{"id":50851,"date":"2022-03-23T11:32:14","date_gmt":"2022-03-23T10:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50851"},"modified":"2022-03-23T14:11:03","modified_gmt":"2022-03-23T13:11:03","slug":"pappmoebel-zwischen-funktionalitaet-und-kreativitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/03\/23\/pappmoebel-zwischen-funktionalitaet-und-kreativitaet\/","title":{"rendered":"Pappm\u00f6bel zwischen Funktionalit\u00e4t und Kreativit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50855\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50855\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Liedtke1-2-1024x692.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"692\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Christa Liedtke &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<p>Pappm\u00f6bel k\u00f6nnen die mit unseren klassischen Vorstellungen von M\u00f6beln durchaus mithalten. Gefertigt aus Wellpappe und Altpapier \u00fcberzeugen diese M\u00f6bel durch ihre Stabilit\u00e4t, wobei ihr Recyclinganteil in Herstellung und auch in der Entsorgung sehr hoch ist. Und damit sind wir wieder bei der Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>Christa Liedtke, Au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Professorin in der Fakult\u00e4t Design und Kunst und Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren im Wuppertal Institut sagt dazu: \u201eUm mittel- bis langfristig eine treibhausgasneutrale und ressourcenleichte Gesellschaft zu erreichen, ist eine umfassende \u00b4Dematerialisierung\u00b4 von Produktion und Konsum notwendig \u2013 mit weniger mehr Nutzen schaffen, ist die Zukunftskunst und transformative Gestaltungsaufgabe. Auf diese Weise werden Produkte und ganze Dienstleistungssysteme wie unsere Mobilit\u00e4t \u00b4ressourcenleichter`. Sie lassen sich beispielsweise l\u00e4nger und besser nutzen, wieder- und weiterverwerten, reparieren u.v.m. Dies ist auch eine Frage des Designs.\u201c<\/p>\n<p>Pappm\u00f6bel seien dann nachhaltig, wenn sie Ressourcen und Energie sparen, langlebig und funktional sind. \u201eNutzenstiftung gepaart mit Ressourceneinsparung sind der Schl\u00fcssel zur nachhaltigen Wirtschaft und einem guten Leben.\u201c<\/p>\n<h4>Der \u00f6kologische Rucksack<\/h4>\n<p>Das gehe nur \u00fcber die Verbindung nachhaltiger Produktions-\u00a0 mit Konsumweisen \u2013 Design als Mittler zwischen beiden Welten werde damit zu einem ausschlaggebenden Faktor f\u00fcr die Transformation und Gestaltung unserer Zukunft. \u201eWenn ich von einer Nutzenstiftung ausgehe, m\u00fcssen Pappm\u00f6bel bequem und \u00e4sthetisch sein und ihre Funktion erf\u00fcllen, ich sollte sie gerne nutzen und ausprobieren\u201c, sagt Christa Liedtke.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50858\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/image002-3.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><\/p>\n<p>\u201eDie Funktionalit\u00e4t und \u00c4sthetik sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Akzeptanz zu schaffen. Das ist nachhaltig, aus meiner Sicht! Nutzen stiften mit m\u00f6glichst wenig Ressourcen, also zur Entkopplung von Wohlstandsschaffung und Ressourcenkonsum beizutragen. F\u00fcr Pappm\u00f6bel ist ein multifunktionales Design denkbar und dies ist gerade in Bereichen wie Messebau, Ausstellungen oder Events von hoher Bedeutung&#8220;, so die Professorin.<\/p>\n<p>Wie bei jeder Gestaltungsaufgabe m\u00fcssen, auch bei der Gestaltung von M\u00f6beln, viele Aspekte stimmen, um ein nachhaltiges Produkt zu schaffen. Idealerweise gelinge es, etwas aus wenigen Ressourcen zu erschaffen, dass viele Jahre lang mit Freude genutzt werde, Wert und Nutzungsformen kommuniziere und dessen Rohstoffe f\u00fcr weitere Nutzungszyklen erhalten blieben.<\/p>\n<p>Christa Liedtke: \u201eMaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen sind im Bau- und im M\u00f6belbereich eine wichtige Komponente. Holz und auch Papier\/Pappe sind Optionen, die ich langlebig und reparierbar gestalten und wenn der Nutzen verloren gegangen ist, in den Kreislauf zur\u00fcckf\u00fchren kann.\u201c<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von Konkurrenzprodukten aus Metallen oder Textilien, die genauso in Form oder Art und Weise wie Pappe funktionieren k\u00f6nnten, komme es am Ende immer darauf an, dass sich der \u00f6kologische Rucksack minimiere und Gefahrstoffe vermieden werden. Dazu geh\u00f6re auch die Frischfaserzufuhr m\u00f6glichst zu minimieren und die im System vorhandenen Fasern m\u00f6glichst optimal \u00fcber vielfache Zyklen zu nutzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_50859\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 561px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50859\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pappmoebel-stange-design-sessel-regal-1024x539.jpeg\" alt=\"\" width=\"551\" height=\"290\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Regal, Sitzm\u00f6bel und Tisch aus Pappe &#8211; \u00a9 Stange-Design<\/span><\/div>\n<p>\u201eAm Wuppertal Institut sprechen wir hier von \u00b4Material Input per Service Unit`.\u00a0 Damit gehen wir vereinfacht gesagt der Frage nach, wie viel Material wir aufwenden m\u00fcssen, um einen bestimmten Service zu erreichen. Wir nennen das den \u00f6kologischen Rucksack eines Produktes oder eines Service \u2013 der ist umso kleiner, je geringer der Materialeinsatz im Lebenszyklus und je h\u00f6her die Anzahl der Serviceeinheiten ist. Sekund\u00e4rfasern sparen viel Energie, Holz, Logistik, Wasser ein und entlasten den Wald. Durch diesen geringeren Materialinput (MI) und durch Langlebigkeit, Robustheit und Multi-Funktionalit\u00e4t kann eine hohe Zahl an Serviceeinheiten (hohes S) abgerufen werden. Ein wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt sind dabei Fragen des Recyclings&#8220;, erkl\u00e4rt Christa Liedtke.<\/p>\n<p>Sie fragt daher: \u201eWie viel wiederverwendetes Material kann eingesetzt werden? Bleibt das Material f\u00fcr weitere Anwendungen verf\u00fcgbar? Und wie muss das Produkt gestaltet sein, so dass es auch wirklich wieder verwendet wird, es also fachgerecht entsorgt wird?\u201c<\/p>\n<h4>Designerinnen und Designer k\u00f6nnen immer umdenken<\/h4>\n<p>Pappm\u00f6bel spielen beispielsweise im Messe- und Ausstellungsbereich eine gro\u00dfe Rolle, aber auch junge Menschen setzen im privaten Umfeld mehr und mehr auf dieses potenziell nachhaltigere und vor allem leichte Material. \u201eDesignerinnen und Designer k\u00f6nnen immer umdenken\u201c, sagt Christa Liedtke, denn die Gesellschaft sei eigentlich immer in Ver\u00e4nderung und Bewegung. \u201eEs \u00e4ndern sich stetig Bed\u00fcrfnisse und Bedarfe. Und die im Einklang mit der Natur zu gestalten und zu vermitteln, was in diesen Produkten enthalten ist, das ist dann auch eine Form von erm\u00f6glichter Akzeptanz.\u201c<\/p>\n<p>Produkte aus Pappe k\u00f6nnen verschiedene Geschichten erz\u00e4hlen, ein und dasselbe Material kann uns vermitteln, dass es eine g\u00fcnstige Notl\u00f6sung oder aber, dass es die ressourcenleichtere Variante seiner Konkurrenzprodukte sei.\u00a0 \u201eIch bin in der Generation gro\u00df geworden, wo selbstgestrickte Wollsocken und \u00d6koschlappen die \u00f6kologische Einstellung transportierten\u201c, sagt Liedtke, \u201eheute sind wir gestalterisch in allen Produkt- und Servicewelten zu Hause und in Bewegung \u2013 das ist ein unersch\u00f6pfliches Potenzial f\u00fcr eine Um- und Neugestaltung, die uns und den Menschen Spa\u00df macht. Wir ben\u00f6tigen also viele Designerinnen und Designer und deren Kompetenzen, um dieses Potenzial f\u00fcr die Nachhaltigkeit zu heben\u201c, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p>Menschen h\u00e4tten immer schon durch ihre Haltung und einen bestimmten Habitus die Geschichte der Nachhaltigkeit miterz\u00e4hlt. In Bezug auf die Pappm\u00f6bel g\u00e4be es zudem eine interessante Entwicklung, denn eine Gesellschaft k\u00f6nne sich auch Material aneignen und in Reallaboren vielen Menschen erschlie\u00dfbar machen.<\/p>\n<p>Auch der Messe- und Ausstellungsbereich habe dazugelernt. Fr\u00fcher seien Unmengen an Material regelm\u00e4\u00dfig entsorgt worden. \u201eSeit einigen Jahren ist man dabei, auch Ausstellungssysteme und M\u00f6bel zu konstruieren, die zusammenklappbar, schnell auf- und abbaubar und funktionserf\u00fcllend sind, die gleichzeitig als Regal und als Sessel dienen k\u00f6nnen. Mit dieser Flexibilit\u00e4t wird dann nat\u00fcrlich auch das zu verkaufende Produkt in Szene gesetzt.\u201c Das Material trete so in den Hintergrund und Pappe sei da hervorragend geeignet, weil man ganz unterschiedliche Formen damit gestalten und experimentieren k\u00f6nne.<\/p>\n<h4>Produkte m\u00fcssen sich selbst erkl\u00e4ren<\/h4>\n<p>Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind heute wichtiger denn je. Aber wie informiere ich nun die Menschen, ohne sie st\u00e4ndig zu belehren? \u201eEs muss in die Kontextur der Produkte eingewoben sein, wie ich ein Produkt oder eine Dienstleistung nutzen kann und wie es m\u00f6glicherweise nachhaltiger ist oder auch nicht\u201c, sagt Liedtke, denn keiner m\u00f6chte in jedem Lebensbereich immer wieder aufgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>\u201eEin Produkt muss sich in seiner Funktion und Handhabung selber, seine Werthaltung und Geschichte erz\u00e4hlen. Verbraucherinformationen m\u00fcssen sich in den Funktionsablauf einbetten, damit sie Handlungsentscheidungen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Das ist eine Grundkonstellation, die wir viel mehr bef\u00f6rdern sollten, um Informationen erschlie\u00dfbar zu machen, damit ich keine Gebrauchsanweisungen oder dicke B\u00fccher lesen muss, um den Nachhaltigkeitswert zu verstehen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_50861\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 493px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-50861\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/pappmoebel-stange-design-esstisch_2-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"483\" height=\"485\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Attraktiv und funktional: Esstisch und St\u00fchle aus Pappe &#8211; \u00a9 Stange-Design<\/span><\/div>\n<p>Dazu geh\u00f6re auch, dass das Trennverfahren von Produkten vereinfacht werde, denn Nutzende steigen manchmal nicht mehr durch, wie welches Material zu trennen und zu entsorgen sei. \u201eDesign kann hier ganz andere L\u00f6sungen entwickeln, die Umwelt und Haushalte weniger belasten und den Fokus wieder auf die hohen Ressourcenverluste in Produktion und Konsum lenken wie zum Beispiel die Lebensmittelverschwendung oder Kurzlebigkeit von Mobiliar, Textilien und von Informations- und Kommunikationstechnik\u201c, fordert die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<p><strong>Die Suche nachhaltiger Unternehmensstrategien<\/strong><\/p>\n<p>Damit sich Produktions- und Konsummuster \u00e4ndern, sind Unternehmen gefragt, die entsprechende Produkte und Dienstleistungen entwickeln und anbieten. In der Werbung und der \u00d6ffentlichkeitsarbeit informierten schon viele an Nachhaltigkeit und Klimaneutralit\u00e4t interessierte Firmen ihre Partner und Kunden, erkl\u00e4rt Liedtke.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt auch M\u00f6glichkeiten, sich \u00fcber Unternehmen zu informieren, die beim deutschen Nachhaltigkeitskodex oder der EMAS-Zertifizierung mitmachen. Auch der deutsche Nachhaltigkeitspreis zeigt auf, welche Unternehmen und Kommunen sich bereits engagieren. Schon seit 1984 setzt sich das Netzwerk f\u00fcr nachhaltiges Gestalten B.A.U.M. e.V. f\u00fcr umweltbewu\u00dftes Wirtschaften mit nun \u00fcber 700 Mitgliedern ein \u2013 es gibt viele solcher guten Beispiele. Auch im Bergischen St\u00e4dtedreieck sind viele Unternehmen aktiv \u2013 die Neue Effizienz, die Bergische Universit\u00e4t, die FGW und unser Institut, u.a. mit bergisch.metall. Auch die Initiative Circular Valley zeigt, wie sich die Region aufstellt und immer wieder neu erfindet. Das sind nur zwei Beispiele von wirklich Vielen in der Region. Das macht das Forschen hier so interessant, denn Entwicklung und Umsetzung liegen nah beieinander!\u201c<\/p>\n<p>Kontakte zu Vereinen und Unternehmern, die entsprechende Entwicklungen ansto\u00dfen, bestehen in ihrer Abteilung am Wuppertal Institut schon lange und auch im Handwerksbereich g\u00e4be es entsprechende Initiativen. \u201eInzwischen gibt es viel Bewegung im System\u201c, freut sich die Forscherin.<\/p>\n<p><strong>Lieferketten nachverfolgen<\/strong><\/p>\n<p>Ein nachhaltiges Verhalten bedingt auch immer ein vorheriges nachhaltiges Denken und das sei eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen, wei\u00df Christa Liedtke. \u201eAus meiner Perspektive des nachhaltigen Produzierens und Konsumierens kann ich sagen, dass sich h\u00e4ufig nur ein Segment der Gesellschafts- oder Wirtschaftsprozesse angeschaut wird, n\u00e4mlich das eigene, nicht aber die gesamten Lieferketten.\u201c<\/p>\n<p>Das sei auch eine Menge Arbeit, die man nicht jedem Unternehmen in aller Differenziertheit zumuten k\u00f6nne, aber ein Check dessen, sei in jedem Betrieb machbar. \u201eWir merken, dass es bspw. im Bergischen St\u00e4dtedreieck hervorragende Unternehmen im metallverarbeitenden und -bearbeitenden Bereich gibt, aber auch in anderen Branchen, die sich bezogen auf Effizienz schon sehr gut aufgestellt, die Prozesse sehr gut im Griff haben und auch schon langj\u00e4hrig daran arbeiten.\u201c Diejenigen, die sich bisher sehr wenig damit befasst h\u00e4tten, gelte es, zu erreichen.<\/p>\n<p>Das sieht Christa Liedtke als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, wenn Kreislaufsysteme integriert werden sollen und sagt: \u201eDie Herausforderung f\u00fcr die Zukunft ist es, zu vermitteln, dass jedes einzelne Unternehmen einen wichtigen Beitrag im nachhaltigen Wertsch\u00f6pfungsprozess leisten kann, und wir brauchen jedes davon an Bord, sonst funktioniert es nicht. Au\u00dferdem sei die EU Taxonomie eine Herausforderung f\u00fcr den Mittelstand, die es f\u00fcr die Positionierung und Profilierung aktiv zu nutzen gilt. \u201d<\/p>\n<p>Aber sie w\u00fcrde nicht zum Thema nachhaltiges Produzieren und Konsumieren forschen, wenn sie nicht auch die Haushalte und Verbraucher*innen im Fokus h\u00e4tte \u2013 diese spielten eine wichtige Rolle in der Gestaltung von und der Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen aus der Region f\u00fcr die Region.<\/p>\n<p>Auf ein Bergisches Beispiel eines gelungenen, nachhaltigen Produktes angesprochen sagt die Wissenschaftlerin abschlie\u00dfend: \u201eDa f\u00e4llt einem doch direkt die Schwebebahn ein, die uns seit Jahren eine staufreie Mobilit\u00e4t bietet, oder?\u201c Ein perfektes Beispiel f\u00fcr eine nachhaltige Mobilit\u00e4t ist das Wuppertaler Wahrzeichen sicher allemal.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>\u00dcber Dr. Christa Liedtke<\/h4>\n<p>Dr. Christa Liedtke ist Leiterin der Abteilung \u201eNachhaltiges Produzieren und Konsumieren\u201c am Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie und au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Professorin in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Design und Kunst an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bedeutet es eigentlich, wenn wir \u00fcber nachhaltige Produkte sprechen, und warum wird der Begriff der Nachhaltigkeit immer wichtiger? Bei Wikipedia ist von einem \u201eHandlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bed\u00fcrfnisbefriedigung durch die Bewahrung der nat\u00fcrlichen Regenerationsf\u00e4higkeit der beteiligten Systeme gew\u00e4hrleistet werden soll\u201c, die Rede. Eines dieser nachhaltigen Produkte, die scheinbar den Zeitgeist treffen sind Pappm\u00f6bel.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-50851","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-16 22:49:29","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50851"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50873,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50851\/revisions\/50873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}