{"id":50434,"date":"2022-02-28T17:38:37","date_gmt":"2022-02-28T16:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=50434"},"modified":"2022-02-28T17:39:57","modified_gmt":"2022-02-28T16:39:57","slug":"russlands-angriffskrieg-folgen-fuer-die-bergische-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/02\/28\/russlands-angriffskrieg-folgen-fuer-die-bergische-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Russlands Angriffskrieg: Folgen f\u00fcr die bergische Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_34405\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 971px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-34405\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/vollversammlung-23-06-malte-reiter-1-data-2.jpg\" alt=\"\" width=\"961\" height=\"792\" \/><span class=\"wp-caption-text\">IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Wenge &#8211; \u00a9 IHK \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>Die bergischen Unternehmen erwarten durch den russischen Angriffskrieg und die beschlossenen Sanktionen steigende Energiepreise. Viele rechnen au\u00dferdem mit knapper werdenden Rohstoffen und Lieferkettenproblemen, h\u00f6herer Inflation sowie mit Behinderungen im Waren- und Zahlungsverkehr.<\/p>\n<p>Erwartet wird auch eine Zeit der allgemeinen Unsicherheit, die die Stimmung in der Wirtschaft und bei den Kunden beeintr\u00e4chtigen d\u00fcrfte. Das sind Ergebnisse einer Blitzumfrage, in der die Bergische IHK ihre Mitgliedsunternehmen nach ihren Wirtschaftsbeziehungen nach Russland und in die Ukraine befragt hat. \u00dcber 320 Unternehmen aller Branchen haben sich daran beteiligt.<\/p>\n<p>\u201eDavon gaben 83 Betriebe (26 Prozent) an, Gesch\u00e4ftsbeziehungen nach Russland zu haben und immerhin 65 (20 Prozent) in die Ukraine\u201c, so IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Wenge. Dabei handele es sich ganz \u00fcberwiegend um Exportbeziehungen (nach Russland 88 Prozent, in die Ukraine 74 Prozent).<\/p>\n<p>An zweiter Stelle werden Dienstleistungen genannt. \u00c4u\u00dferst selten gibt es Betriebsst\u00e4tten oder \u00e4hnliche Auslandinvestitionen in Russland. Auch Importe aus der Region sind selten. \u201eAufgrund der Exportst\u00e4rke der bergischen Unternehmen haben wir diese Verteilung erwartet. Die Ergebnisse best\u00e4tigen auch unsere Sch\u00e4tzungen, dass die Unternehmen im St\u00e4dtedreieck st\u00e4rker in der Region engagiert sind, als im NRW- oder Bundesdurchschnitt\u201c, betont Wenge.<\/p>\n<p>Immerhin gaben nur gut elf Prozent aller antwortenden Unternehmen an, dass die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland f\u00fcr sie bedeutend oder erheblich bedeutend sind. Bei den Beziehungen zur Ukraine trifft das nur f\u00fcr sechs Prozent zu. \u201eAber zwei Drittel der Unternehmen erwarten durch die Sanktionen Einschr\u00e4nkungen oder gar den Wegfall ihres Russlandgesch\u00e4ftes\u201c, erl\u00e4utert Wenge.<\/p>\n<p>Trotz der erwarteten negativen wirtschaftlichen Folgen bef\u00fcrwortet die \u00fcberwiegende Mehrheit der Unternehmen die Sanktionen. Diese seien politisch notwendig, um eine Ausweitung der russischen Aggression m\u00f6glichst zu verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bergischen Dreieck gibt es mehr Russland- und Ukraine-Gesch\u00e4ftsbeziehungen als im Landes- und Bundesschnitt. Dennoch \u00a0unterst\u00fctzt die Mehrheit der Unternehmen die strenge Sanktionen gegen Russland und Wladimir Putin. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage der IHK Bergisch Land.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-50434","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 16:31:44","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50434"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50437,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50434\/revisions\/50437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}