{"id":50449,"date":"2022-03-01T10:07:21","date_gmt":"2022-03-01T09:07:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50449"},"modified":"2022-03-01T10:25:09","modified_gmt":"2022-03-01T09:25:09","slug":"50449","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/03\/01\/50449\/","title":{"rendered":"Per App: Spielerisch unsere Vergangenheit wiederfinden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50453\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-50453 size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Gonzalez1-2-1024x741.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"741\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>\u201eBilder wecken die Erinnerung, und zwar auch \u00fcber das Motiv hinaus\u201c, sagt Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, Fotohistorikerin und Lehrbeauftragte im Fach Geschichte an der Bergischen Universit\u00e4t. Mit dem Forschungsinstitut FOUTURE aus D\u00fcsseldorf [part of milkmonkey gmbh] hat die engagierte, geb\u00fcrtige Spanierin nun eine Tablet App entwickelt, die das Familienleben generations\u00fcbergreifend verbinden kann und dar\u00fcber hinaus das Potential zu einem wichtigen Forschungsinstrument hat. Das Projekt wurde bereits mit dem Gr\u00fcnderStipendium NRW 2021 und dem Existenzgr\u00fcnderpreis Rhein-Erft-Kreis 2021 ausgezeichnet. Ein Beitrag aus der Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220;.<\/p>\n<p><b>Golden Memories \u2013 Das Projekt<\/b><\/p>\n<p>Hinter dem Titel \u201eGolden Memories\u201c verbirgt sich eine Tablet App, die es so noch nie gab, analoge und digitale Generationen verbindet und den barrierefreien Zugang f\u00fcr alle bietet. \u201eEs handelt sich um Familienfotospiele, die jede Familie individuell mit eigenen Fotos erstellen kann\u201c, erkl\u00e4rt die studierte Astrophysikerin, die zu Beginn ihrer Idee zun\u00e4chst an eine Hilfe f\u00fcr Menschen dachte, die an Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen leiden. Aber schon bald stellte sie fest, dass das Einbinden der j\u00fcngeren Generation in dieses Projekt den Vorteil bietet, gemeinsam, also generations\u00fcbergreifend miteinander zu spielen. Pers\u00f6nliche Gr\u00fcnde gaben den Ausschlag, sich wieder mit Familienbildern zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><b>Diagnose Demenz \u2013 Kettenreaktion der Erinnerungen<\/b><\/p>\n<p>In einer Phase, in der die Fotohistorikerin nicht so recht wusste, wie sie ihr K\u00f6nnen, ihre Erfahrung und ihr Wissen gesellschaftlich einsetzen konnte, erhielt sie innerhalb der Familie zum dritten Mal eine Demenzdiagnose. Heute sieht sie diese Mitteilung als eine Art Initialz\u00fcndung an, durch die sie zun\u00e4chst \u00fcber Fotos im Umgang mit ihren Familienmitgliedern Erinnerungen wachrief.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-50454\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/image002.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><\/p>\n<p>\u201eIch fing zun\u00e4chst unbewusst an, mit alten Familienmitgliedern und unseren alten Fotographien zu spielen. Dann habe ich gemerkt, welche Kraft diese Fotographien haben. \u00dcber nur eine Fotografie konnten die \u00e4lteren Menschen oft zwei Stunden sprechen, d.h., die Bilder fungieren wie Katalysatoren. Die Menschen erinnern sich auf einmal wieder an Ereignisse, die weg waren, sie erleben diese Situation noch einmal. Das ist sozusagen eine Kettenreaktion der Erinnerungen. Es gibt verschiedene Arten von Demenz, aber allen gemeinsam ist der Verlust der Identit\u00e4t, und genau in diesem Punkt k\u00f6nnen alte Familienfotos eine wunderbare Rolle spielen. Sie k\u00f6nnen Senioren helfen, sich zu erinnern, wer sie waren und vergessene Kapitel ihres Lebens zu rekonstruieren. Das hat mich \u00fcberzeugt.\u201c<\/p>\n<p>P\u00e9rez Gonz\u00e1lez war Anfang 20, als sie das erste Mal famili\u00e4r mit dem Thema Demenz konfrontiert wurde und sagt: \u201eIch habe eine lange Erfahrung mit dieser Erkrankung. Ich habe gesehen, was diese Krankheit mit den Menschen und auch mit den Familien macht. Alle leiden viel. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber mit der neuen App kann ich jetzt etwas Gutes tun, n\u00e4mlich die Lebensqualit\u00e4t dieser Menschen -zumindest f\u00fcr kurze Zeit- verbessern.\u201c<\/p>\n<p><b>Die Designer der Agentur milkmonkey bringen den Durchbruch<\/b><\/p>\n<p>Eigentlich war es die Pandemie, die das Projekt dann schlie\u00dflich in eine andere Richtung lenkte, denn die analogen Fotospiele mit den Papierbildern lie\u00dfen sich nach den Kontaktbeschr\u00e4nkungen nicht mehr weiterf\u00fchren. \u201eIch musste also eine L\u00f6sung finden, um das Projekt am Laufen zu halten\u201c, erkl\u00e4rt die Wissenschaftlerin. \u201eUnd dann brachte mich ein Freund, der ebenfalls Fotohistoriker ist, darauf, eine App zu erstellen.\u201c<\/p>\n<p>Da P\u00e9rez Gonz\u00e1lez weder \u00fcber finanzielle Ressourcen noch \u00fcber digitales Know-how verf\u00fcgte, um diese Idee in die Tat umzusetzen, kontaktierte sie die Design Agentur milkmonkey in D\u00fcsseldorf. \u201eDas war das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck, was man haben kann\u201c, sagt sie strahlend, denn \u201eder Leiter der Agentur, Alain Yimbou, Dozent f\u00fcr Interaction Design und Retail Design an der Hochschule D\u00fcsseldorf im Fachbereich Design, war von Anfang an von diesem Projekt \u00fcberzeugt.\u201c<\/p>\n<p><b>Die ganze Familie macht mit\u2026<\/b><\/p>\n<p><b>\u201e<\/b>Was mir an diesem Konzept gef\u00e4llt, ist, dass man vom ersten Moment an spielt\u201c, erkl\u00e4rt P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, die ganze Familie sei von Anfang an im Einsatz, denn die Fotos l\u00e4gen normalerweise in unterschiedlichen Haushalten und m\u00fcssten zun\u00e4chst zusammengetragen werden. \u201eDann k\u00f6nnen die j\u00fcngeren Familienmitglieder die Bilder mit Handy oder Tablet scannen und in die Galerie hochladen\u201c, erkl\u00e4rt sie die Vorgehensweise.<\/p>\n<div id=\"attachment_50456\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 759px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50456\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/App1-1024x736.png\" alt=\"\" width=\"749\" height=\"539\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Foto-Album-App &#8211; \u00a9 Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/span><\/div>\n<p>Man k\u00f6nne jedes Foto beschriften und das sei wichtig, denn das Sortieren sei schon der Beginn des Ged\u00e4chtnistrainings bei den \u00c4lteren. Und die j\u00fcngeren Familienmitglieder brauchten auch die Hilfe der \u00c4lteren, da diese die Informationen g\u00e4ben, die das Bild charakterisiere. Durch Fragen wie: \u00b4Wer hat das Foto gemacht? `, oder: \u00b4Wer ist dargestellt? `, \u00fcben dann die einen, w\u00e4hrend die anderen die Hintergr\u00fcnde der Entstehung eines Fotos erfahren. \u201eDinge, an die sich die Familienmitglieder nicht mehr genau erinnern konnten, haben sie mit Fantasie rekonstruiert. Dieser Dialog ist wunderbar, denn manchmal wissen wir nicht mehr genau, woher wir kommen oder was unsere Familien fr\u00fcher gemacht haben\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>\u201eAuch ich habe in meiner Familie Fotos gefunden, und das war f\u00fcr mich manchmal eine gro\u00dfartige Entdeckung. Das f\u00f6rdert den generations\u00fcbergreifenden Dialog\u201c, betont die Forscherin. \u201eUnsere Eltern sind noch total analog, wir arbeiten analog und digital und unsere Kinder sind schon total digital.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sind die Fotos erst einmal hochgeladen, kann man sie dann noch klassifizieren, also in Kategorien wie Familie, Hobby, Reise etc. einteilen.<\/p>\n<p><b>Memory, Quiz oder Postkartenspiel<\/b><\/p>\n<p>Der Spielspa\u00df beginnt in zun\u00e4chst drei verschiedenen Spielverfahren. Mit der Memorymethode kann man vergleichende Bilder w\u00e4hlen oder in einer Steigerung des Schwierigkeitsgrades ein Bild mit einem Text verbinden. \u201eDa kann dann im Text z.B. das Jahr des Fotos stehen.\u201c Oder man nutzt die App als Quiz. \u201eAuf die Frage: \u00b4Wann und wo wurdest Du geboren? ` findet man nach der Antwort dann in Google Bilder aus der Zeit, also z.B. Barcelona 1920, sowie die Bilder von heute und kann sie vergleichen.\u201c<\/p>\n<p>Eine weitere interessante M\u00f6glichkeit bieten alte Postkarten, die von beiden Seiten eingescannt werden und oft schriftliche Informationen zum Bild liefern. Auch eigene Postkarten lassen sich in diesem Spielverfahren erstellen und r\u00fcckseitig mit aktuellen Informationen erg\u00e4nzen. \u201eMit einem Doppelklick k\u00f6nnen dann die \u00c4lteren auf die Postkarten ihre Erinnerungen dieser Momente schreiben oder m\u00fcndlich aufnehmen.\u201c Diese interaktiven, individuellen Familienspiele sollen im Laufe der Jahre auf mindestens 15 verschiedene Spiele aufgestockt werden. Ideen dazu hat P\u00e9rez Gonz\u00e1lez noch mehr als genug.<\/p>\n<p><b>Fotografien als bedeutende und interdisziplin\u00e4re Objekte<\/b><\/p>\n<p>Fotografien haben schon immer eine besondere Bedeutung im Leben der Wissenschaftlerin gehabt. Nicht ohne Grund schrieb sie ihre Doktorarbeit \u00fcber iranische Portraitfotografie des 19. Jahrhunderts und Persische Malerei. Schon w\u00e4hrend ihres Studiums in Barcelona besch\u00e4ftigte sie sich intensiv mit der Fotografie. Sie besuchte Ausstellungen und las sich durch die umfangreiche Literatur. Der soziale Aspekt stand dabei immer im Vordergrund. Nach dem Studienabschluss jobbte sie, sparte und begab sich rund zweieinhalb Jahre auf eine ausgedehnte Asienreise, w\u00e4hrend der sie einige Fotoreportagen machte. \u201eIch habe \u00fcber das tibetische Exil in Indien gearbeitet, \u00fcber Kinder in Kambodscha, die durch Minen amputierte H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe haben.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_50457\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 759px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-50457\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/App2-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"749\" height=\"499\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Blick auf die Foto-Album-App &#8211; \u00a9 Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/span><\/div>\n<p>Ein Beitrag \u00fcber die Arbeit der Frauen in Asien entwickelte sie sogar zu einer Ausstellung mit Katalog weiter und sagt: \u201eIn dieser Phase meines Lebens war Fotografie eine M\u00f6glichkeit, Missst\u00e4nde in der Welt zu kritisieren.\u201c Nach ihrer R\u00fcckkehr besch\u00e4ftigte sie sich dann in ihrer Doktorarbeit mit Fotografien des 19. Jahrhunderts. Ihr Blickwinkel \u00e4nderte sich und sie untersuchte die sogenannte Objektivit\u00e4t -besonders, den Mangel an Objektivit\u00e4t- in der Fotographie des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>\u201eWie viel Wahrheit gab es in den Fotografien? Wie viel konnte man manipulieren? F\u00fcr mich war in dieser Zeit der Prozess wichtiger. Wie konnte man ein Foto mit Hilfe der verschiedenen fr\u00fch fotografischen Verfahren im 19. Jahrhundert erstellen und, noch interessanter f\u00fcr mich, wie konnte man die Fotos im Studio und in der Dunkelkammer manipulieren? Damals war es nicht selbstverst\u00e4ndlich ein manipuliertes glaubw\u00fcrdiges Foto zu erstellen. Als Gr\u00fcnderin von \u00b4Golden Memories` bekommen die Bilder f\u00fcr sie heute mehr und mehr eine sehr emotionale Bedeutung. \u201eEigene Bilder k\u00f6nnen die Menschen emotional bewegen und helfen, das Leben einfacher und sch\u00f6ner zu machen! Und wenn es auch nur f\u00fcr kurze Zeit ist.\u201c<\/p>\n<p><b>Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte<\/b><\/p>\n<p>Ihr Projekt will vor allem Menschen mit Demenz helfen. Es gibt den ber\u00fchmten Slogan \u00b4Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte`. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob man mit Fotos Demenzerkrankte besser erreichen kann? \u201eJa\u201c, antwortet P\u00e9rez Gonz\u00e1lez prompt, \u201ediese Kraft der Bilder ist es, die die Menschen beim Betrachten wieder zu diesem Moment zur\u00fcckf\u00fchrt. Die Bilder wecken wieder die Erinnerung und zwar auch \u00fcber das Bild oder das Motiv hinaus. Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, ohne die Bilder k\u00f6nnte man viele Passagen des Lebens der Menschen nicht mehr nachvollziehen.\u201c Die Erinnerungen liegen in den Fotos, wei\u00df die Wissenschaftlerin und kennt auch neurologische Studien, die Bilder bei Patient*innen einsetzen.<\/p>\n<p><b>App mit Forschungspotential ab Mai nutzbar<\/b><\/p>\n<p>\u201eMein urspr\u00fcnglicher Wunsch bei diesem Projekt war es, Menschen und ihren Familien zu helfen. Aber im Laufe meines Projektes habe ich dann gemerkt, dass diese App ein wahnsinniges Forschungspotential als Forschungsinstrument hat.\u201c Mit der Agentur milkmonkey als IT-Experten und P\u00e9rez Gonz\u00e1lez als Fotohistorikerin ist das Projekt bereits interdisziplin\u00e4r aufgestellt, Neurowissenschaftler und auch in der Pflege arbeitende Menschen k\u00f6nnten es in Zukunft noch verst\u00e4rken. \u201eIch baue nun ein Netzwerk von Institutionen, die ein Interesse an dieser App haben, aus, damit sie mit dieser App auch forschen k\u00f6nnen\u201c, sagt sie, denn diese Forschung und die damit verbundenen kommenden Ergebnisse k\u00f6nnten in Zukunft auch genutzt werden, um weitere Versionen dieser App als gr\u00f6\u00dfere Datenbank international anzulegen.<\/p>\n<p>\u201eIm Augenblick gibt es schon eine Landingpage <a href=\"https:\/\/www.golden-memories.de\">https:\/\/www.golden-memories.de<\/a>, verr\u00e4t die Gr\u00fcnderin. \u201eAuch bei Instagram und Facebook sind wir damit schon vertreten. Es werden st\u00e4ndig Updates gemacht. Wir hoffen, dass die App im Mai zum Downloaden fertig ist. Sie wird kostenfrei zu nutzen und f\u00fcr alle Familienmitglieder zug\u00e4nglich sein. Die Webseite funktioniert in drei Sprachen, deutsch, englisch und spanisch, denn Barrierefreiheit beinhaltet auch Sprache. Gerade \u00e4ltere Menschen trauen sich nicht in fremder Sprache zu kommunizieren.\u201c<\/p>\n<p>Golden Memories ist kein normales Projekt. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez hat viel Herzblut und Engagement investiert, um die App umzusetzen. Auch in Sachen Crowdfunding ist sie aktiv und sagt abschlie\u00dfend: \u201eAlle Einnahmen, die diese App generiert, werden in das Projekt reinvestiert, damit wir weitermachen k\u00f6nnen,\u201c<\/p>\n<p>Sicherlich hat sie mit dieser App einen Stein ins Rollen gebracht, dessen weitreichende Nutzbarkeit in unserer digitalen Zeit noch gar nicht abzusch\u00e4tzen ist.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>\u00dcber Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/h4>\n<p>Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez ist Astrophysikerin, Fotohistorikerin und Lehrbeauftragte im Fach Geschichte der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t. Sie ist die Gr\u00fcnderin des Projektes \u201eGolden Memories\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fotohistorikerin Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez hat eine App f\u00fcr pers\u00f6nliche, generations\u00fcbergreifende Fotospiele entwickelt.In Zeiten, wo das \u00f6ffentliche Leben eingeschr\u00e4nkt ist, entdecken Menschen wieder die Vielfalt des eigenen Familienlebens. Dazu geh\u00f6rt auch unsere Geschichte, die wir \u00fcber Erz\u00e4hlungen unserer Eltern und Gro\u00dfeltern erfahren. In einer mehr und mehr digitalen Welt spielen dabei Fotoalben als Erinnerungstr\u00e4ger eine immer noch wesentliche analoge Rolle in der Vermittlung.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-50449","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 13:03:26","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50449"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50458,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50449\/revisions\/50458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}