{"id":50788,"date":"2022-03-16T08:36:51","date_gmt":"2022-03-16T07:36:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50788"},"modified":"2022-03-24T11:14:18","modified_gmt":"2022-03-24T10:14:18","slug":"stadt-sieht-buga-prozess-als-gewaechshaus-fuer-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/03\/16\/stadt-sieht-buga-prozess-als-gewaechshaus-fuer-ideen\/","title":{"rendered":"Stadt sieht BUGA-Prozess als Gew\u00e4chshaus f\u00fcr Ideen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50792\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50792\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/615c24ff256e82e4028d12bebc7bf783-3-1024x874.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"874\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Holger Bramsiepe, Vorsitzender des BUGA-F\u00f6rdervereins &#8211; \u00a9 Generationdesign<\/span><\/div>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind dankte dem Rat f\u00fcr seine Entscheidung zur Erg\u00e4nzung des BUGA-Konzeptes. \u201eMit starker Mehrheit hat die Politik hier noch einmal das Prinzip jeder BUGA-Entwicklung verdeutlicht: Die Machbarkeitsstudie liefert eine professionelle Grund-Idee, die ausdr\u00fccklich offen ist f\u00fcr Varianten und immer weiter ausgearbeitet wird. Dieser Prozess ist ein Gew\u00e4chshaus und Wettbewerb f\u00fcr Ideen, zu dem alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler eingeladen sind. Unser Versprechen ist eine BUGA der Beteiligung, der Machbarkeit und der Nachhaltigkeit. Daran werden sich alle Elemente am Ende messen lassen m\u00fcssen \u2013 nat\u00fcrlich auch die Idee der H\u00e4ngebr\u00fccke.\u201c<\/p>\n<p>Die Zeit bis zum B\u00fcrgerentscheid am Sonntag, 29. Mai, werde man nutzen, um in einer offenen und intensiven Diskussion der Stadtgesellschaft eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Projekt BUGA zu er\u00f6ffnen. \u201cAlle Wuppertalerinnen und Wuppertaler sollen bis zur Abstimmung die M\u00f6glichkeit haben, sich ein objektives Bild \u00fcber Chancen und Risiken zu machen. Ich freue mich auf zehn spannende Wochen.\u201c<\/p>\n<h4>D\u00fcrfen oder m\u00fcssen strukturschwache St\u00e4dte in Stadtentwicklung investieren?<\/h4>\n<p>Eine BUGA f\u00fcr 71 Millionen Euro kann sich eine strukturschwache Stadt wie Wuppertal doch gar nicht leisten. Auf dieses Argument der BUGA-Gegner antworten Stadt und F\u00f6rderverein:<\/p>\n<p>\u201eDie Frage ist doch, ob St\u00e4dte wie Wuppertal Selbstbehauptungswillen beweisen und Chancen zur Entwicklung ergreifen d\u00fcrfen, oder sich dauerhaft mit dem Krisenmodus abfinden und der Abw\u00e4rtsspirale ergeben sollen?\u201c, fragt Uwe Schneidewind. \u201eF\u00fcr mich ist die Antwort klar: Wenn St\u00e4dte die Chancen einer BUGA ergreifen m\u00fcssen, dann sind das die strukturschwachen St\u00e4dte, denn sie brauchen Katalysatoren f\u00fcr Stadtentwicklung mehr als alle anderen. Au\u00dferdem werden durch diesen Invest in die BUGA nach den Erfahrungen bisheriger BUGAS 100 Millionen Euro F\u00f6rderungen in die Stadt geholt werden. Diese Chance d\u00fcrfen wir uns nicht entgehen lassen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_50793\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50793\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/898c364a53bc4877d2ff33fed67802a1-1024x684.jpeg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"434\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind &#8211; \u00a9 Sabine Stern \/ Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr den F\u00f6rderverein BUGA erkl\u00e4rt Holger Bramsiepe, dass der in der Machbarkeitsstudie genannte Betrag von 71 Millionen \u00fcberhaupt kein Fakt ist: \u201eEs ist eine H\u00f6chstgrenze als \u201eworst case\u201c einer sehr konservativen Berechnung: Wir haben da viele Chancen und Gestaltungsraum diesen Invest zu verringern: Wenn die Bundes- und Landesf\u00f6rderung h\u00f6her ausf\u00e4llt \u2013 was bei den aktuellen BUGAS der Fall war-, wenn mehr Besucher kommen oder mehr Privatinvestitionen eingeworben werden, dann kann dieser Betrag viel niedriger ausfallen. Au\u00dferdem steht der F\u00f6rderverein selbstverst\u00e4ndlich zu seiner Zusage, mindestens 2,4 Millionen Euro als Basis einer Bewerbung selber beizutragen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dass Wuppertal bewiesen hat, auch gro\u00dfe Projekte umsetzen zu k\u00f6nnen, betont Dezernent Frank Meyer: \u201eDie erfolgreiche Umgestaltung des D\u00f6ppersbergs im doppelten Volumen einer BUGA zeigt, wie Wuppertal Gro\u00dfprojekte realisieren kann\u201c, so Frank Meyer. \u201eIm Falle einer konkreten Wuppertaler Bewerbung wird zur Realisierung eine eigene Gesellschaft gegr\u00fcndet, die \u00fcber die entsprechenden Ressourcen eine professionelle, wirtschaftliche Umsetzung sicherstellt.\u201c<\/p>\n<p>Frank Meyer verwies aber auch auf die Effekte einer BUGA abseits der am Ende gebauten Ergebnisse: \u201eEine BUGA als Prozess erm\u00f6glicht es den Menschen, sich mit den verschiedensten Themen in einem gemeinsamen Projekt zu versammeln.\u201c<\/p>\n<h4>Pro und Contra einer H\u00e4ngebr\u00fccke objektiv ermitteln<\/h4>\n<p>Zu dem von den BUGA-Gegnern besonders kritisierten Element der Machbarkeitsstudie, der H\u00e4ngebr\u00fccke, erkl\u00e4rte Dr. Uwe Schneidewind: \u201eF\u00fcr mich und viele andere Wuppertaler ist eine H\u00e4ngebr\u00fccke als Verbindung der Kaiser- und der K\u00f6nigsh\u00f6he mit einem ganz sicher grandiosen Blick auf unsere Stadt eine sehr faszinierende Idee, die nat\u00fcrlich auch touristische Effekte beinhaltet \u2013 weit \u00fcber eine BUGA hinaus. Aber ich sage auch ganz klar: Wenn diese Br\u00fccken-Idee sich als nicht \u00fcberzeugend erweist, dann wird sie nicht realisiert. Bef\u00fcrworter und Gegner dieser Idee haben das Recht auf ein f\u00fcr alle transparentes und nachvollziehbares Pr\u00fcfverfahren, das Pro und Contra objektiv gegeneinanderstellt. Und das wird es nach einer BUGA-Bewerbung geben. Nur um genau das zu gew\u00e4hrleisten \u2013 Entscheidungen auf Basis von Fakten &#8211; m\u00fcssen wir gemeinsam den Prozess weiterf\u00fchren, statt jetzt alle Chancen abzuschreiben.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_50794\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50794\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/2d038bf01fe3cd0f7bafb5136ef1eef3-1024x301.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"301\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die geplante H\u00e4ngebr\u00fccke &#8211; \u00a9 B\u00fcro RMP<\/span><\/div>\n<h4>BUGA-Kritiker zur Mitarbeit eingeladen<\/h4>\n<p>&#8222;Alle diejenigen, die das aktuelle BUGA-Konzept kritisch sehen, aber an eine positive Entwicklung unserer Stadt glauben, sind herzlich eingeladen, sich jetzt einzubringen\u201c, so Oberb\u00fcrgermeister Uwe Schneidewind. \u201eEine BUGA w\u00fcrde Wuppertal auch gro\u00dfe Investitionen in unseren Zoo erm\u00f6glichen und b\u00f6te viele Chancen f\u00fcr unsere bestehenden wunderbaren Parks und die Stadtquartiere.\u201c \u201eEs geht tats\u00e4chlich darum, jetzt die Chancen zu s\u00e4en und sie nicht wegzuwerfen\u201c, erg\u00e4nzt Holger Bramsiepe. \u201eDer Prozess ist offen und hat alle Unterst\u00fctzung verdient.\u201c<\/p>\n<p><strong>Link zur BUGA-Website<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wuppertal.de\/wirtschaft-stadtentwicklung\/buga\/bundesgartenschau.php\">https:\/\/www.wuppertal.de\/wirtschaft-stadtentwicklung\/buga\/bundesgartenschau.php<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadt und BUGA-F\u00f6rderverein haben am Tag nach der Sondersitzung des Stadtrates mit der Best\u00e4tigung des B\u00fcrgerentscheides am 29. Mai gemeinsam ihre Vorstellungen zur weiteren Entwicklung der BUGA-Pl\u00e4ne f\u00fcr Wuppertal erl\u00e4utert.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-50788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-06 21:10:23","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50788"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50798,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50788\/revisions\/50798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}