{"id":4786,"date":"2017-01-11T11:43:33","date_gmt":"2017-01-11T10:43:33","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2016\/04\/11\/sozialdezernent-dr-stefan-kuehn-jedes-3-wuppertaler-kind-waechst-in-armut-auf\/"},"modified":"2025-05-12T19:14:45","modified_gmt":"2025-05-12T17:14:45","slug":"sozialdezernent-dr-stefan-kuehn-jedes-3-wuppertaler-kind-waechst-in-armut-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2017\/01\/11\/sozialdezernent-dr-stefan-kuehn-jedes-3-wuppertaler-kind-waechst-in-armut-auf\/","title":{"rendered":"Sozialdezernent Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eJedes 3. Kind w\u00e4chst in Armut auf!\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_48308\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1010px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-48308\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/9107e5b5a6ec253239dc6422fc0105ab-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"789\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sozialdezernent Dr. Stefan K\u00fchn &#8211; \u00a9 Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>\u00dcber alle Parteigrenzen genie\u00dft der \u00fcberzeugte Sozialdemokrat, der vor Jahren mit dem heutigen Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeister Andreas Mucke ein erfolgreiches Kabarett-Duo bildete, hohes Ansehen. Gerade erste wurde er vom Rat der Stadt fast einstimmig f\u00fcr weitere acht Jahre in seinem Amt best\u00e4tigt. Die elegante Fliege, die Dr. Stefan K\u00fchn immer tr\u00e4gt, wenn er sich in der \u00d6ffentlichkeit bewegt, ist sein Markenzeichen.<\/p>\n<p>Er kann aber auch hemds\u00e4rmelig sein, wenn es sein muss. Und er ist auch in der Lage, Niederlagen und R\u00fcckschl\u00e4ge wegzustecken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>In einem \u00fcberaus ehrlichen Interview mit STADTZEITUNGS-Redakteur Peter Pionke gibt Dr. Stefan K\u00fchn Einblicke in seine Gef\u00fchlswelt preis.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: \u201eWuppertal sozial gestalten\u201c &#8211; wie schwer ist diese Aufgabe in Zeiten von t\u00e4glich ankommenden Fl\u00fcchtlingen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDezernent f\u00fcr Soziales, Jugend, Schule und Integration zu sein, ist die sch\u00f6nste Aufgabe, die man in Wuppertal haben kann. Weil man die Chance hat, die Entwicklung unserer Stadt unter anderem im sozialen Bereich zu gestalten. Dazu geh\u00f6rt auch die Integration von Fl\u00fcchtlingen. Wie ich meine, haben wir diese Aufgabe bisher mit Bravour gel\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: In vielen anderen St\u00e4dten werden Fl\u00fcchtlinge beschimpft und zum Teil sogar angegriffen. In Wuppertal gibt es noch eine Willkommens-Kultur. Worauf f\u00fchren sie das zur\u00fcck?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eWuppertal ist ja schon seit vielen Jahren bekannt als eine weltoffene und tolerante Stadt, als eine Stadt der Vielfalt. Ich habe mal gefrotzelt: \u201aWuppertal ist eine Stadt, in der Barmer und Elberfelder friedlich zusammen leben, da kriegen wir den Rest auch noch hin\u2018. Doch Scherz beiseite. Etwa 35 Prozent der hier lebenden B\u00fcrger haben eine Zuwanderungsgeschichte. 100.000 der heutigen Wuppertaler stammen aus einem anderen Land oder deren Eltern wurden nicht hier geboren. Wir haben einfach gelernt, in dieser Vielfalt gerne miteinander zu leben. Insofern k\u00f6nnen wir auf der Kultur des Miteinanders aufbauen. Aber wir sind auch nicht die Insel der Gl\u00fcckseligen. Auch bei uns werden vereinzelt Zuwanderer beschimpft.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Welche Probleme sehen Sie bei der Integration von Fl\u00fcchtlingskindern in Wuppertaler Schulen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas w\u00fcrde ich gerne etwas weiter fassen. Wir schauen im Moment nur auf die Fl\u00fcchtlinge. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Wir erleben n\u00e4mlich seit vier Jahren eine neue Phase von Zuwanderung. Wuppertal ist \u00fcber viele Jahre um 2.500 Einwohner pro Jahr geschrumpft. Wir waren einmal 410.000, dann irgendwann 345.000. Das hat sich vor vier Jahren gedreht. Es gibt seither eine massive europ\u00e4ische Binnenwanderung. Junge Menschen aus Griechenland, aus Spanien, aus Italien, aus Polen, Rum\u00e4nien oder Bulgarien, suchen bei uns ihr Gl\u00fcck. Seitdem w\u00e4chst unsere Einwohnerzahl wieder. In den Seiteneinsteiger-Klassen unserer Schulen sitzen auch heute immer noch mehr Kinder, die aus dem europ\u00e4ischen Raum stammen, als Fl\u00fcchtlingskinder. Wir haben derzeit 88 Seiteneinsteiger-Klassen mit 1.500 Kindern. Diese m\u00fcssen nach zwei Jahren in den regul\u00e4ren Unterricht. Eine Riesen-Herausforderung.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Von Ihnen stammt der Vorschlag, z.B. die ehemalige Hauptschule Langerfeld oder die ehemalige Grundschule Uellendahl zu reaktivieren. Was versprechen Sie sich davon?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eAuf meinen Vorschlag hin hat der Stadtrat beschlossen, dass der alte Schulentwicklungs-Plan angepasst werden muss. Zu Zeiten sinkender Sch\u00fclerzahlen h\u00e4tte es sicher Sinn gemacht, den R\u00fcckbau von Schulraum zu organisieren, weil Schule ohne Sch\u00fcler ja auch keinen Sinn macht. Deswegen haben wir viele Schulen geschlossen. Jetzt gibt es aber eine v\u00f6llig neue Situation: Wir haben wieder mehr Kinder und brauchen folglich auch mehr Schulraum. Wir haben Seiteneinsteiger-Klassen, wollen zudem das Ganztagesschul-Angebot ausbauen, wollen, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen. Aufgrund dieser neuen Entwicklung m\u00fcssen alte Beschl\u00fcsse den neuen Gegebenheiten angepasst werden und wir planen jetzt auch wieder mit Schulen wie Langerfeld und Uellendahl, die eigentlich aufgel\u00f6st werden sollten.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wird Wuppertal in naher Zukunft \u00fcberhaupt um den Neubau von Schulen herumkommen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eWir brauchen mehr Schulraum. Deshalb nutzen wir jetzt erst einmal Raumreserven, die es in den Schulen noch gibt. Wir haben ja schon die 88 R\u00e4ume f\u00fcr die Seiteneinsteiger-Klassen aus dem vorhandenen Bestand generiert. Und wir werden sicher den einen oder anderen Schul-Anbau ins Auge fassen m\u00fcssen. Ob wir aber wirklich komplette Neubauten brauchen, bezweifele ich. Wir haben den Mehrbedarf an Schulr\u00e4umen ja nicht an einer Stelle, sondern \u00fcber die ganze Stadt verteilt.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: K\u00f6nnen Sie ein konkretes Beispiel f\u00fcr die neue Strategie nennen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas Land NRW hat gerade ein Programm aufgelegt, 72 Millionen Euro in Stadtteilentwicklung zu investieren. In dem Zusammenhang habe ich vorgeschlagen, dass wir drei ehemalige Hausmeisterwohnungen in Schulraum umbauen. Das w\u00fcrde insgesamt eine Million Euro kosten. Wenn das Land den Umbau genehmigt, w\u00fcrden wir einen Zuschuss in H\u00f6he von 90 Prozent erhalten. Also bekommen wir dann f\u00fcr 100.000 Euro eigenes Geld zus\u00e4tzlichen Schulraum im Werte von einer Million Euro. M\u00fchsam ern\u00e4hrt sich das Eichh\u00f6rnchen. Das l\u00f6st nicht alle unsere Probleme. Aber \u00fcberall, wo man eine Chance sieht, sollte man zugreifen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Was entgegnen sie denn Eltern, die bef\u00fcrchten, dass ihre Kinder nicht genug Bildung und Wissen mitbekommen, weil ihrer Meinung nach das Lern-Tempo zwangsl\u00e4ufig allein wegen der Sprachprobleme der Fl\u00fcchtlingskinder gedrosselt werden muss?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eEs gibt \u201asonne\u2018 und \u201asonne\u2018. Bei Kindern, die hier geboren wurden, wie auch bei Fl\u00fcchtlingskindern. Mir hat gerade erst ein Lehrer erz\u00e4hlt, dass es f\u00fcr ihn entspannend sei, wenn er in eine Seiteneinsteiger-Klasse ginge. Die Kinder dort seien aufmerksamer und z.B. im Fach Mathematik sogar qualifizierter. Er versicherte mir, er h\u00e4tte gr\u00f6\u00dfere Probleme, das Lernniveau in den Klassen mit den einheimischen Sch\u00fclern hoch zu halten, als in den Seiteneinsteiger-Klassen. Es wird sicher notwendig sein, dass das Lehrpersonal zieldifferent unterrichtet. Man wird manche Kinder nicht in der Zeit zum Schulabschluss f\u00fchren k\u00f6nnen, wie die anderen. Deswegen wird es auch zwangsl\u00e4ufig unterschiedliche Geschwindigkeiten beim Abschluss geben. Erfahrene P\u00e4dagogen sind ja auch davon \u00fcberzeugt, dass Kinder auch dadurch lernen, dass sie andere Sch\u00fcler unterst\u00fctzen. Das ist wie mit dem Pfusch-Zettel, schon das Schreiben dieses Zettels ist meistens die Ausreichende Vorbereitung auf die Klassenarbeit. Ich kann die Sorgen der Eltern verstehen, sie sind aber zumeist unbegr\u00fcndet. Viel gr\u00f6\u00dfer ist das Problem, dass Stellen ausgeschrieben werden, der Markt aber leergefegt ist. Die Folge ist dann, dass aus anderen Klassen Lehrer abgezogen werden m\u00fcssen, um die Schulpflicht f\u00fcr alle Kinder zu gew\u00e4hrleisten.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wie sehr sind Sie mit der Arbeit des \u201eKommunalen Integrations-Zentrums\u201c zufrieden, das f\u00fcr die Verteilung der Fl\u00fcchtlingskinder auf die einzelnen Schulen zust\u00e4ndig ist?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDie Kolleginnen und Kollegen machen einen hervorragenden Job. Anders als in vielen anderen St\u00e4dten beteiligen sich in Wuppertal alle Schulformen an dieser Aufgabe. Ich h\u00f6re z.B. von Direktoren aus dem Gymnasial-Bereich, dass es unglaublich ist, was zum Teil junge Fl\u00fcchtlinge leisten. Sie kommen praktisch ohne Sprachkenntnisse hierhin und sind nach k\u00fcrzester Zeit soweit, dass die Schule davon ausgeht, dass sie das Abitur schaffen. Wenn es darum geht, die hochqualifizierten Fl\u00fcchtlinge herauszufiltern, hat das \u201eKommunale Integrations-Zentrum\u201c nat\u00fcrlich eine wichtige Schl\u00fcsselfunktion.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: F\u00fchlen Sie sich nicht manchmal von den Regierungen in D\u00fcsseldorf und Berlin ein wenig im Stich gelassen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eAls Kommunaler hat man wirklich manchmal das Gef\u00fchl: Den Letzten bei\u00dfen die Hunde. Wir haben seit vielen Jahren kommunale Armut. Wir bekommen viel mehr Aufgaben aufs Auge gedr\u00fcckt, als wie tats\u00e4chlich stemmen k\u00f6nnen. In 15 Jahren konnten wir nur zweimal die Zusch\u00fcsse an die sozialen Tr\u00e4ger erh\u00f6hen. Denen geht langsam die Luft aus. Wir haben den guten und richtigen Auftrag, die Kitas auszubauen, wissen aber kaum noch, wie wir das finanzieren sollen. Wir haben viel mehr Aufgaben als Finanz-Ressourcen. Das beobachte ich mit gro\u00dfer Sorge. Nur der Reiche kann sich einen armen Staat leisten.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Das ist eine sch\u00f6ne Metapher. Aber jetzt einmal konkret, was muss Ihrer Meinung nach getan werden?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eWir m\u00fcssen dar\u00fcber sprechen, wie die finanzstrukturschwachen St\u00e4dte in die Lage versetzt werden, ihre Aufgaben zu erf\u00fcllen. \u201eBildung f\u00fcr alle und Bildung von Anfang an\u201c sind ganz wichtige Investitionen. US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy hat einmal treffend formuliert: \u201aNur eines ist teurer als Bildung, n\u00e4mlich keine Bildung\u2018. Wenn ich in die Chancen der Gesellschaft investieren will, dann geht das nur \u00fcber Bildung. Ein Handwerks-Meister hat sich k\u00fcrzlich beklagt: \u201aWir haben nicht genug qualifizierte und motivierte Auszubildende\u2018. Insofern ist ein Zuzug von jungen Leistungstr\u00e4gern ja eine Riesen-Chance. Wer hierhin kommt, ist in der Regel jung, stark und hat sein Leben nicht aufgegeben. Wer resigniert hat, der bleibt in den Herkunftsl\u00e4ndern. Die Fl\u00fcchtlinge k\u00f6nnten so eine Art Frischzellen-Kur f\u00fcr unsere immer \u00e4lter werdende Gesellschaft werden.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Die \u201aAlte Feuerwache\u2018 erteilt Fl\u00fcchtlingskindern kostenlos Deutsch-Unterricht. Die Mandolinen-Gesellschaft beschenkt Fl\u00fcchtlingskinder mit Mandolinenunterricht als Integration-Ma\u00dfnahme. Wo kann jeder Einzelne noch helfen, noch mit anpacken?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eIn Wuppertal ist etwas bundesweit Vorbildliches passiert. Hier hat sich aus der Zivilgesellschaft heraus unheimlich viel ehrenamtliches Engagement entwickelt. Es sind Fl\u00fcchtlings-Initiativen entstanden. Viele Menschen bringen sich ein, ehemalige Lehrerinnen und Lehrer, \u00c4rztinnen und \u00c4rzte \u2013 au\u00dferdem gibt es sehr viele Sachspenden. Da ist eine echte B\u00fcrgerbewegung entstanden und ich empfehle immer, sich an einer Fl\u00fcchtlings-Initiative zu beteiligen. Das ist ein Kreis von Menschen, der gemeinsam \u00fcberlegt, was ist jetzt das passgenaue Angebot, wer kann was einbringen? Das einmalige Engagement wird auch weit \u00fcber den Grenzen Wuppertals wahrgenommen. Die \u201eZeit\u201c hat eine Umfrage gemacht: Wie engagieren sich die St\u00e4dte in Deutschland bei der Integration von Fl\u00fcchtlinge? Der Artikel schlie\u00dft dann mit dem Satz: \u201eDeutschland braucht mehr Wuppertal\u201c. Ein sch\u00f6neres Kompliment kann es gar nicht geben.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Ein sch\u00f6nes Kompliment. Aber nicht alle Wuppertaler stehen mit offenen Armen am Stra\u00dfenrand&#8230;<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas ist richtig. Auch hier gibt es Menschen, die sich wegen der Fl\u00fcchtlinge Sorgen machen, \u00c4ngste haben vor dem Unbekannten, das ist auch nichts Ehrenr\u00fchriges und auch nichts Rechtsradikales. Wir m\u00fcssen diese Sorgen und \u00c4ngste ernst nehmen. Ich fordere die Einwohner auf B\u00fcrgerversammlungen immer ausdr\u00fccklich auf, ihre Sorgen und \u00c4ngste ganz klar zu artikulieren. Denn dann kann ich Fakten sprechen lassen, n\u00e4mlich dass die Kriminalit\u00e4tsrate in der N\u00e4he von Asylantenheimen definitiv nicht angestiegen ist, dass die Stra\u00dfen und Heime nicht im M\u00fcll ersticken, dass der L\u00e4rmpegel nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig hoch ist. Wir haben extra eine Hotline geschaltet, wo jeder sich beschweren kann.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Losgel\u00f6st von der Fl\u00fcchtlingsfrage. Die Anstellung von Lehrern ist Landessache. Aber auch Sie registrieren doch sicher auch, dass immer mehr Unterricht ausf\u00e4llt. F\u00fchlen Sie sich da ohnm\u00e4chtig oder insistieren Sie da in irgendeiner Form?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eNat\u00fcrlich insistieren wir! Und wir haben auch gute Karten beim Land NRW. Allein im letzten Jahr sind landesweit 3.500 neue Lehrerinnen- und Lehrer-Stellen geschaffen worden. Die haben richtig ins Portemonnaie gepackt. Wir in NRW haben das Gl\u00fcck, dass wir die Lehramtsausbildung wegen der sinkenden Kinderzahlen nicht zur\u00fcckgefahren haben. NRW hat Gottseidank die Zahl hoch gelassen, weil es geplant war, irgendwann die Klassen zu verkleinern. Das ist jetzt nat\u00fcrlich Illusion. Aber immerhin haben wir hier die Hoffnung, dass die L\u00fccke nicht ganz so gro\u00df wird, wie in anderen Bundesl\u00e4ndern. Integration ist eine Gemeinschaftsaufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine bekannte Politikerin hat mal gesagt: \u201eWir schaffen das!\u201c Wir in Wuppertal sind schon einen Schritt weiter und k\u00f6nnen sagen: \u201eWir machen das!\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: In Sachen Bildung ist Wuppertal ja nicht gerade schlecht aufgestellt, was muss noch verbessert werden?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eWir haben zwei Bereiche, wo wir \u2013 ehrlich gesagt \u2013 nicht gut genug aufgestellt sind. Einerseits bei Betreuungs-Pl\u00e4tzen f\u00fcr die unter Dreij\u00e4hrige und andererseits bei der offenen Ganztagsbetreuung f\u00fcr die Kinder in der Grundschule. Das muss man zugeben, obwohl wir die Zahl der Pl\u00e4tze f\u00fcr die unter Dreij\u00e4hrigen in den letzten sieben Jahren verzehnfacht haben. Aber der Bedarf ist eben auch gestiegen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Selbst viele M\u00fctter bem\u00e4ngeln, dass ihre Kinder nur fast ausschlie\u00dflich von Frauen unterrichtet werden, wie sehen Sie diese Entwicklung?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eViele Jungen haben ihren ersten Kontakt zu einer m\u00e4nnlichen Bezugsperson, wenn sie in eine weiterf\u00fchrende Schule kommen. Ich halte das p\u00e4dagogisch f\u00fcr nicht richtig. Auch Jungen brauchen manchmal einen Mann als Bezugspartner. Wenn M\u00e4nner und Frauen ihre jeweiligen St\u00e4rken gemeinsam in eine Waagschale werfen, ist das sicherlich besser. Diese Entwicklung liegt nicht zuletzt an den Rahmenbedingungen. Warum verdient eine Lehrerin oder ein Lehrer am Gymnasium deutlich mehr als eine Kollegin oder ein Kollege an einer Grund- oder Hauptschule. Eigentlich m\u00fcsste man doch sagen: Auf den Anfang kommt es an! Wir haben aber ein historisch gewachsenes 200 Jahre altes Bild von Bildung. Und das gegen den europ\u00e4ischen Trend. In den erfolgreichen Bildungsnationen gibt es eine einheitliche Lehrerausbildung. Eigentlich br\u00e4uchten wir die besten Lehrer im Primarbereich. Andere L\u00e4nder sind da ein St\u00fcck weiter als wir.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Welche Argumente haben Sie parat, um m\u00e4nnlichen Abiturienten den Beruf des Lehrers schmackhaft zu machen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eBildung ist das, was einen Menschen pr\u00e4gt. Bildung ist das, was nicht nur Inhalte, sondern auch Werte vermittelt. Bildung ist die Chance, die Gesellschaft im positiven Sinne zu pr\u00e4gen. Bildung brauchen wir alle, um unseren Wohlstand zu erhalten. Wir sind eine wissensorientierte Gesellschaft. Wenn man den Lehrerberuf ergreift, dann tut man etwas f\u00fcr die Entwicklung von Menschen und f\u00fcr die gesamte Gesellschaft. Es ist zudem ein hochinteressanter Beruf, absolut krisensicher, nicht zuletzt weil Erzieher und Lehrer in den n\u00e4chsten Jahren h\u00e4nderingend gesucht werden.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Ihr Ressort deckt ja eine gro\u00dfe Bandbreite ab. Welcher Bereich liegt Ihnen da besonders am Herzen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eAlle Eltern wissen, dass man alle seine Kinder gleich liebt&#8230;.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: &#8230; und welcher Bereich bereitet Ihnen die gr\u00f6\u00dften Sorgen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eSorgen bereitet mir eigentlich gar kein Bereich. Aber es gibt nat\u00fcrlich immer wieder einmal unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Beispiel: 2011 sind 270 Fl\u00fcchtlinge in unsere Stadt gekommen, im Jahr 2015 waren es 3.000. Wenn man innerhalb so kurzer Zeit eine Verzehnfachung der Zahl von Fl\u00fcchtlingen hat, bedeutet das nat\u00fcrlich, dass man dann in dem Bereich viel mehr gefordert ist als in anderen Bereichen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wie viele Wuppertaler m\u00fcssen denn vom Existenzminimum leben?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eMan muss leider sagen, das jedes dritte Kind in unserer Stadt unter den Bedingungen von Armut aufw\u00e4chst. Von den Erwachsenen leben rund 15 Prozent der Wuppertaler B\u00fcrger vom Existenzminimum. Das ist ein erschreckender Befund. Das hat letztendlich mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel zu tun. Wuppertal war eine klassische Industriestadt. Viele dieser Firmen gibt es nicht mehr. Ganz viele T\u00e4tigkeiten sind von Maschinen \u00fcbernommen oder ins Ausland verlagert worden. Wir haben heute deutlich weniger Arbeitspl\u00e4tze in der Stadt als vor 20 Jahren. Auch deswegen bin ich ein vehementer Verfechter des Themas zweiter Arbeitsmarkt. Wir m\u00fcssen uns \u00fcberlegen, ob wir nicht lieber Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Das w\u00e4re f\u00fcr alle besser, insbesondere auch f\u00fcr die Kinder. Denn es gibt Kinder, die in einer Familie aufwachsen, in der der Gro\u00dfvater der letzte war, der noch Arbeit hatte. Dort wird der Staffelstab von Chancen-Ungerechtigkeit von Generation zu Generation weitergegeben.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: In Ihrem Job sehen Sie auch die Schattenseiten des Lebens: Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Altersarmut. Wie schaffen Sie es, diese Eindr\u00fccke aus Ihrem Privatleben zu verbannen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDiese Eindr\u00fccke sind Teil meines Privatlebens. Ich klinke mich ja abends nicht so einfach aus und sage mir: \u201aJetzt bist Du ein ganz anderer!\u2018 Das Schicksal dieser Menschen ber\u00fchrt mich sehr! Auf der anderen Seite bin ich dankbar f\u00fcr das Gl\u00fcck, das ich in meinem Leben habe. Das Gl\u00fcck von Gesundheit, das Gl\u00fcck von beruflichem Erfolg. Und ich nehme nat\u00fcrlich auch mit gro\u00dfer Genugtuung wahr, dass sich Wuppertaler f\u00fcr die Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, engagieren. Mich ber\u00fchrt die Lebensfreude, die ich durch meinen Zivildienst in der Lebenshilfe Wuppertal bei behinderten Menschen erlebt habe. Diese Eindr\u00fccke will ich gar nicht aus meinem Privatleben verbannen. Man bekommt so viel zur\u00fcck. Deshalb darf man sich den Wuppertaler Sozialdezernenten als einen gl\u00fccklichen Menschen vorstellen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Sie wollten Landrat im nieders\u00e4chsischen Wesermarsch-Kreis werden, haben die Wahl aber verloren und sind in Wuppertal geblieben. Wie entt\u00e4uscht sind Sie?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201e\u00dcberhaupt nicht. Ich habe mich aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden f\u00fcr dieses Amt beworben, weil die Seeluft an der Nordseek\u00fcste meiner Frau besser bekommen w\u00fcrde. Sie leidet sehr stark an Allergien. Deshalb wollte ich mein geliebtes Wuppertal verlassen. Das hatte also nichts mit Wuppertal oder meiner Arbeit zu tun. Es war eine h\u00f6chstpers\u00f6nliche Entscheidung. Aber wie das so in einer Demokratie ist, hatten die W\u00e4hler die Wahl zwischen zwei Personen und sie haben sich f\u00fcr den anderen Kandidaten entschieden. Das ist Demokratie und das ist gut so.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wie stehen Sie als Sozial-Dezernent zum Thema FOC?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eFachlich habe ich da ja keinen Ber\u00fchrungspunkt. Ich pers\u00f6nlich glaube aber, dass es eine Riesen-Chance f\u00fcr Wuppertal ist. Weil zehntausende Menschen Wuppertal besuchen, dadurch zus\u00e4tzliche Kaufkraft nach Wuppertal kommt und zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze in Wuppertal entstehen werden. Nat\u00fcrlich gibt es Risiken f\u00fcr Verlagerungen innerhalb des Einzelhandels. Aber insgesamt wird Wuppertal dadurch gewinnen. Die Besucher sind ja Menschen, die Shopping als Event begreifen. Das bedeutet, sie gehen ins FOC und \u00fcberlegen dann, was machen wir heute noch in Wuppertal. Und vielleicht erkunden die G\u00e4ste unsere Stadt demn\u00e4chst mit der traditionsreichen Schwebebahn und der megamodernen Seilbahn.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wie sehen Sie solche gemeinn\u00fctzigen Vereine wie \u201eWuppertal hilft!\u201c, der mit seinem Benefiz-Festival in der Unihalle \u00fcber 50.000 Euro zugunsten der \u201eWuppertaler Tafel\u201c erwirtschaftet hat?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas sind Ehrenamtsprojekte, die in der Champions League spielen. Das sind wirklich herausragende Ereignisse, bei denen Menschen ihre M\u00f6glichkeiten nutzen, um Gutes zu tun. Hier ist es ja eine tolle Mischung. K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler bringen sich mit dem, was sie geben k\u00f6nnen, n\u00e4mlich der Kultur, daf\u00fcr ein, dass Menschen einen sch\u00f6nen Abend mit kulturellen Highlights erleben k\u00f6nnen. Und mit den Einnahmen wird dann eine karitative Einrichtung unterst\u00fctzt. Wirklich Champions League des Ehrenamts.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht hinter Ihrem Schreibtische sitzen oder an Besprechungen und Tagungen teilnehmen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eEs gibt zwei Hobbies. Das eine ist der Garten und das noch gr\u00f6\u00dfere Hobby ist das Lesen. Ich bin sehr interessiert an Biographien, B\u00fccher \u00fcber Zeitgeschichte und auch aktuelle politische Ereignisse. Ich lese aber auch gerne einmal einen Krimi zur Entspannung.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Wenn die ber\u00fchmte Fee bei Ihnen anklopfen w\u00fcrde, um Ihnen 100 Millionen Euro in die Hand zu dr\u00fccken, was w\u00fcrden Sie mit diesem Geld machen?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn. \u201e50 Millionen Euro w\u00fcrde ich sofort bei Seite legen, damit ich und meine Nachfolger in den n\u00e4chsten Jahren noch die Mittel haben, W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen. Die anderen 50 Millionen Euro w\u00fcrde ich dazu nutzen, die Infrastruktur im Bereich Soziales, Jugend, Schule und Integration auszubauen und M\u00f6glichkeiten zu schaffen, dass Menschen sich begegnen. Und ich w\u00fcrde migrantischen Vereinen, die bislang ohne \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse auskommen m\u00fcssen, Mittel zur Verf\u00fcgung stellen. Sie sind n\u00e4mlich wichtige Motoren der Integration.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Sie sind ja von den Wuppertaler Karnevalisten zum Ritter geschlagen worden. F\u00fchlen Sie sich eigentlich unter der Narrenkappe wohl?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eIch bin ja geb\u00fcrtiger K\u00f6lner und mit K\u00f6lsch getauft. Das pr\u00e4gt f\u00fcrs ganze Leben. Obwohl meine Familie mit mir an den Niederrhein zog, als ich sechs Monate alt war, wurde Karneval regelm\u00e4\u00dfig gefeiert. Das war das wichtigste Ereignis im Jahr, wir haben gemeinsam vor dem Fernseher gesessen. Oma ist sogar immer zum Zug nach K\u00f6ln gefahren. Es gibt insofern eine enge Verbindung zum Karneval und eine erfahrungsfreie Liebe zu K\u00f6ln. \u201eDenn wenn dat Tr\u00f6mmelche jeeht\u201c, so hei\u00dft es in einem bekannten Karnevalslied, dann f\u00fchle ich mich sofort angesprochen, dann h\u00f6re ich Musik, die ich ansonsten nicht h\u00f6re, singe ich Texte, die ich sonst nicht singe. Das geh\u00f6rt bei mir dazu. Und ganz rational: F\u00fcr mich ist es wichtig, neben all den schwierigen Themen auch Freude am Leben zu haben.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Was bedeutet f\u00fcr Sie Freizeit?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas ist die Zeit, von der es f\u00fcr mich sehr wenig gibt. Ein Moment von Freiheit, man steht ja ansonsten doch immer irgendwie in der \u00d6ffentlichkeit.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Was sagt eigentlich Ihre Fliege \u00fcber SIE als Pers\u00f6nlichkeit aus?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDas ich Vielfalt mag.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Das rathausinterne Duell der Fliegentr\u00e4ger haben Sie ja f\u00fcr sich entschieden. Ihr Kollege Dr. Slawig hat aufgegeben und ist auf Krawatte oder \u201eoben ohne\u201c umgestiegen. Genugtuung?<\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eWir Sozialdemokraten setzen uns seit \u00fcber 150 Jahren f\u00fcr Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarit\u00e4t ein. Daher haben wir einfach den l\u00e4ngeren Atem.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">DS: Vielen Dank f\u00fcr das sehr interessante Gespr\u00e4ch.<\/span><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">Entweder oder?<\/span><\/strong><\/span><\/h4>\n<p><strong>Die Stadtzeitung fragt&#8230; \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Dr. Stefan K\u00fchn antwortet&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Bus oder Seilbahn? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Bisher keine Meinung<\/p>\n<p>Nordsee oder Ostsee? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Nordsee<\/p>\n<p>Mode-Boutique oder FOC? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Internet<\/p>\n<p>E-Book oder normales Buch? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Normales Buch<\/p>\n<p>WSV oder BHC? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0WSV<\/p>\n<p>Restaurant oder selbst kochen? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Selbst kochen<\/p>\n<p>Bier oder Wein? \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Bier<\/p>\n<p>Gymnasium oder Gesamtschule? \u00a0 \u00a0 \u00a0Beides<\/p>\n<p>Studienreise oder Wellness-Urlaub? \u00a0Studienreise<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>Vita Dr. Stefan K\u00fchn<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn wurde 1962 in K\u00f6ln geboren. Als er sechs Monate alt war, zog er mit seiner Familie an den Niederrhein. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Rechtspfleger am Amtsgericht Wuppertal. Seinen Zivildienst leistete Dr. Stefan K\u00fchn bei der \u201eLebenshilfe Wuppertal\u201c ab. Anschlie\u00dfend studierte er Sozialwissenschaft. Von 1989 \u2013 1993 war er SPD-Stadtverordneter im Rat der Stadt Wuppertal. \u00dcber den Kommunalverband Ruhrgebiet in Essen landete er schlie\u00dflich beim Bundesverband der Landesbausparkassen (LBS) in Bonn und \u00fcbernahm dort die Funktion des Leiters der \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Anschlie\u00dfend wurde Dr. Stefan K\u00fchn Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD-Ratsfraktion Wuppertal. Seit 2000 ist er Dezernent f\u00fcr Soziales, Jugend und Integration der Stadt Wuppertal. 2014 \u00fcbernahm er zudem noch das Schuldezernat. Im M\u00e4rz 2016 wurde Dr. Stefan K\u00fchn vom Rat der Stadt nahezu einstimmig f\u00fcr weitere acht Jahre als Dezernent wiedergew\u00e4hlt. Der beliebte Beigeordnete ist verheiratet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fchnheit siegt! Dr. Stefan K\u00fchn, Wuppertals Dezernent f\u00fcr Soziales, Jugend, Schule und Integration, hat keine Angst vor gro\u00dfen und schwierigen Aufgaben, sondern sieht sie als Herausforderung. 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