{"id":45151,"date":"2022-01-19T16:57:06","date_gmt":"2022-01-19T15:57:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=45151"},"modified":"2022-01-19T16:57:06","modified_gmt":"2022-01-19T15:57:06","slug":"tanztheater-wuppertal-endlich-zurueck-auf-der-buehne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/01\/19\/tanztheater-wuppertal-endlich-zurueck-auf-der-buehne\/","title":{"rendered":"Tanztheater Wuppertal endlich zur\u00fcck auf der B\u00fchne"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45155\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45155\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/GPRainerBehr15-2-1024x698.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"698\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ensemble des St\u00fcckes &#8222;Schlafende Frau&#8220; &#8211; \u00a9 Evangelos Rodoulis<\/span><\/div>\n<p>Das Ensemble zeigt die Urauff\u00fchrung von &#8222;Schlafende Frau&#8220; von Rainer Behr, Choreograph und Ensemblemitglied des Tanztheaters, und bringt die aufw\u00e4ndige Neueinstudierung von &#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff&#8220; von Pina Bausch zur\u00fcck ins Rampenlicht.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der aktuellen Corona-Lage ist es ein kleines Wunder, dass wir jetzt die mehrfach verlegten Auff\u00fchrungen von &#8218;Schlafende Frau&#8216; und &#8218;Das St\u00fcck mit dem Schiff&#8216; endlich wieder vor unserem Wuppertaler Publikum und unseren ausw\u00e4rtigen G\u00e4sten auf der B\u00fchne des Opernhauses zeigen k\u00f6nnen. Das ist ein gro\u00dfes Privileg und daf\u00fcr sind wir alle sehr dankbar. Wir werden auch weiterhin alles tun und uns den Herausforderungen stellen, um ein Gleichgewicht zu finden zwischen optimalem Gesundheitsschutz und dem vitalen Bed\u00fcrfnis nach k\u00fcnstlerischer Arbeit, kultureller Teilhabe und -vermittlung\u201c, so Bettina Wagner-Bergelt (Intendantin) und Roger Christmann (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer).<\/p>\n<h4>&#8222;Schlafende Frau&#8220;<\/h4>\n<p><strong>von Rainer Behr<\/strong><\/p>\n<p>20. bis 24. Januar 2022 &#8211; Opernhaus Wuppertal<\/p>\n<p>In enger Zusammenarbeit mit Susanne Stehle (Kost\u00fcme), Michael Simon (B\u00fchne\/Licht) und Andreas Eisenschneider (Musik) besch\u00e4ftigt sich das Wuppertaler Ensemble in Rainer Behrs Kreation mit dem Thema der Aufl\u00f6sung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u00dcber ein kaleidoskopisches Narrativ, gepr\u00e4gt von sehr sinnlichen und hochenergetischen T\u00e4nzen, lotet Behr gemeinsam mit den T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern des Tanztheaters Zonen des \u00dcbergangs aus, oszillierend zwischen Wahrnehmungen einer von apokalyptischen Szenarien bedrohten Welt und zukunftsweisenden Sehns\u00fcchten.Durchdrungen von Wut, Orientierungslosigkeit einerseits und dem Verlangen nach Aufbruch, Zukunft und Vorw\u00e4rtskommen andererseits.<\/p>\n<p>Mit Emma Barrowman, Andrey Berezin, Jonathan Fredrickson, Blanca Noguerol Ram\u00edrez, Milan Nowoitnick Kampfer, Nazareth Panadero, Julie Shanahan, Ekaterina Shushakova, Julie Anne Stanzak, Julian Stierle, Christopher Tandy, Stephanie Troyak, Tsai-Chin Yu.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert von der Kunststiftung NRW<\/p>\n<p>Tickets f\u00fcr die Urauff\u00fchrung\u00a0Schlafende Frau\u00a0unter <a href=\"http:\/\/pina-bausch.de\/\">pina-bausch.de<\/a> oder Kulturkarte 0202 563 76 66.<\/p>\n<p>Entgegen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 13. Januar 2022, gilt f\u00fcr den Besuch von Veranstaltungen\u00a0des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, gem\u00e4\u00df der Entscheidung des st\u00e4dtischen Krisenstabs, eine spezielle Form der\u00a02G+ Regel.\u00a0Weitere Informationen dazu <a href=\"http:\/\/pina-bausch.de\/\">pina-bausch.de<\/a><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>&#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff&#8220;<\/h4>\n<p><strong>Ein St\u00fcck von Pina Bausch<\/strong><\/p>\n<p>28. bis 30. Januar 2022 &#8211; Opernhaus Wuppertal<\/p>\n<p>&#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff&#8220;, vor\u00a025\u00a0Jahren zuletzt in Saitama\/Japan gespielt, wurde 2020\/21 in einer altersgemischten Besetzung, aber \u00fcberwiegend den Jungen des Ensembles neu einstudiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es sind gr\u00f6\u00dftenteils T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer, die Pina Bausch nicht mehr pers\u00f6nlich kennengelernt\u00a0haben,\u00a0die\u00a0aber in diesem Arbeitsprozess gemeinsam mit der israelischen Choreographin und Regisseurin Saar Magal, dem international t\u00e4tigen Choreographie-Assistenten und Probenleiter Niv Marinberg, Barbara Kaufmann, H\u00e9l\u00e9na Pikon und Julie Stanzak ihre eigene Freiheit im Umgang mit der Choreographie wagen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das von zarter Melancholie, feinsinnigem Humor und gro\u00dfer Tanzlust gepr\u00e4gte St\u00fcck zeigt eine gestrandete Gesellschaft an einem verlassenen Ort, da, wo Menschen Rettung suchen. Ein Strand ohne Meer, ein Schiff ohne Wasser. Aus dem Alltag gerissen, zwischen Verletzlichkeit und\u00a0\u00dcberlebenswillen, um sich selbst ringend, tanzen alle als ginge es um ihr Leben.<\/p>\n<p>Mit Dean Biosca, Gabriel Brito, Christoph Iacono*, Maria Giovanna Delle Donne,Taylor Drury, \u00c7a\u011fda\u015f Ermi\u015f, JonathanFredrickson*, Ditta Miranda Jasjfi, Milan Nowoitnick Kampfer, Nayoung Kim, Yosuke Kusano (als Gast), Alexander Lopez Guerra, Blanca Noguerol Ram\u00edrez, Emma Barrowman, Ekaterina Shushakova, Oleg Stepanov, Julian Stierle, Michael Strecker, Christopher Tandy, Stephanie Troyak*, Tsai-Wei Tien, Ophelia Young*,Tsai-Chin Yu, Aida Vainieri .<\/p>\n<p><b>F\u00fcr &#8222;Das St\u00fcck mit dem Schiff&#8220; sind keine Tickets mehr verf\u00fcgbar!<\/b><\/p>\n<h4><strong>Ein Blick zur\u00fcck auf die\u00a0<\/strong><b>Spielzeit 2021-2022 \u00a0&#8211; (September bis Dezember 2021)<\/b><\/h4>\n<p>Trotz strenger Hygienevorschriften und komplizierter Reiselogistik bestritt das Ensemble des Tanztheaters erfolgreich Gastspiele in Clermont-Ferrand, St. Petersburg, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in Lublin, Luxemburg, Ludwigshafen und Montpellier.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gespielt wurden &#8222;Wiesenland&#8220;, &#8222;Vollmond&#8220;, &#8222;Palermo Palermo&#8220; und &#8222;Kontakthof&#8220; in komplett neuer Besetzung, demn\u00e4chst auch in London und Charleroi zu sehen.<\/p>\n<p>Die Urauff\u00fchrung von &#8222;Ectopia&#8220; des mehrfach ausgezeichneten amerikanischen Choreographen Richard Siegal mit dem Ensemble des Tanztheaters konnte ins Forum Leverkusen verlegt werden und wurde auch von der ausl\u00e4ndischen Presse sehr begeistert aufgenommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer des Ensembles haben sich in dem von dem Siegal geleiteten Kreationsprozess einer sich selbst erschaffenden Skulptur des weltber\u00fchmten indisch-britischen Bildhauers Anish Kapoor ausgesetzt, begleitet von dem Komponisten Alva Noto und dem Lichtdesigner Matthias Singer. Gef\u00f6rdert von der Dr. Werner Jackst\u00e4dt-Stiftung.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr Dezember 2021 geplante &#8222;underdogs and role models 48-Stunden-Festival&#8220; im Rahmen von Pina Bausch Zentrum under construction 2021 konnte auf 06. bis 08. Mai 2022 verlegt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Stattdessen realisierte das Tanztheater erstmalig in Kooperation mit der weltweit gr\u00f6\u00dften Jugendbewegung Fridays for Future 3 N\u00e4chte lang Projektionen auf das Schauspielhaus mit Forderungen der Wuppertaler Sektion Fridays for Future und in Zusammenarbeit mit dem K\u00fcnstler Knut Kla\u00dfen.<\/p>\n<h4>Suchen &amp; Finden<\/h4>\n<p>Im Rahmen des Education-Programms &#8222;Suchen &amp; Finden&#8220; des Tanztheaters arbeiteten 21 Sch\u00fclerinnen udn Sch\u00fclern des Berufskollegs Kohlstra\u00dfe unter der K\u00fcnstlerischen Leitung des ehemaligen Pina Bausch T\u00e4nzers und Choreographen\u00a0Jorge Puerta Armenta\u00a0zusammen mit K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern verschiedener Sparten aus Wuppertal, unterst\u00fctzt von einem Produktionsteam.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Drei Wochen lang \u2013 sechs Stunden (inkl. Pausen) t\u00e4glich entwickelten und erprobten die Jugendlichen Ideen. Entstanden ist ein ber\u00fchrender Performance-Parcours mit von den Sch\u00fclern selbst gestalteten und sehr pers\u00f6nlich gepr\u00e4gten Stationen: Video, Tanz, Zeichnungen, Erz\u00e4hlungen \u2013 teils muttersprachlich, mit Kost\u00fcmen unterschiedlicher kultureller Kontexte, Choreographien, experimenteller Musik und mehr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Parcours wurde im November 2021 zuerst schulintern und sp\u00e4ter auch vor Publikum im ehemaligen Schauspielhaus\/dem zuk\u00fcnftigen Pina Bausch Zentrum pr\u00e4sentiert. Das Projekt ist gef\u00f6rdert von der Art Mentor Foundation Lucerne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich ist die lange Spielpause aufgrund von Covid-19 und Hochwassersch\u00e4den an der Oper vorbei! Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch kehrt mit gro\u00dfer Freude und immenser Motivation auf die B\u00fchne des Opernhauses zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-45151","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 00:44:28","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45151"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45158,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45151\/revisions\/45158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}