{"id":49874,"date":"2022-02-07T18:23:14","date_gmt":"2022-02-07T17:23:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=49874"},"modified":"2022-02-10T15:51:12","modified_gmt":"2022-02-10T14:51:12","slug":"klaus-homberg-geniesst-leben-als-gastronom-ausser-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/02\/07\/klaus-homberg-geniesst-leben-als-gastronom-ausser-dienst\/","title":{"rendered":"Klaus Homberg geniesst Leben als Gastronom au\u00dfer Dienst"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_49876\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 923px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-49876 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/PHOTO-2022-01-17-14-55-07-2.jpg\" alt=\"\" width=\"913\" height=\"666\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Klaus Homberg locker und l\u00e4ssig in Port d&#8217;Andratx (Mallorca), seiner zweiten Heimat &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Klaus Homberg war die gastromonische und gesellschaftliche Institution am Toelleturm. Hier verkehrte alles, was Rang und Namen hatte in Wuppertal und Umgebung. Zu vielen Stammg\u00e4sten hatte der passionierte Golfer und Mallorca-Fan ein fast schon ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Mit gleichbleibend hoher Qualit\u00e4t auf dem Teller und beim Service sowie mit handverlesenen Kultur-Veranstaltungen hielten\u00a0Klaus Homberg und Godelieve van Hoofstadt ihre illustre Kundschaft bei Laune.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Keinem viel der Abschied nach 36 Jahren leicht. Ihm nicht und seinen G\u00e4sten er recht nicht. Klaus Homberg verkaufte sein Restaurant &#8222;Zur alten Bergbahn&#8220;! Endstation Privatleben.<\/p>\n<p>Doch wie geniesst der ehemalige Gastronom as Leidenschaft seine zus\u00e4tzliche Freizeit? Wir haben bei Klaus Homberg (81) nachgefragt.<\/p>\n<p><strong>DS: Als Hausherr und Gastronom des Szene-Restaurants &#8222;Zur Alten Bergbahn&#8220; waren Sie eine Institution in Wuppertal, die Wuppertaler Gesellschaft ging bei Ihnen ein und aus. Wie schwer ist es Ihnen gefallen, die B\u00fchne zu verlassen?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Vom Alter her &#8211; ich bin \u00fcber 75 Jahre alt &#8211; war es nicht so schwer. Von der Geselligkeit und von der Kommunikation schon mehr. Die Bergbahn war ja nach \u00fcber 36 Jahren mein Wohnzimmer geworden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_49877\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 385px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-49877\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Unknown.jpeg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"172\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Restaurant &#8222;Zur alten Bergbahn&#8220; am Toelleturm &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Wie lange haben Sie gebraucht, um sich an die neue Rolle des Privatiers zu gew\u00f6hnen?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Am Anfang war es schon etwas ungewohnt, aber an positive Dinge kann man sich doch dann schnell gew\u00f6hnen. Durch den gro\u00dfen Freundes- und Bekanntenkreis ging das dann schneller als gedacht.<\/p>\n<p><strong>DS: Wie verbringen Sie jetzt Ihre dazu gewonnene Freizeit?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Ich bin sehr Naturverbunden, Golfen, Wandern, Reisen.<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es vielleicht ein neues Hobby, das Sie sich jetzt zugelegt haben?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Durch die gewonnene Freizeit wandere ich viel mehr als fr\u00fcher. Wandern ist sozusagen mein neues Hobby&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie noch Kontakt zu Ihren vielen Stammg\u00e4sten?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Zu einem gewissen Teil noch.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Ihr Lokal war Anlaufstelle und Treffpunkt f\u00fcr viele Ihrer Freunde und Bekannten. Jetzt gibt es diese Anlaufstelle nicht mehr und Sie sind auch viel unterwegs &#8211; wie haben Sie den Kontakt zu Ihren Freunden aufrecht erhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Durch Verabredungen und auch Kurzurlaube.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_49878\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 711px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-49878\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/PHOTO-2022-01-17-15-01-32.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"526\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Klaus Homberg bei einer Radtour in Ascona (Schweiz) &#8211; \u00a9 Privat<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Kann man Sie denn auch noch als Gast in der Alten Bergbahn antreffen?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Ganz selten, es ist nicht mehr &#8218;Meine Bergbahn&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wo kehren Sie denn, wenn Sie mal ein Bierchen, ein Glas Wein oder gutes Essen in Wuppertal geniessen m\u00f6chten?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Da gibt es f\u00fcr mich nur einige wenige Lokale in Wuppertal. Mein Bierchen bei Willi kann ich ja leider nicht mehr trinken. Er hat nach \u00fcber 30 Jahren aufgeh\u00f6rt. Wenn ich in Wuppertal bin, besuche ich den w\u00f6chentlichen Stammtisch im Essenz oder gehe zum &#8218;Husar&#8216; oder ins &#8218;Scarpati&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie froh sind Sie eigentlich, in Coronazeiten kein Gastronom mehr zu sein?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Eigentlich bin ich ganz froh. Obwohl ich sagen muss, f\u00fcr den Eigent\u00fcmer eines Restaurants ist die Sache nicht ganz so schmerzhaft.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie hat sich aus Ihrer Sicht als Experte die Wuppertaler Gastronomie-Szene in den letzten Jahren entwickelt?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Es ist nat\u00fcrlich schwieriger geworden. Trotzdem sage ich: Gut gef\u00fchrte Betriebe, die Qualit\u00e4t, Freundlichkeit, guten Service usw. zu bieten haben, werden immer \u00fcberleben und auch Geld verdienen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Mallorca ist Ihre zweite Heimat &#8211; hat es Sinn gemacht, sich dort w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie aufzuhalten, oder waren die Pandemie-Beschr\u00e4nkungen noch gr\u00f6\u00dfer als hier im Tal?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Mallorca war etwas lockerer. Nat\u00fcrlich kommt das deutlich bessere Wetter als in Wuppertal als Bonus hinzu!&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_49879\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 426px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-49879\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/PHOTO-2022-01-17-15-09-19.jpg\" alt=\"\" width=\"416\" height=\"555\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Klaus Homberg liebt die Natur -\u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Was werden Sie als Erstens tun, wenn alle Corona-Beschr\u00e4nkungen aufgehoben sind?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Mehr Flugreisen machen.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>DS: Welche Pl\u00e4ne haben Sie f\u00fcr die kommenden Jahre?<\/b><\/p>\n<p>Klaus Homberg: &#8222;Ich werde versuchen, gesund zu bleiben! Ich habe mir fest vorgenommen, den Rest meines Lebens zur besten Zeit meines Lebens zu machen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offene, interessante Gespr\u00e4ch<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der &#8222;Alten Bergbahn&#8220; machte die Wuppertaler Gesellschaft gerne Halt. Im Restaurant im erhaltenen Bahnhofsgeb\u00e4ude an der Endstation der legend\u00e4ren Zahnradbahn empfingen Gastronom Klaus Homberg und Godelieve van Hoofstadt jahrzehntelang ihre G\u00e4ste.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-49874","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-15 18:55:37","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49874"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49874\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49887,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49874\/revisions\/49887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}