{"id":50813,"date":"2022-04-02T20:30:55","date_gmt":"2022-04-02T18:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50813"},"modified":"2022-04-06T19:41:28","modified_gmt":"2022-04-06T17:41:28","slug":"vok-dams-buga-gegner-betreiben-kunst-der-desinformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/04\/02\/vok-dams-buga-gegner-betreiben-kunst-der-desinformation\/","title":{"rendered":"Vok Dams: &#8222;BUGA-Gegner betreiben Kunst der Desinformation&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50829\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50829\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Manfred-Goergens-2015-2-1024x812.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"812\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing- und Kommunikations-Experte Vok Dams &#8211; \u00a9 Manfred G\u00f6rgens<\/span><\/div>\n<p>Die Stadt Wuppertal sieht den &#8222;BUGA-Proze\u00df&#8220; nach einer Ratssitzung, in der einem B\u00fcrgerentscheid \u00fcber Bewerbung f\u00fcr die BUGA 2031 am 29. Mai zugestimmt wurde, &#8222;als Gew\u00e4chshaus f\u00fcr Ideen&#8220;.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Welche Ideen k\u00f6nnten das denn sein? Haben die BUGA-Bef\u00fcrworter aus den Fehlern der Initiative f\u00fcr die geplanten Seilbahn zu Uni, die durch einen Volksentscheid ausgebremst wurde, gelernt?<\/p>\n<p>Wir haben dar\u00fcber mit dem Marketing- und Kommunikations-Experten Vok Dams gesprochen.<\/p>\n<p><strong>DS: Die Wuppertalerinnen uns Wuppertaler stimmen am 29. Mai \u00fcber das geplante Leuchtturm-Projekt BUGA 2031 ab. Welche Gedanken gehen Ihnen in dem Zusammenhang durch den Kopf? <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Das Thema BUGA treibt mich wirklich gerade wieder um. Im Netz kursiert die seltsame Fragestellung der Umfrage: Man muss mit NEIN stimmen, wenn man f\u00fcr die BUGA ist? Das ist schon perfide \u2013 \u00e4hnlich des Titels &#8218;BUGA &#8211; so nicht!'&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Als Mann des klaren Wortes k\u00f6nnen Sie das doch sicher n\u00e4her erkl\u00e4ren?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Das ist die Kunst der Desinformation \u2013 oder sprachliche Manipulation.\u00a0Anders ausgedr\u00fcckt: Professionelle Propaganda, der die Bef\u00fcrworter der BUGA derzeit nichts entgegen setzen wollen oder k\u00f6nnen. Ein Kommunikations-Vakuum, das die BUGA-Gegner clever zu nutzen wissen. Ob es juristisch zul\u00e4ssig ist, auf der Basis einer derart unverst\u00e4ndlichen und missverst\u00e4ndlichen Fragestellung abzustimmen, halte ich f\u00fcr fraglich. Aber vielleicht wird das ja vor dem Versand der Wahl-Unterlagen noch bereinigt?&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_50824\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 559px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50824\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_4860-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"549\" height=\"309\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Newsletter der Stadt Wuppertal &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Sie kritisieren damit auch den BUGA-F\u00f6rderverein, dem zahlreiche prominente Wuppertaler angeh\u00f6ren. Welche Fehler werden denn da gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Besonders erschreckt mich die Naivit\u00e4t und fehlende Professionalit\u00e4t, mit der die BUGA-Bef\u00fcrworter der kleinen Gruppe der BUGA-Gegner die Meinungshoheit \u00fcberlassen. So kann man, selbst mit Hilfe einer starken und positiven Presseresonanz, kommunikativ keine Mehrheiten gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wo k\u00f6nnen denn die Wuppertaler Medien, wie die Wuppertaler Rundschau, Radio Wuppertal und auch die STADTZEITUNG, die sich klar f\u00fcr die BUGA-positionieren, noch mehr \u00dcberzeugungsarbeit leisten, wenn die Kamapgne der Bef\u00fcrworter nicht wie erhofft verf\u00e4ngt?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Immerhin hat die WR wieder mit dem Pro-BUGA-Titel aufgemacht:\u00a0\u201eDie BUGA ist eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr Wuppertal\u201c. Sie zitierte damit Rostocks BUGA-Chef Oliver Fudickar, ein Wuppertaler, der die BUGA 2025 in Rostock verantwortet.In dem begleitenden Kommentar fragt dann auch Chefredakteur Roderich Trapp: \u201eBisher haben sich die organisierten BUGA-Bef\u00fcrworter viel zu sehr darauf verlassen, dass die BUGA-Verhinderer die notwendigen Stimmen f\u00fcr einen B\u00fcrgerentscheid nicht zusammenbekommen. Das muss anders werden (\u2026). Wir reden immerhin \u00fcber nicht mehr und nicht weniger, als eine historische Stadtentwicklungs-Chance, die pl\u00f6tzlich am seidenen Faden h\u00e4ngt.\u00a0Und weiter: \u201eWird Wuppertal die Bundeshauptstadt des Mehltaus, die sich erfolgreich bis zur Unkenntlichkeit verzwergt? Oder werden wir eine selbstbewusste Zukunftsstadt, die mit einer nachhaltigen BUGA und dem kongenialen Partner Circular Valley beweist, dass ihre B\u00fcrger immer noch den Weitblick haben, der uns seinerzeit die Schwebebahn beschert hat?\u201c Besser kann man die Situation kaum zusammenfassen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_50826\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 561px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-50826 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_4856-2-1024x647.jpeg\" alt=\"\" width=\"551\" height=\"348\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Rostocks BUGA-Chef Oliver Fudickar \u00e4u\u00dfert sich in der Wuppertaler Rundschau &#8211; \u00a9 Vok Dams iNotes<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Als es um den 200. Engels-Geburtstag ging, war Wuppertals oft gelobte Kulturszene sehr aktiv und kreativ. Zum Thema BUGA 2031 h\u00f6rt man so gut wie nichts aus dieser Richtung. Wie sollten die bergischen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>das Projekt nachhaltig unterst\u00fctzen, das ihnen nebenbei auch eine gewisse Eigenwerbung bescheren w\u00fcrde?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams:\u00a0&#8222;Es ist tats\u00e4chlich erstaunlich, wie aktiv sich die breite Wuppertaler Kulturszene im Engels-Jahr zu Wort gemeldet hat. Die Vielzahl der M\u00f6glichkeiten und Veranstaltungen bot so auf jeder Ebene die Chance, einfach mitzumachen. Das Ergebnis kennen wir. Es fehlten die Leuchtturm-Projekte und nachhaltigen Aktionen, die \u00fcber die Wupper-Berge hinaus Akzente setzten.\u00a0Bei der Wuppertaler BUGA 2031 ist das anders.\u00a0Das ist ein Leuchtturm-Projekt! Hier gibt es ein klares Ziel, eine Zukunftsperspektive!\u00a0Es gilt die Stadt interessant, jung, dynamisch, aktiv und zukunftsf\u00e4hig auszurichten. Sie soll f\u00fcr ihre B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, aber auch f\u00fcr Touristen, Besucher, Investoren und Unternehmen attraktiver und innovativer werden.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Wie k\u00f6nnte das aus Ihrer Sicht umgesetzt werden?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Vorhandenes Potential ist sichtbar zu machen und auszubauen.\u00a0Eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr Wuppertal, sich mit seiner Kultur und Sub-Kultur aktiv einzubringen.\u00a0Nicht einzelne K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, sondern Kunst-Projekte werden gefragt sein, um dieses Potential f\u00fcr die \u00a0BUGA und WUPPERTAL sichtbar zu machen.\u00a0So bedarf es einer Fokussierung der Kunst-Szene auf tragf\u00e4hige Projekte,\u00a0die das Gesamt-Projekt BUGA 2031 st\u00e4rken.\u00a0Vielleicht ist das in seiner Tragweite und Bedeutung noch nicht \u00fcberall erkannt worden.\u00a0Hier wartet im BUGA-Prozess das \u201eGew\u00e4chshaus\u201c auf die Ideen der Wuppertaler Kulturszene.\u00a0Zehn Jahre Vorlauf zur BUGA 2031 bieten die M\u00f6glichkeit, Ideen zielorientiert auszubauen und zu kommunizieren. Eine einmalige Chance f\u00fcr die Wuppertaler Kulturszene, sich im Vorfeld und bei der Bundesgartenschau selber in Szene zu setzen.\u00a0Diejenigen, die \u00fcber die Wupper-Berge hinausschauen, werden das zu nutzen wissen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Was muss bis zum 29. Mai passieren, damit Wuppertal nicht schon wieder eine<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>gro\u00dfe Chance ausl\u00e4sst, endlich bundesweit als innovative, attraktive, weltoffene Stadt wahrgenommen zu werden und die\u00a0Tr\u00e4ume von der BUGA 2031 nicht verbl\u00fchen?<\/strong><\/p>\n<p>Vok Dams: &#8222;Es wird darauf ankommen, auch diejenigen zu \u00fcberzeugen,\u00a0die sich bisher noch nicht f\u00fcr das Thema engagiert haben. Letztlich geht es also um die \u201eKunst der Kommunikation\u201c und die F\u00e4higkeit der \u00dcberzeugung und Begeisterung mit den eindeutig besseren Argumenten. Da ist bei den BUGA-Bef\u00fcrwortern noch reichlich Luft nach oben. Ich verweise in diesem Zusammenhang gern auf fr\u00fchere Beitr\u00e4ge in unserem NotizBlog, die unter dem Suchbegriff BUGA zu finden sind.&#8220;<\/p>\n<p>Beispiel: BUGA 2031: Bleibt WUPPERTAL das MUCKER-TAL?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/2022\/02\/17\/buga-2031bleibt-wuppertaldas-mucker-tal\/\">https:\/\/vokdamsatelierhaus.de\/2022\/02\/17\/buga-2031bleibt-wuppertaldas-mucker-tal\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Anmerkung von Manfred Alberti<\/h3>\n<p>&#8222;Die Fragestellung zum Buga-B\u00fcrgerentscheid\u00a0ist juristischen Notwendigkeiten geschuldet. Die Frage muss sehr konkret sein &#8211;\u00a0 also den Ratsbeschluss vom November 2021 mit benennen. Die Frage muss so gestellt sein, dass die Frage in der Intention der Bef\u00fcrworter mit &#8222;Ja&#8220; zu beantworten ist. Die Fragestellung ist f\u00fcr den B\u00fcrgerentscheid w\u00f6rtlich bindend.\u00a0Als Buga-Gegner h\u00e4tte man viel lieber die simple Frage gehabt: Wollen Sie die Buga\u00a0 ja &#8211; nein? Aber das geht nicht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Manfred Alberti &#8211; BUGA-Gegner<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gebetsm\u00fchlenartig erkl\u00e4ren prominente Wuppertalerinnen und Wuppertaler, wie wichtig die BUGA 2031 f\u00fcr die Au\u00dfendarstellung, das Selbstbewusstsein, die Wirtschaft und den Tourismus in der Bergischen Metropole w\u00e4re. Allen voran der Marketing-Experte und Wuppertal Botschafter Vok Dams, der wie immer mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg h\u00e4lt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-50813","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-26 09:33:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50813"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50904,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50813\/revisions\/50904"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}