{"id":4985,"date":"2016-04-21T07:38:42","date_gmt":"2016-04-21T05:38:42","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2016\/04\/21\/ernst-werner-quambusch-holt-tv-stars-in-seine-gute-stube\/"},"modified":"2022-12-06T21:04:28","modified_gmt":"2022-12-06T20:04:28","slug":"ernst-werner-quambusch-holt-tv-stars-in-seine-gute-stube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2016\/04\/21\/ernst-werner-quambusch-holt-tv-stars-in-seine-gute-stube\/","title":{"rendered":"Ernst-Werner Quambusch holt TV-Stars in seine gute Stube"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_50739\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-50739\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DSC00801-2-1024x774.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"774\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Theater-Chef Ernst-Werner Quambusch (l.) mit Film-Star Claus Wilcke &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Ernst-Werner Quambusch bietet jede Menge Theater im Ambiente einer &#8222;guten Stube&#8220;.Wie es der Name schon vermuten l\u00e4sst, sind seine B\u00fchnen alles andere als gro\u00dfe H\u00e4user. In allen vier St\u00e4dten zusammen kommt er auf genau 200 Sitzpl\u00e4tze. Aber die urgem\u00fctliche Atmosph\u00e4re und die Einrichtung, die mitunter an Gelsenkirchener Barock erinnern, macht den Reiz und den Charme seiner \u201eKammerspielchen\u201c aus \u2013 beim Publikum und auch bei den Schauspielern. W\u00e4hrend bei vielen gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern oft reine Theaterschauspieler auf der B\u00fchne stehen, schm\u00fccken bei ihm oft auch bekannte Fernseh-Gesichter den Spielplan.<\/p>\n<p>\u201eN\u00e4her als im Kammerspielchen kann man seinem Publikum nicht sein. Man sp\u00fcrt fast schon den Atem der Zuschauer. Und das ist eine ganz neue, aber sehr positive Erfahrung f\u00fcr uns\u201c, schw\u00e4rmt Saskia Valencia, die gerade erst mit ihrem Kollegen und Lebensgef\u00e4hrten Thorsten Nindel die Krimi-Kom\u00f6die \u201eKleine Eheverbrechen\u201c in den vier \u201eKammerspielchen\u201c ver\u00fcbte.<br \/>\nSaskia Valencia ist u.a. bekannt geworden durch ihre Hauptrolle im RTL-Dauerbrenner \u201eGute Zeiten, schlechte Zeiten\u201c und im ZDF-Samstagabend-Hit \u201eUnser Charlie\u201c.<\/p>\n<p>Thorsten Nindel gl\u00e4nzte u.a. als Mime im \u201eTatort\u201c im \u201ePolizeiruf 110\u201c, im Zweiteiler \u201eDer Bibelcode\u201c und in dem TV-Drama \u201eDie Gustloff\u201c. Aber auch Carsten Speck (\u201eHallo Robby\u201c, \u201eDas Traumschiff\u201c), Roland Jankowsky (Kommissar Overbeck in der ZDF-Serie \u201eWilsberg\u201c), Ingrid Steeger (\u201eKlimbim\u201c), Claus Wilcke (\u201ePercy Stuart\u201c) und Mark Zak (B\u00f6sewicht vom Dienst, spielte u.a. in \u201eDer Tourist\u201c mit Angelina Jolie und Johnny Depp und in \u201eSchimanski: Blutsbr\u00fcder\u201c mit G\u00f6tz George und Christoph Waltz) standen schon im \u201eKammerspielchen\u201c auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Doch wie kann sich so ein kleines Theater solch gro\u00dfe TV-Stars leisten. Ernst-Werner Quambusch nicht ohne Stolz: \u201eDas hat mehrere Gr\u00fcnde. Klar bekommt ein Mann wie Claus Wilcke einen viel h\u00f6here Gage als bei mir, wenn er in einem gro\u00dfen Theater vor 700 Leuten spielt. Aber ich habe den gro\u00dfen Vorteil, dass ich die Stars seit vielen Jahren gut kenne und sie mir gern f\u00fcr kleines Geld einen Freundschaftsdienst erweisen.<\/p>\n<p>Zudem sto\u00dfe ich in eine L\u00fccke: In meinen Theatern wird nur am Wochenende gespielt. Das ist ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr Schauspieler, die w\u00e4hrend der Woche vor der TV-Kamera stehen m\u00fcssen. Sie kommen dann gern zu mir. F\u00fcr die gro\u00dfen Theater w\u00e4re es nicht rentabel, nur Freitag, Samstag und Sonntag zu spielen. Sie engagieren deshalb nur ganz selten Fernseh-Stars.\u201c<br \/>\nDer theaterverr\u00fcckte Wuppertaler \u2013 gelernter Kaufmann &#8211; will diese Nische weiter ausbauen und seinem treuen Publikum auch in Zukunft bekannte Stars hautnah pr\u00e4sentieren, auch solche, die dann im \u201eKammerspielchen\u201c ihre Premiere feiern. Ernst-Werner Quambusch verspricht: \u201eIch habe da noch so manchen prominenten Namen auf meiner Liste.\u201c<\/p>\n<p>Reich kann er damit nicht werden, dass wei\u00df er selbst. Aber daf\u00fcr hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Und da st\u00f6rt es den Prinzipal von vier Mini-Theatern auch nicht, dass er selbst \u201eM\u00e4dchen f\u00fcr alles\u201c sein muss. Vor der Vorstellung empf\u00e4ngt er seine G\u00e4ste h\u00f6chstpers\u00f6nlich, k\u00fcmmert sich um das Wohl der Schauspieler und schenkt in der Pause und am Ende hinter der Theke k\u00fchle Getr\u00e4nke aus. Theatermachen ist halt harte Arbeit&#8230;<\/p>\n<p><strong>Text: Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ernst-Werner Quambusch holt das Theater ins Wohnzimmer. \u201eKammerspielchen\u201c nennt der Wuppertaler seine vier Spielst\u00e4tten in Wuppertal, Solingen, Mettmann und Oberhausen. Er setzt dabei auf gro\u00dfe Namen, auf bekannte TV-Gesichter, die zum Teil sogar schon auf der Kinoleinwand zu sehen waren.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":4983,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-4985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 18:27:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4985"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58852,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4985\/revisions\/58852"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4983"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}