{"id":44571,"date":"2022-01-01T18:54:07","date_gmt":"2022-01-01T17:54:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=44571"},"modified":"2022-01-21T06:04:05","modified_gmt":"2022-01-21T05:04:05","slug":"ob-schneidewind-lassen-sie-uns-beweisen-was-wuppertal-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2022\/01\/01\/ob-schneidewind-lassen-sie-uns-beweisen-was-wuppertal-kann\/","title":{"rendered":"OB Schneidewind: &#8218;Lassen Sie uns beweisen, was Wuppertal kann&#8216;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_43729\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-43729\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wuppertals-Oberbuergermeister-Uwe-Schneidewind-und-das-En-gels-Ampelmannch...-1-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">OB Dr. Uwe Schneidewind mit der Engels-Folie, die in die Ampel eingebaut wird &#8211; \u00a9 Gerd \/ Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>\u201e2021 war in vielerlei Hinsicht ein ,Krisenjahr\u2018. Corona und die Flutkatastrophe pr\u00e4gten das Bild des abgelaufenen Jahres. Und im ersten Moment verspricht der Jahresstart 2022 wenig Ver\u00e4nderung: Wir laufen auf die f\u00fcnfte Corona-Welle zu \u2013 diesmal verursacht durch die Omikron-Variante.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und wir schauen mit Sorge darauf, ob Impfgeschwindigkeit und Kontaktbeschr\u00e4nkungen mit der Dynamik des Virus Schritt halten und wir von weiteren massiven Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens absehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum letzten Jahreswechsel hatten wir gemeinsam die gro\u00dfe Hoffnung, dass durch den Impfstoff und die anlaufende Impfkampagne das Virus einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnte und uns eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t verg\u00f6nnt sein w\u00fcrde. Zum jetzigen Jahreswechsel wissen wir, dass es vermutlich darum gehen wird, eine neue Normalit\u00e4t mit dem Virus und seinen Varianten zu gestalten. Es ist wichtig, dass wir uns von der Corona-Pandemie nicht gefangen nehmen lassen.<\/p>\n<p>Und darum lohnt sich ein zweiter optimistischer Blick auf dieses Jahr 2022: Die neue Bundesregierung hat sich ein umfassendes Aufbruchsprogramm f\u00fcr unser Land verordnet: bei Klimaschutz, Digitalisierung, Entb\u00fcrokratisierung und der St\u00e4rkung einer offenen Gesellschaft. Und bei all diesen brennenden Fragen ist es Zeit, dass konsequent gehandelt wird.<\/p>\n<p>Deutschland ist im Aufbruch und Umbruch, und die Frage f\u00fcr Wuppertal wird sein, ob wir als Stadt mit dabei sind. Darum ist es f\u00fcr Wuppertal so wichtig, mit der richtigen Haltung in dieses Jahr 2022 zu starten.<\/p>\n<div id=\"attachment_28387\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 650px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-28387\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/W.Sondermann-8276-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind b\u00fcrgernah &#8211; \u00a9 W. Sondermann<\/span><\/div>\n<p>Wir sollten den Mut (in) unserer Stadt st\u00e4rken, wir sollten das Selbstbewusstsein entwickeln, trotz schwieriger Randbedingungen Impulsgeber sein zu k\u00f6nnen. Wir sollten einen klaren Blick daf\u00fcr entwickeln, welche Rolle die Stadt in den sich abzeichnenden Ver\u00e4nderungen spielen kann. Lassen Sie uns Teil des nationalen Aufbruchs sein!<\/p>\n<h4>Die Voraussetzungen in Wuppertal im Jahr 2022 stehen daf\u00fcr gut:<\/h4>\n<p>In der Stadt treffen wir in den kommenden Monaten wichtige Grundsatzentscheidungen: Der Rat wird den Doppelhaushalt 2022\/23 verabschieden und wird damit sowohl kurz- als auch mittelfristig die Weichen bei Ausgaben und Investitionen in Wuppertal stellen.<\/p>\n<p>In den kommenden Monaten entscheidet sich sowohl bei der BUGA-Gesellschaft als auch in der \u00f6ffentlichen Debatte, ob Wuppertal Austragungsort der Bundesgartenschau 2031 wird.<\/p>\n<p>Dazu kommen mehre Jubil\u00e4en und Highlights, die Wuppertal 2022 auch weit \u00fcber die Stadt hinaus leuchten lassen: der 200-j\u00e4hrige Geburtstag der Sparkasse Wuppertal, der 50-j\u00e4hrige Geburtstag der Bergischen Universit\u00e4t, der Solar Decathlon (SDE) im Juni und eine gro\u00dfe Circular Valley Conference im September des Jahres.<\/p>\n<p>All das k\u00f6nnen Bausteine eines Aufbruchs sein. Um diesen Aufbruch zu erm\u00f6glichen, braucht es eine Perspektive, die an Wuppertal und seine M\u00f6glichkeiten glaubt. Die sich tragen l\u00e4sst von den vielen Orten des Gelingens und sich nicht immer wieder von schwierigen Randbedingungen und punktuellem Scheitern herunterziehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Es braucht aber insbesondere eine Kultur des gemeinsamen Handelns. Denn die Potenziale Wuppertals werden sich \u2013 wie auch in der Vergangenheit \u2013 nur im engen Zusammenspiel von Stadtgesellschaft, Unternehmen, Politik und Verwaltung mobilisieren lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine solche politische Kultur m\u00f6chte ich werben. Lassen Sie uns das konstruktive Miteinander st\u00e4rken! Lassen Sie uns die fehlenden klaren Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Rat als Chance f\u00fcr die Suche nach den f\u00fcr Wuppertal besten L\u00f6sungen nutzen!<\/p>\n<h4>Dazu m\u00f6chte ich auch als Oberb\u00fcrgermeister im kommenden Jahr beitragen:<\/h4>\n<p>Durch das aktive Einbringen von Aufbruchsthemen, damit Politik und Stadtgesellschaft dazu Position beziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Durch den politischen Br\u00fcckenbau nach Berlin und D\u00fcsseldorf und zu \u00fcberregionalen Partnern, um Zukunftsthemen im \u00fcberregionalen Schulterschluss f\u00fcr Wuppertal voranzubringen.<\/p>\n<p>Durch eine St\u00e4rkung der Transformateure und Transformationsnetzwerke, die wir heute schon in der Stadt haben.<\/p>\n<p>Lassen Sie uns 2022 zu einem Jahr des Aufbruchs f\u00fcr Wuppertal machen! Das Jahr bietet alle Gelegenheiten daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Vier Schl\u00fcsselereignisse des Jahres 2022 stehen insbesondere f\u00fcr diese Chance. Sie k\u00f6nnen den Kompass f\u00fcr den Wuppertaler Aufbruch im kommenden Jahr bilden und Akzente weit \u00fcber Wuppertal hinaus senden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Sie sind Ausdruck der Kraft Wuppertals gestern, heute und morgen:<\/h4>\n<p>Das 200-Jahres-Jubil\u00e4um der Sparkasse Wuppertal und die ungebrochene Bedeutung von gemeinwohlorientiertem Wirtschaften.<\/p>\n<p>Das 50 Jahres-Jubil\u00e4um der Bergischen Universit\u00e4t und die unver\u00e4nderte Relevanz einer gesellschaftsorientierten Wissenschaft.<\/p>\n<p>Der Solar Decathlon Europe als Ausdruck der globalen Akzentgeberfunktion Wuppertals f\u00fcr die Gestaltung klimagerechter St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Die Circular Valley Conference als Ausdruck einer Standortpolitik, die auf die Vernetzung und die Themen des 21. Jahrhunderts setzt.<\/p>\n<h4>Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften gestern und heute<\/h4>\n<p>Seit 200 Jahren steht die Institution Sparkasse f\u00fcr die Idee gemeinwohl-orientierten Wirtschaftens. Anfang des 19. Jahrhunderts sollte sie allen Menschen in der expandierenden Industriestadt die Chance zum Verm\u00f6gensaufbau und der \u00f6konomischen Teilhabe erm\u00f6glichen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_27168\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 650px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-27168\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/e8d0f3ca29d69aa7c61a1992eb1bc1c9.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"416\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Sparkasse Wuppertal feiert 2022 ihr 200j\u00e4hriges Bestehen &#8211; \u00a9 Sparkasse Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Diese Idee hat sich \u00fcber die letzten 200 Jahre weiterentwickelt, aber nichts von ihrer Relevanz verloren. Auch heute ist die Sparkasse durch die Idee von Gemeinwohl und Nachhaltigkeit getragen. Die Wuppertaler Sparkasse arbeitet wirtschaftlich, aber ihre Ertr\u00e4ge flie\u00dfen an die Stadt und die Stadtgemeinschaft in vielf\u00e4ltiger Weise zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Damit passt die Sparkasse hervorragend in eine Zeit, in der das Bundeswirtschaftsministerium neue Impulse f\u00fcr ein angemessenes sozial-\u00f6kologisches Wirtschaften im 21. Jahrhundert setzt.<\/p>\n<p>Und die Mission der Sparkasse kn\u00fcpft hervorragend an die vielf\u00e4ltigen Ans\u00e4tze einer \u201eWirtschaftsf\u00f6rderung 4.0\u201c, einer \u201eSharing City\u201c sowie neue Formen des solidarischen Wirtschaftens an \u2013 ob in der Utopiastadt in der Elberfelder Nordstadt oder dem Bob.Campus in Wichlinghausen.<\/p>\n<p>Wuppertal steht damit idealtypisch f\u00fcr 200 Jahre gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften. Diese Rolle als Impulsgeber weit \u00fcber die Stadt hinaus sollten wir im Jubil\u00e4umsjahr 2022 deutlich nach au\u00dfen tragen und in Wuppertal aktiv weiterentwickeln.<\/p>\n<h4>Gesellschaftsorientierte Wissenschaft und der Mut zum Experiment<\/h4>\n<p>Die Gr\u00fcndung der Bergischen Universit\u00e4t \u2013 entscheidend erm\u00f6glicht durch den damaligen NRW-Wissenschaftsminister Johannes Rau \u2013 fiel 1972 in eine Zeit, als die Universit\u00e4ten ein Kulminationspunkt einer Gesellschaft im Umbruch waren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Universit\u00e4ten wurden zum zentralen Motor f\u00fcr einen Aufstieg durch Bildung \u2013 unabh\u00e4ngig von der sozialen Herkunft. Gerade die neu gegr\u00fcndeten Gesamthochschulen standen f\u00fcr diese Mission. Heute ist die Bergische Universit\u00e4t ein Ort, an dem sich eine vielf\u00e4ltige Studierendengemeinschaft mit herausragender Forschung verbindet.<\/p>\n<p>Und die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft ist aktueller denn je \u2013 sei es beim Umgang mit der Corona-Pandemie oder der Analyse und Entwicklung von L\u00f6sungsstrategien f\u00fcr die Klimafrage. Die Universit\u00e4t Wuppertal ist bei der Suche nach Probleml\u00f6sungen eng mit den Unternehmen und Akteuren der Stadtgesellschaft verbunden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Forschungscluster im Bereich zuk\u00fcnftiger Energieversorgung oder dem autonomen Fahren setzen international Zeichen. Und in Kooperation mit dem Wuppertal Institut hat sich Wuppertal in Forschung und Lehre zu einem der internationalen Zentren der Reallabor-Forschung entwickelt.<\/p>\n<p>Stadt und Wissenschaft schaffen eng vernetzt Experimentier- und Erprobungsr\u00e4ume f\u00fcr neue Wege einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Gerade bei kontroversen Fragen ist dieses Zusammenspiel von Experiment, guter Begleitung und gemeinsamen Lernen von besonderer Bedeutung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_24184\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 651px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-24184\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_8284_a-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"427\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch: 2022 steht die 50-Jahr-Feier an \u00a0&#8211; \u00a9 Foto: Dirk Sengotta<\/span><\/div>\n<p>Die zuk\u00fcnftige Mobilit\u00e4t ist eine solche Schl\u00fcsselfrage. Hier haben wir 2021 mit dem Laurentiusplatz oder dem Ansto\u00dfen der Hatzfeldtrasse erste wichtige Schritte unternommen. Das gilt es jetzt engagiert fortzusetzen<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt um eine eigene Radverkehrsprofessur verf\u00fcgt die Universit\u00e4t Wuppertal \u00fcber eine der f\u00fchrenden Verkehrs- und Stadtplanungsfakult\u00e4ten in Deutschland. Das schafft hervorragende Voraussetzungen, um im kommenden Jahr eine Diskussion \u00fcber die zuk\u00fcnftige Mobilit\u00e4t in Wuppertal weiter voranzutreiben: von Fragen des Parkens der Zukunft, autoarmen Quartieren, der Erweiterung auch \u00fcberregionaler Radtrassen bis zur richtigen Strategie f\u00fcr den E-Mobilit\u00e4ts-Ausbau und die Digitalisierung des Verkehrs.<\/p>\n<p>Wir sollten das 50-j\u00e4hrige Uni-Jubil\u00e4um als Ansto\u00df nehmen, um die Impuls- und Reflexionskraft unserer Universit\u00e4t f\u00fcr mehr Mut bei der Mobilit\u00e4t und Fragen der nachhaltigen Stadtentwicklung zu nutzen. Auch das passt hervorragend in die nationale Kulisse.<\/p>\n<h4>Klimagerechte St\u00e4dte \u2013 der Solar Decathlon Europe<\/h4>\n<p>Die klimagerechte Stadt ist auch die \u00dcberschrift f\u00fcr das dritte Schl\u00fcsselereignis des Jahres 2022. Mit dem erstmals in Deutschland stattfindenden internationalen Solar Decathlon wird Wuppertal auf dem Gel\u00e4nde der Utopiastadt zum globalen Schaufenster f\u00fcr nachhaltiges Bauen.<\/p>\n<p>Universit\u00e4re Teams aus der ganze Welt stellen ihre Modell-L\u00f6sungen f\u00fcr energie-effizientes und klimagerechtes Bauen im Bestand vor. Weit \u00fcber 100.000 internationale Besucher erwarten wir in Wuppertal im Juni. Ein gro\u00dfer Teil der Geb\u00e4ude wird auf dem Gel\u00e4nde auch noch einige weitere Jahre als Reallabor betrieben und bleibt daher ein hoher Anziehungspunkt f\u00fcr das Thema.<\/p>\n<div id=\"attachment_44060\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 650px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-44060\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Solar-Decathlon-Europe-\u00a9-SDE19-EMI-Non-profit-Ltd.-2-1024x692.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"433\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Angehende Architektinnen und Architekten bei der Arbeit f\u00fcr den Solar Decathlon &#8211; \u00a9 Solar-Decathlon-Europe-\u00a9-SDE19-EMI-Non-profit-Ltd.<\/span><\/div>\n<p>Wir sollten diese Chance nutzen und zeigen, dass Wuppertal bei neuen Geb\u00e4ude- und Energiekonzepten Impulsgeber ist \u2013 im \u00f6ffentlichen und im privaten Bereich. Die angek\u00fcndigten Bundes- und Landesf\u00f6rderprogramme sollten dazu einen weiteren Anreiz bieten.<\/p>\n<h4>Nachhaltiges Wirtschaften aus Wuppertal<\/h4>\n<p>Mit der Circular Valley-Conference im September wird es in 2022 ein weiteres Highlight geben. International f\u00fchrende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind nach Wuppertal eingeladen, um \u00fcber das &#8211; neben der Klimawende &#8211; weitere \u00f6kologische Mega-Thema \u201eCircular Economy\u201c zu diskutieren.<\/p>\n<p>Mit dem Circular Valley ist der Anspruch verbunden, dass die Rhein-Ruhr-Region mit ihrer einzigartigen Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft eine globale Taktgeberrolle f\u00fcr das Thema \u201eglobale Circular Economy\u201c haben kann. Das soll die Circular Valley-Conference im September nochmals unterstreichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Wuppertal bedeutet dies auch das Bekenntnis zu einer Standort-Strategie, die die bestehende Industriekompetenz vor Ort nutzt und damit auf Zukunftsthemen setzt. Wuppertal hat alle Potenziale ein f\u00fchrender Nachhaltigkeitsstandort zu werden \u2013 mit der damit verbundenen Attraktivit\u00e4t gerade f\u00fcr hoch qualifizierten Nachwuchs. Viele Wuppertaler Unternehmen haben sich auf den Weg gemacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_43727\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 651px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-43727\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wuppertals-Oberbuergermeister-Uwe-Schneidewind-und-das-En-gels-Ampelmannch...-2-1-1024x614.jpg\" alt=\"\" width=\"641\" height=\"384\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wuppertals Oberb\u00fcrgermeister pr\u00e4sentiert das neue Engels-Ampelm\u00e4nnschen &#8211; \u00a9 Gerd Neumann \/ Stadt Wuppertal<\/span><\/div>\n<p>Die Circular Valley-Strategie steht aber auch f\u00fcr die Erkenntnis, dass jede Standort-Strategie f\u00fcr Wuppertal immer nur mit der Perspektive auf seine besondere Rolle im Bergischen Land und der Scharnierfunktion in der Rhein-Ruhr-Region sinnvoll ist. Zusammen mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung Wuppertal und der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsf\u00f6rdergesellschaft BSW ist 2022 daher die ideale Gelegenheit, um das Profil des Wirtschaftsstandortes Wuppertal weiter zu sch\u00e4rfen.<\/p>\n<h4>Die BUGA als Dach f\u00fcr die Zukunftsgestaltung der 2020er-Jahre<\/h4>\n<p>Die Bundesgartenschau in ihrer aktualisierten Konzeption k\u00f6nnte f\u00fcr alle diese Themen von der \u201eNachhaltigen Mobilit\u00e4t\u201c \u00fcber den Klimaschutz bis zur \u201eCircular Economy\u201c ein gemeinsames Dach bieten. Sie w\u00e4re 2031 das Schaufenster, das rund zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern die Chance gibt zu sehen, was Wuppertal in diesen 20er-Jahren an Zukunftsthemen auf den Weg gebracht.<\/p>\n<p>Hierin steckt eine gewaltige Chance f\u00fcr die Einwerbung von F\u00f6rdergeldern und privaten Investitionen. Der Mut zu einer BUGA w\u00e4re der besondere Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins der Stadt.<\/p>\n<p>Lassen Sie uns 2022 zu einem Jahr machen, in dem Wuppertal beweist, was es kann. Ein Jahr, in dem Wuppertal Akzente setzt und sich neu erfindet. Zu einem Jahr, in dem ganz viele Menschen f\u00fcr ein kraftvolles Wuppertal zusammenstehen!<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in das neue Jahr!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Schneidewind\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wuppertals Oberb\u00fcrgermeister Dr. Uwe Schneidewind schaut in seinem Gru\u00dfwort zum Jahreswechsel auf ein Krisenjahr mit Covid-19-Pandemie und Flutkatastrophe zur\u00fcck, wirft aber einen durchaus von Hoffnung, Zuversicht und Tatendrang gepr\u00e4gten Blick nach vorn.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-44571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 16:23:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44571"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45249,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44571\/revisions\/45249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}