d344a39c33782f666c8b6ec09ae4-1024x656.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"656\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Noch ziemlich trist: Das alte Schauspielhaus und k\u00fcnftige Pina Bausch Zentrum &#8211; \u00a9 Medienzentrum Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Dem hochkar\u00e4tig besetzten Preisgericht geh\u00f6ren als Fachpreisrichter Prof. Anne Julchen Bernhardt (K\u00f6ln\/Aachen), Louise Hutton (Berlin), Francis K\u00e9r\u00e9 (Berlin), Prof. Marianne M\u00fcller (Berlin\/Stuttgart), J\u00f3runn Ragnarsd\u00f3ttir, (Stuttgart), Herwig Spiegl (Wien) und Susanne Wartzeck (Dipperz) an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sachpreisrichter sind die Ministerin f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, der Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Wuppertal, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, der designierte Intendant des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Boris Charmatz, der Gr\u00fcnder und Vorstandsvorsitzende der Pina Bausch Foundation, Salomon Bausch, die Vorsitzende der Ratskommission zur Begleitung und Steuerung des Projektes Pina Bausch Zentrum, Dagmar Liste-Frinker, und die Leiterin der Kulturabteilung im Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Hildegard Kaluza.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit geht das geplante Pina Bausch Zentrum in eine entscheidende Phase und nimmt weiter Gestalt an.<\/p>\n<p><b>Reif f\u00fcr die Kulturinsel<\/b><\/p>\n<p>Im Zentrum von Wuppertal-Elberfeld soll auf der sogenannten &#8222;Kulturinsel&#8220; (Schauspielhaus) am Wupperbogen das Pina Bausch Zentrum mit internationaler Strahlkraft entstehen. Es soll zuk\u00fcnftig ein lebendiger, kreativer Ort f\u00fcr Kunst und Begegnung sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die T\u00e4nzerin und Choreografin Pina Bausch (1940 \u2013 2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und als eine der einflussreichsten Choreografinnen und K\u00fcnstlerinnen des 20. Jahrhunderts. S<\/p>\n<p>Seit 1973 pr\u00e4gte die K\u00fcnstlerin als Leiterin des Tanztheater Wuppertal einen neuen, revolution\u00e4ren Stil, der weltweit Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die K\u00fcnste gesetzt und das Ensemble zu h\u00f6chsten internationalen Erfolgen gef\u00fchrt hat. Mit dem geplanten Pina Bausch Zentrum wird erstmals weltweit eine Choreografin mit dem Bau eines gro\u00dfen, ihr gewidmeten Zentrums der K\u00fcnste geehrt. Das inhaltliche Konzept umfasst dabei vier Handlungsfelder:<\/p>\n<p><strong>Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Pina Bausch Foundation\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein (zu gr\u00fcndendes) internationales Produktionszentrum f\u00fcr sparten\u00fcbergreifende Produktion\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das (zu gr\u00fcndende) Forum Wupperbogen zur Implementierung der Partizipation in allen Handlungsfeldern\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4>\u00d6ffnung in die Stadt<\/h4>\n<p>Der Bau der neuen Kultureinrichtung Pina Bausch Zentrum (Umbau des Schauspielhauses, erg\u00e4nzender Neubau sowie die ehemalige Tankstelle Sopp\u2018scher Pavillon) soll ein exponierter, zeitgen\u00f6ssischer, zur breiten Teilhabe einladender, offener Ort f\u00fcr Wuppertal und die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen mit einem hohen Anspruch an \u00d6kologie und Nachhaltigkeit werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_42717\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 519px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-42717\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/C.-Urspruch-2.jpg\" alt=\"\" width=\"509\" height=\"401\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspielerin Christine Urspruch (u.a. &#8222;Tatort M\u00fcnster&#8220;) mit von Ellen Neugebauer gemalten Pina Bausch-Portrait &#8211; \u00a9 Ellen Neugebauer<\/span><\/div>\n<p>Die zentrale Herausforderung f\u00fcr die \u00c4sthetik des Neubaus liegt in dieser \u00d6ffnung und den Verbindungsachsen, sowohl innerhalb des Bauwerks sowie in die Stadt. Es soll in seiner zuk\u00fcnftigen Nutzung und Neuausrichtung ein nachhaltiges Zeichen des Selbstverst\u00e4ndnisses der Stadtgesellschaft und ihrer Perspektiven setzen und zugleich nationale und internationale Strahlkraft entwickeln.<\/p>\n<p>Bauherr ist die Stadt Wuppertal. Finanziert wird das Vorhaben von der Stadt, dem Land Nordrhein-Westfalen und ma\u00dfgeblich durch den Bund.<\/p>\n<p>Kulturstaatsministerin Claudia Roth: \u201eMit dem geplanten Neubau des Pina Bausch Zentrums ergreift die Stadt Wuppertal die gro\u00dfe Chance, das einzigartige Lebenswerk einer der wichtigsten K\u00fcnstlerinnen des 20. Jahrhunderts zu bewahren und ihren mutigen, k\u00fcnstlerischen Geist als Inspiration f\u00fcr das Neue in der Kunst lebendig zu halten. Gerade in Krisenzeiten braucht es solche Orte des k\u00fcnstlerischen Austauschs, die uns Raum geben zur Reflexion der eigenen Realit\u00e4t. Deshalb unterst\u00fctzt der Bund dieses wichtige Vorhaben mit Mitteln aus dem Kulturetat.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_48321\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-48321\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/W.Sondermann-7727-2048x1365-2-1024x724.jpeg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"389\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind\u00a0&#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<p>Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: \u201eDie Stadt Wuppertal nutzt mit dem Pina Bausch Zentrum die gro\u00dfe Chance, das Erbe der Ausnahmek\u00fcnstlerin zu bewahren und in die Zukunft zu tragen. Pina Bauschs einzigartiges Werk bildet den Grundstein f\u00fcr eine Kultureinrichtung des 21. Jahrhunderts \u2013 ein Ort der Kunst, der Gemeinschaft und der Reflexion, dessen Konzeption und Architektur vom Mut und dem k\u00fcnstlerischen Geist der T\u00e4nzerin und Choreografin gepr\u00e4gt sein wird.\u201c<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Uwe Schneidewind: \u201eDas Pina Bausch Zentrum soll nicht nur Zentrum f\u00fcr Exzellenz sein, sondern auf experimentelle Kooperation der vier Handlungsfelder untereinander setzen. Das Haus soll als ein zukunftsweisendes Modellvorhaben gestaltet werden. Wir wollen es als einen f\u00fcr m\u00f6glichst alle gesellschaftlichen Gruppen rund um die Uhr offenen Ort gestalten. Hierf\u00fcr ist eine Transformation und Erweiterung des bestehenden Theaterbaus notwendig, auch eine \u00d6ffnung und neue Verbindung mit dem \u00f6ffentlichen Raum. Es wird ein Ort der Zukunftskunst und zugleich Motor f\u00fcr den Transformationsprozess der Stadt.\u201c<\/p>\n<h4>Denkmalgesch\u00fctzter Altbau plus Erg\u00e4nzungs-Neubau<\/h4>\n<p>Polyvalenz und Flexibilit\u00e4t sind dabei zentrale Ziele. Zur Umsetzung des Konzepts, das von Stefan Hilterhaus, PACT Zollverein, im Auftrag der Stadt erstellt wurde, soll zum einen das bestehende Schauspielhaus im Wesentlichen erhalten, funktional ert\u00fcchtigt und modernisiert werden. Zum anderen soll ein Neubau mit einer Bruttogrundfl\u00e4che von rund 5.000 Quadratmetern entstehen, um den vier Handlungsfeldern ausreichend Platz zu bieten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Grundrisskonzeption, die Gestalt des denkmalgesch\u00fctzten Altbaus und des geplanten Neubaus sowie die Integration des sogenannten Sopp\u2018schen Pavillons am nord\u00f6stlichen Grundst\u00fccksrand in das Raumkonzept sollen im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbs gekl\u00e4rt werden. Ebenso sollen Aussagen zur Freiraumgestaltung getroffen werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_33776\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 547px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33776\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1b78a8404967d0a62a4f6bbe6a751671-2.jpg\" alt=\"\" width=\"537\" height=\"374\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Schauspielhaus mit Werbung des Tanztheaters Pina Bausch &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Architektur und technische Ausstattung m\u00fcssen dabei ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t und Durchl\u00e4ssigkeit erm\u00f6glichen, um auf m\u00f6gliche k\u00fcnftige Ver\u00e4nderungen reagieren zu k\u00f6nnen. Denn das Ziel ist ein Ort f\u00fcr das Neue in der Kunst auf der Basis der herausragenden Wuppertaler Tanzgeschichte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zitat Pina Bausch: \u201eWei\u00dft Du, ich habe mein halbes Leben gearbeitet, um dem Tanz einen Platz in Wuppertal zu schaffen. Ich f\u00e4nde es wirklich schade, wenn ich gehen w\u00fcrde und der Tanz w\u00fcrde auch wieder aus Wuppertal verschwinden.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pinabauschzentrum.de\">http:\/\/www.pinabauschzentrum.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pina-bausch.de\">http:\/\/www.pina-bausch.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt Wuppertal startet den Architekturwettbewerb f\u00fcr das Pina Bausch Zentrum. Es handelt sich um eine europaweite Vergabe und einen zweistufigen Wettbewerb mit 10 renommierten gesetzten B\u00fcros sowie weiteren 15 Bewerberinnen und Bewerbern.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-51490","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 19:29:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51490","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51490"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51490\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51495,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51490\/revisions\/51495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51490"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51490"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51490"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}