{"id":50543,"date":"2022-03-06T11:17:59","date_gmt":"2022-03-06T10:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50543"},"modified":"2022-03-06T11:17:59","modified_gmt":"2022-03-06T10:17:59","slug":"thomas-braus-der-spielertrainer-des-schauspiels-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/03\/06\/thomas-braus-der-spielertrainer-des-schauspiels-bleibt\/","title":{"rendered":"Thomas Braus: Der Spielertrainer des Schauspiels bleibt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50546\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 918px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50546\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/d02831e84d6b5ead18fe3087adbc2451-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"908\" height=\"632\" \/><span class=\"wp-caption-text\">(V.l.) Heiner Fragemann (Stellv. Vorsitzender Kulturausschuss), Thomas Braus, Matthias Nocke (Kulturdezernent), Dr. Uwe Schneidewind (Oberb\u00fcrgermeister) und Karin von der Most (Vorsitzender des Aufsichtsrats Wuppertaler B\u00fchnen) &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen<\/span><\/div>\n<p>Seit 2002 ist Braus bereits als Schauspieler Teil des Ensembles. 2017 wurde er zudem Intendant. Diese Wahl bew\u00e4hrte sich als spezielles Konstrukt um den spielenden Intendanten: Die Resonanz des Publikums war enorm.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dies zeigte sich vor Pandemiebeginn in einem Zuwachs der Zuschauerzahlen um rund 25 Prozent, die j\u00fcngere Generation kam wieder ins Theater.<\/p>\n<h4>Spielertrainer f\u00fcr das Schauspiel<\/h4>\n<p>Kulturdezernent Matthias Nocke: \u201eIch freue mich sehr, dass Thomas Braus f\u00fcr eine Vertragsverl\u00e4ngerung zur Verf\u00fcgung steht. Mit ihm hat das Wuppertaler Schauspiel einen Fachmann an der Spitze, der das Theater aus allen Perspektiven kennt und das Gesicht des Wuppertaler Theaters in der \u00d6ffentlichkeit ist. Thomas Braus gelingt es als ,Spielertrainer\u2018 \u2013 wie man im Fu\u00dfball sagen w\u00fcrde \u2013, das kleine, aber feine Team des Wuppertaler Schauspielensembles stets zu neuen k\u00fcnstlerischen Hochleistungen zu motivieren. Daher m\u00f6chten wir den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen und das Schauspiel weiter zukunftsf\u00e4hig aufstellen.\u201c<\/p>\n<h4>Inklusion im Theater<\/h4>\n<p>Gro\u00dfe Pl\u00e4ne zu schmieden f\u00e4llt aufgrund der letzten zwei Jahre nat\u00fcrlich immer noch nicht leicht, aber Ziele gibt es. Thomas Braus: \u201eIch bin sehr gl\u00fccklich \u00fcber das deutliche Bekenntnis der Stadt zum Schauspiel Wuppertal. Wir stehen als Gesellschaft in dieser Zeit vor gro\u00dfen Herausforderungen, denen wir uns als Kulturschaffende stellen wollen und m\u00fcssen. Das Theater ist f\u00fcr mich ein Ort der Begegnung, des Diskurses und des gemeinsamen Erlebens. Gerade heute sind unsere Gedanken gepr\u00e4gt von Sorgen, Wut und der Hoffnung auf Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden. Ich freue mich auf die kommenden Spielzeiten, in denen Grenzen \u00fcberschreitende, interdisziplin\u00e4re Projekte in den Fokus gestellt werden, in denen Inklusion am Theater eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit wird, in denen wir als Stadtgesellschaft zusammenr\u00fccken.\u201c<\/p>\n<h4>Vom Sommernachtstraum in die H\u00f6lle<\/h4>\n<p>Auf der B\u00fchne stehen und spielen wird er nat\u00fcrlich weiterhin. Aktuell ist er gemeinsam mit dem gesamten Ensemble des Wuppertaler Schauspiels in Shakespeares\u2018 \u201eEin Sommernachtstraum\u201c im Opernhaus zu sehen. Von einer ganz anderen Seite kann man den Schauspielintendanten in der Solo-Adaption von Dantes \u201eDie H\u00f6lle\/Inferno \u2013 Reise ins Innere\u201c erleben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_38648\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 645px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-38648\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/DieHoelle_Fotograf_Klaus-Lefebvre_56-2-1024x728.jpg\" alt=\"\" width=\"635\" height=\"452\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thomas Braus in &#8222;Die H\u00f6lle \/ Inferno&#8220; &#8211; \u00a9 Klaus Lefebvre<\/span><\/div>\n<p>Vor nur 10 Zuschauern tobt Braus durch die Treppenh\u00e4user und den Kronenboden des B\u00fchnenturms und begeistert mit exzessivem K\u00f6rperspiel, kruden Bildern und gro\u00dfer Sprachkraft. \u00dcber 50 Mal hat er das St\u00fcck bereits gespielt.<\/p>\n<h4>Brennt f\u00fcrs Theater<\/h4>\n<p>Aufsichtsratsvorsitzende Karin van der Most: \u201eWir sind sehr zufrieden mit der k\u00fcnstlerischen Leitung von Schauspielintendant Thomas Braus und freuen uns auf die Fortsetzung seiner Arbeit f\u00fcr weitere sechs Jahre. Ich kenne niemanden, der so leidenschaftlich f\u00fcr das Theater brennt wie Thomas Braus. Unter seiner Intendanz hat sich das Wuppertaler Schauspiel als anspruchsvolles, innovatives und attraktives Theater weiterentwickelt. Beleg f\u00fcr diese Arbeit ist vor allem der Zuspruch des Publikums. Selbst w\u00e4hrend des Lockdowns war das Schauspiel mit digitalen Formaten f\u00fcr das Publikum da. Diesen Erfolg wollen wir mit Thomas Braus sehr gerne fortsetzen.\u201c<\/p>\n<h4>Voller R\u00fcckhalt im Haus<\/h4>\n<p>Roswitha B\u00f6hmelmann, Maskenbildnerin und Mitglied im Betriebsrat der Wuppertaler B\u00fchnen: \u201eWir freuen uns auf die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre mit Thomas Braus. Er ist der Intendant F\u00dcR das Schauspiel Wuppertal, deshalb hat er auch den vollen R\u00fcckhalt im Haus. Die gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung, die er jedem und jeder entgegenbringt, zeigt sich in seiner offenen direkten Kommunikation. Zus\u00e4tzlich m\u00f6chte ich Thomas Braus danken, dass er die Schauspielsparte und alle beteiligten Gewerke umsichtig und krisenfest durch die Corona Zeit gebracht hat. Es macht einfach Spa\u00df, mit Thomas Braus Theater zu machen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Nachrichten f\u00fcr die Wuppertaler Kulturszene. Die Intendanz von Thomas Braus, Spielertrainer des Schauspiels, wurde von der Stadt Wuppertal bis 2028 verl\u00e4ngert. Die gro\u00dfe Opernb\u00fchne, das kleine Theater am Engelsgarten und die Stadt Wuppertal, eine Definition dieser drei Schauspielr\u00e4um, sieht Thomas Braus als seine Hauptaufgabe.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-50543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 16:13:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50543"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50547,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50543\/revisions\/50547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}