{"id":44008,"date":"2021-12-09T17:42:03","date_gmt":"2021-12-09T16:42:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=44008"},"modified":"2021-12-15T17:43:59","modified_gmt":"2021-12-15T16:43:59","slug":"wupper-theater-integration-spielt-seit-30-jahren-die-hauptrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/12\/09\/wupper-theater-integration-spielt-seit-30-jahren-die-hauptrolle\/","title":{"rendered":"Wupper Theater: Integration spielt seit 30 Jahren die Hauptrolle"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_44012\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-44012\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/2019-B-Krott-Verd-Kreuz-8436-2-1024x719.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"719\" \/><span class=\"wp-caption-text\">(Hinten v.l.) Marcia Golgowsky, Perpetua Keller, Gabi B\u00f6lke, Lilay Huser, Heike Beutel. Vorne:\u00a0Barbara Krott. Das Foto entstand bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Barbara Krott (Leiterin des Wupper Theaters von 1991 bis 2016) &#8211; \u00a9\u00a0Antje Zeis-Loi<\/span><\/div>\n<p>Seit der ersten Minute dabei ist die Wuppertaler Schauspielerin Lilay Huser (&#8222;Almanya &#8211; Willkommen in Deutschland&#8220;), die selbst einen Migrationshintergrund hat. Und die &#8222;Mutter der Integration&#8220; ist auch heute noch mit Leib und Seele dabei.<\/p>\n<p>Marcia Golgowsky, ihre Kollegin und kongeniale Partnerin beim Comedy-Duo &#8222;Die Trockenblumen&#8220;, stie\u00df erst sp\u00e4ter dazu, ist aber nicht weniger engagiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aus Anlass des 30. Geburtages des Wupper Theaters haben wir uns mit Lilay Huser, Marcia Golgowsky und mit Heike Beutel unterhalten. Sie ist als Nachfolgerin von Barbara Krott neue Leiterin des Wupper Theaters.<\/p>\n<p><b>DS: Was war 1991 der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Wuppertheaters?<\/b><\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Wir waren vorher beim Arkadas-Theater in K\u00f6ln. Haupts\u00e4chlich haben wir t\u00fcrkische St\u00fccke gespielt. Unser Ziel war es aber zweisprachiges, deutsch-t\u00fcrkisches Theater f\u00fcr Kinder zu machen und interkulturelle Themen zu w\u00e4hlen die die T\u00fcrkei und Mitteleuropa einbeziehen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wer war denn von der ersten Stunde an dabei?<\/b><\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Barbara Krott (B\u00fchnenbildnerin), Meray \u00dclgen (Regisseur), Vedat Erincin (Schauspieler) und ich.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: K\u00f6nnen Sie sich noch an die erste Prduktion erinnern?<\/b><\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Unser erfolgreichstes Kinderst\u00fcck. \u201eDer Wolf, die L\u00e4mmer und Gei\u00dflein \u2013 Keciler, Kuzular ve Kurt\u201c von Meray \u00dclgen wurde von 1991 bis zum Jahr 1998 gespielt und dann wieder 2008 und wird in einer neuen Version seit 2014 bis heute gespielt. Es ist immer auch noch eine Vorlage f\u00fcr Workshops mit Kindern. Inzwischen in verschiedenen Sprachen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Auch damals stand das Thema Integration von Jugendlichen unterschiedlichster Nationen und Kulturkreise bereits im Mittelpunkt. Was hat sich im Laufe der 30 Jahre in diesem Punkt ver\u00e4ndert?<\/b><\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Wir haben mit zweisprachigem, deutsch-t\u00fcrkischen Theater angefangen. Wir haben unser Programm erweitert, um k\u00fcnftige gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen. Es kommen Jugendliche aus anderen Kulturkreisen. Und wir arbeiten mit Themen des Bereichs Flucht und Inklusion. &#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Am Anfang b\u00fcndelten sich die Themen in Theaterst\u00fccken. Heute sind sie Thema unserer zahlreichen Workshops mit Kindern und Jugendlichen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_21982\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 659px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-21982\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/c699aef1802a298fc3b7ca3c8d33090e.jpg\" alt=\"Foto: Antje Zeis Loi\" width=\"649\" height=\"339\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lilay Huser mit Kinder im Wupper Theater &#8211; \u00a9 Antje Zeis Lob<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Inwieweit hat die gro\u00dfe Fl\u00fcchtlingskrise in den letzen Jahren Ihre Arbeit ver\u00e4ndert oder sogar erschwert?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Wir bieten seit ein paar Jahren auch theaterp\u00e4dagogische Projekte an, die wir ganz gezielt mit gefl\u00fcchteten Kindern und Jugendlichen und anderen Kindern durchf\u00fchren. Wir legen Wert darauf, auch hier mit unserer Theaterarbeit einen Teil zur Integration zu leisten. Wir haben seit 2018 auch einen jungen Assistenten bei den Projekten dabei, der aus Syrien gefl\u00fcchtet ist und uns als Dolmetscher bei Projekten mit gefl\u00fcchteten Kindern unterst\u00fctzt. Durch unsere Arbeit mit gefl\u00fcchteten Jugendlichen ist ein Buch entstanden. Hierzu kann Heike Beutel mehr berichten.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Unsere Themen konzentrieren sich noch mehr auf Integration, Gleichheit zwischen den Geschlechtern und Fragen nach Demokratieverst\u00e4ndnis. Au\u00dferdem haben wir ein Buch \u00fcber gefl\u00fcchtete Kinder und Jugendliche mit dem Emons Verlag in K\u00f6ln gemacht und mit Unterst\u00fctzung der Jackst\u00e4dt Stiftung und der NRW Stiftung eine Wanderausstellung daraus gemacht, die im Februar 2022 in Wuppertal im katholischen Stadthaus zu sehen sein wird. Au\u00dferdem arbeitet ein ehemals Gefl\u00fcchteter st\u00e4ndig als Dolmetscher oder Assistent bei unseren Workshops mit.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Religionen &#8211; wie bekommen Sie das bei Ihrer t\u00e4glichen Theaterarbeit unter einen Hut?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Das ist uns bisher nicht besonders schwer gefallen. Wir sehen unsere Vielf\u00e4ltigkeit als St\u00e4rke. Jeder bringt sich mit unterschiedlichen F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten und Sprachen mit ein. Diese Vielseitigkeit zeigt sich auch auf der B\u00fchne und in unseren Projekten.&#8220;<\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Wir wollten etwas zusammen schaffen, das Verschiedenartige soll f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich sein.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Da das Wupper Theater von Anfang an interkulturell aufgestellt war und die Verschiedenheit der Religionen und Nationen in zahlreichen Projekten zum Thema hatte und hat, ist das f\u00fcr uns kein Thema, das besonders behandelt werden m\u00fcsste.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: W\u00e4re ein weihnachtliches Krippenspiel oder Weihnachst\u00fcck beim Wupper Theater \u00fcberhaupt denkbar und m\u00f6glich?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Wir hatten schon mal ein Projekt, bei dem wir Szenen und Lieder zu verschiedenen Festen der drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam auf der B\u00fchne pr\u00e4sentiert haben. Wir f\u00fchren gerne zusammen, verbinden und feiern gemeinsam.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Wir haben uns in vielen Projekten mit Festen der drei gro\u00dfen Religionen besch\u00e4ftigt, eine einseitige Ausrichtung nur auf den christlichen Teil w\u00e4re nicht in unserem Sinn. Das tun ja andere.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Arbeiten Sie alle ehrenamtlich oder gibt es so etwas wie eine Aufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr Ihren wertvollen, nachhaltigen Einsatz?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Wir arbeiten nicht ehrenamtlich beim Wupper Theater. Jede von uns arbeitet als Freiberuflerin f\u00fcr das Wupper Theater und hat projektgebundene Honorarvertr\u00e4ge und wird angemessen f\u00fcr ihre Arbeit bezahlt. Das geht, weil wir von verschiedenen F\u00f6rderstellen und Stiftungen Projektf\u00f6rderungen erhalten. Wir stellen regelm\u00e4\u00dfig F\u00f6rderantr\u00e4ge und gehen Kooperationen mit Einrichtungen ein, die uns unterst\u00fctzen. Aktuelle Projekte werden zum Beispiel von der Aktion Mensch oder dem LVR gef\u00f6rdert, oder von der Dr. Werner-Jackst\u00e4dt-Stiftung und der NRW-Stiftung fianziell unterst\u00fctzt. Auch arbeiten wir eng mit dem Kommunalen Integrationszentrum Wuppertal zusammen, das mit uns auch das ein oder andere Projekt realisiert.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Wir arbeiten nicht ehrenamtlich. Wir beantragen Projekte bei verschiedenen Institutionen wie Aktion Mensch, LVR, Jackst\u00e4dt Stiftung oder NRW Stiftung, die entsprechend der \u00fcblichen Honorare f\u00fcr sozialp\u00e4dagogische Arbeit abgegolten werden.Wir sind stolz darauf, dass wir als Wupper Theater von diesen Institutionen in unserer Arbeit best\u00e4rkt und unterst\u00fctzt werden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_3397\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 643px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3397\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/6a0204a04b879df6730b0b6c76203f1a.jpg\" alt=\"Foto: Wupper Theater\" width=\"633\" height=\"422\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lilay Huser (2. v.l.) und Marcia Golgowsky (ganz rechts) beim Auftritt des Wupper Theaters in Istanbul (T\u00fcrkei) im Dezember 2015 &#8211; \u00a9 Wupper Theater<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Gibt es eine feste Spielst\u00e4tte oder eine st\u00e4ndige Location, an der Ihre Seminare und Workshops stattfinden?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;F\u00fcr unsere theaterp\u00e4dagogischen Projekte arbeiten wir seit vielen Jahren mit festen Kooperationspartnern wie z.B. der Alten Feuerwache Wuppertal, der Diakonie Michaelshoven in K\u00f6ln oder der Initiative &#8222;Offenes Ohr&#8220; in Barmen zusammen. In deren R\u00e4umlichkeiten veranstalten wir unsere Workshops. Je nach Projekt finden unsere Wokshops auch an Schulen, Kindertagesst\u00e4tten und \u00e4hnlichen Einrichtungen statt.&#8220;<\/p>\n<p><b>Wie ist es um den Nachwuchs bestellt? Gibt es genug Kollegen, die Sie unterst\u00fctzen oder auch einmal f\u00fcr Sie einspringen, wenn beispielsweise Lilay Huser und Sie als \u201eTrockenblumen\u201c auf Tour sind oder f\u00fcr TV-Produktionen verpflichtet wurden?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Das Wupper Theater besteht aus einem festen Stamm von sechs freiberuflichen Schauspielerinnen, Regisseurinnen, Choereografinnen. Insgesamt arbeiten an unserem Theater aber 14 P\u00e4dagogInnen und TheatermacherInnen auch aus den Bereichen B\u00fchnen- udn Kost\u00fcmbild, Licht, Ton, Film, Fotografie und Design.&#8220;<\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Es gibt gen\u00fcgend K\u00fcnstler, die an unserer Arbeit interessiert sind und mitmachen wollen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie integrieren Sie die Eltern, die zum Teil aus ganz anderen Kulturkreisen stammen. Denn deren Okay ben\u00f6tigen Sie ja unbedingt, damit die Kinder \u00fcberhaupt an Ihren Workshops teilnehmen d\u00fcrfen?<\/b><\/p>\n<p>Marcua Golgowsky: &#8222;Wenn wir in Schulen und Kinderg\u00e4rten sind, arbeiten wir ja mit bereits bestehenden Gruppen oder Klassen. Die Teilnahme wird dann im Vorfeld von der Klassen- bzw. Kitaleitung gekl\u00e4rt. Die Eltern werden \u00fcber mehrsprachige Flyer informiert. In den anderen Einrichtungen werden die Kids und auch die Eltern meist \u00fcber die \u00f6rtlichen P\u00e4dagogen angesprochen. Unsere Informationen zu unserem Projekten werden immer in verschiedenen Sprachen verfasst, sodass die Eltern immer im Bilde sind und ihre Kinder auch teilweise selbst anmelden.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wenn Sie zur\u00fcckblicken: Welche Ziele haben Sie in den vergangenen 30 Jahren erreicht?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Eine kontinuierliche und nachhaltige interkulturelle Arbeit, vor allem mit Kindern und Jugendlichen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergr\u00fcnden.&#8220;<\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;In Kinder-, und Jugendbereich haben wir vielmehr erreicht, als wir gedacht haben.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Wir haben erreicht, dass ein zuverl\u00e4ssiger Pool von st\u00e4ndigen Mitarbeitern konstant im Wupper Theater arbeitet. Dass es allen ein Herzensangelegenheit ist, dabei zu sein. Und wir k\u00f6nnen Kindern und Jugendlichen, die von zuhause aus nicht finanziell unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen, mit unseren kostenlosen Workshops ein Ferienangebot mit Catering bieten, das diese auch sehr gern annehmen. Wir waren und sind immer an an den wichtigen gesellschaftlichen Problemen dran und nehmen sie in unsere Projekte auf.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_18748\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 686px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-18748\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/e1c4988b385a338b2226fb044cdd8756.jpg\" alt=\"Foto: Wuppertheater\" width=\"676\" height=\"309\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lilay Huser (l.) und Marcia Golgowsky als &#8222;Die Trockenblumen&#8220; in ihrem Element &#8211; \u00a9 Antje Zeis Loi<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Und welche Ziele Sie noch nicht erreicht?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;In den Jahren 2015 und 2016 begannen wir eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Istanbul. Wir sind ein paar Mal dorthin gereist und haben unsere mehrsprachigen M\u00e4rchen-Workshops an verschiedenen internationalen Schulen in Istanbul veranstaltet. Eigentlich waren eine langfristige Zusammenarbeit und viele weitere Workshops geplant, aber die politische Situation in der T\u00fcrkei machten eine Weiterf\u00fchrung unserer Abreit dort leider unm\u00f6glich.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Die Ziele, die wir uns gesteckt haben, haben wir erreicht. Leider k\u00f6nnen wir durch die gegenw\u00e4rtige politische Situation unsere Zusammenarbeit mit Theatern und Institutionen in der T\u00fcrkei nicht fortf\u00fchren. Das bedauern wir sehr.&#8220;<\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Wir w\u00fcrden gerne mehr f\u00fcr die Abendprogramme erreichen. Das m\u00fcsste sich verbessern.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wo steht das Wupper Theater in 30 Jahren?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Im Jahr 2051 wird es bestimmt immer noch viele gesellschaftliche Themen geben, denen sich das Wupper Theater in seiner Arbeit widmen kann.&#8220;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Es wird interkulturell gef\u00fchrt. Menschen aus verschiedenen L\u00e4ndern decken die Projekte und Angebote f\u00fcr Kinder und Jugendliche ab. Wir haben ein interkulturelles Begegnungszentrum und arbeiten eng mit dem Vielrespektzentrum Essen zusammen. Wir bieten Workshops auf der ganzen Welt an und haben Ableger in vielen L\u00e4nder, ein gro\u00dfes Netzwerk, wo sich alle gegenseitig unterst\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr das Jahr 2022?<\/b><\/p>\n<p>Marcia Golgowsky: &#8222;Dass wir und unsere Lieben gesund bleiben und dass wir trotz der Pandemie unsere Projekte weiterf\u00fchren k\u00f6nnen. Und nat\u00fcrlich, dass wir in diesem Jahr dann endlich die mehrfach verschobene Premiere unseres neuen Trockenblumen-Programms &#8222;Alman an Bord?&#8220; feiern k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Heike Beutel: &#8222;Wir w\u00fcnschen uns, dass wir trotz der Pandemie unsere Projekte und Workshops durchf\u00fchren und dass keiner von uns ernsthaft erkrankt.&#8220;<\/p>\n<p>Lilay Huser: &#8222;Wir wissen nicht, wie das weitergeht. Wir versuchen auf neue gesellschaftliche Situationen einzugehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite des Wupper Theaters<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wuppertheater.de\">http:\/\/www.wuppertheater.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Integration und Inklusion spielen die Hauptrolle beim Wupper Theater. Und das seit 30 Jahren. Kinder unterschiedlicher Nationalit\u00e4ten und Kulturen zusammen zu f\u00fchren, sie daf\u00fcr zu begeistern, gemeinsam auf der B\u00fchne zu stehen, das steht seit der Gr\u00fcndung 1991 auf dem &#8222;Spielplan&#8220; der interkulturellen Einrichtung.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-44008","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 07:47:34","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44008"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44008\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44025,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44008\/revisions\/44025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}