{"id":50991,"date":"2022-03-29T14:07:34","date_gmt":"2022-03-29T12:07:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50991"},"modified":"2022-03-29T14:07:54","modified_gmt":"2022-03-29T12:07:54","slug":"gesunde-nachbarschaft-schuetzt-vor-einsamkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/03\/29\/gesunde-nachbarschaft-schuetzt-vor-einsamkeit\/","title":{"rendered":"Gesunde Nachbarschaft sch\u00fctzt vor Einsamkeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50997\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 934px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-50997\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/girl-3421489_1280-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"924\" height=\"700\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Viele Menschen sind von Einsamkeit geplagt &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Um das gesunde Miteinander auch in Corona-Zeiten zu st\u00e4rken, f\u00f6rdern die AOK Rheinland\/Hamburg und das Netzwerk Nachbarschaft jetzt innovative Selbsthilfeprojekte mit einer Pr\u00e4mie.<\/p>\n<p>Politik und Wissenschaft suchen nach Gegenmitteln. Einige engagierte Nachbarschaften bieten schon praktische L\u00f6sungen in ihren Vierteln an, um dem gef\u00e4hrlichen Trend entgegenzuwirken und Mitmenschen vor Vereinsamung zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dieses gesunde Miteinander m\u00f6chten die AOK Rheinland\/Hamburg und das Netzwerk Nachbarschaft unterst\u00fctzen. Sie f\u00f6rdern innovative Selbsthilfeprojekte mit Preisgeldern. Bewerbungen sind ab sofort m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Einsamkeitsrisiko ist dem Deutschen Alterssurvey zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie um das 1,5-fache gestiegen. Beim Alterssurvey handelt es sich um eine repr\u00e4sentative Befragung von Menschen ab 40 Jahren.<\/p>\n<p>Jeder Zehnte in Deutschland gibt an, unter Einsamkeit zu leiden. Dabei zeigt sich: Wer gut vernetzt ist, ist weniger einsam \u2013 und lebt ges\u00fcnder. Zahlreiche Nachbar-Initiativen und pr\u00e4mierte Teilnehmende des AOK-F\u00f6rderpreises beweisen:<\/p>\n<p>Gesunde Nachbarschaft ist ein wirksames Modell zum Schutz gegen Einsamkeit. Nun geht der F\u00f6rderpreis in die n\u00e4chste Runde, starke Nachbarschaften im Bergischen Land k\u00f6nnen sich ab sofort bewerben.<\/p>\n<p>In Wuppertal, Solingen und Remscheid gibt es bereits beispielhaft einige Hilfsdienste, Vereine und Initiativen, die Krankenbesuche, Telefonaktionen, Hunde ausf\u00fchren, Einkaufen gehen oder sogar Integrationshilfe f\u00fcr gefl\u00fcchtete Menschen anbieten.<\/p>\n<p>Des Weiteren unterst\u00fctzen sie Interessierte dabei, eine passende ehrenamtliche T\u00e4tigkeit zu finden.<\/p>\n<p>\u201eOb und wie wir in Gemeinschaft eingebunden sind, hat einen gro\u00dfen Einfluss darauf, wie wir unseren Lebensalltag bis ins hohe Alter gesund gestalten. Aktive Nachbarschaften bieten R\u00fcckhalt, erm\u00f6glichen Teilhabe und st\u00e4rken die Lebensqualit\u00e4t aller Beteiligten\u201c, sagt Christiane Otto, Regionaldirektorin der AOK Rheinland\/Hamburg im Bergischen Land.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eAuch uns wird es immer ein besonderes Anliegen sein, Menschen in den AOK-H\u00e4usern in Wuppertal, Solingen und Remscheid zu verbinden.\u201c<\/p>\n<p><b>F\u00f6rderpreis \u201eGesunde Nachbarschaften\u201c mit 10.000 Euro dotiert<\/b><\/p>\n<p>Nachbarschaftliche Initiativen zu st\u00e4rken, ist das Ziel des F\u00f6rderpreises \u201eGesunde Nachbarschaften\u201c. Der Preis wird von der AOK Rheinland\/Hamburg zusammen mit dem bundesweiten Aktionsb\u00fcndnis Netzwerk Nachbarschaft ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Preisgeld geht an zehn nachbarschaftliche Gesundheitsprojekte, die jeweils mit 1.000 Euro gef\u00f6rdert werden. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2022 m\u00f6glich unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net\/rh\">https:\/\/aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net\/rh<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_50993\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 845px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-50993\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/28_03_22_Zertifikatsuebergabe-Pflegeguide-2.jpg\" alt=\"\" width=\"835\" height=\"601\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Zufriedene Gesichter bei der Zertifikat-\u00dcbergabe &#8211; \u00a9 AOK Rheinland<\/span><\/div>\n<h2>AOK f\u00f6rdert Vereinbarkeit von Berufst\u00e4tigkeit und Pflege<\/h2>\n<p>Die AOK Rheinland\/Hamburg f\u00f6rdert gemeinsam mit dem Land NRW und der AOK Nordwest die Vereinbarkeit von Berufst\u00e4tigkeit und Pflege.<\/p>\n<p>Wenn ein Familienmitglied pl\u00f6tzlich pflegebed\u00fcrftig erkrankt, wird das eigene Leben nicht selten auf den Kopf gestellt.<\/p>\n<p>Nicht nur unz\u00e4hlige Fragen und Probleme ergeben sich, sondern auch Gef\u00fchle wie Angst und \u00dcberforderung, entstehen. Wie stelle ich sicher, dass mein Angeh\u00f6riger die richtige Versorgung erh\u00e4lt, wo bekomme ich finanzielle Unterst\u00fctzung und vor allem, wie schaffe ich den Spagat zwischen Pflege und Beruf?<\/p>\n<p>In Wuppertal, Solingen und Remscheid sind aktuell rund 29.500 Menschen pflegebed\u00fcrftig \u2013 mehr als 55 Prozent werden in der h\u00e4uslichen Pflege<\/p>\n<p>ausschlie\u00dflich von Angeh\u00f6rigen versorgt. Diese sind h\u00e4ufig erwerbst\u00e4tig und einer Doppelbelastung ausgesetzt. Dies f\u00fchrt dazu, dass rund die H\u00e4lfte der erwerbst\u00e4tigen Hauptpflegepersonen ihre eigene Berufst\u00e4tigkeit zugunsten ihrer Pflegearbeit aufgibt oder einschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>\u201eDass sich Pflege und Beruf miteinander in Einklang bringen lassen, ist ein Thema, das immer mehr Menschen betrifft &#8211;\u00a0 gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft\u201c, sagt Christiane Otto, Regionaldirektorin der AOK Rheinland\/Hamburg im Bergischen Land.<\/p>\n<p>\u201eWir unterst\u00fctzen die Arbeitgeber im Bergischen Land bei der Ausbildung von Mitarbeitenden zu kompetenten Pflege-Guides. Diese werden qualifiziert, um betroffene Kolleginnen und Kollegen vertrauensvoll zu den gesetzlichen M\u00f6glichkeiten der h\u00e4uslichen Pflege und der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beraten zu k\u00f6nnen. Unser Ziel ist es, bei der Gestaltung von pflegefreundlichen Arbeitsbedingungen zu helfen.\u201c<\/p>\n<p>Im Bergischen Land nahmen bereits 12 Personen an den ersten beiden Qualifizierungsbausteinen zum Betrieblichen Pflege-Guide teil.\u00a0Am 28.03.2022 hat der dritte und letzte Qualifizierungstag im AOK-Haus in Wuppertal stattgefunden. Dieser endete mit der \u00dcbergabe der Zertifikate an alle Teilnehmenden.<\/p>\n<p>Interessierte Unternehmen erhalten weiterf\u00fchrende Informationen durch Britta K\u00e4be, Koordinatorin f\u00fcr Betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung der AOK im Bergischen Land, Telefon 0202 482-31137, <a href=\"mailto:britta.kaebe@rh.aok.de\">britta.kaebe@rh.aok.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studien belegen es: Chronische Einsamkeit z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Krankmachern der Gegenwart. W\u00e4hrend der Corona-Pandemie ist dieses Thema aktuell wie nie. Das Risiko, zu vereinsamen, ist durch Covid-19 deutlich gestiegen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-50991","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 16:17:06","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50991"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50999,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50991\/revisions\/50999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}