{"id":43993,"date":"2021-12-04T11:05:33","date_gmt":"2021-12-04T10:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=43993"},"modified":"2021-12-11T10:40:02","modified_gmt":"2021-12-11T09:40:02","slug":"die-4-corona-welle-trifft-die-gastronomie-hart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2021\/12\/04\/die-4-corona-welle-trifft-die-gastronomie-hart\/","title":{"rendered":"Die &#8222;4. Corona-Welle\u201c trifft die Gastronomie hart"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_43995\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-43995\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Flaute-im-Portemonnaie-2-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" \/><span class=\"wp-caption-text\">In den Geldb\u00f6rsen vieler Gastronomie-Mitarbeiter herrscht Ebbe &#8211; \u00a9 NGG<\/span><\/div>\n<p>\u201eDas sorgt f\u00fcr weniger Weihnachtsfeiern, f\u00fcr immer weniger G\u00e4ste in Restaurants, f\u00fcr leere Hotelbetten. Und das bedeutet mehr Kurzarbeit\u201c, erkl\u00e4rt Zayde Torun von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG). Kaum eine andere Branche in Wuppertal bekomme die \u201eWucht der Welle\u201c wirtschaftlich so zu sp\u00fcren wie das Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe.<\/p>\n<p>In Wuppertal arbeiten in dem Bereich immerhin rund 5.470 Menschen. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der NGG-Region D\u00fcsseldorf-Wuppertal macht sich um deren Jobs Sorgen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dabei rechnet sie nicht mit einem gravierenden Arbeitsplatzabbau. Ihr geht es vor allem um das \u201eDurchhalteverm\u00f6gen von K\u00f6chen, Kellnerinnen &amp; Co.\u201c. Zayde Torun:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>\u201eDas Gesch\u00e4ft wird nach der Welle weitergehen. Aber die Durststrecke bis dahin ist das Problem. Wer in Kurzarbeit geschickt wird und mit 60 Prozent seines Lohnes klarkommen muss, der macht das, was jeder machen w\u00fcrde: Der guckt sich woanders um.&#8220;<\/p>\n<p>Viele Gastronomie-Besch\u00e4ftigte seien bereits in andere Branchen abgewandert. Besonders in den Handel und in die Industrie \u2013 oft in Drogeriem\u00e4rkte oder in die Lebensmittelindustrie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201eServicekr\u00e4fte aus der Gastronomie sind taff, eloquent, flexibel und sie k\u00f6nnen zupacken. Mit diesen Qualit\u00e4ten m\u00fcssen sie nicht lange suchen\u201c, so Zayde Torun. Und sie hat dazu auch Zahlen parat: Vor der Pandemie \u2013 im Dezember 2019 \u2013 h\u00e4tten in Wuppertal noch 6.940\u00a0Menschen im Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe gearbeitet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mittlerweile sei die Zahl der Besch\u00e4ftigten allerdings um 21 Prozent gesunken. Das gehe aus der aktuellsten Statistik der Arbeitsagentur hervor. Die Pandemie-Zahlen stammten aus dem Fr\u00fchjahr und d\u00fcrften sich inzwischen nochmals verschlechtert haben, so die Bef\u00fcrchtung der NGG.<\/p>\n<p>\u201eDieser Trend wird sich fortsetzen. Denn die Gastro-Besch\u00e4ftigten vermissen vor allem eines: eine Perspektive im Job. Da geht es insbesondere um einen ordentlichen Lohn. Aber auch um die Chance, sich im Job weiterentwickeln zu k\u00f6nnen. Und um eine bessere Ausbildungsqualit\u00e4t\u201c, sagt Zayde Torun.<\/p>\n<p>Arbeitgeber h\u00e4tten es jetzt in der Hand, durch einen Lohn von \u201a12 plus X Euro\u2018 die Branche f\u00fcr die Zeit nach der Pandemie attraktiver zu machen. Dann werde es ohnehin bundesweit den gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde geben, den die Ampel-Koalition in Berlin beschlossen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wuppertal ist alles andere als in Feierstimmung! Reihenweise werden Weihnachtsfeiern abgesagt. Die 4. Corona-Welle machen der Gastronomie schwer zu schaffen. Dazu kommt die Covid-19-Mutation &#8222;Omikron&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-43993","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 19:29:18","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43993"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43996,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/43993\/revisions\/43996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=43993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=43993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}